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Erfahrung E-Scooter im Ausland

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  1. Erfahrung E-Scooter im Ausland

    Autor: kuaidao 21.10.19 - 11:42

    Ich hatte in letzter Zeit 2 sehr unterschiedliche Erfahrungen. Zuerst das typische Bild aus Frankreich, genauer Marseille. MASSENWEISE eRoller zum ausleihen. Dir ganzen Kiddies fahren damit und mir scheint mehr zum Spaß als um von A nach B zu kommen. Das ist dann so, dass diese auf dem Gehweg, klischeehaft wie in Hollywood Filmen der "Rowdy/Draufgänger/Skater", mit 25 (statt 20 wie hier) um die Leute kurven und es das pure Chaos ist.
    In Barcelona das genau Gegenteil. Es gibt so gut wie keine Roller zum ausleihen, aber annähernd JEDER hat einen. Da gibt es dann auch Modelle mit Kindersitz hinterm Lenker usw... Barcelona hat sehr viele und gute Radwege. Dort fahren die meisten. Wenn sie in die Innenstadt und damit Fußgänger Bereich fahren, fahren alle langsam und vorsichtig, man nimmt eben auf einander Rücksicht.
    Auf den Radwrgen wiederum ist das alles sehr homogen, weil die Dinger 25(oder mehr?!) fahren dürfen und nicht 20 wie bei uns und die 50cm Rsdwege dann für die, idR schnelleren, Radler blockieren.
    In Barcelona hat mir das sehr gut gefallen und scheint tatsächlich eine Alternative zum Auto zu sein für Leute denen radeln zu anstrengend ist.

    Achja Fazit: Ich bin dafür, dass die Anbieter scheitern. Diese ganzen Roller stören auf den Gehwegen (wenn auch hier in München selten, woanders schon mehr), das Aufladen der Dinger ist ökologischer Schwachsinn und die "Juicer" werden mehr ausgebeutet als bei Hermes, Deliveroo oder Uber. Dadurch, dass die Dinger nur geliehen werden und der Schaden nicht zurückverfolgbar ist, werden die behandelt wie der letzte Dreck -> sehr geringe Haltbarkeit
    Allgemein finde ich jedoch sollten sie zugelassen bleiben, dann aber schneller, privat und vllt. mit Helmpflicht. Das ganze muss natürlich Hand in Hand mit dem Ausbau der Fahrradwege gehen, dass das nicht zum Frust der Radler wird. Aber das ist auch ohne E-Scooter schon längst überfällig



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.10.19 11:51 durch kuaidao.

  2. Re: Erfahrung E-Scooter im Ausland

    Autor: Captain 21.10.19 - 12:14

    Nicht nur Helmpflicht, genauso behandeln wie ein Mofa ... nur mit Fleppe..

  3. Re: Erfahrung E-Scooter im Ausland

    Autor: ibsi 21.10.19 - 12:24

    Helmpflicht? Dann wird hier kaum noch einer Fahren. Guck Dich mal im Ausland um, wo es eine Helmpflicht für Fahradfahrer gibt. Da wird weniger Fahrrad gefahren

  4. Re: Erfahrung E-Scooter im Ausland

    Autor: kuaidao 21.10.19 - 12:28

    Ich nehm mal an Fleppe ist Führerschein. Da bin ich dagegen. Wieso soll man jetzt hier wieder Geld bezahlen (wenn man keinen Autoschein hat) für so nen Lappen, wenn man mit dem Fahrrad genauso schnell unterwegs ist, ohne Schein?
    Aber ja, es muss in die Köpfe, dass das Ding mehr ist als ein normaler Tretroller. Das gehört auf den Radweg und die Straße.
    Ja deswegen bin ich mir mit dem Helm auch nicht ganz sicher. Vllt. mal die Niederländer fragen wie sie es geschafft haben, dass dort deutlich mehr einen Helm tragen. Zwar beim Radeln, aber das lässt sich ja 1:1 übertragen.

  5. Re: Erfahrung E-Scooter im Ausland

    Autor: regiedie1. 21.10.19 - 12:35

    Danke für Deinen Bericht, sehr informativ!

  6. Re: Erfahrung E-Scooter im Ausland

    Autor: ibsi 21.10.19 - 12:39

    Achte beim nächsten Mal darauf dem richtigen zu Antworten ;)

  7. Re: Erfahrung E-Scooter im Ausland

    Autor: Silbersulfid 21.10.19 - 12:41

    Das ist ja gerade das gute daran. So unattraktiv machen wie alkopops, sodass die keiner mehr kauft.

  8. Ich bin mit'm Fahrrad auch schneller als viele Mofas.

    Autor: Mahatma Pech 21.10.19 - 13:55

    Trotzdem benötigt man für letztere einen Führerschein. Und auch einen Helm.

    Warum sollte das beim Elektroroller anders sein?

