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  5. › Linus Torvalds: "Mein Ton schreckt…

Bei technischen Fragen angebracht?

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  1. Bei technischen Fragen angebracht?

    Autor: squido 17.10.14 - 18:07

    So eine Umgangsform zeugt von schlechten Manieren und ist niemals angebracht. Seine soziale Intelligenz muss äußerst gering sein. Leider ist das Problem oft bei Programmieren zu finden.

  2. Re: Bei technischen Fragen angebracht?

    Autor: maverick1977 17.10.14 - 18:17

    "Ey, so einen Mist kannst Du uns hier ganz bestimmt nicht an den Kopf schmeißen! Du hast doch nicht mehr alle Tassen im Schrank..."

    Würde so jetzt ein Programmierer antworten, oder würde er noch tiefer in die Schublade greifen? :o)

  3. Re: Bei technischen Fragen angebracht?

    Autor: Mac Okieh 17.10.14 - 19:30

    squido schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So eine Umgangsform zeugt von schlechten Manieren und ist niemals
    > angebracht. Seine soziale Intelligenz muss äußerst gering sein. Leider ist
    > das Problem oft bei Programmieren zu finden.

    Zum Glück bin ich Software-Entwickler und kein Programmierer. :-)

  4. Re: Bei technischen Fragen angebracht?

    Autor: miauwww 17.10.14 - 19:46

    squido schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So eine Umgangsform zeugt von schlechten Manieren und ist niemals
    > angebracht. Seine soziale Intelligenz muss äußerst gering sein. Leider ist
    > das Problem oft bei Programmieren zu finden.

    http://permalink.gmane.org/gmane.linux.kernel/1677152

    Dass LT sich da so aufgeregt hat, hatte seinen guten Grund. Ich würde da auch ausflippen, wenn mir andere Leute ihre Bugs in die Schuhe schieben.

  5. Re: Bei technischen Fragen angebracht?

    Autor: igor37 18.10.14 - 00:28

    Dieses Thema ist überhaupt nicht neu, 2012 hat Torvalds auch gemeint dass er bereits öfters den Fehler gemacht hat nicht von Anfang an ehrlich genug zu sein bzw. zu freundlich war, weshalb er eben lieber seine normale, teils zu ehrliche Seite raushängen lässt um immer unmissverständlich auszudrücken was er meint.

    Außerdem ist er der Meinung dass es das Problem anderer Leute ist wenn sie sich von seinen Aussagen betroffen fühlen.
    Darüber kann man denken was man möchte, aber ich glaube nicht dass übertriebene Höflichkeit in seiner Rolle eine positive Wirkung hat.

  6. Re: Bei technischen Fragen angebracht?

    Autor: JP 18.10.14 - 01:55

    squido schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So eine Umgangsform zeugt von schlechten Manieren und ist niemals
    > angebracht. Seine soziale Intelligenz muss äußerst gering sein. Leider ist
    > das Problem oft bei Programmieren zu finden.

    Ich würde eher sagen "bei Menschen". Und auch wenn Programmierer vielleicht die besseren Menschen sind, so sind sie trotzdem auch nur Menschen. Oder um Pötterings Aussage treffend abzuwandeln: Solch ein Verhalten findet man sogar unter Programmierern.

    Meinst du, dass BWLer (mal exemplarisch genommen) bessere umgangsformen haben? Sie gehen vllt weniger offensiv mit ihrer Meinung oder Abneigung gegenüber anderen um, aber dafür finden sie andere Kanäle. So lächeln sie dir frontal ins Gesicht, während sie hinterrückts an deinem Stuhl sägen. Oder halten mit ihrer Meinung komplett vor, aber sagen hinter her, sie hätten es ja gleich besser gewusst. Ich will hier jetzt auch BWLer nicht, so wie du es mit den Programmierer getan hast, in eine Schublade stecken, ich will nur deutlich machen, dass es viele Wege gibt, schlechtes Benehmen zu zeigen. Mal ist es offen und direkt mal ist es hinterhältig und subversiv.

