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Schon mal drüber nachgedacht, das LINUX und MS nicht nur Dektops sind ?
Autor: Herrmann X. 01.06.10 - 07:15
LINUX und MS sind in mehr Bereichen aktiv als nur Desktop-PC's.
Und da gibt es viel mehr Verbindungen und Gemeinsamkeiten,
als sich das der gemeine Ubuntu-Clickiebuntie-Fanboy
überhaupt vorstellen kann.
LINUX als Desktop?.....das hat sich eh längst erledigt.
Und das weiss man in Redmond auch, dass da von LINUX
nichts mehr zu befürchten ist. Aber bei den embedded
Systems und Severn/Serverfarmen, gibt es ein großes(und
für beide Seiten sehr lukratives) Zusammenarbeits-
potenzial.
Insofern sehe ich da keinen Widerspruch, wenn sich MS
am LINUX-Tag beteiligt und als Sponsor auftritt. -
Ebenfalls naiv...
Autor: Lars154 01.06.10 - 07:27
Auch Novell dachte einmal, dass man niemals Konkurrenz bekommen würde.
Nokia dachte auch mal, dass man niemals Konkurrenz bekommen würde.
Das Nintendo noch einmal zurückkommen könne dachte auch niemand.
Das Unternehmen rund um Linux inzwischen Milliarden USD im Jahr umsetzen war für MS auch undenkbar.
In Unternehmen mit höheren Ansprüchen können immer öfter RHEL/SLES/UCS oder die Lösungen von Systemhäusern auf dem Desktop zum Einsatz. Mit Android haben die Anwender bereits Linux in der Hand, mit Tablets kommt Linux in die Wohnzimmer.
Menschen gewöhnen sich an verschiedene Systeme und merken immer stärker, dass es mehr als Windows gibt. Es gibt KEINEN Rückgang beim Linux Desktop Marktanteil.
Linux ist für Microsoft weiterhin ein großer Konkurrent in zahlreichen Bereichen. -
Re: Schon mal drüber nachgedacht, das LINUX und MS nicht nur Dektops sind ?
Autor: Himmerlarschundzwirn 01.06.10 - 08:04
Über dieses Apple-/Linux-/Microsoft-Gebashe lachen die sich doch da eh nur den Arsch ab.
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Re: Schon mal drüber nachgedacht, das LINUX und MS nicht nur Dektops sind ?
Autor: Anonymer Nutzer 01.06.10 - 08:34
Herrmann X. schrieb:
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> LINUX und MS sind in mehr Bereichen aktiv als nur Desktop-PC's.
> Und da gibt es viel mehr Verbindungen und Gemeinsamkeiten,
> als sich das der gemeine Ubuntu-Clickiebuntie-Fanboy
> überhaupt vorstellen kann.
>
> LINUX als Desktop?.....das hat sich eh längst erledigt.
> Und das weiss man in Redmond auch, dass da von LINUX
> nichts mehr zu befürchten ist. Aber bei den embedded
> Systems und Severn/Serverfarmen, gibt es ein großes(und
> für beide Seiten sehr lukratives) Zusammenarbeits-
> potenzial.
>
> Insofern sehe ich da keinen Widerspruch, wenn sich MS
> am LINUX-Tag beteiligt und als Sponsor auftritt.
Statt mit Naivitaet und Halbwissen zu prahlen, sollte man lieber seine Klappe halten. M$ ist doch nur dort, um Ideen zu klauen, sie schneller zu implementieren und am Ende zu behaupten, OSS haette "von M$ patentierte Technik" geklaut... M$ war schon immer so, ist so und wird auch immer so sein.
Was Linux auf dem Desktop angeht, kann ich in meinem Bekanntenkreis Wachstumsraten weit jenseits der 1000%-Marke innerhalb der letzten 2-3 Jahre verzeichnen und dies ist weiter steigend; auch die Zahl der Bekannten, die vom DualBoot auf Linux-Only umsteigen, waechst stetig. Ob darin M$ eine Gefahr sieht, weiss ich nicht.
In vielen anderen Dingen ist Linux unfraglich fuehrend und niemals auf die Hilfe von Abzockerfirmen angewiesen. Beispiel Supercomputer: Linux-Anteil: 93%; Beispiel Webserver: Linux-Anteil: 54% (mit Abstand Marktfuehrer); Beispiel Embedded-Geraete: Da habe ich keine Zahlen, aber der Anteil ist extrem hoch und weiter steigend, z.B. bei DSL-Routern / Windows hingegen ist vollkommen oversized und konzeptionell fehl am Platz; Beispiel Multiarchitektur: Ich kenne kaum ein Betriebssystem, was sich auf so vielen Prozessorarchitekturen problemlos und schnell ans Laufen bringen laesst (auch ein Beispiel, warum M$ im Embedded-Bereich wenig Chancen hat).
Die Gemeinsamkeiten zwischen Win+Linux beschraenken sich darauf, dass beides aus Quellcode besteht, beides teilstandardisierte Hardware nutzen kann und vielleicht noch einige Sicherheits- und OS-Struktur-Konzepte. In all diesen Sachen braucht niemand vom anderen abzuschauen - dies ist laengst etabliert.
