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Lebensmittel auf dem Land liefern..

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  1. Lebensmittel auf dem Land liefern..

    Autor: Lemo 19.02.18 - 15:25

    ... wer könnte damit nur Erfahrung haben... hmm... wer könnte.. GENAU, Bofrost, oder Eismann. Aber die liefern halt fast nur Tiefgefrorenes. Wenn die massiv expandieren würden, könnten sie so auch Frisches auf dem Land liefern, bleiben aber die Arbeitszeitprobleme.

  2. Re: Lebensmittel auf dem Land liefern..

    Autor: ternot 19.02.18 - 15:29

    Wenn man sich die Bofrost Preise so anschaut kann man sich nur eins fragen: Wer kauft den überteuerten Mist?

  3. Re: Lebensmittel auf dem Land liefern..

    Autor: Prypjat 19.02.18 - 15:30

    Das gab es alles schon.
    Privatunternehmer, die mit alten Ikarus Bussen übers Land gefahren sind und quasi einen Rollenden Tante Emma Laden hatten.
    Die Kosten haben diese Unternehmen aber aufgefressen.
    Dann gab es den Bäckerwagen ... weg!
    Dann gab es den Fleischerwagen ... weg!
    Dann gab es den Fischwagen ... weg!
    Am Ende bleibt nichts mehr davon übrig und selbst die kleinen Läden in den Dörfern müssen dicht machen, weil schlicht die Kundschaft fehlt.
    Die Jugend zieht weg und die Alten sterben weg.
    So ist das bei einer dünnen Wirtschaft auf dem Lande.

  4. Re: Lebensmittel auf dem Land liefern..

    Autor: trude 19.02.18 - 15:38

    Lieferungen auf dem Land funktionieren bei uns ganz wunderbar. Wir haben einen Dorfladen. Dort ruft man an/ sagt bescheid was man haben will und der bringt es dann mind. 1x die Woche.
    Bäckerauto/ Gemüseauto / Eierfrau gibts bei uns natürlich auch noch.

    Die Alten wollen ja in ihren Häusern bleiben bis zum letzten Tag. In Zukunft wird der Markt nur noch größer. Die Jungen kaufen die Häuser der Verstorbenen. Bei uns im Saarland alles kein Problem. Hier hat jeder ein Haus.

  5. Re: Lebensmittel auf dem Land liefern..

    Autor: chefin 19.02.18 - 15:59

    Lieferung auf dem Land ist einfach nicht nötig

    Landbewohner haben 5 Minuten mit dem Auto von Ortsanfang bis Ortsende auf dem längsten Durchfahrtsweg. Der Supermarkt hat fast so viel Parkplätze wie der Ort Haushalte hat, weil Bauland wenig kostet. Und inzwischen snd die Öffnungszeiten problemlos auch für Berufstätige zu managen.

    Unser 2500 Seelen Dorf bekommt gerade einen Neubau des ortsansässigen Supermarktes. Nach 30 Jahren ist er einfach etwas klein geworden, weil die Produktvielfalt zugenommen hat.

    Lieferdienste gibt es keine, weil viel zu wenig Menschen es potenziel nutzen. für 100 Haushalte die einmal pro Monat was liefern lassen, lohnt es sich nicht, Logistik aufzubauen. Und die Zeiten als die Industrie in Ballungszentren gezogen ist, ist lange vorbei. Dort gibts keine Arbeitskräfte mehr und keine Wohnungen um neue Arbeitskräfte ranzuziehen. Man müsste deutlich höhere Löhne zahlen, um noch was zu bekommen. Und die hohen Löhne gehen für Miete und Lebenskosten wieder drauf.

    Inzwischen siedeln die mittelständischen Unternehmen verstärkt wieder aufs Land zurück. Weils dort noch günstige Arbeitskräfte gibt. Selbst Großunternehmen wie Würth, Ziehl-Abbeg, Magna, Getrag haben ihre Fabriken auf dem Land.

    ich wüsste nicht wieso ich wegen 3 Minuten fahren zum Supermarkt oder 2 Minuten laufen zum Bäcker einen Lieferdienst bräuchte der mir ein Zeitfenster zum Rumhocken aufzwingt.