    Ehrlich gesagt ist mir ein offen und direktes schlechtes Benehmen lieber als ein subversives Stuhlgesäge, weil dich jemand nicht leiden kann. Wenn es offen ist, dann weiß ich einfach schnell, dass das ein Arsch ist, und weiß was er denkt und muss nicht auf irgendwelche Tretminen acht geben,

    Ich bin ja deiner Meinung, dass solche Manieren niemals angebracht sind. Man muss niemanden beleidigen um seinen Standpunkt klar zu machen. Linus ist der Diktator, er ist auch recht stolz darauf, und das darf er vielleicht auch sein, aber rumpöbeln ist einfach nur schwach. Sicherlich mag es sich oft gegenseitig aufschaukeln, aber er hat eben das Recht auch einfach zu väterlich zu sagen: "Kind, die Diskussion ist hier nun beendet!"

  7. Ganz im Gegenteil

    Autor: RobertFr 18.10.14 - 05:34

    squido schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So eine Umgangsform zeugt von schlechten Manieren und ist niemals
    > angebracht. Seine soziale Intelligenz muss äußerst gering sein. Leider ist
    > das Problem oft bei Programmieren zu finden.

    Das hast Du völlig falsch beobachtet:
    1. ist soziale Intelligenz nicht per se mit besonders großem Grad an Einfühlungsvermögen in jedwedes Gegenüber gleichzusetzen, und und denn
    2. ist eben dieser so oft so wahnsinnig als grundlegend falsch angenommene Empathie-Zwang:
    2.a) irreführend,
    2.b) unangebracht,
    2.c) unangemessen, und
    2.d) nicht hilfreich.

    So.. und nun denke mal bitte darüber nach! :D

    Und nicht vergessen, dass eine eben nicht immer nur die gleiche positivistische, zwanghafte, freundliche & dem-Empfänger-auf-dem-Schoß-sitzende Art von Nachricht sein muss.

    Denk' nur mal an das http://de.wikipedia.org/wiki/Vier-Seiten-Modell.

    Übrigens, Deine Nachricht mit der deutlich überbetonten Aussage, dass Programmierer prinzipiell Probleme mit sozialer Intelligenz hätten, die zeugt davon wie wenig Programmierer Du eigentlich wirklich kennst (na, denk' mal kurz nach: hab ich ich Dich erwischt? *ggg*).

  8. Re: Bei technischen Fragen angebracht?

    Autor: hackfin 18.10.14 - 10:45

    Die Flamewars gibt es schon seit 20 Jahren und sind ein ewiger Klassiker bei Leuten mit grossem Ego, aber fehlenden (Kommunikations-) Fähigkeiten betreffend einer gezielten technischen Analyse des Problems. In den meisten Fällen lassen sich strukturelle Schwierigkeiten, die beim Kernel seltener echte Bugs oder dumme Anfängerfehler, sondern ein Problem ungenauer Interface-Dokumentation sind, mit reinen technischen Fakten belegen. Dazu ist ein Rumschreien a la Torvalds schlicht nicht nötig, eher kontraproduktiv.
    Aus dem Grund ist mein Respekt vor Herrn Torvalds auch relativ begrenzt. Als das einzige brauchbare, was er in den letzten 10 Jahren produziert hat, würde ich mal git ansehen. Ansonsten sind die wirklich guten Neuerungen in Linux kaum noch aus seiner Feder. Vielleicht ist das sein Problem.

  9. Wer schreit...

    Autor: demon driver 18.10.14 - 11:47

    So isses, auch wenn "die Programmierer" als besonders schlechtes Beispiel hervozuheben zu kurz greift. Eine generelle Tendenz in technischen Berufen zu einer geringer ausgeprägten sozialen Intelligenz ist natürlich nicht von der Hand zu weisen, dazu gehört auch die (aus purer Ignoranz, d.h. Nichtwissen plus Nichtwissenwollen, geborene) Verachtung, die von Technikern gerne dem gesamten Feld der Geistes- und Sozialwissenschaften gegenüber an den Tag gelegt wird.

    Im übrigen gilt auch weiterhin das alte Sprichwort, wer schreit, hat Unrecht. Wer rumbrüllt und beleidigt, beweist nur, dass entweder seine Kommunikations- und Argumentationsfähigkeiten oder die Argumente selbst nicht hinreichend sind, um andere von seinem Standpunkt zu überzeugen. Verbale Gewalt ist, ebenso wie physische Gewalt, unzivilisiert und kontraproduktiv. Und wenn Torvalds feststellt, dass "sein" Ton, der zum Linux-Szene-"Ton" geworden ist, viele abschreckt, dann heißt das ja nichts anderes, als dass sich deswegen viele möglicherweise gute Entwickler deswegen nicht an den Projekten der Linux-Szene beteiligen. Es ist ja nicht so, dass erträgliche Umgangsformen ausschließen, dass jemand ein guter Entwickler ist. Kann man ausschließen, dass es unter den Abgeschreckten ja womöglich sogar die besten gäbe?

