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Also fällt die Drosselung nicht weg sondern wird verschärft

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  1. Also fällt die Drosselung nicht weg sondern wird verschärft

    Autor: mustermensch 03.11.16 - 17:24

    10GB * 31 Tage sind 310GB, also deutlich weniger als ein Drittel von 1000 GB.

    Ja, "Filesharing", aber das kann man sich ja definieren wie man will (irgendwie ist ja alles eine Datei) und bei Telecom-Unternehmen muss man leider erfahrungsgemäß immer davon ausgehen daß alles zum maximalen Nachteil des Kunden ausgelegt wird sobald der einmal im Vertrag gefangen ist.

  2. Re: Also fällt die Drosselung nicht weg sondern wird verschärft

    Autor: fSif 03.11.16 - 17:37

    Diese Klausel steht schon seit Jahren in jedem Vertrag, aber meines Wissens nach kam die Angedrohte Drossel bei Übertreten nie ins Spiel.
    Laut eigenen Angaben würde diese Drossel ja auch nur bei File-Sharing Diensten in Kraft treten, wozu Surfen, Streamen und auch Downloaden über Plattformen wie Steam und Co allem Anschein nach nicht zählen.

  3. Re: Also fällt die Drosselung nicht weg sondern wird verschärft

    Autor: dirk1405 03.11.16 - 17:47

    immer das gemecker...
    Die 10GB beziehen sich ja auch nur auf Filesharing und nur auf den Tag.
    Hat mit den 1TB Volumen nix zu tun...
    Thema verfehlt...

  4. Re: Also fällt die Drosselung nicht weg sondern wird verschärft

    Autor: Neuro-Chef 03.11.16 - 17:51

    fSif schrieb:
    > Laut eigenen Angaben würde diese Drossel ja auch nur bei File-Sharing
    > Diensten in Kraft treten, wozu Surfen, Streamen und auch Downloaden über
    > Plattformen wie Steam und Co allem Anschein nach nicht zählen.
    Aber.. Linux-ISO-Torrents!
    ;-)

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

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  5. Re: Also fällt die Drosselung nicht weg sondern wird verschärft

    Autor: Neuro-Chef 03.11.16 - 17:54

    dirk1405 schrieb:
    > Die 10GB beziehen sich ja auch nur auf Filesharing und nur auf den Tag.
    > Hat mit den 1TB Volumen nix zu tun...
    Genau, sind nämlich 0,01 TB und die haben mit 1 TB nichts zu tun :p

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

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  6. Re: Also fällt die Drosselung nicht weg sondern wird verschärft

    Autor: eXXogene 03.11.16 - 18:14

    Wahrscheinlich kommt diese P2P drossel nur zum Tragen wenn das Segment des Kunden ausgelastet ist.

    Wurde tatsächlich jemals diese Drossel angewendet?

    Meldet euch zu Wort.

  7. Re: Also fällt die Drosselung nicht weg sondern wird verschärft

    Autor: mustermensch 03.11.16 - 18:38

    Steam-Downloads

  8. Re: Also fällt die Drosselung nicht weg sondern wird verschärft

    Autor: Neuro-Chef 03.11.16 - 19:34

    mustermensch schrieb:
    > Steam-Downloads
    Die sind wohl tatsächlich ausgenommen, aber das macht es kein Stück besser. Damit wird lediglich der Sturm im Nerd-Wasserglas gehalten. Eine Steam-Drosselung gäbe direkt nen Tsunami beim Beschwerdemanagement, wie damals bei der "Drosselkom".

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

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  9. Re: Also fällt die Drosselung nicht weg sondern wird verschärft

    Autor: Neuro-Chef 03.11.16 - 19:38

    eXXogene schrieb:
    > Wahrscheinlich kommt diese P2P drossel nur zum Tragen wenn das Segment des
    > Kunden ausgelastet ist.
    Ironischerweise dürfte das dann aber auch nicht helfen, weil "legitime Anwendungen" für eine Verstopfung völlig ausreichen - meine Kabel Doof 32er damals lieferte am Ende abends manchmal nur noch ~800 Bit/s^^

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

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  10. Re: Also fällt die Drosselung nicht weg sondern wird verschärft

    Autor: TeK 03.11.16 - 20:05

    Die Drosselung betrifft lediglich die üblichen P2P Netzwerke. Alles andere wird nicht gedrosselt.

