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Im Text kommt Otto noch viel zu gut weg...

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  1. Im Text kommt Otto noch viel zu gut weg...

    Autor: Multiplex 19.06.18 - 12:42

    ... für mich klingt das ganze eher nach gezielter Ausnutzung der (etwas älteren) Zielgruppe. Zitat: "Bei jeder Bestellung müssen sie [...] den passenden Aktionscode eingeben. Wer es vergisst, zahlt trotz Abo die Versandgebühren." Wirklich? Wer tut sich sowas an? Ganz abgesehen von verfallenden "Punkte-Guthaben" samt gekoppeltem Mindestbestellwert und anderem Blödsinn.

    Mit einem derart absichtlich umständlichen Verfahren wäre Amazon mit "Prime" nie zu dem geworden, was es ist... und damit will Otto gegen die nationale und internationale Konkurrenz langfristig bestehen? Au weia!

    Viele Grüße
    Multiplex

  2. Re: Im Text kommt Otto noch viel zu gut weg...

    Autor: nicoledos 19.06.18 - 16:51

    Ich würde da keine Absicht dahinter unterstellen.

    Deren veraltetes Shopsystem ist nur nicht auf derartige Angebote ausgelegt.

  3. Re: Im Text kommt Otto noch viel zu gut weg...

    Autor: HorkheimerAnders 19.06.18 - 17:09

    Wer sowas schlechtes entwickelt verdient bankrott zu gehen...

  4. Re: Im Text kommt Otto noch viel zu gut weg...

    Autor: NIKB 19.06.18 - 21:36

    nicoledos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde da keine Absicht dahinter unterstellen.
    >
    > Deren veraltetes Shopsystem ist nur nicht auf derartige Angebote ausgelegt.

    Das war auch mein erster Gedanke...

  5. Re: Im Text kommt Otto noch viel zu gut weg...

    Autor: Squirrelchen 20.06.18 - 01:38

    NIKB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nicoledos schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich würde da keine Absicht dahinter unterstellen.
    > >
    > > Deren veraltetes Shopsystem ist nur nicht auf derartige Angebote
    > ausgelegt.
    >
    > Das war auch mein erster Gedanke...

    Würd ich auch drauf tippen. Rewe hat den gleichen Blödsinn im Online Store.

    ------------------
    - Du wirst nicht glauben, was Golem User dann erlebten!
    - Als Golem User dies sahen waren Sie den Tränen nahe!
    - Diese 10 Dinge hast du nicht erwartet! Vor allem Punkt 11 wird dich überraschen!
    - Und was dann geschah, hat Golem User total überrascht!

    Es grüßt,
    Dat Hörnchen

  6. Re: Im Text kommt Otto noch viel zu gut weg...

    Autor: Chrownshiown 20.06.18 - 02:14

    nicoledos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde da keine Absicht dahinter unterstellen.
    >
    > Deren veraltetes Shopsystem ist nur nicht auf derartige Angebote ausgelegt.


    Das kann ich mir aber nicht vorstellen. Für Neukunden gibt es z.B. eine Aktion bei der man ein Jahr lang kostenlosen Versand bekommt. Ganz automatisch, ganz ohne "Aktionscode". Warum sollte es hier nicht möglich sein das wieder zu aktivieren, sobald der Kunde das Abo abschließt.

    Das ist genauso wie deren 5% Dauerrabatt. Wenn man da vergisst den Code einzugeben zahlt man auch mehr, obwohl der Rabatt an das Kundenkonto gekoppelt ist.

  7. Re: Im Text kommt Otto noch viel zu gut weg...

    Autor: HorkheimerAnders 20.06.18 - 07:08

    Wieviel kostet es denn, ein gescheites Online-Portal einzurichten? Jede Kleinstfirma kriegt das mit nem Praktikanten hin, da muss es doch für so einen Branchenriesen möglich sein, in der IT Abteilung mal ausgebildete und modern denkende Leute zu beschäftigen? Webentwickler/master sind die billigsten Leute, die man aus dem Bereich IT einstellen kann. Oder wenigstens eine externe Firma, die das ganze dann aufbaut und verwaltet - was bei so einem Riesen kaum Sinn macht aber zur not doch immer noch besser ist, auf so einen uralten kundenabschreckenden Rotz zu setzen.

    Solche schlechten, unflexiblen Webstores waren spätestens seit Amazon dem Untergang geweiht, da gibt es keine Entschuldigung. Wer solange auf etwas sitzen bleibt, wichtige Management Entscheidungen unterlässt, der hat einfach ein riesiges Problem. Und hier im Artikel kommt ja diese "prime Alternative" gerade zu als neue Erfindung und moderne Entscheidung heraus - die von Otto fühlen sich deswegen vielleicht sogar noch gut und 50 Jahre jünger!!