    Ein anders gelagertes, aber dennoch ganz ähnliches Problem hat ja übrigens auch die Wikipedia...

    Cheers,
    d. d.

  10. Re: Wer schreit...

    Autor: BRDiger 18.10.14 - 16:32

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So isses, auch wenn "die Programmierer" als besonders schlechtes Beispiel
    > hervozuheben zu kurz greift. Eine generelle Tendenz in technischen Berufen
    > zu einer geringer ausgeprägten sozialen Intelligenz ist natürlich nicht von
    > der Hand zu weisen, dazu gehört auch die (aus purer Ignoranz, d.h.
    > Nichtwissen plus Nichtwissenwollen, geborene) Verachtung, die von
    > Technikern gerne dem gesamten Feld der Geistes- und Sozialwissenschaften
    > gegenüber an den Tag gelegt wird.
    >
    > Im übrigen gilt auch weiterhin das alte Sprichwort, wer schreit, hat
    > Unrecht. Wer rumbrüllt und beleidigt, beweist nur, dass entweder seine
    > Kommunikations- und Argumentationsfähigkeiten oder die Argumente selbst
    > nicht hinreichend sind, um andere von seinem Standpunkt zu überzeugen.
    > Verbale Gewalt ist, ebenso wie physische Gewalt, unzivilisiert und
    > kontraproduktiv. Und wenn Torvalds feststellt, dass "sein" Ton, der zum
    > Linux-Szene-"Ton" geworden ist, viele abschreckt, dann heißt das ja nichts
    > anderes, als dass sich deswegen viele möglicherweise gute Entwickler
    > deswegen nicht an den Projekten der Linux-Szene beteiligen. Es ist ja
    > nicht so, dass erträgliche Umgangsformen ausschließen, dass jemand ein
    > guter Entwickler ist. Kann man ausschließen, dass es unter den
    > Abgeschreckten ja womöglich sogar die besten gäbe?
    >
    > Ein anders gelagertes, aber dennoch ganz ähnliches Problem hat ja übrigens
    > auch die Wikipedia...
    >
    > Cheers,
    > d. d.

    Endlich mal ein vernünftiger, differenzierter Kommentar zu dem Thema.
    Besser hätte ich es nicht sagen können.
    Wer nicht fähig ist eine zivilisierte Unterhaltung zu führen, sollte den Fehler bei sich sehen und das auch als _Fehler_ anerkennen und nicht nur hinnehmen.

  11. Re: Bei technischen Fragen angebracht?

    Autor: DNAofDeath 18.10.14 - 23:39

    JP schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ehrlich gesagt ist mir ein offen und direktes schlechtes Benehmen lieber
    > als ein subversives Stuhlgesäge, weil dich jemand nicht leiden kann. Wenn
    > es offen ist, dann weiß ich einfach schnell, dass das ein Arsch ist, und
    > weiß was er denkt und muss nicht auf irgendwelche Tretminen acht geben

    Kannst du bitte ganz viele Kinder machen und die genau nach dem Motto erziehen? Für eine bessere Gesellschaft der Zukunft. Danke.

    Volle Zustimmung.

  12. Re: Bei technischen Fragen angebracht?

    Autor: demon driver 19.10.14 - 11:03

    DNAofDeath schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JP schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Ehrlich gesagt ist mir ein offen und direktes schlechtes Benehmen lieber
    > > als ein subversives Stuhlgesäge, weil dich jemand nicht leiden kann. Wenn
    > > es offen ist, dann weiß ich einfach schnell, dass das ein Arsch ist, und
    > > weiß was er denkt und muss nicht auf irgendwelche Tretminen acht geben
    >
    > Kannst du bitte ganz viele Kinder machen und die genau nach dem Motto
    > erziehen? Für eine bessere Gesellschaft der Zukunft [...]

    Nein, für eine Gesellschaft voller aggressiver, empathiereduzierter Psychopathen, die allen Ernstes glauben, verbale Gewalt gegenüber Mitmenschen habe irgendetwas mit "Ehrlichkeit" und Abwesenheit heimlicher Angriffe zu tun. (Also für eine Gesellschaft, wie wir sie vielfach natürlich längst haben, nur noch schlimmer.)

