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Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

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  1. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: Altruistischer Misanthrop 16.12.11 - 09:11

    FrankTzFL1977 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das Problem sind nicht die niedrigen preise sondern die Millionen Bezüge
    > der Vorstände, Manager und Aktionäre die auf diese weiße Steuergelder in
    > die Taschen gestopft bekommen von den Lieben Politikern.
    >
    > Günstige Preise lassen sich auch und Sozialer Realisieren wenn der Geldadel
    > nicht so Gierig wäre!


    /unterschreib

  2. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: Affenkind 16.12.11 - 09:29

    Charles Marlow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie schaden vielmehr - vor allem dem Gemeinwohl.
    Mir helfen sie Geld und Nerven sparen.

    http://dieoxidiertenschweine.de/randomsig.jpg

  3. Re: -1

    Autor: Bouncy 16.12.11 - 09:31

    FrankTzFL1977 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das Problem sind nicht die niedrigen preise sondern die Millionen Bezüge
    > der Vorstände, Manager und Aktionäre die auf diese weiße Steuergelder in
    > die Taschen gestopft bekommen von den Lieben Politikern.
    Die paar Millionen entscheiden nicht über Amazon's Produktpreise, das sind Peanuts verglichen mit dem Umsatz. Du hast wohl keine Vorstellung von den Dimensionen, die Amazon so hat, es macht absolut keinen Unterschied ob ein paar Topmanager einige Millionen mehr oder weniger bekommen...
    > Günstige Preise lassen sich auch und Sozialer Realisieren wenn der Geldadel nicht so Gierig wäre!
    Unsinn, wie soll das gehen, wer soll diese Firmen lenken, wenn er dafür nicht entsprechend entlohnt wird? Würdest du dir eine 70-Stunden-Woche auflasten lassen wenn du dafür wie ein Lagerarbeiter bezahlt wirst? Würdest du dir nächtelang den Kopf über Effizienz zerbrechen wenn du für den gleichen Preis auch stupidere Jobs ausführen kannst, die nicht zum Burnout führen? Ganz sicher nicht, niemand würde das. Topmanager leben für ihren Job, der bringt ihnen Millionen für den Ruhestand, aber freie Lebenszeit ist rar - kaum einer würde das mit sich machen lassen, schon gar nicht unterbezahlt...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.12.11 09:32 durch Bouncy.

  4. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: Bouncy 16.12.11 - 09:36

    akbalikR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie soll sich die Politik eines Staates, gegen ein Global Organisiertes
    > Verbrechertum behaupten?
    Das ist schon ein recht sinnloser Satz...
    > Tja, weil wir dies nicht beachtet haben, tut sich wer dies zunutze
    > verleiben.
    ...aber DAS ist mal beeindruckend sinnentleert, der nutzloseste Satz des Jahres...^^

  5. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: Bouncy 16.12.11 - 09:41

    piratentölpel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die hochfinanz wird sich langfristig nicht mehr auf ihrem hintern ausruhen
    > können, stellt euch mal vor, die piraten werden von den 5 millionen
    > hartzlern gewählt und noch ein paar andere trotz-wähler, dann wird es hier
    > wirtschaftlichpolitisch doch etwas anders aussehen.
    Ja? Du kennst also das wirtschaftspolitische Programm einer Partei, die von sich selbst sagt noch gar nicht bereit dafür zu sein, wirtschaftspolitische Verantwortung zu übernehmen? Dann klär uns doch mal auf, was genau die PP ändern wird, wenn 5 Millionen + x Menschen sie wählen!
    > [blafasel]
    Klingt als wärst du selbst einer dieser 7-8¤-Verdiener und verbittert darüber. Such dir nen neuen Job und hör auf darauf zu warten, dass eine Nischenpartei dich "rettet"...