  8. Re: Im Text kommt Otto noch viel zu gut weg...

    Autor: sedremier 20.06.18 - 07:42

    Wenn man bedenkt, wie groß das Unternehmen dahinter ist, dann ist es wirklich verwunderlich, dass die nicht die entsprechenden Entwickler finden oder bezahlen wollen, die ihnen da etwas Gutes, Kundenfreundliches, auf den Punkt gebrachtes entwickeln. Das das kein Mini-Projekt ist, sondern eine respektable Zahl an Anforderungen hinter sich her zieht ist eine Erschwernis, aber kein Hindernis.

    So wie sie es jetzt gemacht haben, fühlt es sich in der Tat nach 'versuchtem Ausnutzen von Gewohnheiten' an. Kein Kunde aus Online-Einkäufen würde von sich aus erwarten, da noch selbst tätig werden zu müssen. Das wirkt... erbärmlich.

  9. Re: Im Text kommt Otto noch viel zu gut weg...

    Autor: Markus08 20.06.18 - 08:52

    HorkheimerAnders schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer sowas schlechtes entwickelt verdient bankrott zu gehen...

    Dass Otto pleite geht hoffe ich nicht.
    Ich bestelle oft bei Otto. Die haben zwar nicht die Auswahl wie z.B. Amazon, können aber preislich oft mithalten.
    Und ich bin froh noch ein deutsches Unternehmen als Alternative zu haben, denn ich möchte nicht von Amazon abhängig sein wenn die keine Konkurrenz mehr haben.

  10. Re: Im Text kommt Otto noch viel zu gut weg...

    Autor: buuii 20.06.18 - 12:23

    Da ich glaube das Otto zu 90% von Senioren genutzt wird kann ich den ärger des TE gut verstehen.

    Ich habe bis jetzt ein einziges mal bei Otto bestellt und das war auch garantiert das letzte mal.

    Bestellt habe ich BF1 (vorbestellt mit Lieferung zum Release)

    3 Tage nach dem Release war das Spiel immer noch nicht da also mal bei Otto angerufen.
    Gemeldet habe ich mich wie es sich gehört mit meinem Namen am Telefon, das erste was ich gehört habe war: Das interessiert mich nicht wie sie heißen ich brauche ihre Kundennummer. Da war ich schon bedient. Also Kundennummer gesagt und gefragt wo das Spiel bleibt. Die freundliche Dame sagte mir dann das sie nix dafür könne dass das Spiel noch nicht ausgeliefert sei, der Hersteller hätte es noch nicht geliefert. Wahrscheinlich ist es noch nicht veröffentlicht (LOL). Also habe ich gefragt ob ich stornieren könne. Ihre Antwort war: Wenn es denn sein muss.
    Ja es musste sein. Also storniert. Damit ist die Sache dann gegessen habe ich gedacht... 2 Wochen später kam dann ein Paket mit BF1 samt Rechnung von Otto... Kann man sich echt nicht ausdenken...

  11. Re: Im Text kommt Otto noch viel zu gut weg...

    Autor: Vion 20.06.18 - 13:12

    Ich finde den Otto-Onlineshop eigentlich ganz ordentlich. Ich hatte vor einiger Zeit Vorhänge bestellt und hatte dort eine gute Auswahl. Salopp empfinde ich den Shop ähnlich gut wie die der Hardware-Händler Mindfactory, Alternate, etc. Ich hatte bei Amazon auch geschaut, dort hab ich nur Müll gefunden.

    Amazon empfinde ich als altbackenen Riesen der alles irgendwie machen möchte, wie AOL einst. Ich bestelle direkt bei Amazon nur noch wenn es nicht anders geht. Die Filter sind altbacken und funktionsarm. Überhaupt geht es dort zu wie in einem Jahrmarkt. Alles ist vollgestopft mit Trash-Produkten, vieles ist mehrfach aufgelistet weil es ja von vielen Shops vertrieben wird, es ist schwierig direkt bei Amazon etwas gutes finden zu wollen.
    In der Regel nutze ich andere Seiten um rauszufinden was mir zusagt und suche dann das Produkt DIREKT bei Amazon.

    Ähnlich bestelle ich meine Hardware auch niemals bei Amazon sondern eben bei Mindfactory & Co. Amazon ist für mich das "Kaufhaus" im Netz das irgendwie alles sein möchte, und nichts wirklich. Kaufhaus ist in dem Sinne als Kritik gemeint.

  12. Re: Im Text kommt Otto noch viel zu gut weg...

    Autor: Trockenobst 20.06.18 - 13:33

    HorkheimerAnders schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieviel kostet es denn, ein gescheites Online-Portal einzurichten? Jede
    > Kleinstfirma kriegt das mit nem Praktikanten hin, da muss es doch für so
    > einen Branchenriesen möglich sein, in der IT Abteilung mal ausgebildete und

    Die kommen direkt aus Logistik und Lager. Alles ist geruhsam. Schicken Kataloge rum.
    Nun soll die Firma komplett IT sein, bis ein paar ausgekoppelten Lagern.

    Das ist eine 180 Grad Neugestaltung. Wenige schaffen dass.