  13. Re: Wer schreit...

    Autor: violator 19.10.14 - 11:56

    Zu einer Unterhaltung gehören aber immer zwei Leute. Wie soll der erste eine vernünftige Diskussion führen, wenn der zweite dagegen ein Idiot ist? Da ists nur eine Frage der Zeit, bis der erste anfängt zu schreien. Und dann hat der zweite gewonnen? ;)

  14. Re: Bei technischen Fragen angebracht?

    Autor: DNAofDeath 20.10.14 - 05:25

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DNAofDeath schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > JP schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > > Ehrlich gesagt ist mir ein offen und direktes schlechtes Benehmen
    > lieber
    > > > als ein subversives Stuhlgesäge, weil dich jemand nicht leiden kann.
    > Wenn
    > > > es offen ist, dann weiß ich einfach schnell, dass das ein Arsch ist,
    > und
    > > > weiß was er denkt und muss nicht auf irgendwelche Tretminen acht geben
    > >
    > > Kannst du bitte ganz viele Kinder machen und die genau nach dem Motto
    > > erziehen? Für eine bessere Gesellschaft der Zukunft [...]
    >
    > Nein, für eine Gesellschaft voller aggressiver, empathiereduzierter
    > Psychopathen, die allen Ernstes glauben, verbale Gewalt gegenüber
    > Mitmenschen habe irgendetwas mit "Ehrlichkeit" und Abwesenheit heimlicher
    > Angriffe zu tun. (Also für eine Gesellschaft, wie wir sie vielfach
    > natürlich längst haben, nur noch schlimmer.)

    Verbale Gewalt xD, weil man Jemandem die Meinung sagt?
    Wer also direkt und ehrlich seine Meinung Kundtut ist ein Psychopath?

    Die Anti-Autoritäre Erziehung der letzten Jahrzehnte macht sich wohl langsam bemerkbar... traurig.

    Und wer hat von Abwesenheit heimlicher Angriffe in Verbindung mit verbaler Gewalt geredet?

    Zumindest sagt deine Aussage über dich aus, dass du zu 100% einen Akademiker-Beruf hast, Jemand aus dem Handwerk würde nie so reden, da herrscht noch ein ordentlicher Umgangston, sprich wenn Jemand sich völlig bescheuert verhält, bekommt er das auch direkt gesagt, statt einfach nach und nach hintenrum zermürbt zu werden.

    Ein großes Problem unserer Gesellschaft, denn Gefühle brauchen Ventile. Diese Ventile werden jedoch durch solche Utopien wie du sie hast künstlich verschlossen. Dies führt bei immer mehr Menschen zu schwerwiegenden psychischen Problemen (und bei Psychologen/Psychotherapeuten zu volleren Kassen xD), dazu gehören insbesondere Depressionen, Jähzorn, SVV, Alkoholabhängigkeit, Drogensucht usw. bis hin zu Selbstmord.

    Es wäre also wesentlich besser, wenn man z.B. mal brüllt, beleidigt, auf den Tisch haut und 5 Min später ist wieder alles in Ordnung, die Wut ist raus und die Seele befreit.
    Leider sind Menschen wie du intolerant gegenüber Menschen, die genauso Mensch sind wie man selbst, mit Gefühlen wie Jeder sie hat. Einfach mal Empathisch sein würde bedeuten, den Wutausbruch den Anderen mit Ruhe aus zu sitzen und anschließend zivilisiert zu reden.

    Natürlich gibt es Menschen, die wirklich immer die Ruhe bewahren, aber das sind die wenigsten, und wenn sie nicht brüllen oder toben, dann gehen sie nach Hause und trinken oder verlieren sich in einer besseren Welt (z.B. Online-Games)...

    Denk mal drüber nach...

  15. Re: Wer schreit...

    Autor: DNAofDeath 20.10.14 - 05:30

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zu einer Unterhaltung gehören aber immer zwei Leute. Wie soll der erste
    > eine vernünftige Diskussion führen, wenn der zweite dagegen ein Idiot ist?
    > Da ists nur eine Frage der Zeit, bis der erste anfängt zu schreien. Und
    > dann hat der zweite gewonnen? ;)

    Nö, der Erste kann auch einfach das Gespräch abbrechen wenn es ihm zu bunt wird.
    Da kann er sagen "Das ist mir zu blöd mit dir, ich möchte die Unterhaltung nicht weiterführen".
    Ab dann redet man einfach nicht mehr mit Demjenigen.
    Im Reallife geht das natürlich selten, aber Online? Sehe ich absolut keine Probleme mit.