    Ich habe KDG Kabelinternet und habe meine 400er Leitung mit einem kompletten Reload meiner jüngsten Steameinkäufe zum Glühen gebracht. Als ich bei 500 GB war und immer noch mit bis zu 50 MB/s Daten bekam, habe ich das Thema abgehakt.

    Auch ein Test über einen Webserver per FTP resp. SFTP habt keinerlei Beschränkungen beschert. Danach habe ich dann einen halben Tag lang stumpf Videos von Amazon und Sky Go runtergeladen und wieder gelöscht. Resultat: Keinerlei Einschränkungen.

  11. Re: Also fällt die Drosselung nicht weg sondern wird verschärft

    Autor: Yeeeeeeeeha 03.11.16 - 22:12

    mustermensch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, "Filesharing", aber das kann man sich ja definieren wie man will
    > (irgendwie ist ja alles eine Datei) und bei Telecom-Unternehmen muss man
    > leider erfahrungsgemäß immer davon ausgehen daß alles zum maximalen
    > Nachteil des Kunden ausgelegt wird sobald der einmal im Vertrag gefangen
    > ist.

    Nein. Das ist der Arschlochparagraph. Das Internet ist nun einmal ein Shared Medium (bei Kabel gleich in mehrfacher Hinsicht) und es gibt immer Idioten, die es sinnfrei verstopfen "weil sie es können". Das fing schon an bei den ersten ISDN-Flatrates, als viele meinten (ich bekenne mich auch schuldig), dass "keine Zeitbegrenzung" bedeutet "muss man maximal ausnutzen", was instant die Provider zerstört hat (zum Beispiel Surf1).

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  12. Re: Also fällt die Drosselung nicht weg sondern wird verschärft

    Autor: Neuro-Chef 03.11.16 - 22:23

    Yeeeeeeeeha schrieb:
    > Nein. Das ist der Arschlochparagraph. Das Internet ist nun einmal ein
    > Shared Medium (bei Kabel gleich in mehrfacher Hinsicht) und es gibt immer
    > Idioten, die es sinnfrei verstopfen "weil sie es können".
    Blablabla.
    -Wer erzeugt denn nur so aus Langeweile Traffic, den er/sie/es nicht für irgendeinen Zweck braucht?
    -Und warum sollte es im Falle eines Engpasses nicht ausreichen, einfach die verfügbare Bandbreite gleichmäßig auf die Nutzer zu verteilen?

    > Das fing schon an
    > bei den ersten ISDN-Flatrates, als viele meinten (ich bekenne mich auch
    > schuldig), dass "keine Zeitbegrenzung" bedeutet "muss man maximal
    > ausnutzen", was instant die Provider zerstört hat (zum Beispiel Surf1).
    Als Kunde wirst du doch auch maximal ausgenutzt, sofern der Anbieter es sich erlauben kann. Und nicht tragfähige Geschäftsmodelle scheitern eben, ist doch OK..

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

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  13. Re: Also fällt die Drosselung nicht weg sondern wird verschärft

    Autor: Esquilax 04.11.16 - 08:09

    Neuro-Chef schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Yeeeeeeeeha schrieb:
    > > Nein. Das ist der Arschlochparagraph. Das Internet ist nun einmal ein
    > > Shared Medium (bei Kabel gleich in mehrfacher Hinsicht) und es gibt
    > immer
    > > Idioten, die es sinnfrei verstopfen "weil sie es können".
    > Blablabla.
    > -Wer erzeugt denn nur so aus Langeweile Traffic, den er/sie/es nicht für
    > irgendeinen Zweck braucht?

    Stichwort ISDN-Flatrates. Ein Kumpel hatte den Tarif mit Telefonflat am Wochenende und sich dann immer irgendwelche Provider mit normaler Telefonnummer gesucht.
    Der hat dann z.B. auch mal den ganzen Tag Webradio laufen lassen, weils "nix kost". Und ja, auch, wenn er nicht da war.
    Klar ist der Traffic eines Audiostreams aus heutiger Sicht lächerlich. Aber es gibt eben "Traffic aus Langeweile".