  6. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: tomek 16.12.11 - 10:28

    Charles Marlow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Denn wer sich in der Logistikbranche(und dazu zähle
    > > ich diese beiden Zentren mal) ganz allgemein umschaut
    > > der sieht, dass dort zumeist ungelernte, unqualifizierte
    > > Leute, Leute ohne Schulabschluss usw. arbeiten.
    >
    > Es findet also kein Missbrauch statt, wie "fälschlicherweise" im Artikel
    > berichtet, sondern vielmehr eine selbstlose "Wohltat", für die wir
    > gefälligst alle dankbar zu sein haben.
    Es mag zwar für einen Laien nach himmelschreiender Ungerechtigkeit aussehen was Amazon da macht, aber ein Missbrauch ist das nicht. Gerade im SGB-II-Bereich gibt es unzählige Maßnahmen bei denen die Teilnehmer erst einmal für ein paar Wochen ein Praktikum absolvieren. In dieser Zeit erhalten die auch nach wie vor "Harz IV".
    Gute Gründe für die Praktika gibt es genügend. Gerade unter Langzeitarbeitslose (also alles was länger als ein Jahr ohne sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist) gibt es viele, die verlernt haben wie man morgens Pünktlich zur arbeit kommt, wie man sein Tagesablauf strukturiert, das eine Arbeitswoche doch anstrengend ist usw. Diese Menschen muss man erst langsam wieder an Arbeit heranführen. Die Quote der Abbrüche innerhalb der ersten zwei Wochen liegt bei rund 20% (wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe).
    Was Amazon also macht ist nichts anderes, als was viele andere Unternehmen auch praktizieren. Vielleicht nicht in dem Umfang wie bei Amazon, allerdings haben die Unternehmen selten eine Übernahmequote von 50% (so wie Amazon).

  7. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: Suedfrucht 16.12.11 - 10:43

    Charles Marlow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Sermon schrieb:
    >
    > Ah, ein Prediger der "wahren Lehre". Die Predigt ist quasi schon implizit
    > Teil des Nicks.
    >
    > > Solche Beiträge wie sie hier zu lesen sind,
    > > können eigentlich nur von jemandem kommen
    > > der wirkliche keine Ahnung von der Arbeitswelt
    > > hat.
    >
    > Genau. Wir sind alle unmündig! Nur ein Betriebswirtschaftler kann die
    > Weisheiten der Volkswirtschaft verstehen!

    Einer der mit der Thematik jedoch rein gar nichts zu tun hat ist nunmal nicht in der Lage so etwas einzuschätzen, bzw realistisch einzuschätzen...
    Ich z.Bsp. bin kein Betriebswirtschaftler, ich bin Betriebsleiter in einem mittelständigen Unternehmen und ich muss Sermon in großen Teilen Recht geben!


    >
    > > Denn wer sich in der Logistikbranche(und dazu zähle
    > > ich diese beiden Zentren mal) ganz allgemein umschaut
    > > der sieht, dass dort zumeist ungelernte, unqualifizierte
    > > Leute, Leute ohne Schulabschluss usw. arbeiten.
    >
    > Es findet also kein Missbrauch statt, wie "fälschlicherweise" im Artikel
    > berichtet, sondern vielmehr eine selbstlose "Wohltat", für die wir
    > gefälligst alle dankbar zu sein haben.

    Im Artikel wird doch aufgeführt, dass z.Bsp. von den 1000 Praktikanten in Werne fast die Hälfte am Schluss eingestellt wurden.
    Weiterhin werden dort noch ein paar tausend Mitarbeiter beschäftigt.
    Sollte man für so etwas also dankbar sein?
    Ich denke ja!
    Wieviel kleine Firmen müssten dort aus dem Boden gestampft werden um mal auf die Schnelle 500 Arbeitslose einzustellen?
    Hätten diese 500 Leute ohne Amazon auch direkt Arbeit gefunden?
    Wohl eher nicht...

    >
    > > Die ja gar keine anderen Jobs kriegen bzw. als Alternative eben
    > > nur die Arbeitslosigkeit haben
    >
    > Denn Arbeit, egal welche, "adelt" den Menschen und das reicht schon an sich
    > völlig aus. Und so etwas wie "working stiff" und "working poor" sind urbane
    > Mythen, die von Faulenzern und Kommunisten erdacht wurden.
    >

    So wie ich das grad in einer kurzen Internetrecherche erfahren habe liegt das Einstiegsgehalt bei Amazon so ziemlich auf dem gleichen Niveau wie bei vielen anderen Firmen für ungelernte Hilfskräfte.