  6. Re: Lebensmittel auf dem Land liefern..

    Autor: DxC 19.02.18 - 16:07

    Oder du wohnst in einem 2300 Einwohner Dorf 15 km zwischen Städten und der nächste Supermarkt ist 6 km mit dem Auto. Klasse das du einen hast.

  7. Re: Lebensmittel auf dem Land liefern..

    Autor: 486dx4-160 19.02.18 - 16:07

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... wer könnte damit nur Erfahrung haben... hmm... wer könnte.. GENAU,
    > Bofrost, oder Eismann. Aber die liefern halt fast nur Tiefgefrorenes. Wenn
    > die massiv expandieren würden, könnten sie so auch Frisches auf dem Land
    > liefern, bleiben aber die Arbeitszeitprobleme.

    Früher konnte man sich Getränke bestellen. So weit ich mich erinnere wurde die leeren Kästen aus oder vor der Garage deponiert, im Laufe des Tages kam dann der LKW, hat die leeren Kästen mitgenommen und volle da gelassen. In manchen Städten gibt's sowas noch.

  8. Re: Lebensmittel auf dem Land liefern..

    Autor: Teebecher 19.02.18 - 16:31

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lieferung auf dem Land ist einfach nicht nötig
    Ach, das bestimmst Du?

    >
    > Landbewohner haben 5 Minuten mit dem Auto von Ortsanfang bis Ortsende auf
    > dem längsten Durchfahrtsweg. Der Supermarkt hat fast so viel Parkplätze wie
    Kann hinkommen ja.

    Aber, welcher Supermarkt?
    Es gab hier mal einen Tante-Emma-Laden, der ist seit 6 Jahren dicht.

    > der Ort Haushalte hat, weil Bauland wenig kostet. Und inzwischen snd die
    > Öffnungszeiten problemlos auch für Berufstätige zu managen.
    Welche Öffnungszeiten?

    >
    > Unser 2500 Seelen Dorf bekommt gerade einen Neubau des ortsansässigen
    > Supermarktes. Nach 30 Jahren ist er einfach etwas klein geworden, weil die
    > Produktvielfalt zugenommen hat.
    Schön, dann halte Dich aber doch aus Themen fern, wo Leute drüber schreiben, wie es ist, wenn man ländlich wohnt :)

    > ich wüsste nicht wieso ich wegen 3 Minuten fahren zum Supermarkt oder 2
    > Minuten laufen zum Bäcker einen Lieferdienst bräuchte der mir ein
    > Zeitfenster zum Rumhocken aufzwingt.
    Wenn Du mit 3 Minuten zu einem Supermarkt hinkommst, wohnst Du nicht ländlich.

    Außerdem: Wir haben schlicht keinen Bock, einkaufen zu fahren.
    Manchmal, aus Langeweile. Aber als Zwang? Jede Woche?
    Nee.
    Viel kommt übers Prime-Abo, ein Hofladen bringt jede Woche Fleisch und Gemüse.

  9. Re: Lebensmittel auf dem Land liefern..

    Autor: ssj3rd 19.02.18 - 16:34

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lieferung auf dem Land ist einfach nicht nötig

    Sagt wer, du stellvertretend für alle Landbewohner ? Aha, gut zu wissen .. ohje

  10. Re: Lebensmittel auf dem Land liefern..

    Autor: Vinnie 19.02.18 - 16:38

    Prypjat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das gab es alles schon.
    > Privatunternehmer, die mit alten Ikarus Bussen übers Land gefahren sind und
    > quasi einen Rollenden Tante Emma Laden hatten.
    > Die Kosten haben diese Unternehmen aber aufgefressen.
    > Dann gab es den Bäckerwagen ... weg!
    > Dann gab es den Fleischerwagen ... weg!
    > Dann gab es den Fischwagen ... weg!
    > Am Ende bleibt nichts mehr davon übrig und selbst die kleinen Läden in den
    > Dörfern müssen dicht machen, weil schlicht die Kundschaft fehlt.
    > Die Jugend zieht weg und die Alten sterben weg.
    > So ist das bei einer dünnen Wirtschaft auf dem Lande.