    Grüße,
    Alex

  14. Re: Also fällt die Drosselung nicht weg sondern wird verschärft

    Autor: HelpbotDeluxe 04.11.16 - 08:49

    Esquilax schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Neuro-Chef schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Yeeeeeeeeha schrieb:
    > > > Nein. Das ist der Arschlochparagraph. Das Internet ist nun einmal ein
    > > > Shared Medium (bei Kabel gleich in mehrfacher Hinsicht) und es gibt
    > > immer
    > > > Idioten, die es sinnfrei verstopfen "weil sie es können".
    > > Blablabla.
    > > -Wer erzeugt denn nur so aus Langeweile Traffic, den er/sie/es nicht für
    > > irgendeinen Zweck braucht?
    >
    > Stichwort ISDN-Flatrates. Ein Kumpel hatte den Tarif mit Telefonflat am
    > Wochenende und sich dann immer irgendwelche Provider mit normaler
    > Telefonnummer gesucht.
    > Der hat dann z.B. auch mal den ganzen Tag Webradio laufen lassen, weils
    > "nix kost". Und ja, auch, wenn er nicht da war.
    > Klar ist der Traffic eines Audiostreams aus heutiger Sicht lächerlich. Aber
    > es gibt eben "Traffic aus Langeweile".
    >
    > Grüße,
    > Alex

    Ja und? Damals wurde nicht nach MB abgerechnet! Damals wurde nach Minuten abgerechnet! Und auch die Flats waren davon betroffen. Sie liefen über Telefonnummern System per Modem und waren sozusagen wie Telefonanrufe! Also ist völlig egal wieviel Traffic da passierte. Verbucht wurde sowieso nur die Einwahlzeit! Also ging Surf1 auch nur deswegen pleite, weil sie die Flat zu knapp kalkulierten und dann nicht hinkamen... Weil die Kunden länger eingewählt waren. Wie heute halt auch so gut wie dauerhaft.

  15. Re: Also fällt die Drosselung nicht weg sondern wird verschärft

    Autor: Yeeeeeeeeha 04.11.16 - 10:12

    Ihr bildet euch immer ein, das Traffic kostenlos ist. Ist er aber nicht. Er ist ein Ergebnis der Kosten, die beim Netzaufbau entstehen und die auf alle Kunden umgelegt werden. Wenn jetzt ein paar Spaßvögel meinen, sie müssten das bis zum letzten Bit ausnutzen ("weil ich es kann!"), dann sinkt entweder die Servicequalität bei den anderen, was zu Beschwerden führt, oder es muss das Netz unverhältnismäßig mehr ausgebaut werden, was die Preise erhöht. Und zwar für alle. Was schlichtweg unsozial ist. Deshalb gibt es in vielen Verträgen Fair-Use-Klauseln.

    Das Argument von wegen "falsch kalkuliert" ist scheiße. Klar, an sich stimmt es. Aber mit "richtiger" Kalkulation wären die Flatrates damals halt nicht auf 100 Mark pro Monat gekommen, sondern 300 oder so. Für alle. Was bedeutet hätte, dass man eben KEINE Flatrates hätte einführen können (da das schlichtweg ZU teuer gewesen wäre). Tolle Option. *slow clap*

    Nochmal zum Mitschreiben: Der Sinn einer Flatrate ist, dass Kunden ihre Kosten kontrollieren können und nicht mit einer riesigen Rechnung dasitzen, wenn es mal mehr wird. Der Sinn einer Flatrate ist NICHT, sie bis zum Anschlag auszunutzen.

    Und ja, solche Spaßvögel gibt es. Einfach mal in ner Endlosschleife die selbe Datei immer und immer wieder runterladen um zu schauen, wie viel Traffic man in einem Monat zusammenkriegt. Jeden Dreck beim Torrent-Tracker des Vertrauens seeden um die Ratio hochzutreiben. Leute, die einem stolz erzählen, dass sie im letzten Monat wieder 4 TB geschafft haben.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  16. Re: Also fällt die Drosselung nicht weg sondern wird verschärft

    Autor: Esquilax 04.11.16 - 13:18

    Es geht in dem Fall aber nicht darum, ob und wie damals abgerechnet wurde.
    Die Aussage von "Neuro-Chef" war, dass es doch niemand gibt, der grundlos Sachen runterläd/Traffic verursacht. Mein Beispiel sollte nur zeigen, dass es das eben doch gibt.
    Der Kumpel ist auch genau so ein Korintenkacker, der sich über irgendwelche "Arschlochschutzklauseln" aufregt, auch wenn ihn das in 100 Jahren nicht betrifft. Aber wenn ER eine Flatrate hat, dann muss er da auch jeden Monat Exabyte runterladen können...