  16. Re: Bei technischen Fragen angebracht?

    Autor: metal1ty 20.10.14 - 09:11

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DNAofDeath schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > JP schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > > Ehrlich gesagt ist mir ein offen und direktes schlechtes Benehmen
    > lieber
    > > > als ein subversives Stuhlgesäge, weil dich jemand nicht leiden kann.
    > Wenn
    > > > es offen ist, dann weiß ich einfach schnell, dass das ein Arsch ist,
    > und
    > > > weiß was er denkt und muss nicht auf irgendwelche Tretminen acht geben
    > >
    > > Kannst du bitte ganz viele Kinder machen und die genau nach dem Motto
    > > erziehen? Für eine bessere Gesellschaft der Zukunft [...]
    >
    > Nein, für eine Gesellschaft voller aggressiver, empathiereduzierter
    > Psychopathen, die allen Ernstes glauben, verbale Gewalt gegenüber
    > Mitmenschen habe irgendetwas mit "Ehrlichkeit" und Abwesenheit heimlicher
    > Angriffe zu tun. (Also für eine Gesellschaft, wie wir sie vielfach
    > natürlich längst haben, nur noch schlimmer.)

    Leute....Seid ihr wirklich nicht in der Lage, eine offene, direkte und ehrliche Korrespondenz von einer asozialen zu Unterscheiden? Meine Güte....

  17. Re: Bei technischen Fragen angebracht?

    Autor: zendar 20.10.14 - 10:18

    DNAofDeath schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verbale Gewalt xD, weil man Jemandem die Meinung sagt?
    > Wer also direkt und ehrlich seine Meinung Kundtut ist ein Psychopath?

    Jemand seine meinung zu sagen ist ok, es ist sehr wohl möglich jemand seine Meinung zu sagen ohne zu beleidigen, so entsteht Diskussionen. Wer immer beleidigend ist kann man allerdings schon als Psychopath bezeichnen.

  18. Re: Wer schreit...

    Autor: mnementh 20.10.14 - 10:39

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So isses, auch wenn "die Programmierer" als besonders schlechtes Beispiel
    > hervozuheben zu kurz greift. Eine generelle Tendenz in technischen Berufen
    > zu einer geringer ausgeprägten sozialen Intelligenz ist natürlich nicht von
    > der Hand zu weisen, dazu gehört auch die (aus purer Ignoranz, d.h.
    > Nichtwissen plus Nichtwissenwollen, geborene) Verachtung, die von
    > Technikern gerne dem gesamten Feld der Geistes- und Sozialwissenschaften
    > gegenüber an den Tag gelegt wird.
    >
    > Im übrigen gilt auch weiterhin das alte Sprichwort, wer schreit, hat
    > Unrecht. Wer rumbrüllt und beleidigt, beweist nur, dass entweder seine
    > Kommunikations- und Argumentationsfähigkeiten oder die Argumente selbst
    > nicht hinreichend sind, um andere von seinem Standpunkt zu überzeugen.
    > Verbale Gewalt ist, ebenso wie physische Gewalt, unzivilisiert und
    > kontraproduktiv. Und wenn Torvalds feststellt, dass "sein" Ton, der zum
    > Linux-Szene-"Ton" geworden ist, viele abschreckt, dann heißt das ja nichts
    > anderes, als dass sich deswegen viele möglicherweise gute Entwickler
    > deswegen nicht an den Projekten der Linux-Szene beteiligen. Es ist ja
    > nicht so, dass erträgliche Umgangsformen ausschließen, dass jemand ein
    > guter Entwickler ist. Kann man ausschließen, dass es unter den
    > Abgeschreckten ja womöglich sogar die besten gäbe?
    >
    Natürlich sollte es keine persönlichen Beleidigungen geben. Gibt es aber auch von Thorvalds selten. Was es in technischen Kreisen gibt ist Kritik am Produkt (bei Programmierern also an der Software und am Code). Das Problem ist, dass viele Kritik an ihrer Arbeit als Kritik an ihrer Person auffassen. Daher der Ruf die Kernelmailingliste habe einen rauen Ton, obwohl tatsächliche persönliche Angriffe selten sind. Die meisten Techniker akzeptieren Kritik an ihrer Arbeit als solche und versuchen das zu verbessern. Deshalb wird in den eigenen Kreisen so kommuniziert. Da Open-Source zunehmend auch Interesse von anderen Gruppen erhält, schauen sich das einige an und verstehen den Umgang nicht.