  9. Re: Ich bin mit'm Fahrrad auch schneller als viele Mofas.

    Autor: kuaidao 21.10.19 - 14:12

    Die gleiche Frage könnte man auch umgekehrt stellen. Man lernt den Grundstein der Straßenregeln in der Schule. Ich zumindest hatte damals in der Grundschule auch eine Fahrradprüfung mit einem Polizisten.
    Man begibt sich mit einem E-Roller nicht auf eine Bundesstraße odg. Alle Verkehrsregeln die man fürs Fahren im Wohngebiet, in der Stadt oder auf dem Land auf der Dorfstraße braucht lernt man doch sowieso als Kind während man das Radeln lernt. Wüsste nicht was man mehr als E-Rollerfahrer wissen muss als als Fahrradfahrer.
    Altersbeschränkung/Promillegrenze usw. sehe ich alles ein, aber ab 15 sollte man weit genug entwickelt sein sich mit 25 km/h fortzubewegen. Wenn nicht gibt es immer noch die Eltern, die hier einschreiten können (wie beim Rad). Die wenigsten Kinder können sich mit 15 alleine einen 500¤ teuren E-Scooter leisten.

  10. Re: Ich bin mit'm Fahrrad auch schneller als viele Mofas.

    Autor: ibsi 21.10.19 - 14:57

    Die gleiche Diskussion kannst Du bei Auto <-> Motorradführerschein machen.

    Wieso muss man alles - Theorie und Praxis - noch einmal machen, obwohl man schon einen Autoführerscheint hat? Da sollte man die dinge nachmachen die man nicht hatte und gut, aber nein, man muss ALLES nochmal machen.

  11. Re: Ich bin mit'm Fahrrad auch schneller als viele Mofas.

    Autor: Kay_Ahnung 21.10.19 - 15:05

    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die gleiche Diskussion kannst Du bei Auto <-> Motorradführerschein machen.
    >
    > Wieso muss man alles - Theorie und Praxis - noch einmal machen, obwohl man
    > schon einen Autoführerscheint hat? Da sollte man die dinge nachmachen die
    > man nicht hatte und gut, aber nein, man muss ALLES nochmal machen.

    Praxis, weil sich ein Motorrad nunmal komplett anders verhält als ein Auto und bei der Theorie liegt es vermutlich einmal daran das die Theorieprüfungen nach einer bestimmten zeit verfallen und zum anderen daran das ein Teil der Theorieprüfung sich aufs Motorrad bezieht, ebenso wie ein Teil der PKW Theorieprüfung sich aufs Auto bezieht.

    Außerdem ist das ein Schwacher vergleich, ein Motorrad ist schwieriger zu kontrollieren und gefährlicher als ein E-Roller mit 25 kmh.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.10.19 15:06 durch Kay_Ahnung.

  12. Re: Erfahrung E-Scooter im Ausland

    Autor: mifritscher 21.10.19 - 15:14

    Beim Motorrad gibt es im EU-Recht die sehr sinnvolle Öffnungsklausel, 125er bzw. Äquivalente für B-Führerscheine zu ermöglichen, auch mit Auflagen, wie z.B. paar praktische Fahrstunden bei der Fahrschule (aber keine Prüfung).

    Das haben viele unserer EU Nachbarn und funktioniert offensichtlich ohne Probleme. Nur D kriegt das mal wieder nicht gebacken, vermutlich weil es bestimmte Kreise schlicht nicht willen. Scheuer hat das mal vorgeschlagen, ist aber in der Versenkung verschwunden.

  13. Re: Erfahrung E-Scooter im Ausland

    Autor: kuaidao 21.10.19 - 15:20

    Ja das wäre sinnvoll. Wusste auch nicht, dass die Fahrschullobby in Deutschland so mächtig ist. Scheuers Vorschlag den 125er Schein mit dem Autoschein automatisch zu bekommen fand ich aber ebenso nicht gut. Ein paar Fahrstunden, aber keine Prüfung, sollte man schon haben bevor man so ein Gerät zum ersten mal im allgemeinen Verkehr steuert.
    Wäre ua. sinnvoll, weil ein 50er Roller das gleiche Problem im Straßenverkehr darstellt wie ein 20 km/h E-Roller auf Radwegen. Blockade.

  14. Re: Erfahrung E-Scooter im Ausland

    Autor: mifritscher 21.10.19 - 15:40

    Scheuer hatte damals ein Mindestalter von glaub ich 25 Jahren oder 5 Jahre Führerschein und ca. 5 Fahrstunden ohne Prüfung vorgeschlagen.

  15. Re: Erfahrung E-Scooter im Ausland

    Autor: flasherle 21.10.19 - 15:44

    weil das keinen sinn macht. man sieht jetzt schon bei den rollern, die mit pkw schein gefahren werden dürfen, das alle die keine zweiradausbildung haben, völlig überfordert sind. kein plan haben wie sich so ein fahrzeug verhalt. auch das gehört abgeschafft und durch eine fahrschule mit prüfung ersetzt...

  16. Re: Erfahrung E-Scooter im Ausland

    Autor: mifritscher 21.10.19 - 15:53

    5 Fahrstunden reichen dicke, um, vom Auto kommend, sich mit den grundlegenden Eigenschaften vertraut zu machen. Der Rest kommt mit der Übung, genauso wie beim Auto auch.

    Deiner Argumentation folgend sollte man auch bei Fahrrädern einen kompletten Führerschein machen müssen - mit letzterem kann man auch 30...40 km/h fahren, deutlich schneller als mit einem Mofa und ähnlich schnell wie mit einem Roller.

  17. Re: Erfahrung E-Scooter im Ausland

    Autor: happymeal 21.10.19 - 16:09

    Captain schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht nur Helmpflicht, genauso behandeln wie ein Mofa ... nur mit Fleppe..

    Dann auch für Pedelecs? Die sind ja schneller unterwegs.

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