    Grüße,
    Alex

  17. Re: Also fällt die Drosselung nicht weg sondern wird verschärft

    Autor: HelpbotDeluxe 04.11.16 - 14:03

    Yeeeeeeeeha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ihr bildet euch immer ein, das Traffic kostenlos ist. Ist er aber nicht. Er
    > ist ein Ergebnis der Kosten, die beim Netzaufbau entstehen und die auf alle
    > Kunden umgelegt werden. Wenn jetzt ein paar Spaßvögel meinen, sie müssten
    > das bis zum letzten Bit ausnutzen ("weil ich es kann!"), dann sinkt
    > entweder die Servicequalität bei den anderen, was zu Beschwerden führt,
    > oder es muss das Netz unverhältnismäßig mehr ausgebaut werden, was die
    > Preise erhöht. Und zwar für alle. Was schlichtweg unsozial ist. Deshalb
    > gibt es in vielen Verträgen Fair-Use-Klauseln.

    Traffic ist definitiv extrem günstig. Und wird in Großkontingenten von Providern eingekauft, was ihn noch weiter vergünstigt, durch Mengenrabatte... Die künstliche Verknappung und die Behauptung, daß Traffic so teuer und wertvoll sei, damit daraus eine künstliche Ware geschaffen wird, ist einfach absurd und widerspricht jeglicher Marktrealität...

    Die Provider wollen einfach nur mehr! Deshalb versuchen sie, irgendwo weiteres Geld abzugreifen! Bei Content Providern wie Google ebenfalls wie bei den Usern... Und das, obwohl ALLE schon ihren Zugang bezahlt haben! -.- Und Provider nebenbei sogar noch eigene Dienste (IPTV usw.) anbieten, um noch weitere Einkommen zu generieren... Gier ohne Grenzen, sage ich dazu...

    > Das Argument von wegen "falsch kalkuliert" ist scheiße. Klar, an sich
    > stimmt es. Aber mit "richtiger" Kalkulation wären die Flatrates damals halt
    > nicht auf 100 Mark pro Monat gekommen, sondern 300 oder so. Für alle. Was
    > bedeutet hätte, dass man eben KEINE Flatrates hätte einführen können (da
    > das schlichtweg ZU teuer gewesen wäre). Tolle Option. *slow clap*

    Mit einer realistischeren Rechnung, könnte man auch eine Flatrate realisieren... Siehe All You Can Eat Restaurants... Die haben auch keine Mondpreise und trotzdem läuft das Geschäft... Denn die Handelspreise liegen deutlich über den Einkaufspreisen! Es bleibt also immer ein guter Gewinn übrig... Und trotzdem bleibt es pro Person bezahlbar...

    > Nochmal zum Mitschreiben: Der Sinn einer Flatrate ist, dass Kunden ihre
    > Kosten kontrollieren können und nicht mit einer riesigen Rechnung dasitzen,
    > wenn es mal mehr wird. Der Sinn einer Flatrate ist NICHT, sie bis zum
    > Anschlag auszunutzen.

    Aber der Sinn einer Flatrate ist es auch, daß die Leistung verfügbar ist, wenn man sie braucht! :) Was bringt einem eine kontrollierbare Rechnung und Anschluss Flat, wenn man diese nicht real nutzen kann? Dann ist eine Flatrate nämlich nur noch Bauernfängerei und Verarsche somit... Denn es wird suggeriert, daß man viel Speed, also einen breiten Zugang bekommt. Und dann wird man hart gedrosselt... Komischerweise kommt mein Provider ohne sowas aus und kostet mich trotzdem nur 25¤ im Monat, für eine 60/3er Internet Leitung...

    > Und ja, solche Spaßvögel gibt es. Einfach mal in ner Endlosschleife die
    > selbe Datei immer und immer wieder runterladen um zu schauen, wie viel
    > Traffic man in einem Monat zusammenkriegt. Jeden Dreck beim Torrent-Tracker
    > des Vertrauens seeden um die Ratio hochzutreiben. Leute, die einem stolz
    > erzählen, dass sie im letzten Monat wieder 4 TB geschafft haben.