    Annahmen ohne Fakten.

  11. Re: Lebensmittel auf dem Land liefern..

    Autor: MrManson 19.02.18 - 17:53

    Also wir haben 2500 Einwohner und Umkreis von 5 Km 4 Einkaufsmöglichkeiten (Rewe, Penny, Norma und Edeka; alle außerhalb unseres Ortes)

    Der Edeka in unserem Nachbarort bietet einen Shuttle Service an. Das heist er holt einmal die Woche die alten Leutchen ab und bringt sie auch wieder zurück.

    Ansonsten haben wir noch den Rewe Lieferservice. Für mich schwankt die Qualität allerdings etwas zu stark.

    Im Endeffekt hat es für mich sehr wenig Mehrwert bei zu bestellen da es einfach mehr kostet. Für die Städter allerdings ist es wohl ein Interessantes Angebot

  12. Re: Lebensmittel auf dem Land liefern..

    Autor: Bitfuchs 19.02.18 - 18:50

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lieferung auf dem Land ist einfach nicht nötig
    >
    > Landbewohner haben 5 Minuten mit dem Auto von Ortsanfang bis Ortsende auf
    > dem längsten Durchfahrtsweg. Der Supermarkt hat fast so viel Parkplätze wie
    > der Ort Haushalte hat, weil Bauland wenig kostet. Und inzwischen snd die
    > Öffnungszeiten problemlos auch für Berufstätige zu managen.
    >
    > Unser 2500 Seelen Dorf bekommt gerade einen Neubau des ortsansässigen
    > Supermarktes. Nach 30 Jahren ist er einfach etwas klein geworden, weil die
    > Produktvielfalt zugenommen hat.

    Unser 3200 Einwohnerdorf ist zusammen mit drei anderen Dörfern eine Gemeinde, in keinem der
    Dörfer gibt es noch einen Supermarkt. Man muss schon in die nächste größere Stadt fahren.
    Bei 300¤/m² ist das Bauland auch nicht wirklich günstig, es wird also auch nichts mehr kommen.

    > Inzwischen siedeln die mittelständischen Unternehmen verstärkt wieder aufs
    > Land zurück. Weils dort noch günstige Arbeitskräfte gibt. Selbst
    > Großunternehmen wie Würth, Ziehl-Abbeg, Magna, Getrag haben ihre Fabriken
    > auf dem Land.

    Ich kann mich nicht erinnern, das der Würth oder Ziehl je das Land verlassen hätte, aber brauchbar bezahlt haben sie auch noch nie. Ich habe vor fast 15 Jahren mein duales Studium beim Ziehl absolviert, mit dem was die damals bezahlt haben, könnte ich mir selbst dort keine Immobilie leisten. Hier in der teuren Gegend habe ich jetzt seit 4 Jahren eine.

  13. Re: Lebensmittel auf dem Land liefern..

    Autor: suicicoo 19.02.18 - 20:14

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unser 2500 Seelen Dorf bekommt gerade einen Neubau des ortsansässigen
    > Supermarktes. Nach 30 Jahren ist er einfach etwas klein geworden, weil die
    > Produktvielfalt zugenommen hat.

    Dorf?
    Schau Dich mal in MV um, oder in SA(das sind die Beispiele die ich kenne...) da hast Du in einem Dorf vielleicht 50 Leute...

  14. Re: Lebensmittel auf dem Land liefern..

    Autor: TC 20.02.18 - 07:38

    Die haben ziemlich leckeres Eis...

  15. Re: Lebensmittel auf dem Land liefern..

    Autor: Psy2063 20.02.18 - 07:48

    Prypjat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Kosten haben diese Unternehmen aber aufgefressen.
    > Dann gab es den Bäckerwagen ... weg!
    > Dann gab es den Fleischerwagen ... weg!
    > Dann gab es den Fischwagen ... weg!
    > Am Ende bleibt nichts mehr davon übrig

    einen Fischwagen gab es hier zwar noch nie, aber der mobile Bäcker/Wurst/Käseverkäufer wird jeden Tag leer gekauft. Grade für gut betuchte Rentner die nicht mehrmals die Woche zum Supermarkt können oder wollen ist das ein gutes Angebot, aber eben leider auch mit gesalzenen Preisen.

