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Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

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  1. Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: Charles Marlow 15.12.11 - 20:12

    Sie schaden vielmehr - vor allem dem Gemeinwohl.

  2. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: Anonymer Nutzer 15.12.11 - 20:37

    Dann kauf doch nichts mehr über Amazon, dann regelt sich das von selbst.

  3. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: Konfuzius Peng 15.12.11 - 21:27

    Nicht, solange sich 95% mehr Gedanken über die Lieferung zum nächsten Tag und günstige Preise machen...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.12.11 21:28 durch Konfuzius Peng.

  4. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: iu3h45iuh456 15.12.11 - 21:30

    Charles Marlow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie schaden vielmehr - vor allem dem Gemeinwohl.

    Auch wenn jetzt viele sagen werden "besser neue Jobs als keine neuen Jobs" - in gewisser Weise wird da was dran sein. Wenn millionen von Deutschen nur noch auf "Mc Job" Basis arbeiten können, werden die Sozialsysteme Probleme bekommen durch mangelnde Einzahlungen an Rentenkasse, Krankenkassen und als Lohnsteuer. Oder kurz gesagt: Es ist die aktive Umverteilung nach oben bei der unten immer mehr Leute unter die Räder kommen.
    Und wenn "unten" und "mitte" abgefrühstückt ist, gibts "oben" auch nicht mehr so viel zu verdienen. Also Kuh melken vs. Kuh schlachten. Aber das wird dann erst später erkannt werden.

  5. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: Lapje 15.12.11 - 22:21

    Was die wenigsten kapieren ist dass sich Amazon auf unsere Steuern bereichert. Dass man jemanden Probeweise arbeiten lässt ist ja ok, aber dafür reichen 2-3 Tage, für alles andere gibt es die Probezeit. In der Zeit streicht Amazon aber die Gewinne ein, der Steuerzahler darf aber die Löhne zahlen (was jetzt nicht gegen Arbeitslose gemeint ist!!!).

    Aber was rede ich - hier hat sicherlich mal wieder niemand die Deppen da oben gewählt die sowas verbockt haben...

  6. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: FrankTzFL1977 15.12.11 - 22:40

    das Problem sind nicht die niedrigen preise sondern die Millionen Bezüge der Vorstände, Manager und Aktionäre die auf diese weiße Steuergelder in die Taschen gestopft bekommen von den Lieben Politikern.

    Günstige Preise lassen sich auch und Sozialer Realisieren wenn der Geldadel nicht so Gierig wäre!

    _________________________________________________________________
    Legasthenie ist eine Krankheit! also kein Kommentar!

  7. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: akbalikR 15.12.11 - 23:38

    Wieso redet ihr immer von "die da Oben" ?

    Oben ist entweder der Himmel, oder Dach über den Kopf.
    Was ihr meint sind Führungskräfte, Ausbeuter, Geizkragen, Halsabschneider....

    Und wenn ihr die so weiter in den Himmel spricht, wirds sich die Lage nicht ändern, oder gar verschlimmern.

    Aber was solls, irgendwann wird sich durch die Gier das System selbst stürzen.
    Die entscheidende Rolle ist danach, wie friedlich sich die Bevölkerung zeigt.
    Wenn sich die Bevölkerung nicht friedlich zeigt, kommt eben ein totalitärer Überwachungsstaat. Dann werdet ihr das Wort "Sklave" lernen Neu zu definieren.

    Aber immer noch besser als diese nervige Wettbewerb unter den Menschen.

    Und zum Thema: Buuhhh Amazon. Buuhhhhh.

    Aber bewerben werde ich mich trotztem mal, als Experiment.
    Nach dem Unternehmen her zu sagen, und das Verhalten der Gesellschaft betrachtet, kann man nur durch Hinterhältigkeit, Betrug und Ausbeutung aufsteigen.
    Werd ein Doku darüber machen, und auf Youtube stellen.
    :D

  8. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: Feuerfuchs 16.12.11 - 00:01

    Das Problem ist doch die Politik, die solche Modelle zulässt, und nicht die Firmen, die das ausnutzen.