    4TB sind ein Witz, kostentechnisch! xD
    Das teuerste sind immernoch die Support Plätze. Natürlich braucht es auch Servicekräfte zur Reparatur, aber die Kosten kann man auf alle Kunden strecken. Da bleibt also faktisch fast nix mehr übrig pro Person...

    Ich zitiere Golem von 2013:

    ...Der Datenverkehr sei zu Spottpreisen zu realisieren. "Bei einem DSL-Zugang macht das in der Gesamtkalkulation des Providers nur Cent-Beträge aus."...

    Quelle: https://www.golem.de/news/drosselung-die-maer-vom-teuren-traffic-oder-wie-viel-kostet-ein-gbyte-1305-99300.html

  18. Re: Also fällt die Drosselung nicht weg sondern wird verschärft

    Autor: HelpbotDeluxe 04.11.16 - 14:08

    Esquilax schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht in dem Fall aber nicht darum, ob und wie damals abgerechnet wurde.

    Doch, genau darum geht es! Denn es ist unerheblich, wieviel runtergeladen wird! Da damals eben nicht nach Menge, sondern nach Zeit verrechnet wurde!

    > Die Aussage von "Neuro-Chef" war, dass es doch niemand gibt, der grundlos
    > Sachen runterläd/Traffic verursacht. Mein Beispiel sollte nur zeigen, dass
    > es das eben doch gibt.

    Das war damals irrelevant. Nur die Zeit die man eingeloggt war, verursachte Kosten. Da damals über Telefonnummern kommuniziert wurde und somit nach Minutenpreis abgerechnet wurde.

    Deine Argumentation greift heutzutage vielleicht, damals aber eben nicht. Wo Surf1 pleite ging.

    > Der Kumpel ist auch genau so ein Korintenkacker, der sich über irgendwelche
    > "Arschlochschutzklauseln" aufregt, auch wenn ihn das in 100 Jahren nicht
    > betrifft. Aber wenn ER eine Flatrate hat, dann muss er da auch jeden Monat
    > Exabyte runterladen können...
    >
    > Grüße,
    > Alex

    Also wenn ich eine Flat habe, will ich definitiv durchgängig Videostreams gucken können (TV über Zattoo oder Netflix, Youtube usw.) und mich nicht um Traffic kümmern müssen. Genauso wenn ich von Steam Spiele kaufe. Ich will dann auch die Auslieferung zügig haben. Genau dafür bucht man ja seinen Anschluss mit einer gewissen Bandbreite. Damit man diesen Speed dann auch bekommt! :)

    Und Traffic kostet nichts... Das wurde schon 2013 diskutiert und behauptet, daß es ja so teuer sei... Das ist einfach Unsinn! Hier ein Artikel von Golem von 2013 zum Thema Traffickosten:

    https://www.golem.de/news/drosselung-die-maer-vom-teuren-traffic-oder-wie-viel-kostet-ein-gbyte-1305-99300.html

  19. Re: Also fällt die Drosselung nicht weg sondern wird verschärft

    Autor: Neuro-Chef 04.11.16 - 15:32

    Esquilax schrieb:
    > Der hat dann z.B. auch mal den ganzen Tag Webradio laufen lassen, weils
    > "nix kost". Und ja, auch, wenn er nicht da war.
    > Klar ist der Traffic eines Audiostreams aus heutiger Sicht lächerlich. Aber
    > es gibt eben "Traffic aus Langeweile".
    Hmm, grenzwertiges Beispiel, wenn er vorher Webradio gehört hat. Mein Mail-Programm läuft auch im Hintergrund und fragt regelmäßig beim Server nach, obwohl ich es auch einfach dann starten könnte, wenn ich wirklich Mails lesen will.
    Aber ich verstehe schon, was du meinst ;)

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

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  20. Re: Also fällt die Drosselung nicht weg sondern wird verschärft

    Autor: Yeeeeeeeeha 04.11.16 - 20:51

    HelpbotDeluxe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Traffic ist definitiv extrem günstig. Und wird in Großkontingenten von
    > Providern eingekauft, was ihn noch weiter vergünstigt, durch
    > Mengenrabatte... Die künstliche Verknappung und die Behauptung, daß Traffic
    > so teuer und wertvoll sei, damit daraus eine künstliche Ware geschaffen
    > wird, ist einfach absurd und widerspricht jeglicher Marktrealität...

