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Verpackungsmüll kritisieren, aber...

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  1. Verpackungsmüll kritisieren, aber...

    Autor: Bouncy 19.02.18 - 17:00

    ...im nächsten Absatz das herumfliegende Gemüse bemängeln, das nicht fest genug verpackt war. Die arme Karotte, die ja enormen Schaden nimmt, wenn sie an das fiese Styropor donnert, hätte man sie doch besser in Luftpolsterfolie verpackt. Und dann verlangt man allen Ernstes, dass die Lieferantenkette wieder genutzt werden soll, um DHL und Co. unkomprimierten Müll und Luft durch die Gegend karren zu lassen, während der Abfall-LKW sowieso vorbeikommt und das viel besser kann? Haben die eine Ahnung, was ein Paket an Schadstoffen ausstoßen läßt, während es herumchauffiert wird?

    Wieso hinterfragt das niemand, der den Test munter abtippt?

  2. Wieso berücksichtigt der Test Verpackungsmüll?

    Autor: ksi 19.02.18 - 20:01

    Ich finde, dass der Verpackungsmüll bei solchen Tests keine Rolle spielen sollte. Denn an dem Grund, der für eine Bestellung entscheidend ist, ändert die Menge des Mülls gar nichts.

    Als der Lidl-Versand noch Lebensmittel verkaufte, bekam ich mit der Ware riesengroße Kartons und Unmengen von Papier zugeschickt. Sehr ärgerlich. Aber an meinem Bestellverhalten änderte das natürlich nichts.

  3. Re: Wieso berücksichtigt der Test Verpackungsmüll?

    Autor: VigarLunaris 20.02.18 - 08:52

    ksi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde, dass der Verpackungsmüll bei solchen Tests keine Rolle spielen
    > sollte. Denn an dem Grund, der für eine Bestellung entscheidend ist, ändert
    > die Menge des Mülls gar nichts.
    >
    > Als der Lidl-Versand noch Lebensmittel verkaufte, bekam ich mit der Ware
    > riesengroße Kartons und Unmengen von Papier zugeschickt. Sehr ärgerlich.
    > Aber an meinem Bestellverhalten änderte das natürlich nichts.

    ksi : Ich habe auch schon einige Male bei Lidl und Co. bestellt. Ja die Verpackungen sind Riesig - aber es ist PAPIER! -

    Das ist eine Verpackung welche auch wirklich wieder Recyled werden kann, im Gegensatz zu dem ganzen Plastikmüll, der so den ganzen Tag durch die Welt kurvt.

  4. Re: Wieso berücksichtigt der Test Verpackungsmüll?

    Autor: Bouncy 20.02.18 - 09:15

    ksi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde, dass der Verpackungsmüll bei solchen Tests keine Rolle spielen
    > sollte. Denn an dem Grund, der für eine Bestellung entscheidend ist, ändert
    > die Menge des Mülls gar nichts.
    Na das kann ich so nicht unterschreiben, die Unmengen an Kältegel, die sich bei mir angehäuft haben, als ich eine Weile Lebensmittel bestellt habe, waren schon relevant. Man sitzt da schon auf kiloweise Zeug herum, irgendwelche Chemie im Plastikbeutel - das hat mich genervt und ist einer der Gründe, warum ich davon weggekommen bin. Ich verstehe natürlich, dass Kühlung nötig ist - verschickt wurde damals mit UPS im 4h-Fenster - aber eine bessere Logistik und mehr Papier könnten das Problem entschärfen, insofern sind da durchaus die Anbieter gefragt.
    Und dafür brauchen sie Druck durch Kritik, Abwertungen bei mieser Verpackung sind ok; aber ein Zurückschicken per Paketdienst macht das Bemühen aus Umweltsicht wieder völlig kaputt, sollte doch wohl jedem Journalisten einleuchten - sollte...

  5. Re: Wieso berücksichtigt der Test Verpackungsmüll?

    Autor: elcaron 20.02.18 - 10:07

    Wo kommt eigentlich diese "Chemie"-Paranoia her?
    Um einen Kühlakku herzustellen, braucht man Salzwasser und vielleicht noch ein Geliermittel, kurzes Googlen deutet an, dass das wohl meist Xylitol ist und dass Kühlakkus bereits Lebensmittelregularien unterliegen.

    Das Zeug könnte man vermutlich trinken und das schädlichste daran wäre der Salzgehalt. Das ist nciht mit Schweröl und Uran gefüllt.

    Selbst WENN da jetzt och etwas fragwürdiges drin wäre, wäre es trivial, wie oben beschrieben etwas ungefährliches reinzupacken und vermutlich sinnvolle, als sich mit ein paar Milligramm Plastikbeutel aus der Gemüseabteilung zu befassen.

  6. Re: Wieso berücksichtigt der Test Verpackungsmüll?

    Autor: Bouncy 20.02.18 - 13:15

    elcaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo kommt eigentlich diese "Chemie"-Paranoia her?
    Keine Ahnung, ich kenne niemanden mit "Chemie"-Paranoia. Kann mir darunter auch wenig vorstellen, denn Paranoia bedeutet Verfolgungswahn und wenn jemand so einen Ausdruck verwendet zweifle ich eher an seiner Bildung als an meinem eigenen Verstand.
    Der widerum sagt mir, dass das ein herzustellendes Mittel ist, das Aufwand bei Produktion und Entsorgung bedeutet.
    > Selbst WENN da jetzt och etwas fragwürdiges drin wäre, wäre es trivial, wie
    > oben beschrieben etwas ungefährliches reinzupacken
    In dem Fall ist Kritik natürlich völlig ungerechtfertigt, man hätte und könnte ja wenn man wollte, klar...

  7. Re: Wieso berücksichtigt der Test Verpackungsmüll?

    Autor: elcaron 20.02.18 - 14:49

    Ok, Du hast also nichts dazu zu sagen. Hättest Du auch gleich schreiben können.

    Du schreibst, dass Du das teilweise deswegen aufgeben hast, weil es Dich stört, dass Du Salzwasser in dünnen Plastikbeuteln bekommst. Case closed.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.02.18 14:50 durch elcaron.

  8. Re: Wieso berücksichtigt der Test Verpackungsmüll?

    Autor: Bouncy 20.02.18 - 16:30

    elcaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok, Du hast also nichts dazu zu sagen. Hättest Du auch gleich schreiben
    > können.
    Ich warte auf die Erklärung zum Verfolgungswahn, nicht ablenken...
    > Du schreibst, dass Du das teilweise deswegen aufgeben hast, weil es Dich
    > stört, dass Du Salzwasser in dünnen Plastikbeuteln bekommst. Case closed.
    Und du schreibst, dass du nicht weißt, was da drin ist. Das war wenigstens ehrlich, aber doch recht inhaltslos...

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