  9. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: akbalikR 16.12.11 - 00:19

    Wie soll sich die Politik eines Staates, gegen ein Global Organisiertes Verbrechertum behaupten?

    Wir hätten früh erkennen müssen, das eine Weltregierung angebracht ist. Tja, weil wir dies nicht beachtet haben, tut sich wer dies zunutze verleiben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.12.11 00:23 durch akbalikR.

  10. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: Sermon 16.12.11 - 00:31

    Solche Beiträge wie sie hier zu lesen sind,
    können eigentlich nur von jemandem kommen
    der wirkliche keine Ahnung von der Arbeitswelt
    hat.

    Denn wer sich in der Logistikbranche(und dazu zähle
    ich diese beiden Zentren mal) ganz allgemein umschaut
    der sieht, dass dort zumeist ungelernte, unqualifizierte
    Leute, Leute ohne Schulabschluss usw. arbeiten.Die ja
    gar keine anderen Jobs kriegen bzw. als Alternative eben
    nur die Arbeitslosigkeit haben

    Solche Menschen gab es schon zu allen Zeiten und in jeder
    Gesellschaft..Früher nannte man sie "Tagelöhner" oder
    "Hilfsarbeiter", und das sie eben die "niederen, schlecht
    bezahlten Arbeiten" machen, war auch schon immer so.

    Wo also ist das Problem ?

    Hierzulande wird jedem die Möglichkeit geboten eine
    schulische/universitäre Ausbildung zu durchlaufen, um
    als hochqualfizierte Fachkraft eine sichere und gut bezahlte
    Stelle zu bekommen.. Und wer es als Kind vermasselt
    und die Schule schmeisst(weil es ihm noch an Einsicht
    fehlt), kann auch noch als Erwachsener jederzeit über
    den sog. "zweiten Bildungsweg" seine Situation ändern.
    Das ist zwar viel schwerer, aber möglich.
    Aber wer eben überhaupt nichts macht....der landet eben
    überall auf der Welt als schlecht bezahlter Hilfsarbeiter

    Das hat nichts mit "bösem Kapitalismus" zu tun, sondern
    liegt einfach in der Natur der Sache.

    .



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.12.11 00:33 durch Sermon.

  11. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: P@trick 16.12.11 - 00:58

    Also erstmal halte ich gar nix davon Amazon für ihre Geschäftspraktiken zu verteufeln. Der Konzern nutzt nun mal aus, dass in Deutschland nun schon seit einem Jahrzehnt der Niedriglohnsektor massiv ausgebaut wurde. Amazon ist doch hier nur ein Sündenbock stellvertretend für viele Unternehmen. Aber wieso auf denen rumhacken? Wieso sollten sie nicht in Rahmen der Möglichkeit, die sie haben, versuchen ihren Gewinn zu optimieren. Es ist die Politik die hier komplett und willentlich versagt etwas gegen solch ein Ausbeutertum zu unternehmen.

    @Sermon: Klar einer wird immer die Drecksarbeit machen müssen, aber es ist eben die Errungenschaft des Sozialstaats, dass jeder von seinen Einkommen gut leben kann, egal ob als Zahnarzt oder als Hausmeister. Aber da es ja auch keinen Spaß macht, wenn alle gut leben können (es gibt Studien, dass Reichtum befriedigender ist, wenn Armut herrscht) sind wir in den letzten Jahrzehnten der Entwicklung der USA hintergehechelt. Es gab nie irgendwelche "Sachzwänge", die die Aufgabe jeder Umverteilung gerechtfertigt hätten. Aber solange man in Deutschland noch Politik mit Schreckgespenstern wie der DDR machen kann, werden wir auch garantiert nicht auf die Idee kommen die falschen zu besteuern. Bleibt Gottseidank noch der Weg über die Bildung, der jedoch auch schon längst nicht mehr Wohlstand verspricht. Wie gesagt: Einer muss immer die Drecksarbeit machen und egal ob wir alle nen Doktor vorm Namen haben oder nicht.