    Die dort ansässige Arbeitsagentur findet es auch ok
    "Rückendeckung erhält Amazon von Arbeitsagenturchef Matthias Oppel. „Wir haben keinerlei Schwierigkeiten, Mitarbeiter für Amazon zu rekrutieren“, stellt er klar. Oppel verweist darauf, dass der von den Gewerkschaften geforderte Tariflohn im Einzelhandel für Personen mit einer abgeschlossenen Ausbildung gelte. „Amazon unterscheidet aber nicht nach Abschluss“, erklärt Oppel. „Einen Einstiegslohn von 8,57 Euro finde ich deshalb okay.“ Hintergrund/Zum TAge"
    http://www.hersfelder-zeitung.de/nachrichten/kreis-hersfeld-rotenburg/bad-hersfeld/gewerkschaft-kritisiert-billiglohn-amazon-913457.html

    Schau dir mal die ganzen Leiharbeiterfirmen an, da verdienen die ungelernten noch DEUTLICH weniger.
    Ungelernte Hilfskräfte liegen bei uns auch ungefähr auf dem Niveau, ein klein bisschen mehr haben sie.
    Stell dir vor, sie ernähren davon Familien und fahren damit sogar Auto...
    Ganz so arm sind sie also nicht...



    > > Solche Menschen gab es schon zu allen Zeiten und in jeder
    > > Gesellschaft..
    >
    > Und diverse Ewiggestrige, die gut am lateinischen Nick erkennbar sind und
    > auch sonst offensichtlich die Denkweise der antiken Sklavenhalter
    > verinnerlicht haben, würden gern das Rad der Zeit wieder dorthin
    > zurückdrehen. Denn sozialer Ausgleich und das Prinzip des Gemeinwohls sind
    > sowieso nur kommunistischer Unsinn.

    Du würdest also jedem Hilfsarbeiter 25 ¤ die Stunde bezahlen.
    Vermutlich würdest du dich dann aber beschweren wenn du bei Amazon auf einmal 100% mehr für dein Buch und für den Versand zahlst...


    >
    > > Früher nannte man sie "Tagelöhner" oder "Hilfsarbeiter", und das sie eben
    > die
    > > "niederen, schlecht bezahlten Arbeiten" machen, war auch schon immer
    > so.
    >
    > Und eine Klassengesellschaft gibt es natürlich auch nicht, sondern nur die
    > natürliche darwinsche Auslese von oben und unten.

    Zum Glück gibt es Menschen mit reinem Schwarz/Weiß -Denken...
    Es gibt halt Leute die schlechte Jobs machen und es gibt Leute die Top-Jobs machen,
    Das mit darwinscher Auslese zu beschreiben ist einfach nur lachhaft...


    >
    > > Wo also ist das Problem ?
    >
    > Es gibt es keines, denn weil es mir gutgeht, kann es keines geben. Denn ich
    > schliesse von mir auf alle anderen und wenn ich ein Brett vor dem Kopf
    > habe, dann müssen es alle anderen auch haben. Amen.

    Und wenn ich nur Schwarz Weiß sehe dann kann es kein Grau geben,
    also ist alles entweder absolut schlecht oder absolut gut, etwas dazwischen darf es nicht geben...
    Entweder sind die alle arm wie eine Kirchenmaus oder alle verdienen 5000 ¤ Netto im Monat.... -.-


    >
    > > Und wer es als Kind vermasselt und die Schule schmeisst(weil es ihm noch
    > > an Einsicht fehlt), kann auch noch als Erwachsener jederzeit über den
    > sog.
    > > "zweiten Bildungsweg" seine Situation ändern.
    >
    > Muss sich nur am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. (Und ich dachte,
    > diese Religion wäre mit Ronald Reagan ausgestorben.)

    Und wieder mal Schwarz Weiß...
    In deinen Augen ist also niemand in der Lage auf dem 2. Bildungsweg einen besseren Schulabschluss oder ein Studium zu absolvieren?
    lachhaft...

    >
    > > Das ist zwar viel schwerer, aber möglich.
    >
    > Aber da es mir gutgeht, kann es allen anderen auch gutgehen. Denn von mir
    > auf alle anderen zu schliessen ist legitim und korrekt.

    Und wir sehen wieder alles schwarz weiß, denn was dazwischen ist existiert nicht und es kann nicht sein was nicht sein darf...

    >
    > > Aber wer eben überhaupt nichts macht....der landet eben
    > > überall auf der Welt als schlecht bezahlter Hilfsarbeiter
    >
    > Und hat sein Schicksal selbst verdient. (Erstaunlich, dass wir bei solchen
    > "Weisheiten" überhaupt eine Zivilisation und Gesetze brauchen.)

    Erstaunlich das von dir absolut keine Weisheit kommt...

