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Stellenabbau = sparen?

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  1. Stellenabbau = sparen?

    Autor: Hottenmax 01.08.11 - 11:28

    Die obige Gleichung wirft bei mir immer die gleichen Fragen auf?

    - Muss man studiert haben um in den Führungsetagen diese Gleichung anwenden zu dürfen?
    - Wo ist hier hierbei die Magie, welche soviel "Managerkompetenz" erfordert?
    - Ist die Kompetenz des Managers gewissenlos eine solche Entscheidung zu vertreten, oder diese auch zu einem nachhaltigen Erfolg zu überführen?
    - Könnte diese Maßnahme nach kurzfristigem Erfolg sich mittelfristig nicht als Fehlentscheidung erweisen? Wer prüft das?

    Oft werden ja Manager für unpopuläre Entscheidungen geholt, um dann wieder einenen neuen Charakter für den Aufbau zu installieren.

    Was ich vermisse ist, dass eine solche Entscheidung zu Beginn bereits mit einer neuen Orga samt abgestimmter Prozesse existiert. Meine Erfahrung ist, dass gerade diese Prozesse duch Selbstfindung nach der Orga von den Mitarbeitern bzw. Gruppenleitern nachträglich entworfen werden, um die eigenen Ziele bzw. die gewohnten Arbeitsabläufe überhaupt noch bestmöglich erfüllen zu können.

    Und hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Alles soll effizienter werden, bleibt aber weiterhin an ein fragwürdiges Bonussystem gekoppelt. Der Kollege oder die Führungskraft, welche sich in solchen Zeiten zu oft für das große Ganze einsetzt, läuft Gefahr, die eigenen "Bonus"-Ziele zu verfehlen.

    Diese Ziele wurden vor der re-Org formuliert und können mit der neuen Struktur nicht "in time" erfüllt werden. Hierfür ist die Findungsphase zu lang.

    Warum schaffen Führungsetagen und deren Unternehmensberater nicht das große Ganze, sondern hören auf zu arbeiten, nachdem die gesparten Personalkosten ausgerechnet wurden?

    Kann es sein, dass diese sogenannte Führungselite schon lange nicht mehr weiß, wie im eignenen Unternehmen gearbeitet wird?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.08.11 11:36 durch Hottenmax.

  2. Re: Stellenabbau = sparen?

    Autor: FrankTzFL1977 01.08.11 - 13:55

    zu deiner letzten frage! weiß die sogenante Führungselite überhaupt noch was ARBEIT heißt?
    ich denke mal nicht!
    und wenn die Führungsetage Generell, Nachhaltig gearbeitet hätte hätte es keinen Wasserkopf gegeben. also sind auch die Abfindungen überflüssig!

    _________________________________________________________________
    Legasthenie ist eine Krankheit! also kein Kommentar!

  3. Re: Stellenabbau = sparen?

    Autor: Hottenmax 01.08.11 - 14:45

    Naja, so ein Strategiewechsel stattgefunden hat oder so, kann ja schlagartig ein Wasserkopf vorhanden sein. Diesen gilt es z.B. mittels Abfindungen zu beseitigen, so keine Expansion/Innovation/Qualitätssicherung mit diesem Personal gewünscht ist.

    Soweit so normal.

    Mein Unverständnis ist, dass oben irgendwas grob beschlossen wird, aber nicht bis ins feine zu Ende geführt wird.
    Meine These ist, Stellenabbau = für Analysten leichtes Futter (OPEX) = glückliche Aktionäre.

    Bevor man X Mitarbeiter freisetzt, sollte (jedem) klar sein wie es nach Tag X weiter geht. Diese Selbstfindungsphasen verbrennen sicher enorm viel Geld.

    Und dieses ist der Kern meiner Kritik. Man scheint es schon garnicht mehr versuchen zu wollen ins feine zu planen, da die obige, banale Gleichtung schon ausreicht, um kurzfristig sein Finanzziel zu erreichen, welcher wiederum den Bonus beschert.

    Würde man binnen weniger Monate/Jahre wieder Personal benötigen, so kann sich das nicht gerechnet haben.

    So What! "Man" hatte Jahre/Monate zuvor seinen Bonus bekommen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.08.11 14:48 durch Hottenmax.

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