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Veräppelt uns nicht

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  1. Veräppelt uns nicht

    Autor: JanZmus 19.06.19 - 15:56

    "Bei der Etablierung eines breit genutzten digitalen Zahlungsmittels müsse sichergestellt werden, dass dieses Zahlungsmittel angemessen reguliert werde"

    Zentralbanken erzeugen Euros und Dollars aus dem NICHTS und uns will man erzählen, Kryptowährungen müssen "reguliert" werden... give me a break! Was und wie will man denn Kryptowährungen regulieren?

  2. Re: Veräppelt uns nicht

    Autor: tovi 19.06.19 - 16:10

    Da fürchtet jemand die Konkurrenz.

    Diesen Machtverlust werden die Banken so nicht hinnehmen.
    Da trifft wieder Old Economy auf New Economy.

  3. Re: Veräppelt uns nicht

    Autor: Hotohori 19.06.19 - 18:31

    Das dachte ich mir bei dem Ausschnitt im Artikel auch. Andere Argumente sind ja durchaus gut, aber das dann doch etwas scheinheilig.

  4. Re: Veräppelt uns nicht

    Autor: heikom36 19.06.19 - 18:50

    Ja, Geld MUSS reguliert werden.
    Wie würde die Welt denn aussehen, wenn unsere Zahlungsmittel solche Sprünge wie der Bitcoin macht?

    Und im übrigen - hier steckt Facebook dahinter - ein ziemlich kriminelles Unternehmen, welches den Datenschutz nicht nur nicht einhält, sondern BEWUSST mißachtet. Zur Zahlungsbereitschaft von Steuern oder anderen miesen Mauscheleien mal ganz zu schweigen.
    Natürlich muss reguliert werden. Man kann später vielleicht auch mal die zur Rede stellen, die bei einer Regulierung mal nen Fehler machen.
    Aber deine Gründe... die sind hier, in diesem Fall, echt mal abenteuerlich.
    ---
    Edit:
    Huch hatte auf den falschen Kommentar auf antworten geklickt - der Eingangspost ist gemeint.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.06.19 18:51 durch heikom36.

  5. Re: Veräppelt uns nicht

    Autor: Kakiss 19.06.19 - 19:14

    JanZmus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Bei der Etablierung eines breit genutzten digitalen Zahlungsmittels müsse
    > sichergestellt werden, dass dieses Zahlungsmittel angemessen reguliert
    > werde"
    >
    > Zentralbanken erzeugen Euros und Dollars aus dem NICHTS und uns will man
    > erzählen, Kryptowährungen müssen "reguliert" werden... give me a break! Was
    > und wie will man denn Kryptowährungen regulieren?

    Ja, die Menge an Geld muss reguliert werden und ja, es kann Geld aus dem "nichts" erschaffen werden.
    Ich weiss nicht, was daran nun so schlimm sein soll.

    Reguliert werden muss es, da die Währung stabil bleiben muss, da der Tauschwert ansonsten eben gegen null sinkt.
    Erschafft man also zu viel Geld, ist es Müll, zu wenig Geld im Umlauf ist aber auch blöd.

    Deshalb ja, muss es reguliert werden.

    Und gerade bei Facebook, kann man doch nicht erwarten, dass sie der Menschheit was gutes tun wollen.

    Und man stelle sich vor, Bargeld ist auch "Crypto" , da man damit nicht nachverfolgen kann, was wer wann kauft.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.06.19 19:15 durch Kakiss.

  6. Re: Veräppelt uns nicht

    Autor: JanZmus 19.06.19 - 22:53

    Kakiss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Reguliert werden muss es, da die Währung stabil bleiben muss,

    Gut, aber Libra ist ja gerade ein stable coin, der an „regulierte“ Währungen gekoppelt ist.

    > Und gerade bei Facebook, kann man doch nicht erwarten, dass sie der
    > Menschheit was gutes tun wollen.

    Hab ich auch nie behauptet. Ich bin auch kein Fan von Libra.

    > Und man stelle sich vor, Bargeld ist auch "Crypto" , da man damit nicht
    > nachverfolgen kann, was wer wann kauft.