    Und das ist ja gerade die Lüge: Klar kann der Einzelne aus seiner Misslichen Lage rauskommen, mit Glück oder Anstrengung. Aber es ändert nichts an der Gesamtsituation.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.12.11 01:03 durch P@trick.

  12. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: Sharra 16.12.11 - 01:04

    Wenn euch einer morgen sagt, der Staat hat eingeführt, dass ihr 100% Steuererlass bekommt, wenn ihr zum Finanzamt geht, und dem Finanzangestellten ein blaues Kreuz ins Gesicht malt, dann hat der Finanzangestellte morgen eine Million blaue Kreuze im Gesicht.
    Und alle freuen sich wie die Schneekönige über weniger Steuern.

    Warum regt sich dann jeder Depp darüber auf, dass Amazon und Co genauso nur ihre legalen Möglichkeiten nutzen?
    Mal ganz davon abgesehen hat Amazon 1000 Leute Probearbeiten lassen (und nein es reichen manchmal eben nicht 2-3 Tage. Man will schließlich wissen ob der "Neue" auch nach einer Woche körperlich antrengender Arbeit noch morgens pünktlich auf der Matte steht) und hat immerhin 50% davon eingestellt.

    Mir persönlich sind Betriebe bekannt, die auch Leute haben "probearbeiten" lassen. 4 Woche lang (mit freundlicher Genehmigung ihrer Arbeitsagentur) und haben dann nicht einen Einzigen eingestellt. Sinn und Zweck der Übung war einzig und alleine kostenlose Arbeitskräfte für einen Engpass zu bekommen.
    Und da schreit keiner. Warum? Ganz einfach weil Schlosserei Otto Mustermann zu unbekannt ist, um bei RTL in die Nachrichten zu kommen.

    Wenn euch an der Praxis was nicht passt, sollte man vielleicht mal dezent überlegen welche unserer Volksverräter diese Grundlagen überhaupt erst geschaffen haben.
    Das Problem ist nur, wenn man alle die nicht mehr wählt, die dafür mitverantwortlich sind, bleiben eigentlich nur noch die Grauen Panther und die Piraten übrig.

  13. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: Charles Marlow 16.12.11 - 01:41

    Vollh0r5t schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann kauf doch nichts mehr über Amazon, dann regelt sich das von selbst.

    Ach, und darum brauchen wir auch keine Polizei und Gesetze mehr, weil sich ja alles von selber regelt?

  14. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: Charles Marlow 16.12.11 - 01:43

    Die Kannibalisierung der Marktwirtschaft - man muss nur in die USA schauen, dort ist das Endstadium dieser Entwicklung schon erreicht (und Grossbritannien ist auch auf dem Weg dorthin).

  15. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: Charles Marlow 16.12.11 - 01:45

    Feuerfuchs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist doch die Politik, die solche Modelle zulässt, und nicht die
    > Firmen, die das ausnutzen.

    OK. In dem Fall muss man diejenigen, die die Umstände zu ihren Zwecken missbrauchen, genauso an den Pranger stellen, wie die, die es ihnen ermöglicht haben.

  16. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: Charles Marlow 16.12.11 - 02:01

    > Sermon schrieb:

    Ah, ein Prediger der "wahren Lehre". Die Predigt ist quasi schon implizit Teil des Nicks.

    > Solche Beiträge wie sie hier zu lesen sind,
    > können eigentlich nur von jemandem kommen
    > der wirkliche keine Ahnung von der Arbeitswelt
    > hat.

    Genau. Wir sind alle unmündig! Nur ein Betriebswirtschaftler kann die Weisheiten der Volkswirtschaft verstehen!

    > Denn wer sich in der Logistikbranche(und dazu zähle
    > ich diese beiden Zentren mal) ganz allgemein umschaut
    > der sieht, dass dort zumeist ungelernte, unqualifizierte
    > Leute, Leute ohne Schulabschluss usw. arbeiten.