    >
    > > Das hat nichts mit "bösem Kapitalismus" zu tun, sondern
    > > liegt einfach in der Natur der Sache.
    >
    > Genau! Ungerechtigkeit ist völlig natürlich und der "gute" Kapitalismus ist
    > so gerecht wie die Natur nur sein kann.
    >

    Oh, die Welt ist so ungerecht, ungelernte Kräfte verdienen nicht das selbe wie Top-Manager...
    Man verlangt Abitur für ein Studium... Dafür sollen die Leute auch noch in die Schule gehen...
    Die Welt ist so furchtbar ungerecht...

    >
    > Weiche von uns, oh Prediger der Betriebswirtschaftslehre und ihren falschen
    > Propheten!


    Verschaff dir erstmal einen Einblick in die betriebliche Praxis, wenn du dann noch anfängst Farben oder für den Anfang zumindest mal Graustufen zu erkennen kann man gerne weiter diskutieren...

  8. "Dont hate the player hate the game!"

    Autor: HugoHabicht 16.12.11 - 11:15

    Sehr Wahr. "Dont hate the player hate the game!"
    Wenn das System voller Bugs ist, sollte man Bug-fixing vom Hersteller verlangen, und nicht auf die Bug-User schimpfen. Das bringt nämlich garnichts.

  9. Re: -1

    Autor: Altruistischer Misanthrop 16.12.11 - 11:28

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > FrankTzFL1977 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > das Problem sind nicht die niedrigen preise sondern die Millionen Bezüge
    > > der Vorstände, Manager und Aktionäre die auf diese weiße Steuergelder in
    > > die Taschen gestopft bekommen von den Lieben Politikern.
    > Die paar Millionen entscheiden nicht über Amazon's Produktpreise, das sind
    > Peanuts verglichen mit dem Umsatz. Du hast wohl keine Vorstellung von den
    > Dimensionen, die Amazon so hat, es macht absolut keinen Unterschied ob ein
    > paar Topmanager einige Millionen mehr oder weniger bekommen...
    > > Günstige Preise lassen sich auch und Sozialer Realisieren wenn der
    > Geldadel nicht so Gierig wäre!
    > Unsinn, wie soll das gehen, wer soll diese Firmen lenken, wenn er dafür
    > nicht entsprechend entlohnt wird? Würdest du dir eine 70-Stunden-Woche
    > auflasten lassen wenn du dafür wie ein Lagerarbeiter bezahlt wirst? Würdest
    > du dir nächtelang den Kopf über Effizienz zerbrechen wenn du für den
    > gleichen Preis auch stupidere Jobs ausführen kannst, die nicht zum Burnout
    > führen? Ganz sicher nicht, niemand würde das. Topmanager leben für ihren
    > Job, der bringt ihnen Millionen für den Ruhestand, aber freie Lebenszeit
    > ist rar - kaum einer würde das mit sich machen lassen, schon gar nicht
    > unterbezahlt...


    Es ist eigentlich ganz einfach... dann stellt man einfach mehrere Manager für jeweils 40 Stunden ein und gibt denen ~5000¤/Monat. Das ist noch immer mehr als genug und entschädigt für ein etwaiges Studium.

  10. Re: -1

    Autor: FrankTzFL1977 16.12.11 - 12:12

    die 70 std rechtfertigen aber nicht einen so hohen unterschied zwischen den bezügen.

    ein Leiter eines Lagers hat ca. 100.000,-¤ im Jahr und muss für Verluste oder Schäden Haften ggf. mit seinem Job. ohne Abfindung.
    und er ist Hauptverantwortlich für die Efizens und Wirtschaftlichkeit der Lagers und des Ablaufes.

    ein Manager hat wen er den 70std die woche macht einen Arbeitszeit unterschied von 30 std geht aber mit 1,2 -2,5 millionen nach Hause.
    aber im gegensatz zu dem Lagerleiter haftet er nicht für ineffiziente entscheidungen und verliert er seine anstellung bekommt er noch ne riesen abfindung.

    die relation solltest du betrachten.
    Lagerleiter = 40std/ woche = 100.000,-¤
    Manager = 70 std/woche = 1.500.000,-¤ +Boni und sonstige Vergünstigungen

    gerecht wäre der gleiche stundensatz und Haftbarkeit wie bei dem Lagerleiter das würde Heißen
    Manager = 70std/woche = 200.000,- ¤
    ersparnis 1.300.000,-¤ pro manager

    _________________________________________________________________
    Legasthenie ist eine Krankheit! also kein Kommentar!

