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Müslivergleich

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  1. Müslivergleich

    Autor: Walter Plinge 14.09.16 - 12:02

    Also an der Stelle mit dem Müslivergleich musst ich schon schmunzeln. Wie viele Leute heutzutage kaufen bitte ein Müsli nach seinem Nährwert. Wenn das eine relevante Anzahl von Leuten täte, gäbe es aktuell wohl kaum so eine überbordende Menge an Varianten.

    Beim Lebensmitteleinkauf sind doch für die meisten Leute ganz andere Dinge als der Nährwert relevant: Preis, Geschmack, Marke, Zutaten, Produktion, etc. Den Nährwert schaut sich doch nur eine verschwindend kleine Minderheit an, zumal Leute die Kalorien zählen eher nicht zur Zielgruppe des Supermarkt-Fertigessens zählen.

    Für die Auswahl eines bestimmten Lebensmittels gibt es jedenfalls kein universelles Kriterium, dass einen Algorithmus befähigen würde eine entsprechende Entscheidung ganz ohne Einfluss des betroffenen Menschen zu treffen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.09.16 12:03 durch Walter Plinge.

  2. Re: Müslivergleich

    Autor: lecram 14.09.16 - 12:41

    Walter Plinge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also an der Stelle mit dem Müslivergleich musst ich schon schmunzeln. Wie
    > viele Leute heutzutage kaufen bitte ein Müsli nach seinem Nährwert. Wenn
    > das eine relevante Anzahl von Leuten täte, gäbe es aktuell wohl kaum so
    > eine überbordende Menge an Varianten.
    >
    > Beim Lebensmitteleinkauf sind doch für die meisten Leute ganz andere Dinge
    > als der Nährwert relevant: Preis, Geschmack, Marke, Zutaten, Produktion,
    > etc. Den Nährwert schaut sich doch nur eine verschwindend kleine Minderheit
    > an, zumal Leute die Kalorien zählen eher nicht zur Zielgruppe des
    > Supermarkt-Fertigessens zählen.
    >
    > Für die Auswahl eines bestimmten Lebensmittels gibt es jedenfalls kein
    > universelles Kriterium, dass einen Algorithmus befähigen würde eine
    > entsprechende Entscheidung ganz ohne Einfluss des betroffenen Menschen zu
    > treffen.

    Naja, was nicht ist kann ja noch werden, der Trend zum Gesundheitsbewusstsein ist ja schon irgendwie da. Zum gegebenen Zeitpunkt können die Nährwerte auch ein schönes Werbeargument für die eigenen Produkte sein. Immerhin ist das Ganze erst mal nur eine Momentaufnahme unserer Gesellschaft und damit kann man nur begrenzt Rückschlüsse auf die Zukunft ziehen, zumindest solange die magischen Kristallkugeln noch nicht ausgereift sind! ;)

    Ich bin ja grundsätzlich auch für Fortschritt und alles andere als ein Zukunftsverweigerer, aber diese hypothetische/prognostizierte Entwicklung würde mir nur begrenzt gefallen. Alles nachhause liefern und noch weniger menschlichen Kontakt als ohnehin schon (Ich spreche da jetzt allgemein, ist ja eine offensichtliche Folge der Digitalisierung)? Dann bitte auch die Option bieten in einen lokalen Store liefern und den Kunden schnökern zu lassen. Die Sinneseindrücke aus der "echten Welt" sind nicht zu unterschätzen.

    Was ich auf alle Fälle befürworten kann und sehr sehr gerne sehe ist Eingrenzung/Unterbindung von Verschwendung der Lebensmittel, das hat ohnehin schon lange Überhand genommen. Dazu noch mehr umweltfreundliche Umverpackungen (ähnlich wie Abschaffung von Plastiktüten im EH) und schon sind wir einen nennenswerten Schritt weiter! :)

  3. Re: Müslivergleich

    Autor: chewbacca0815 14.09.16 - 12:45

    Beim Müslivergleich musste ich nicht schmunzeln, da kommen mir ganz andere Gedanken! Gerade der Hinweis auf die Brille und deren "Empfehlungen" und dann unten drunter der Strompreishinweis bzw. der dümmliche "Geiz ist Geil" Querverweis weisen die Richtung! Ein System im Hintergrund fällt die Entscheidungen, nicht mehr das Individuum selbst. Mir persönlich ist die Qualität eines Lebensmittels weitaus wichtiger als dessen Preis. Kleiner Vergleich aus dem Alltag: beim Gemüsehändler vor Ort erworbenes Gemüse ist knackfrisch und hält lange seine Frische, ist aber relativ zum Supermarkt gesehen teuer. Gemüse aus dem Supermarkt musste ich leider mehrfach bereits am nächsten Tag entsorgen weil über Nacht verrottet. Unter'm Strich kaufe ich kein Supermarktgemüse mehr, weil ich mir das Billigzeug nicht leisten will und kann.