  19. Re: Bei technischen Fragen angebracht?

    Autor: mnementh 20.10.14 - 10:42

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DNAofDeath schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > JP schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > > Ehrlich gesagt ist mir ein offen und direktes schlechtes Benehmen
    > lieber
    > > > als ein subversives Stuhlgesäge, weil dich jemand nicht leiden kann.
    > Wenn
    > > > es offen ist, dann weiß ich einfach schnell, dass das ein Arsch ist,
    > und
    > > > weiß was er denkt und muss nicht auf irgendwelche Tretminen acht geben
    > >
    > > Kannst du bitte ganz viele Kinder machen und die genau nach dem Motto
    > > erziehen? Für eine bessere Gesellschaft der Zukunft [...]
    >
    > Nein, für eine Gesellschaft voller aggressiver, empathiereduzierter
    > Psychopathen, die allen Ernstes glauben, verbale Gewalt gegenüber
    > Mitmenschen habe irgendetwas mit "Ehrlichkeit" und Abwesenheit heimlicher
    > Angriffe zu tun. (Also für eine Gesellschaft, wie wir sie vielfach
    > natürlich längst haben, nur noch schlimmer.)
    Also Du bist für eine Gesellschaft die stagniert, weil niemand wagt Kritik an Dingen zu üben die schlecht sind, weil das jemand verletzen könnte?

  20. Re: Bei technischen Fragen angebracht?

    Autor: DNAofDeath 20.10.14 - 17:14

    zendar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DNAofDeath schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Verbale Gewalt xD, weil man Jemandem die Meinung sagt?
    > > Wer also direkt und ehrlich seine Meinung Kundtut ist ein Psychopath?
    >
    > Jemand seine meinung zu sagen ist ok, es ist sehr wohl möglich jemand seine
    > Meinung zu sagen ohne zu beleidigen, so entsteht Diskussionen. Wer immer
    > beleidigend ist kann man allerdings schon als Psychopath bezeichnen.

    Schön dass du den Rest meines Beitrag getrost ignorierst und somit auch die Tatsache, dass jeder Mensch anders unter Stress agiert...
    Kleines Beispiel:

    Hans-Peter hat auf der Arbeit ärger, er schreit den Chef an, weil er in dem Moment sauer ist.
    Nun führt das nach kurzer Zeit zu einer Kündigung.

    Hans-Peter sucht sich einen neuen Job, dort gibt es wieder mehrere Situationen, mit denen er psychisch nicht so gut klar kommt, er denkt jedoch, wenn er wieder 'auf den Tisch haut', verliert er wieder seinen Job.
    Er bekommt es hin, sich einige Zeit am Riemen zu reißen.
    Irgendwann wird die aufgestaute Wut zu groß und schlägt sich in Depressionen aus.
    Hans fühlt sich zunehmend wertloser.
    Zum 'Glück' hat Hans immer eine Flasche Vodka zuhause stehen, und merkt wie gut er sich fühlt, wenn er einen im Tee hat.
    Also wird ab einem bestimmten Zeitpunkt nach der Arbeit immer schön einer gekippt, um den Stress und die Depressionen zu vergessen.
    Das klappt einige Zeit, aber irgendwann gerät der Alkoholkonsum ausser Kontrolle, ohne Alkohol wird er extrem gereizt, depressiv usw. und so gerät er in die Suchtspirale.

    In diesem Beispiel kannst du beliebige Parameter austauschen, z.B. Alkohol durch 'frau schlagen' oder Selbstmord, SVV usw.

    So eine scheinheilige Gesellschaft möchte ich nicht. Wir sind Menschen, wir haben Gefühle, und Wut gehört dazu. So lange die Wut in kleinen Schüben rausgelassen wird und kein Mensch dabei körperlich oder geistig geschädigt wird ist das völlig okay.
    (und wenn hier Jemand wirklich mit einer im Eifer des Gefechts an den Kopf geschmissenen Beleidigung nicht klar kommt, dann ist derjenige wirklich nicht erwachsen... da sollte man drüber stehen, zumal es oft eben nichtmal so gemeint ist).

    Nichts desto Trotz sollte man sich für Wutausbrüche jeglicher Art und Abstufung natürlich im Nachhinein beim Gegenüber entschuldigen, auch das gehört dazu.

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