    Es sind eben zwei extreme die sich da treffen, die lokalen Bäcker und Metzger mussten fast alle schließen weil die Masse der Leute lieber Billigprodukte aus dem Kaufland plündert, aber für ein etwas kleineres, dafür aber mobiles und teureres Angebot ist auch noch genug Kundschaft da.

  16. Re: Lebensmittel auf dem Land liefern..

    Autor: Prypjat 20.02.18 - 08:52

    Genau diese Gegenden meine ich.
    Da ist es bis zum nächsten Supermarkt mal locker 10 bis 15km weit.
    Die Bus Verbindung ist praktisch nicht vorhanden, da nur morgens 2 Busse rausfahren (gegen 5 Uhr und 5:40 Uhr) und Abends nur ein Bus wieder ins Dorf reinfährt.
    Ältere Leute (und von denen gibt es viele) haben meistens kein Auto, also wären sie auf den Bus angewiesen. Da die Busse aber so bescheidene Fahrzeiten haben, fällt das auch aus. Und fürs Fahrrad ist es schlicht zu weit und bei den Landstraßen ohne Radwege auch zu gefährlich.
    Es bleiben also nur die Familie oder die Verwandten oder Menschen aus der Nachbarschaft, die sich um den Einkauf kümmern.
    Selbst zum nächsten Dorfladen sind es mehr als 5 Kilometer.
    Die Rollenden Dorfläden waren daher eine gute Sache, aber leider ist es für die Inhaben nicht Lohnenswert, denn Omis machen nur kleine Einkäufe.

  17. Re: Lebensmittel auf dem Land liefern..

    Autor: kellemann 20.02.18 - 09:09

    DxC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder du wohnst in einem 2300 Einwohner Dorf 15 km zwischen Städten und der
    > nächste Supermarkt ist 6 km mit dem Auto. Klasse das du einen hast.

    6km mit dem Auto auf dem Land ist aber ein klacks. Ich fahre jeden Morgen 28km zur Arbeit, brauche immer 25 Minuten. Nie stau und sonstige Hindernisse.
    Man stelle sich mal vor man müsste morgens 28km durch Hamburg, Berlin oder München fahren.

    Ich bin ~1km vom nächsten Supermarkt weg. Ich schaffe es bei einem schnellen Einkauf in 15 Minuten wieder zu Hause zu sein. In der Zeit bin ich früher in meiner Dachgeschoss Wohnung in der Großstadt meistens erst im Auto gewesen, da ich 2 Straßen weiter parken musste.

  18. Re: Lebensmittel auf dem Land liefern..

    Autor: elcaron 20.02.18 - 10:33

    Die Fertiggerichte sind in der Tat nicht besonder attraktiv, aber die Zutaten haben den Vorteil, dass sie sich perfekt portionieren lassen und halt fertig sind.
    Klar sind 1kg Zwiebelwürfel mit 5¤ teurer als ein Kilo Ziebeln, aber es geht schnell, ich mache mir kein Brett und Messer schmutzig, es ist kein Abfall dabei und die andere Hälfte der Ziebel wird mit nciht schlecht.
    Wir nutzen Bofrost für für sowas, die Suppenzutaten und Spätzle.

  19. Re: Lebensmittel auf dem Land liefern..

    Autor: ternot 20.02.18 - 11:02

    elcaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Spätzle.


    Das ist doch krank. Spätzle macht man frisch mit einem Spätzlehobel. Die ganzen fertigen schmecken einfach nur gammelig. In vielen Wirtschaften bekommt man aber leider nur noch fertige...

  20. Re: Lebensmittel auf dem Land liefern..

    Autor: krakos 20.02.18 - 13:06

    elcaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die andere Hälfte der Ziebel wird mit nciht schlecht.
    Protipp: Entweder verbrauchen bevor sie schlecht werden, oder weniger einkaufen.

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