    Es findet also kein Missbrauch statt, wie "fälschlicherweise" im Artikel berichtet, sondern vielmehr eine selbstlose "Wohltat", für die wir gefälligst alle dankbar zu sein haben.

    > Die ja gar keine anderen Jobs kriegen bzw. als Alternative eben
    > nur die Arbeitslosigkeit haben

    Denn Arbeit, egal welche, "adelt" den Menschen und das reicht schon an sich völlig aus. Und so etwas wie "working stiff" und "working poor" sind urbane Mythen, die von Faulenzern und Kommunisten erdacht wurden.

    > Solche Menschen gab es schon zu allen Zeiten und in jeder
    > Gesellschaft..

    Und diverse Ewiggestrige, die gut am lateinischen Nick erkennbar sind und auch sonst offensichtlich die Denkweise der antiken Sklavenhalter verinnerlicht haben, würden gern das Rad der Zeit wieder dorthin zurückdrehen. Denn sozialer Ausgleich und das Prinzip des Gemeinwohls sind sowieso nur kommunistischer Unsinn.

    > Früher nannte man sie "Tagelöhner" oder "Hilfsarbeiter", und das sie eben die
    > "niederen, schlecht bezahlten Arbeiten" machen, war auch schon immer so.

    Und eine Klassengesellschaft gibt es natürlich auch nicht, sondern nur die natürliche darwinsche Auslese von oben und unten.

    > Wo also ist das Problem ?

    Es gibt es keines, denn weil es mir gutgeht, kann es keines geben. Denn ich schliesse von mir auf alle anderen und wenn ich ein Brett vor dem Kopf habe, dann müssen es alle anderen auch haben. Amen.

    > Hierzulande wird jedem die Möglichkeit geboten eine
    > schulische/universitäre Ausbildung zu durchlaufen, um
    > als hochqualfizierte Fachkraft eine sichere und gut bezahlte
    > Stelle zu bekommen..

    Und der Rest ist Eigenverantwortung.

    "The dominant view all through the nineteenth century was that the poor were poor of their own volition, and that if they failed to help themselves the responsibility of the state was merely to provide them with a roof and stop them from starving."

    > Und wer es als Kind vermasselt und die Schule schmeisst(weil es ihm noch
    > an Einsicht fehlt), kann auch noch als Erwachsener jederzeit über den sog.
    > "zweiten Bildungsweg" seine Situation ändern.

    Muss sich nur am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. (Und ich dachte, diese Religion wäre mit Ronald Reagan ausgestorben.)

    > Das ist zwar viel schwerer, aber möglich.

    Aber da es mir gutgeht, kann es allen anderen auch gutgehen. Denn von mir auf alle anderen zu schliessen ist legitim und korrekt.

    > Aber wer eben überhaupt nichts macht....der landet eben
    > überall auf der Welt als schlecht bezahlter Hilfsarbeiter

    Und hat sein Schicksal selbst verdient. (Erstaunlich, dass wir bei solchen "Weisheiten" überhaupt eine Zivilisation und Gesetze brauchen.)

    > Das hat nichts mit "bösem Kapitalismus" zu tun, sondern
    > liegt einfach in der Natur der Sache.

    Genau! Ungerechtigkeit ist völlig natürlich und der "gute" Kapitalismus ist so gerecht wie die Natur nur sein kann.


    Weiche von uns, oh Prediger der Betriebswirtschaftslehre und ihren falschen Propheten!

  17. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: Charles Marlow 16.12.11 - 02:07

    P@trick schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also erstmal halte ich gar nix davon Amazon für ihre Geschäftspraktiken zu
    > verteufeln.

    Man muss beim Missbrauch GRUNDSÄTZLICH Ross und Reiter beim Namen nennen. Bei Schlecker und Lidl hat es nämlich AUCH geholfen!

    Und wenn man schaut, wie diverse Populisten aus niedrigsten Motiven heraus systematisch die Armen und Schwachen als "Sozialschmarotzer" für ihre Kampagnen missbrauchen, dann ist es nur recht und billig auch Unternehmen für den Missbrauch des Sozialstaates anzuprangern.

