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Mitarbeiter für zu viel Streik verklagen/kündigen?

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. Mitarbeiter für zu viel Streik verklagen/kündigen?

    Autor: TheBigLou13 27.10.14 - 12:16

    Sie haben sich den Job ausgesucht und den Vertrag unterschrieben - wenn ihnen was am Job nicht passt hält sie keiner davon ab einen anderen an zu nehmen.
    Ihnen war ab ihrer Einstellung klar was sie kriegen und was sie dafür tun müssen. Dafür ihre Arbeit nicht zu machen ist genau so hirnverbrannt wie die streiks der bahn, welche sich beschweren dass sie in einem 99% automatisiertem zug alle 10min einen knopf drücken müssen um dem zug zu zeigen dass der fahrer nicht eingeschlafen/tot ist... Dafür noch gut bezahlt werden (für so eine geringe tätigkeit) und das 1. nicht mal pünktlich hinkriegt und 2. auch noch ständig ausfällt oder streikt - kein Verständnis!

  2. Re: Mitarbeiter für zu viel Streik verklagen/kündigen?

    Autor: SoniX 27.10.14 - 12:37

    Gute Frage.

    Wenn ich ein Unternehmen hätte würde ich Streiks schon verstehen.

    Aber als Unternehmer hätte ich doch auch gerne ein Mittel in der Hand um das nicht Überhand nehmen zu lassen wie es bei Amazon schon längst der Fall ist.

    Bloß weil es Gewerkschaften gibt kann man sich nicht alles erlauben.

  3. Re: Mitarbeiter für zu viel Streik verklagen/kündigen?

    Autor: Anonymer Nutzer 27.10.14 - 15:19

    Aussperrung. Wird aber selten angewandt.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Aussperrung

  4. Re: Mitarbeiter für zu viel Streik verklagen/kündigen?

    Autor: Anonymer Nutzer 27.10.14 - 15:20

    TheBigLou13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie haben sich den Job ausgesucht und den Vertrag unterschrieben - wenn
    > ihnen was am Job nicht passt hält sie keiner davon ab einen anderen an zu
    > nehmen.

    Amazon war aber auch das Streikrecht im Standort Deutschland klar.

  5. Re: Mitarbeiter für zu viel Streik verklagen/kündigen?

    Autor: timo.w.strauss 27.10.14 - 15:24

    ja und im Vertrag werden dir Gesetzliche Ansprüche zugesichert.

    Amazon nötigt seine Mitarbeiter sich nicht an die gesetzlichen Vorgaben zu halten. Damit verstößt Amazon gegen geltendes Recht, indirekt allerdings.

    weg mit der großschreibung, sie ist unnötig und veraltet.
    magic is green; green is live; live is time; time is magic

  6. Re: Mitarbeiter für zu viel Streik verklagen/kündigen?

    Autor: SoniX 27.10.14 - 15:26

    Danke :-)

    Der Text enthielt auch etwas wo ich lachen musste:

    "(die Setzer wurden nach der kalkulatorischen Länge des gesetzten Textes bezahlt. Strittig war die Kalkulation: Die Gewerkschaft forderte die Anwendung der realen Breite der Buchstaben, die Arbeitgeber wollten einheitlich die Breite des "n" ansetzen)"

    Die Probleme damals waren scheinbar genauso hirnverbrannt wie unsere heute :-D

  7. Re: Mitarbeiter für zu viel Streik verklagen/kündigen?

    Autor: DrWatson 27.10.14 - 15:26

    timo.w.strauss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Amazon nötigt seine Mitarbeiter sich nicht an die gesetzlichen Vorgaben zu
    > halten.

    Belege?

  8. Re: Mitarbeiter für zu viel Streik verklagen/kündigen?

    Autor: DrWatson 27.10.14 - 15:31

    Früher gab es die Möglichkeit, Personen die an einem Streik teilgenommen haben erst gar nicht einzustellen.

  9. Re: Mitarbeiter für zu viel Streik verklagen/kündigen?

    Autor: Anonymer Nutzer 27.10.14 - 15:32

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gute Frage.
    >
    > Wenn ich ein Unternehmen hätte würde ich Streiks schon verstehen.
    >
    > Aber als Unternehmer hätte ich doch auch gerne ein Mittel in der Hand um
    > das nicht Überhand nehmen zu lassen wie es bei Amazon schon längst der Fall
    > ist.
    >
    > Bloß weil es Gewerkschaften gibt kann man sich nicht alles erlauben.

    Biete deinen arbeitern faire Arbeitsbedingungen und schon streikt keiner. So einfach ist das.

  10. Re: Mitarbeiter für zu viel Streik verklagen/kündigen?

    Autor: Anonymer Nutzer 27.10.14 - 15:33

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Früher gab es die Möglichkeit, Personen die an einem Streik teilgenommen
    > haben erst gar nicht einzustellen.


    Die zeiten sind zum Glück vorbei. Hallelujah.

  11. Re: Mitarbeiter für zu viel Streik verklagen/kündigen?

    Autor: DrWatson 27.10.14 - 15:37

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DrWatson schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Früher gab es die Möglichkeit, Personen die an einem Streik teilgenommen
    > > haben erst gar nicht einzustellen.
    >
    > Die zeiten sind zum Glück vorbei. Hallelujah.


    "Zum Glück" muss das nicht immer so bleiben. Jede Erpressung hat irgendwann mal ein Ende.