    Hä? Was hat die Nachverfolgbarkeit mit „Crypto“ zu tun?

  7. Re: Veräppelt uns nicht

    Autor: gorsch 20.06.19 - 15:27

    > Ja, Geld MUSS reguliert werden.
    > Wie würde die Welt denn aussehen, wenn unsere Zahlungsmittel solche Sprünge wie der Bitcoin macht?

    Das hat doch nichts mit Regulierung zu tun. Wer reguliert denn bitte den Preis des Euros? Niemand, das ist eine "free float" Währung, der Preis wird vom Markt bestimmt.

    Alles andere kann böse ausgehen, siehe z.B. George Soros vs. Britisches Pfund.

    Klar kann man *versuchen* den Wechselkurs rechtlich festzusetzen, wie das z.B. die Kommunisten gerne machen. Dann ist der wahre Preis eben der Schwarzmarktpreis und der festgesetzte Wert ist Makulatur.

    Ansonsten kann man über Finanzpolitik den Preis manipulieren, das passiert natürlich immer. Aber auch hier hat der Markt das letzte Wort.

    Bitcoin ist so volatil, weil es rein spekulativ ist und weil der intrinsische Wert *null* beträgt. Ein Stablecoin hat eine intrinsische obere und untere Preisgrenze, weil man ihn gegen andere liquide Währungen/Assets eintauschen kann, bzw. weil er stets in deren Austausch nachproduziert werden kann. Im Fall von Libra ist das dann eben der Währungsmix.

  8. Re: Veräppelt uns nicht

    Autor: JanZmus 21.06.19 - 08:32

    gorsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bitcoin ist so volatil, weil es rein spekulativ ist und weil der
    > intrinsische Wert *null* beträgt.

    Bitcoin hat mehrere "intrinsische" Werte: Es ist fälschungssicher, zensurresistent, es ist ein Werttransfer, den niemand verhindern kann, es ist unmöglich abzuschalten.

  9. Re: Veräppelt uns nicht

    Autor: heikom36 21.06.19 - 11:55

    Abschalten geht nicht. Nicht nutzen ist aber möglich.
    Doch solange es "Gier frißt Hirn" gibt - ein Wunschtraum.

  10. Re: Veräppelt uns nicht

    Autor: JanZmus 21.06.19 - 19:17

    heikom36 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Abschalten geht nicht. Nicht nutzen ist aber möglich.
    > Doch solange es "Gier frißt Hirn" gibt - ein Wunschtraum.

    Verstehe ich nicht.

  11. Re: Veräppelt uns nicht

    Autor: heikom36 22.06.19 - 02:22

    Wenn man den Bitcoin einfach nicht nutzt, dann erübrigt sich der Wunsch nach abschalten - wäre gar nicht notwendig.

    Gier frißt Hirn - Nicht mitbekommen, wie er in ganz kurzer Zeit Blasen bildet, die dann in einer Nacht zerplatzt um sich dann wieder neu zu bilden?
    Zum platzen reicht auch die Abschaltung nur eines Servers oder Drohungen von Regierungen wie man in den Medien mitbekommen hat. Da sind gewaltige Sprünge möglich, die den kleinen Mann super schnell in den Ruin treiben können - mit ein klein wenig Glück kann man mit unter auch gute Gewinne machen. Für den Privatmann ist es das Risiko aber meist nicht wert.
    Und Gier frißt Hirn ist auch bei denen vorhanden, die den Grafikkartenmarkt zwecks Mining leergeräumt haben und nach dem Kursverfall dann doch realisiert haben, wovor andere gewarnt hatten - es rechnet sich gar nicht und sitzen nun auf Hardware, für die einige sicher auch Ratenkauf gemacht haben.
    Und um überall als Zahlungsmittel zu gelten, muss viel Vertrauen vorhanden sein. Unreguliert wird man dies wohl kaum bekommen um damit ernsthaft Warengeschäfte, Kredite, Staatsanleihen,... abwickeln zu können.
    Die den BC oder Alternativen so sehr hochloben sollte man vielleicht auch alle Gelder wie Lohn oder vielleicht Transferleistungen vom Staat in BC auszahlen. Mal sehen, wie lange die noch loben :-D

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