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Die armen Lieferanten ...

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  1. Die armen Lieferanten ...

    Autor: xor_eax_eax 22.09.18 - 21:22

    Dass Kurierfahrer sich nicht gerade eine goldene Nase verdienen ist ja bekannt, aber die Amazon-Logistic-Fahrer hier in Berlin machen einen überdurchschnittlich erschöpften Eindruck.

    Letzte Woche brachte mir ein junger Mann ein Päckchen, der so kaputt war, dass er kaum ein "Guten Tag" heraus bekam.

    Ich würde liebend gern 5¤ Porto mehr pro Sendung bezahlen, wenn davon wenigstens 1¤ am Ende bei den armen Schweinen ankommen würde, die die Pakete ausliefern.

    Wenn ein Bäcker zu viel Kundschaft hat, backt er mehr Brötchen und stellt eine weitere Verkäuferin an. Wenn ein Restaurant zu viel Kundschaft hat, wird ausgebaut und evtl. weitere Filialen eröffnet. Aber wenn Logistik-Unternehmen zu viele Kunden haben, dann wird gestöhnt, weil das Management es nicht packt, sich der neuen Situation anzupassen. Die sollten sich freuen, dass sie mehr Umsatz haben und ihre Angestellten vernünftig entlohnen. Man, man, man, ...

    Vor ca. einem Monat kam eine Lieferung von Amazon-Logistics um 22:40 Uhr an. Ich dachte erst, es sei irgend etwas passiert, weil so spät normalerweise niemand mehr klingelt.

  2. Re: Die armen Lieferanten ...

    Autor: EWCH 22.09.18 - 21:33

    > Ich würde liebend gern 5¤ Porto mehr pro Sendung bezahlen, wenn davon
    > wenigstens 1¤ am Ende bei den armen Schweinen ankommen würde, die die
    > Pakete ausliefern.

    Oder du gibt's dem Zusteller einfach den Euro und sparst die Vier.

  3. Re: Die armen Lieferanten ...

    Autor: eidolon 22.09.18 - 21:43

    Damit der 5s Zeit verliert und Ärger bekommt? ;)

  4. Re: Die armen Lieferanten ...

    Autor: crazypsycho 23.09.18 - 02:20

    xor_eax_eax schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber wenn
    > Logistik-Unternehmen zu viele Kunden haben, dann wird gestöhnt, weil das
    > Management es nicht packt, sich der neuen Situation anzupassen. Die sollten
    > sich freuen, dass sie mehr Umsatz haben und ihre Angestellten vernünftig
    > entlohnen. Man, man, man, ...

    Im Falle von Amazon ist nicht unbedingt die Entlohnung das Problem.
    Das sind alles kleine Lieferdienste, welche auf einmal ein Angebot von Amazon bekommen haben und plötzlich wesentlich mehr bewältigen müssen als zuvor.
    Die müssen auch erst mal neue Mitarbeiter finden. Und die müssen erstmal die Tour lernen und brauchen daher länger.

    Das Management der Lieferdienste wird sich mit der Zeit schon anpassen. Denn viele Kunden beschweren sich, wenn nach 22 Uhr jemand bei ihnen klingelt.
    Und diese Beschwerde geht an Amazon. Häufen sich diese Beschwerden, kann der Lieferdienst den Auftrag verlieren.

  5. Re: Die armen Lieferanten ...

    Autor: Dawkins 23.09.18 - 10:00

    Es steht jedem völlig frei, dem Fahrer ein Trinkgeld zu geben. In der Praxis geschieht dies auch häufiger.

  6. Re: Die armen Lieferanten ...

    Autor: crazypsycho 23.09.18 - 10:08

    Dawkins schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es steht jedem völlig frei, dem Fahrer ein Trinkgeld zu geben. In der
    > Praxis geschieht dies auch häufiger.

    Leider ist Trinkgeld für Paketboten eher die Ausnahme.

  7. Re: Die armen Lieferanten ...

    Autor: ibsi 24.09.18 - 11:15

    xor_eax_eax schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ein Bäcker zu viel Kundschaft hat, backt er mehr Brötchen und stellt
    > eine weitere Verkäuferin an.
    Hahaha, ja, 450¤ Kräfte, da Vollzeit zu teuer ist ;)
    Doof nur dass das kaum einer machen möchte und so die anderen Mitarbeiter einfach öfter mal Doppelschicht schieben müssen oder die Filiale wechseln müssen für einen Tag um auszuhelfen.

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