  11. Re: -1

    Autor: tomek 16.12.11 - 12:25

    FrankTzFL1977 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ein Leiter eines Lagers hat ca. 100.000,-¤ im Jahr und muss für Verluste
    > oder Schäden Haften ggf. mit seinem Job. ohne Abfindung.
    > und er ist Hauptverantwortlich für die Efizens und Wirtschaftlichkeit der
    > Lagers und des Ablaufes.

    Ich werde Lagerleiter (im Übrigen eine sehr unglücklich gewählte Bezeichnung), da bekomme ich dann fast doppelt so viel wie jetzt. Und das bei weniger Stress und Verantwortung.

    Im ernst jetzt, woran willst du Gehalt fest machen? Bildung? Qualifikation? Verantwortung? Lebensalter? Bauchgefühl? Alles zusammen?

  12. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: misama 16.12.11 - 12:31

    Sermon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hierzulande wird jedem die Möglichkeit geboten eine
    > schulische/universitäre Ausbildung zu durchlaufen, um
    > als hochqualfizierte Fachkraft eine sichere und gut bezahlte
    > Stelle zu bekommen.. Und wer es als Kind vermasselt
    > und die Schule schmeisst(weil es ihm noch an Einsicht
    > fehlt), kann auch noch als Erwachsener jederzeit über
    > den sog. "zweiten Bildungsweg" seine Situation ändern.
    > Das ist zwar viel schwerer, aber möglich.

    Der zweite Bildungsweg funktioniert in der Theorie super - hört sich echt toll an was du da geschrieben hast - aber nicht immer in der Praxis. Ich wohnte in einer 50.000 Einwohner Stadt und du darfst doch nicht denken, dass es dort möglich war ein Abendgymnasium zu besuchen - ich hätte umziehen müssen, oder aber jeden Monat 200 Euro in eine der diversen Fernschulen investieren müssten. Letzteres konnte ich mir nicht leisten und das Amt gibt natürlich nichts dazu - denn ich hätte ja schließlich jeden Tag die Möglichkeit in das 50 km entfernte Abendgymnasium einer anderen Stadt zu fahren (und die Fahrtkosten natürlich selbst zu tragen).

    "Tagelöhner" & "Hilfsarbeiter" werden bewusst ausgenutzt, um sie klein & ständig verfügbar zu halten. Wo kämen wir schließlich hin, wenn Sie anständig bezahlt werden und sich einen Weg aus diesem Status leisten könnten!

  13. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: tomek 16.12.11 - 12:45

    misama schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sermon schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hierzulande wird jedem die Möglichkeit geboten eine
    > > schulische/universitäre Ausbildung zu durchlaufen, um
    > > als hochqualfizierte Fachkraft eine sichere und gut bezahlte
    > > Stelle zu bekommen.. Und wer es als Kind vermasselt
    > > und die Schule schmeisst(weil es ihm noch an Einsicht
    > > fehlt), kann auch noch als Erwachsener jederzeit über
    > > den sog. "zweiten Bildungsweg" seine Situation ändern.
    > > Das ist zwar viel schwerer, aber möglich.
    >
    > Der zweite Bildungsweg funktioniert in der Theorie super - hört sich echt
    > toll an was du da geschrieben hast - aber nicht immer in der Praxis. Ich
    > wohnte in einer 50.000 Einwohner Stadt und du darfst doch nicht denken,
    > dass es dort möglich war ein Abendgymnasium zu besuchen - ich hätte
    > umziehen müssen, oder aber jeden Monat 200 Euro in eine der diversen
    > Fernschulen investieren müssten. Letzteres konnte ich mir nicht leisten und
    > das Amt gibt natürlich nichts dazu - denn ich hätte ja schließlich jeden
    > Tag die Möglichkeit in das 50 km entfernte Abendgymnasium einer anderen
    > Stadt zu fahren (und die Fahrtkosten natürlich selbst zu tragen).
    Abendschulen werden nun einmal nicht von so vielen Menschen genutzt, als das sich das lohnt in jeder Stadt diesen "Service" zur Verfügung zu stellen. Und ganz ehrlich finde ich 50 km fahrt die kleinste Hürde, wenn man wirklich was erreichen möchte. Da man beim Besuch der Abendschule normalerweise Arbeitet sollten die Fahrtkosten verschmerzbar sein. Insgesamt klingt das alles sehr nach Scheinargumentation weil du vielleicht doch nicht den Willen hast dein Abitur auf diesen Wege zu machen.
    Alternative gibt es ja noch Ganztagsschulen. Da kann man dann zwar nicht mehr normal Arbeiten, aber dafür ist der Abschluss schneller / einfacher zu schaffen.

