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Da, wo es sich lohnt, braucht man es nicht unbedingt, und da, wo man es bräuchte...

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  1. Da, wo es sich lohnt, braucht man es nicht unbedingt, und da, wo man es bräuchte...

    Autor: mac4ever 18.03.18 - 16:21

    Da, wo es sich lohnen könnte, braucht man es eigentlich nicht. Und da wo man es braucht (hier am äußersten Rand eines städtischen Speckgürtels, wo die nächste Einkaufsmöglichkeit 8 km entfernt ist) ist es nicht verfügbar. Hier draußen braucht man ein Auto und wer dafür zu alt oder krank ist, hat eben Pech gehabt. So konzentriert man sich auf die zeitknappen und bequemen Kunden in den Städten, aber da ist halt die Konkurrenz sehr groß.

    Andererseits geht den Händlern hier viel Umsatz verloren, denn ein solcher Lieferdienst könnte genauso einschlagen wie Amazon, was hier draußen alle nutzen. Konkurrenzfähige Preise, transparent gekoppelt an einen angemessenen Lieferzuschlag, könnten das Problem lösen. Aber offenbar hat bis jetzt niemand den Mut dazu.

    Würde Amazon Fresh den Service hier draußen anbieten, ich würde ihn sofort nutzen, auch mit etwas eingeschränktem Angebot und etwas höheren Preisen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.03.18 16:23 durch mac4ever.

  2. Re: Da, wo es sich lohnt, braucht man es nicht unbedingt, und da, wo man es bräuchte...

    Autor: jacki 18.03.18 - 18:05

    Also Allyouneedfresh liefert flächendeckend per DHL Paket und hat außer Gefrorenes das meiste.
    Wenn einen die etwas höheren Preise (im Vergleich zu Kaufland) und die 5¤ Versand bei Gekühltem nicht stören, ist das ganz okay.

    So viel Umsatz bzw. Gewinn lässt sich meiner Meinung nach und auch offensichtlich, nicht machen. Denn jeder Besteller fällt zwangsläufig in der Filiale weg, man isst ja nicht mehr oder weniger ob es eine Lieferung gibt oder nicht. Also solang keine Läden zu machen weil viele bestellen, kann sich das nicht wirklich lohnen. Kurierdienst außerhalb Städten ist halt echt teuer, die allermeisten sind nicht bereit nur um sich das Einkaufen zu sparen deutlich was draufzuzahlen. Und die drauf angewiesen wären, sind verhältnismäßig sehr wenig.
    Mal sehn was noch kommt, aber so wie man es sich wünscht wird es wohl nicht mehr vor komplett selbstfahrenden Autos kommen.

  3. Re: Da, wo es sich lohnt, braucht man es nicht unbedingt, und da, wo man es bräuchte...

    Autor: sn0 18.03.18 - 18:13

    jacki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal sehn was noch kommt, aber so wie man es sich wünscht wird es wohl nicht
    > mehr vor komplett selbstfahrenden Autos kommen.
    Du sagst es (leider). Erst wenn der Faktor Mensch komplett aus der Zustellkette raus fällt, kann es günstig angeboten werden.

    Neben den Kosten ist ja auch die Zeit ein Faktor der beim Mensch nicht nur teuer sondern auch begrenzt ist. Spätzustellung ohne Aufpreis? Sonn-/feiertagszustellung? Wo gibts das schon?
    Ich kann mir sehr gut vorstellen das sich da mit autonomen Fahrzeugen, die aussehen wie Packstationen auf Rädern, in Zukunft so einiges an unseren Einkaufsgewohnheiten verändern wird.

  4. Re: Da, wo es sich lohnt, braucht man es nicht unbedingt, und da, wo man es bräuchte...

    Autor: robinx999 18.03.18 - 18:17

    Kommt auf die Läden an oft gibt es ja sogar Regionale Lieferdienste. Von den Supermärkten oft in Eigenregie gemacht, die großen Ketten sind ja oft eigenständige Franchise Geschäfte.
    Teilweise mit Einschränkungen, das nur ein mal am Tag ausgeliefert wird oder ähnliches, aber bei Rentnern könnte das teilweise noch funktionieren und oft ab 20 oder 30¤ Einkaufswert umsonst.
    Nur hippe Apps / Websiten gibt es da oft nicht, da muss man wirklich klassisch telefonieren ;)

  5. Re: Da, wo es sich lohnt, braucht man es nicht unbedingt, und da, wo man es bräuchte...

    Autor: Psy2063 19.03.18 - 08:12

    jacki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jeder Besteller fällt zwangsläufig in
    > der Filiale weg, man isst ja nicht mehr oder weniger ob es eine Lieferung
    > gibt oder nicht. Also solang keine Läden zu machen weil viele bestellen,
    > kann sich das nicht wirklich lohnen.

    ich sehe die Chance im Bestellkonzept eher darin, dass die Läden selbst lokal den Lieferdienst organisieren. Zu machen muss da keiner, es wird lediglich eine Kassenkraft durch einen Lieferfahrer ersetzt. Problematisch ist aber vermutlich, dass es wenn jeder nur noch das nötige bestellt keine "Spontankäufe" durch geschickte Artikelplatzierung mehr gibt.