    Man sieht etwa an Tesla, die gleich direkt mit eGokarts begonnen haben, wie sie
    die Auto-Konkurrenz hertreiben, die natürlich noch Motoren produzieren und
    Fließbänder haben. Nungut, Tesla pfuscht ein wenig, aber das liegt eher an der
    schlechten Ausbildungslage in den USA. Daimler und BMW schicken immer noch
    deutsche Meister nach USA um dort in den Werken die Leute zu unterweisen.

    Damit das System mit dem "Up" wirklich funktioniert, liegt das nicht am Shop.
    Sondern das man mehrere 100 Millionen in die Hand nimmt und sich damit
    Marktanteile durch solchen Service erkauft.

    Man hätte genau hinschauen können was Ebay und Amazon genau mit Prime
    hinkriegt und möglicherweise was mit Sky (würg) oder Netflix hinbekommen.

    Aber das wäre ja schon Kung Fu Gürtel 3-4 auf dem Weg zum perfekten Netz-Fighter.
    Die stolpern zwar nicht mehr auf der Matte, aber zum zweiten Gürtel ist es noch etwas hin.

  13. Re: Im Text kommt Otto noch viel zu gut weg...

    Autor: Markus08 20.06.18 - 14:00

    buuii schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da ich glaube das Otto zu 90% von Senioren genutzt wird kann ich den ärger
    > des TE gut verstehen.
    >
    > Ich habe bis jetzt ein einziges mal bei Otto bestellt und das war auch
    > garantiert das letzte mal.
    >
    > Bestellt habe ich BF1 (vorbestellt mit Lieferung zum Release)
    >
    > 3 Tage nach dem Release war das Spiel immer noch nicht da also mal bei Otto
    > angerufen.
    > Gemeldet habe ich mich wie es sich gehört mit meinem Namen am Telefon, das
    > erste was ich gehört habe war: Das interessiert mich nicht wie sie heißen
    > ich brauche ihre Kundennummer. Da war ich schon bedient. Also Kundennummer
    > gesagt und gefragt wo das Spiel bleibt. Die freundliche Dame sagte mir dann
    > das sie nix dafür könne dass das Spiel noch nicht ausgeliefert sei, der
    > Hersteller hätte es noch nicht geliefert. Wahrscheinlich ist es noch nicht
    > veröffentlicht (LOL). Also habe ich gefragt ob ich stornieren könne. Ihre
    > Antwort war: Wenn es denn sein muss.
    > Ja es musste sein. Also storniert. Damit ist die Sache dann gegessen habe
    > ich gedacht... 2 Wochen später kam dann ein Paket mit BF1 samt Rechnung
    > von Otto... Kann man sich echt nicht ausdenken...


    Genau so etwas kann dir mit Amazon auch passieren. So war es nämlich bei mir.
    Dagegen hab ich mit Otto durchweg sehr gute Erfahrungen gemacht.

  14. Re: Im Text kommt Otto noch viel zu gut weg...

    Autor: WonderGoal 20.06.18 - 21:33

    Multiplex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... für mich klingt das ganze eher nach gezielter Ausnutzung der (etwas
    > älteren) Zielgruppe. Zitat: "Bei jeder Bestellung müssen sie [...] den
    > passenden Aktionscode eingeben. Wer es vergisst, zahlt trotz Abo die
    > Versandgebühren." Wirklich? Wer tut sich sowas an? Ganz abgesehen von
    > verfallenden "Punkte-Guthaben" samt gekoppeltem Mindestbestellwert und
    > anderem Blödsinn.
    >
    > Mit einem derart absichtlich umständlichen Verfahren wäre Amazon mit
    > "Prime" nie zu dem geworden, was es ist... und damit will Otto gegen die
    > nationale und internationale Konkurrenz langfristig bestehen? Au weia!
    >
    > Viele Grüße
    > Multiplex

    Das ist schon Absicht. Das wird ja mit den Rabatt-Codes auch nicht anders gehandhabt, d.h. obwohl man diese im Online-Shop eingibt, werden diese nicht auf der Rechnung aufgedruckt bzw. auch im Online-Konto wird der fällige Betrag nur ohne Abzug angegeben.

    Das sind schon etwas zu viele Zufälle, dass es ein Versehen bzw. keine Absicht sein könnte. Der Kunde muss wie gesagt dann a) sich noch daran erinnern, dass er einen Code hatte und b) den tatsächlichen Rechnungsbetrag selbst ausrechnen. Ergo man bleibt dem Prinzip treu, um den einen oder anderen Kunden, der nicht daran denkt, mehr abkassieren zu können.

  15. Re: Im Text kommt Otto noch viel zu gut weg...

    Autor: elknipso 03.07.18 - 07:04

    HorkheimerAnders schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer sowas schlechtes entwickelt verdient bankrott zu gehen...

    Das System ist halt uralt, und war zum Zeitpunkt seiner Markteinführung eigentlich schon überholt.

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