    Edit: Typos



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.09.16 12:47 durch chewbacca0815.

  4. Re: Müslivergleich

    Autor: Dwalinn 14.09.16 - 13:17

    Ich mache das Ständig wenn ich schon was kaufe will ich auch halbwegs wissen was drin ist.
    Erst gucke ich bei den Zutaten und dann bei den Nährstoffen. Wenn viel Zucker drin ist weiß ich gleich das mir das nicht schmeckt also warum sollte ich erstmal jede Packung durchkosten um zu wissen was am besten ist.

  5. Re: Müslivergleich

    Autor: Anonymer Nutzer 14.09.16 - 13:52

    Ich hab im Garten über 40 Tomatensträucher, im Gewächshaus, im Beet draußen und in Blumenkübeln auf der Terrasse, allesamt sind ohne Dünger und Pestizide gewachsen.
    Nach dem Pflücken können die Tomaten bis zu einem Monat licht geschützt aufbewahrt werden, die grünlich gepflückten sogar noch viel länger, weil Sie erst fertig reifen müssen.

    Die Tomaten aus dem Supermarkt verderben schnell, aber nur durch den Einsatz von Dünger und Pestizide, trocknet man nämlich die Samen dieser Tomaten und sät Sie selber aus, dann verderben die daraus entstandenen Tomaten erst viel später.

  6. Re: Müslivergleich

    Autor: Keepo 14.09.16 - 15:19

    Carlo Escobar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab im Garten über 40 Tomatensträucher, im Gewächshaus, im Beet draußen
    > und in Blumenkübeln auf der Terrasse, allesamt sind ohne Dünger und
    > Pestizide gewachsen.
    > Nach dem Pflücken können die Tomaten bis zu einem Monat licht geschützt
    > aufbewahrt werden, die grünlich gepflückten sogar noch viel länger, weil
    > Sie erst fertig reifen müssen.
    >
    > Die Tomaten aus dem Supermarkt verderben schnell, aber nur durch den
    > Einsatz von Dünger und Pestizide, trocknet man nämlich die Samen dieser
    > Tomaten und sät Sie selber aus, dann verderben die daraus entstandenen
    > Tomaten erst viel später.


    Unsinn. Die Tomaten verderben weil sie nicht frisch gepflückt sind. Und weil sie auf ihrem Lieferweg schon einigen Pilzen ausgesetzt waren. Wenn man sie nach dem Kauf abbürstest (und damit die Pilzesporen entfernt) halten sie auch DEUTLICH länger. Und vorallem halten gespritzte Tomaten eher eine Ewigkeit, während die Biotomaten ohne abbürsten schon am nächsten Tag faulen können.

  7. Re: Müslivergleich

    Autor: Anonymer Nutzer 14.09.16 - 16:03

    Walter Plinge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also an der Stelle mit dem Müslivergleich musst ich schon schmunzeln. Wie
    > viele Leute heutzutage kaufen bitte ein Müsli nach seinem Nährwert.

    Na, ich. Manche Müslis werden mit hohen Vollkornanteilen beworben. Wie viel Zucker da beigemengt wurde, um das Schrot genießbar zu machen, steht ganz klein in der Tabelle.

    Gutes anderes Beispiel ist an der Stelle Brot. Deutsches Brot enthält z.B. im Vergleich häufig viel Salz. Ein als "eiweißreich" beworbenes strotzt dafür vor Fett. Und so weiter. Kenntnisse über die Zutaten und eine ungefähre Hausnummer die Nährwerte betreffend sollte man von einem Produkt schon haben.

    Dann kann man ob der Riesenauswahl immer noch nach dem Preis einkaufen.

  8. Re: Müslivergleich

    Autor: Anonymer Nutzer 14.09.16 - 16:19

    Keepo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unsinn. Die Tomaten verderben weil sie nicht frisch gepflückt sind. Und
    > weil sie auf ihrem Lieferweg schon einigen Pilzen ausgesetzt waren. Wenn
    > man sie nach dem Kauf abbürstest (und damit die Pilzesporen entfernt)
    > halten sie auch DEUTLICH länger. Und vorallem halten gespritzte Tomaten
    > eher eine Ewigkeit, während die Biotomaten ohne abbürsten schon am nächsten
    > Tag faulen können.

    Die Biotomaten sind genauso Pilzen ausgesetzt, weil Bio überwiegend aus dem Ausland kommt, während hier in Deutschland fast nur noch gespritzt wird, weil die Arbeiter viel zu teuer in Deutschland sind, als z.B. in Polen, Rumänien oder sonst wo.

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