    > Kurierdienst außerhalb Städten ist
    > halt echt teuer, die allermeisten sind nicht bereit nur um sich das
    > Einkaufen zu sparen deutlich was draufzuzahlen.

    Eigentlich zahlt man ja gar nicht drauf wenn man die tatsächlichen Kosten richtig rechnet. Man verfährt ja nicht bloß 1¤ Sprit, sondern muss auch noch Verschleiß, Wartung, Versicherung, KFZ Steuer und vor allem den größten und trotzdem immer wieder vernachlässigten Posten Wertverlust über die vermutliche Haltedauer mit rechnen, dann kommt man locker je nach Auto auf 40-60¤/100km

  6. Re: Da, wo es sich lohnt, braucht man es nicht unbedingt, und da, wo man es bräuchte...

    Autor: senf.dazu 19.03.18 - 10:47

    Klar du brauchst weniger Ladenfläche und Einräumer. Ist aber auch Kostenfaktor.

    Trotzdem fällt ja das Geschäft und das Personal nicht weg.

    Und beim Ausliefern bin ich mir nicht so sicher wie groß der Wegeanteil oder wie unterschiedlich Wegeanteil in der Stadt und auf dem Land sind.

    Das Zusammenpacken und an die Haustür bringen der Waren geht nicht in 5 min ab.. Da parkt erst der Wagen, dann rumpelt es so gefühlte 10..15 min, das Abliefern kostet dann wieder so 5..10 min. In 15 min kann man auf dem Land schon mal 15km mit dem LKW zurücklegen .. und in der Stadt geht's wahrscheinlich auch nicht so viel schneller.

    Bei uns liefert REWE (Standort in der Großstadt) auch im Umland (mindestens 30km).

  7. Re: Da, wo es sich lohnt, braucht man es nicht unbedingt, und da, wo man es bräuchte...

    Autor: robinx999 19.03.18 - 11:01

    Psy2063 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jacki schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > jeder Besteller fällt zwangsläufig in
    > > der Filiale weg, man isst ja nicht mehr oder weniger ob es eine
    > Lieferung
    > > gibt oder nicht. Also solang keine Läden zu machen weil viele bestellen,
    > > kann sich das nicht wirklich lohnen.
    >
    > ich sehe die Chance im Bestellkonzept eher darin, dass die Läden selbst
    > lokal den Lieferdienst organisieren. Zu machen muss da keiner, es wird
    > lediglich eine Kassenkraft durch einen Lieferfahrer ersetzt. Problematisch
    > ist aber vermutlich, dass es wenn jeder nur noch das nötige bestellt keine
    > "Spontankäufe" durch geschickte Artikelplatzierung mehr gibt.
    >
    Da es dort häufig einen Mindestbestellwert gibt (oder es fallen Lieferkosten an, also hier ist es glaube ich so ab 30¤ wird kostenlos ausgeliefert innerhalb der Stadt)
    Aber das Problem ist halt wenn es wie hier ist ohne dass es irgendwie ohne die Zentralen läuft dann hat man hier einen Lieferdienst der gut von Rentnern genutzt werden kann, die ja oft nicht wirklich mobil sind, aber für Berufstätige ist es unbrauchbar, es wird ein mal am Tag mit dem klein Buli ausgefahren und mehr gibt es nicht. Bestellungen funktionieren auch nur per Telefon oder Fax (nichts moderneres). Zumindest eine Allgemeine Anbindung an ein großes Shop System, so dass man über Browser oder App bestellen könnte wäre vermutlich nicht so schlecht

  8. Re: Da, wo es sich lohnt, braucht man es nicht unbedingt, und da, wo man es bräuchte...

    Autor: jacki 20.03.18 - 00:51

    Psy2063 schrieb:
    > Eigentlich zahlt man ja gar nicht drauf wenn man die tatsächlichen Kosten
    > richtig rechnet. Man verfährt ja nicht bloß 1¤ Sprit, sondern muss auch
    > noch Verschleiß, Wartung, Versicherung, KFZ Steuer und vor allem den
    > größten und trotzdem immer wieder vernachlässigten Posten Wertverlust über
    > die vermutliche Haltedauer mit rechnen, dann kommt man locker je nach Auto
    > auf 40-60¤/100km
    Wenn man das Auto wirklich nur die 10km zum Einkaufen in der Woche genutzt hat und es abgibt um nur noch zu bestellen dann schon, ansonsten fällt ja Steuer usw. ohnehin an. So richtig oft ist das aber nicht der Fall und wenn man es nur so selten nutzt wird es eher ein Auto sein bei dem Wertverlust, etc. wurst ist. Meins hat weniger als 1000¤ gekostet und in knapp 2 Jahren in 10.000 km keinen Cent für Verschleiß und Wartung gesehen.

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