    > "Tagelöhner" & "Hilfsarbeiter" werden bewusst ausgenutzt, um sie klein &
    > ständig verfügbar zu halten. Wo kämen wir schließlich hin, wenn Sie
    > anständig bezahlt werden und sich einen Weg aus diesem Status leisten
    > könnten!
    (Langzeit-)Arbeitslose sind mitnichten alles nur "ungelernte Schulabbrecher". Die Bandbreite reicht von Akademikern bis runter zu den besagten Ungelernten. Ich würde das also nicht alles pauschalisieren.

  14. Re: -1

    Autor: Bouncy 16.12.11 - 14:20

    FrankTzFL1977 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die 70 std rechtfertigen aber nicht einen so hohen unterschied zwischen den
    > bezügen.
    Das kannst du doch nicht einfach linear hochrechnen. 70Std\Woche bedeutet nicht "ich arbeite mal 30 Stunden mehr", es bedeutet vielmehr dass man 0Std\Woche an Privatleben hat, denn nach 70 Stunden bleibt nichts mehr übrig, die Woche hat soviele Stunden nicht. Abzüglich gesunden Schlaf hat man pro Tag - jeden einzelnen Tag - weniger als 2 Stunden "frei", und das ohne überhaupt gegessen zu haben, von Fahrtzeit etc. ganz abgesehen.
    Die Zahl ist übrigens nicht blind erfunden, Top-Manager mit Top-Gehältern arbeiten tatsächlich durchschnittlich soviel.
    70Std\Woche bedeutet, dass man sich und sein Leben der Firma _vollständig_ opfert. Das muß - von praktischen Aspekten wie der Tatsache, dass man das ohne teure Haushaltshilfe, Koch, etc gar nicht schaffen kann - überproportional vergütet werden. Lagerarbeiter Klaus würde das nämlich nicht tun, und wenn er es tut würde er nicht die Motivation haben, das dauerhaft durchzuhalten. Nur bei wenigen Menschen zieht hier das Argument "viel Geld", und _nur_ dieses Argument zieht...

  15. Re: -1

    Autor: Bouncy 16.12.11 - 14:27

    Altruistischer Misanthrop schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist eigentlich ganz einfach... dann stellt man einfach mehrere Manager
    > für jeweils 40 Stunden ein und gibt denen ~5000¤/Monat. Das ist noch immer
    > mehr als genug und entschädigt für ein etwaiges Studium.
    Viele Köche, viel Brei ;)
    In mittleren Betrieben funktioniert das tatsächlich, aber irgendwann kommt man eben an eine Größe, in der man nicht das Management mit möglichst vielen Leuten füllen kann, schließlich geht es nicht um zwei oder drei Leute, sondern um Manager von meist über einem Dutzend verschiedener Abteilung und ggf. dutzenden Ländersparten. Die Zahl zu verdoppeln läßt Manager dann irgendwie überflüssig erscheinen, dann sind Entscheidungen ja kaum noch zu treffen...

  16. Re: -1

    Autor: FrankTzFL1977 16.12.11 - 15:27

    Leistung und Qualifikation wäre schon was!

    Fakt ist aber das die Einkommensunterschiede nicht mit Verantwortung oder Arbeitszeit zu rechtfertigen sind. dafür sind diese zu Gravierend.

    _________________________________________________________________
    Legasthenie ist eine Krankheit! also kein Kommentar!

  17. Re: -1

    Autor: FrankTzFL1977 16.12.11 - 15:39

    ich hab in diesem Bereich gearbeitet hatte teilweise 100 std die Woche. ich weiß wie viel Zeit da überbleibt.

    Selbst der Aufwand wie Haushälter und Co. rechtfertigen nicht dies hohe Einkommen.

    und die reale Verantwortung die diese Stelle mit sich bringt schon gar nicht.

    denn Verantwortung und Haftung wird Delegiert.

    _________________________________________________________________
    Legasthenie ist eine Krankheit! also kein Kommentar!

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    Telekom weist Vorwürfe zu schlechtem Antennenstandort zurück

    Nach den Vorwürfen eines Ortsteilbürgermeisters bei der Standortauswahl in einem Ort in Thüringen sieht sich die Telekom missverstanden. Auch sei die Ausleuchtung beider Ortsteile mit einer Antenne nicht möglich, sagt ein Sprecher.


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