    Halt Stop! Ich meine nicht "Traffic" im Sinne von "Was ein Provider für Peering usw. zahlen muss", sondern im Sinne von "Wie viel Hardware muss ich in die XY-Strasse stellen, um die 100 Anschlüsse dort zu versorgen".

    Jetzt könnte man sagen "Okay, 100 mal 50 MBit, macht 5 GBit, easy". Aber da hört es ja nicht auf. Das ist ja nicht die einzige Straße. Da kommst halt schnell in Gegenden, die man technisch einfach nicht mehr stemmen kann oder nur zu kosten, die in keinem Verhältnis zu den Einnahmen durch Consumer-Anschlüsse stehen.

    Wenn in deinem LAN zu Hause Ethernet-Gigabit voll ist, kriegst du mehr Traffic auch nicht kostenlos, sondern nur indem du deine Technik aufrüstest. Versuch mal, ein Heimnetzwerk auf 10 GBit upzugraden. Dann siehst du, wie teuer Traffic ist.

    > Die Provider wollen einfach nur mehr! Deshalb versuchen sie, irgendwo
    > weiteres Geld abzugreifen! Bei Content Providern wie Google ebenfalls wie
    > bei den Usern... Und das, obwohl ALLE schon ihren Zugang bezahlt haben! -.-
    > Und Provider nebenbei sogar noch eigene Dienste (IPTV usw.) anbieten, um
    > noch weitere Einkommen zu generieren... Gier ohne Grenzen, sage ich
    > dazu...

    Das ist - mit Verlaub - Bullshit. Die Geschäftszahlen der Provider sind kein Geheimnis. Ja, die machen Gewinn, was auch ihre verdammte Aufgabe ist. Aber wirklich VIEL Gewinn machen die nicht. Und das TROTZ der angeblichen Gier.

    Was die Content-Provider angeht: Selbstverständlich müssen die bezahlen. Wenn ich irgendwo meinen Root-Server betreiben will, muss ich ja auch dessen Netzzugang bezahlen. Das war auch noch nie anders. Wer sich darüber groß beschwert, hat eindeutig nicht verstanden, wie das Internet funktioniert (ja, ich arbeite bei einem Hoster und ja, wir bezahlen Provider dafür, dass wir Daten in ihre Netze pumpen).

    Man kann allenfalls darüber reden, ob es gerechtfertigt ist, Geld von Contentanbietern zu verlangen, die nur in ein Netz reinpeeren. Eigentlich müsste man das Geld von deren Providern (man peert ja schließlich mit denen) verlangen und die geben die Kosten wiederum an die Contentprovider (ihre Kunden) weiter. Und mit der ganzen Kohle kann man dann dicke neue Router und Gedöns kaufen, damit auch zukünftig überhaupt genug Platz in den Leitungen ist.

    > Mit einer realistischeren Rechnung, könnte man auch eine Flatrate
    > realisieren... Siehe All You Can Eat Restaurants... Die haben auch keine
    > Mondpreise und trotzdem läuft das Geschäft... Denn die Handelspreise liegen
    > deutlich über den Einkaufspreisen! Es bleibt also immer ein guter Gewinn
    > übrig... Und trotzdem bleibt es pro Person bezahlbar...

    All You Can Eat-Restaurants haben in der Regel auch eine Fair Use-Policy. Wenn du dir zehnmal so viel auf die Teller lädst als ein normaler Mensch überhaupt essen kann, werden die dich auch rausschmeissen.

    > Ich zitiere Golem von 2013:
    >
    > ...Der Datenverkehr sei zu Spottpreisen zu realisieren. "Bei einem
    > DSL-Zugang macht das in der Gesamtkalkulation des Providers nur
    > Cent-Beträge aus."...
    >
    > Quelle: www.golem.de

    Guess what: Unter anderem auf diesen Artikel beziehe ich mich. Wo genau das drinsteht, was ich oben ausgeführt habe. Ich zitiere:

    "Es sind vor allem Fixkosten für Leitungen und Netzwerk-Equipment, die den Preis bestimmen. Wird es aber im Netz knapp, steigen die Kosten sprunghaft an, da neue Leitungskapazitäten erschlossen werden müssen und neues Equipment besorgt werden muss."

    Was dein Zitat angeht: Ah, der Geschäftsführer eines Router-Herstellers sagt das. Der bestimmt keinerlei Interesse daran hat, dass Provider die Kapazitäten ausbauen, koste es was es wolle. Oh mei...

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