Was die Unterschiede angeht, finde ich die Konzepte von Linux fast immer ueberlegen (aber ok, das ist meine Meinung - laesst sich aber an einigen Beispielen auch belegen). Allein die Austauschbarkeit von Systemkomponenten ist eine Moeglichkeit, die M$ selbst in 10 Jahren noch nicht in dieser Form bieten kann wie Linux. Das ist btw. auch ein gewichtiger Grund, warum Linux im embedded-Bereich viele Optionen hat - kann man doch das System mit geringem Aufwand an die Gegebenheiten optimal anpassen. -
Re: Schon mal drüber nachgedacht, das LINUX und MS nicht nur Dektops sind ?
Autor: martin7 01.06.10 - 08:53
> LINUX als Desktop?.....das hat sich eh längst erledigt.
natürlich nicht und natürlich doch.
Es geht hier um die Frage OpenSource oder ClosedSource und ob deren Vertreter auf dem Desktop nun Windows und Linux heißen mögen oder ganz anders ist völlig belanglos.
Die Entwicklung geht hin zu OpenSource, auch auf dem Desktop, und falls MS dann die Dinge werbetechnisch so verdreht das man selbst als Initiator dieser Entwicklung dasteht (obwohl man nur Getriebener ist) ist mir das egal.
Mir ist sicher ein OpenWindows von MS genauso recht wie ein MS Linux, solange nur sichergestellt ist das das System unter anerkannter OPenSource-Lizenz steht und somit alle Eigenschaften besitzt durch die sich OPenSource inhaltlich definiert.
> Und das weiss man in Redmond auch, dass da von LINUX
> nichts mehr zu befürchten ist.
Was heißt befürchten? Dort wo Stromkonzerne früher das Lied der Atomkraft sangen und Solarzellen und Windkraftwerke als Randerscheinung abtaten, haben diese zugegeben heute auch nichts mehr von Letzteren zu befürchten, wenn sie selbst Solar- und Windenergieparks errichten und sich dann gerne als geistige Väter dieser Technologien hinstellen, obwohl sie sie einst bekämpften. -
Re: Schon mal drüber nachgedacht, das LINUX und MS nicht nur Dektops sind ?
Autor: SharpCommenter 01.06.10 - 09:06
Der Kommunist schrieb:
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> Statt mit Naivitaet und Halbwissen zu prahlen, sollte man lieber seine
> Klappe halten. M$ ist doch nur dort, um Ideen zu klauen, sie schneller zu
> implementieren und am Ende zu behaupten, OSS haette "von M$ patentierte
> Technik" geklaut... M$ war schon immer so, ist so und wird auch immer so
> sein.
>
> Was Linux auf dem Desktop angeht, kann ich in meinem Bekanntenkreis
> Wachstumsraten weit jenseits der 1000%-Marke innerhalb der letzten 2-3
> Jahre verzeichnen und dies ist weiter steigend; auch die Zahl der
> Bekannten, die vom DualBoot auf Linux-Only umsteigen, waechst stetig. Ob
> darin M$ eine Gefahr sieht, weiss ich nicht.
> In vielen anderen Dingen ist Linux unfraglich fuehrend und niemals auf die
> Hilfe von Abzockerfirmen angewiesen. Beispiel Supercomputer: Linux-Anteil:
> 93%; Beispiel Webserver: Linux-Anteil: 54% (mit Abstand Marktfuehrer);
> Beispiel Embedded-Geraete: Da habe ich keine Zahlen, aber der Anteil ist
> extrem hoch und weiter steigend, z.B. bei DSL-Routern / Windows hingegen
> ist vollkommen oversized und konzeptionell fehl am Platz; Beispiel
> Multiarchitektur: Ich kenne kaum ein Betriebssystem, was sich auf so vielen
> Prozessorarchitekturen problemlos und schnell ans Laufen bringen laesst
> (auch ein Beispiel, warum M$ im Embedded-Bereich wenig Chancen hat).
>
> Die Gemeinsamkeiten zwischen Win+Linux beschraenken sich darauf, dass
> beides aus Quellcode besteht, beides teilstandardisierte Hardware nutzen
> kann und vielleicht noch einige Sicherheits- und OS-Struktur-Konzepte. In
> all diesen Sachen braucht niemand vom anderen abzuschauen - dies ist
> laengst etabliert.
> Was die Unterschiede angeht, finde ich die Konzepte von Linux fast immer
> ueberlegen (aber ok, das ist meine Meinung - laesst sich aber an einigen
> Beispielen auch belegen). Allein die Austauschbarkeit von Systemkomponenten
> ist eine Moeglichkeit, die M$ selbst in 10 Jahren noch nicht in dieser Form
> bieten kann wie Linux. Das ist btw. auch ein gewichtiger Grund, warum Linux
> im embedded-Bereich viele Optionen hat - kann man doch das System mit
> geringem Aufwand an die Gegebenheiten optimal anpassen.
Huch! Ist schon wieder Freitag?!



