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"... und nahezu problemlos verlaufen." süss

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  1. "... und nahezu problemlos verlaufen." süss

    Autor: schumischumi 27.04.11 - 08:59

    Also sorry, die meisten migrationsprojekte scheitern nicht an der technischen umsetzung. oft sind es die user die mit dem neuen system nicht zurecht kommen (wollen). reicht oft schon aus wenn ein button um 2cm verschoben ist oder n tastenküzel von strg-a auf strg-b wechselt.
    versteht mich nicht falsch ich will hier die user nicht verteufeln. es ist einfach nicht ihre aufgabe sich auf neue systeme einzustellen und schon gar nicht bei den oft zu geringen einarbeitungszeiten.
    hier erntet MS meiner meinung nach immer noch die erträge aus der entscheidung von vor (lasst mich schätzen) 30 jahren. und zwar ein einfaches betriebssystem mit schöner grafischer oberfläche auf möglichst breitflächiger hardware zu verteilen. apple hatte damals die bessere gui(und wahrscheinlich auch den besseren unterbau), allerdings nur auf ihren geräten. um mit linux zu arbeiten musste man befehle auswenig können, gehobenes technisches verständnis mitbringen und auf eine schöne gui verzichten. seit gefühlten 30 jahren werden 0815-User auf die windows gui eingeschworen, da wundert es mich persönlich nicht dass unternehmen immer wieder probleme mit der migration auf benuterebene haben.

    mein gedankengang: warum nicht einen linux desktop entwickeln, der eine grafische 1zu1 umsetztung der XP-Oberfläche ist? evtl. noch win7. gerade für unternehmensmigrationen fände ich sowas sinnvoll.

    was denkt ihr?

  2. Re: "... und nahezu problemlos verlaufen." süss

    Autor: mw88 27.04.11 - 09:23

    Beim ersten Teil stimme ich dir zu.

    Beim zweiten Teil schlage ich einfach vor sich mal KDE in der aktuellen Version anzusehen ;-)

  3. Re: "... und nahezu problemlos verlaufen." süss

    Autor: Otto d.O. 27.04.11 - 09:31

    Vor 30 Jahren, also 1981, gab's noch kein Windows, ja nicht mal einen Mac.
    Spulen wir also 10 Jahre weiter und sehen uns die Situation von 1991 an:

    Damals gab es einige graphische Oberflächen für DOS, darunter GEM und Windows 3.
    PCs zu installieren war damals noch fast eine Geheimwissenschaft, weil man alle möglichen Parameter in Config.sys und Autoexec.bat herum drehen musste, um den freien Speicherplatz in den ersten 640K zu optimieren.

    Für PCs gab es ausserdem das Betriebssystem OS/2, entwickelt in einer Kooperation von MS und IBM, das technisch wesentlich besser war als das Gespann aus DOS+Windows (aber halt leider nicht 100% DOS-kompatibel).
    Linux gab es noch überhaupt nicht, aber diverse Unix-Versionen, teilweise auch mit graphischer Oberfläche, meistens auf proprietärer Hardware; diese GUIs waren nicht schlechter als Windows, aber das Zeug war einfach zu teuer. Ende der 80er wurde ja Unix ein grosses Wachstum prognostiziert, aber aus verschiedenen Gründen ist das nie eingetreten.

  4. Re: "... und nahezu problemlos verlaufen." süss

    Autor: schumischumi 27.04.11 - 09:41

    @mw88:
    ich wollte nicht sagen, dass die gänigen linux gui's nachteile haben, sondern einfach nicht exakt so aussehen wie xp oder win7. das allein ist zumindest meiner erfahrung nach bei vielen usern ein problem.


    @Otto d.O.:
    ok sry, zeitraum war wie gesagt nur geschätzt^^
    wollte auch eher sagen, dass MS von der historisch bedingten weiten verbreitung von Windows und dessen gui provitiert, da sie schon früh lizenzen an hw-hersteller herausgegeben haben. hab mich evtl auf dem weg zu meiner aussage etwas verlaufen^^

    PS: an der begrifflichen unterscheidung zwischen unix und linux merkt man dass ich aus der windows welt komme. klar ist mir bekannt dass es einen unterschied gibt (der nicht gerade gering ist), aber es ist mir einfach nur egal^^

  5. Re: "... und nahezu problemlos verlaufen." süss

    Autor: benji83 27.04.11 - 11:31

    >ich wollte nicht sagen, dass die gänigen linux gui's nachteile haben, sondern einfach nicht exakt so aussehen wie xp oder win7. das allein ist zumindest meiner erfahrung nach bei vielen usern ein problem.

    Kann man wenn man will/kann einstellen (gut für sowas ist KDE - ich kann in dem Zusammenhang SmoothTasks als "Taskleisten-Addon" empfehlen). Auch das teils seltsame und unflexible Windowsverhalten lässt sich einstellen. Shortcuts selbstverständlich auch im Gegensatz zu Windows.

    Ich weiß das es nicht jeder Privatmunkel kann aber wir reden ja auch über Firmen/Institutionen die idR einen Admin haben.

  6. Re: "... und nahezu problemlos verlaufen." süss

    Autor: mw88 27.04.11 - 11:47

    schumischumi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @mw88:
    > ich wollte nicht sagen, dass die gänigen linux gui's nachteile haben,
    > sondern einfach nicht exakt so aussehen wie xp oder win7. das allein ist
    > zumindest meiner erfahrung nach bei vielen usern ein problem.

    Das habe ich auch gar nicht so verstanden. Ich meinte eher, dass KDE 4 dem Windows 7 oberflächlich betrachtet schon sehr ähnlich sieht.

    Habe letztens einem Bekannten erst Unity gezeigt und das hat ihm nicht besonders gefallen aber KDE 4 von meiner Arch Linux Installation hat ihm dagegen sehr sehr gut gefallen ;-)

  7. Re: "... und nahezu problemlos verlaufen." süss

    Autor: xcvb 27.04.11 - 12:31

    Meiner Meinung nach ist der Umstieg von Windows XP zu Windows 7 genauso groß, wie der von Windows XP zu KDE oder Gnome. Da die Mitarbeiter sowieso umlernen müssen, ist das ja auch nicht weiter schlimm.
    Die Neuerungen von Windows 7 finde ich übrigens auch nicht innovativ, sondern einfach nur nervig. Das ist wie mit meinem Edeka-Markt, der auch ständig alles umräumen muss und ich dann wieder lange am suchen bin um alles zu finden.

  8. Re: "... und nahezu problemlos verlaufen." süss

    Autor: samy 27.04.11 - 12:57

    schumischumi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > was denkt ihr?


    Süss, dein Beitrag ;-)

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