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Das Problem mit Lieferdiensten in D ist nicht die Technik, sondern der Service

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  1. Das Problem mit Lieferdiensten in D ist nicht die Technik, sondern der Service

    Autor: Huitzilo 14.09.16 - 21:33

    Ich lebe seit zwei Jahren in UK und bestelle seither eigentlich alle Lebensmittel online. Ist super - ich spare mir den Weg zum Markt und kaufe auch nicht so viel ungesunden Quatsch den ich nicht brauche, nur weil er in der Auslage liegt.

    Ich bin mit meinem Bringdienst rundum zufrieden. Ich suche mir einen 2-Stunden slot aus und der wird auch eingehalten. Das Obst und Gemüse ist perfekt - ich hätte es nicht besser aus der Kiste picken können.

    Das wichtigste ist aber: Wenn mal was falsch geliefert wurde, oder nicht den Erwartungen entspricht, genügt ein Anruf und der Preis wird anstandslos erstattet. Keine Diskussion, keine Rücksendung, kein Nachweis etc.

    Was ich von Freunden in Deutschland höre ist hingegen katastrophal. Bei einer Bekannten war z.B. eine Kiste Spültabs aufgerissen und der halbe Inhalt fehlte. Erstattung? Fehlanzeige. Das war beim eher hochpreisigen Rewe, wohlgemerkt, wo man doch meinen sollte dass "Service" ernstgenommen wird.

    Kein Wunder dass sich die Dienste in D nicht durchsetzen. Es fehlt einfach das Verständnis seitens der Betreiber, dass man als Kunde zu 100% auf den Service vertrauen können muss. Und das geht halt nicht wenn der Service Scheixxe ist.

  2. Re: Das Problem mit Lieferdiensten in D ist nicht die Technik, sondern der Service

    Autor: Moe479 15.09.16 - 00:02

    rewe ist hier auch penny ...

    wo denn in UK, es gibt hauch hier leider orte an die auch nicht einmal unter aufpreis eine pizza geliefert wird, die insel hat bis auf den hohen norden auch eine deutlich größere bevölkerungsdichte, im schnitt deutlich mehr abnehmer pro gefahrenen km, sollte man bei solchen statements nicht vergessen ...

    so aus interesse wie robust das ist, was du beschreibst: hast du schon einmal zum test 10 lieferungen hintereinander reklamiert, wie reagiert man dort auf 'gehobenere' ansprüche?



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 15.09.16 00:06 durch Moe479.

  3. Re: Das Problem mit Lieferdiensten in D ist nicht die Technik, sondern der Service

    Autor: Huitzilo 15.09.16 - 08:48

    > wo denn in UK, es gibt hauch hier leider orte an die auch nicht einmal
    > unter aufpreis eine pizza geliefert wird, die insel hat bis auf den hohen
    > norden auch eine deutlich größere bevölkerungsdichte, im schnitt deutlich
    > mehr abnehmer pro gefahrenen km, sollte man bei solchen statements nicht
    > vergessen ...

    Wie es auf den äußeren Hebriden aussieht weiß ich nicht, aber in halbwegs städtischen Raum (auch Kleinstädte wo direkt kein Depot ist) ist es kein Problem. Wenn man weiter weg vom nächsten Depot wohnt sind halt die Lieferslots am frühen Morgen nicht verfügbar.

    > so aus interesse wie robust das ist, was du beschreibst: hast du schon
    > einmal zum test 10 lieferungen hintereinander reklamiert, wie reagiert man
    > dort auf 'gehobenere' ansprüche?

    Das habe ich natürlich nicht gemacht. Ich kann mir schon vorstellen, dass bei exzessiver Reklamation irgendwann die Zusammenarbeit eingestellt wird, da der Verdacht betseht dass hier Missbrauch betrieben wird. Aber die wissen selber dass die Lieferungen nicht immer perfekt sind, und reagieren entsprechend kulant. Alle paar Wochen finden sich z.B. Sachen auf der Rechnung die nicht geliefert wurden. Die Erstattung war immer problemlos und schnell, ohne Rückfragen.

  4. Re: Das Problem mit Lieferdiensten in D ist nicht die Technik, sondern der Service

    Autor: teenriot* 15.09.16 - 13:20

    Das Problem bei Lieferdiensten ist, dass es dafür Menschen braucht.
    Was es bräuchte ist ein Pipelinesystem.

    Von Großstadt zu Großstadt in Containergröße, lokal dann entsprechend kleiner bis hin zum Hausanschluss in Paketgröße. Das ganze dann gerne unterirdisch im (Halb-)Vakuum. Das wäre äußerst ökologisch und im Betrieb und äußerst billig. Die Investionskosten sind natürlich enorm, aber wenn man sich überlegt was klassische Infrastruktur kostet, die dann zu einem großen Teil obsolet wird, relativiert sich das ganze wieder.

  5. Re: Das Problem mit Lieferdiensten in D ist nicht die Technik, sondern der Service

    Autor: HûntStârJonny 21.09.16 - 13:53

    wäre da voll dabei, Straßen dann bitte abschaffen, in die Arbeit(falls kein Home-office geht, das sollte in der Zukunft ja der Standard sein) oder wenn man sonst wo hinmuss kommt man in einer Mini-Liegekapsel, ich nenne es dann Hyperloop :-)

    Profientwickler: http://ludumdare.com/compo/ludum-dare-33/?action=preview&uid=25277
    https://play.google.com/store/apps/details?id=de.seriouscrypto.encntf
    Möchtegern-Kernelentwickler, Linuxer, Admin, Verschlüssler und Musikmacher, aber hauptberuflich Nerd

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