    > Es ist die Politik die hier komplett und willentlich versagt etwas gegen solch ein
    > Ausbeutertum zu unternehmen.

    Ändert nichts daran, dass die Unternehmen genauso Schuld wie die Politik sind.

    > @Sermon: Klar einer wird immer die Drecksarbeit machen müssen, aber es ist
    > eben die Errungenschaft des Sozialstaats, dass jeder von seinen Einkommen
    > gut leben kann, egal ob als Zahnarzt oder als Hausmeister.

    Den kannst Du nicht belehren. Falls Du es nicht gemerkt hast, der Typ predigt und hat die Weisheit mit Löffeln gefressen. "Sermon", noch offensichtlicher geht es wohl nicht.

    > Wie gesagt: Einer muss immer die Drecksarbeit machen
    > und egal ob wir alle nen Doktor vorm Namen haben oder nicht.

    Das ist aber fatalistisch. Denn wir bekommen bei der jetzigen Entwicklung immer mehr Arme für eine Handvoll Oberschicht mehr.

    > Und das ist ja gerade die Lüge: Klar kann der Einzelne aus seiner
    > Misslichen Lage rauskommen, mit Glück oder Anstrengung.

    Wird nur immer unwahrscheinlicher.

    > Aber es ändert nichts an der Gesamtsituation.

    Eben.

  18. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: piratentölpel 16.12.11 - 07:58

    erstmals danke ich amazon und allen amazon-vertretern hier im forum - ihr macht gute arbeit, eure werbung ist gut, eure argumentation ist gut und eure gewinne sind gut.
    aber meint ihr wirklich, das es so weiter gehen wird? das prekariat lässt es sich gefallen, aber wie lange?
    die hochfinanz wird sich langfristig nicht mehr auf ihrem hintern ausruhen können, stellt euch mal vor, die piraten werden von den 5 millionen hartzlern gewählt und noch ein paar andere trotz-wähler, dann wird es hier wirtschaftlichpolitisch doch etwas anders aussehen.
    ich persönlich setze auf gerechten ausgleich - es spielt keine rolle ob nun minderbebildete menschen in den ganzen lagern arbeiten, es sind immer noch menschen und ist es gerecht, dass sie am ende ihre 7-8 euro netto in der stunde verdienen?
    es ist für mich auch irrelevant, das die leitung das 10 - 100-fache verdient - ab einem gewissen zeitpunkt ist der lohn nicht mehr gerechtfertig, denn ich habe so einen bekannten, auch er selbst sagt, dass die arbeitsprozesse ab einem gewissen zeitpunkt in den höheren unternehmensetagen monoton und routiniert sind - sogar das "komplexe denken" verläuft irgendwann innerhalb gleicher strukturen. deshalb bin ich dafür, dass die intelligentia anfangst ihren 100-fachen lohn bekommt und im laufe der zeit dann freiwillig ihre bezüge runterschraubt - das ist für mich gerechtigkeit. aber es gibt einfach keine begründung dafür, dass die intelligentia im laufe der zeit noch mehr groschen verlangt - obwohl kein geistiger mehraufwand vorliegt.
    es wird sich in zukunft noch einiges ändern müssen, an den etwas verschobenen und leicht perversen moralvorstellungen der denkelite.

  19. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: Keridalspidialose 16.12.11 - 08:01

    Mag schon sein. Aber kannst du es auch begründen?

    ___________________________________________________________

  20. Re: Solche Unternehmen und ihre "Arbeitsplätze" nützen dem Wirtschaftsstandort gar nichts.

    Autor: trollwiesenverschieber 16.12.11 - 08:25

    piratentölpel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > erstmals danke ich amazon und allen amazon-vertretern hier im forum - ihr
    > macht gute arbeit, eure werbung ist gut, eure argumentation ist gut und
    > eure gewinne sind gut.

    Hab ich irgendwas überlesen - oder aus welcher Glaskugel beziehst Du Deine Erkenntnisse?

    -----------------------------------------------------------------------
    Lalalalalala!!!!

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