  12. Re: Mitarbeiter für zu viel Streik verklagen/kündigen?

    Autor: SoniX 27.10.14 - 15:54

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SoniX schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gute Frage.
    > >
    > > Wenn ich ein Unternehmen hätte würde ich Streiks schon verstehen.
    > >
    > > Aber als Unternehmer hätte ich doch auch gerne ein Mittel in der Hand um
    > > das nicht Überhand nehmen zu lassen wie es bei Amazon schon längst der
    > Fall
    > > ist.
    > >
    > > Bloß weil es Gewerkschaften gibt kann man sich nicht alles erlauben.
    >
    > Biete deinen arbeitern faire Arbeitsbedingungen und schon streikt keiner.
    > So einfach ist das.

    Ach komm schon.

    Fair ist immernoch ein Kompromiss zwischen beiden Parteien.

    Da kann ich auch das Doppelte bezahlen; wenn dann so ne Gewerkschaft ankommt und so laut und oft schreit wie hier, dann wird das öffentliche Bild verschoben.

    Du tust ja so als ob Amazon so schlecht bezahlen würde. Das tun sie nicht. Das sind ungelernte Kräfte die Waren in Kisten packen. Für diese Arbeit ist die Entlohnung mehr als würdig.

  13. Re: Mitarbeiter für zu viel Streik verklagen/kündigen?

    Autor: DrWatson 27.10.14 - 15:58

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da kann ich auch das Doppelte bezahlen; wenn dann so ne Gewerkschaft
    > ankommt und so laut und oft schreit wie hier, dann wird das öffentliche
    > Bild verschoben.

    Oder das Dreifache. Die Gewerkschaft kann immer mehr fordern, bis die Jobs komplett futsch sind.

    So geschehen in Detroit.

  14. Re: Mitarbeiter für zu viel Streik verklagen/kündigen?

    Autor: DrWatson 27.10.14 - 16:05

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Biete deinen arbeitern faire Arbeitsbedingungen und schon streikt keiner.

    Diese Annahme ist schon etwas naiv.

    Man könnte auch sagen: "Hör auf zu streiken und der faire Lohn kommt von allein."

  15. Re: Mitarbeiter für zu viel Streik verklagen/kündigen?

    Autor: Anonymer Nutzer 27.10.14 - 16:11

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SoniX schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da kann ich auch das Doppelte bezahlen; wenn dann so ne Gewerkschaft
    > > ankommt und so laut und oft schreit wie hier, dann wird das öffentliche
    > > Bild verschoben.
    >
    > Oder das Dreifache. Die Gewerkschaft kann immer mehr fordern, bis die Jobs
    > komplett futsch sind.
    >
    > So geschehen in Detroit.

    Absoluter quatsch.
    Wenn dem tatsächlich so wäre dann sollte es doch wundern wieso das nicht schon längst passiert.
    Gewerkschaften in Deutschland sind sehr moderat was ihre Forderungen angeht. Das liegt auch daran wie die Gesetzeslage in deutschlad bezüglich streikrecht & co. Gebaut ist.
    Ein streik ist das letzte mittel des Arbeitskampf und dem MUSS immer verhandlung mit dem willen der einigung vorausgegangen sein. Wenn dem nicht so ist hat der Arbeitgeber nämlich diverse Rechtsmittel zur Verfügung.

  16. Re: Mitarbeiter für zu viel Streik verklagen/kündigen?

    Autor: DrWatson 27.10.14 - 16:14

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Absoluter quatsch.
    > Wenn dem tatsächlich so wäre dann sollte es doch wundern wieso das nicht
    > schon längst passiert.

    Gibt doch genug Beispiele. Thyssen Krupp, Lufthansa, deutsche Werften.

  17. Re: Mitarbeiter für zu viel Streik verklagen/kündigen?

    Autor: Anonymer Nutzer 27.10.14 - 16:16

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Prinzeumel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Biete deinen arbeitern faire Arbeitsbedingungen und schon streikt
    > keiner.
    >
    > Diese Annahme ist schon etwas naiv.
    >
    > Man könnte auch sagen: "Hör auf zu streiken und der faire Lohn kommt von
    > allein."

    Wenn der faire Lohn von allein kommen würde würde es doch gar nicht zum streik kommen. Hätte die bahn von sich aus gesagt "wir zahlen allen Mitarbeitern 6% mehr und versichern zusätzlich mindestens 200 neue Lokführer einzustellen und die Überstunden zu reduzieren" dann gäbe es nix weswegen gestreikt wersen sollte.
    Aber nein. Sie wollen die Arbeitnehmer aufspalten, Überstunden sollen nicht abgebaut werden und mehr als ein "mal schauen vielleicht stellen wir noch ein paar leute ein" gabs bisher nicht.

  18. Re: Mitarbeiter für zu viel Streik verklagen/kündigen?

    Autor: SoniX 27.10.14 - 16:18

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein streik ist das letzte mittel des Arbeitskampf und dem MUSS immer
    > verhandlung mit dem willen der einigung vorausgegangen sein. Wenn dem nicht
    > so ist hat der Arbeitgeber nämlich diverse Rechtsmittel zur Verfügung.

    Wie soll das mit dem willen der Einigung umgesetzt werden?

    Gewerkschaft und Amazon stehen auf zwei Seiten. Keine will nachgeben. In dem Falle wo es um die Einstufung als Händler, Logistiker etc geht ist ein Mittelweg auch irgendwo ausgeschlossen. Entweder oder.

  19. Re: Mitarbeiter für zu viel Streik verklagen/kündigen?

    Autor: Anonymer Nutzer 27.10.14 - 16:19

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Prinzeumel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Absoluter quatsch.
    > > Wenn dem tatsächlich so wäre dann sollte es doch wundern wieso das nicht
    > > schon längst passiert.
    >
    > Gibt doch genug Beispiele. Thyssen Krupp, Lufthansa, deutsche Werften.

    Ich weiß nicht ob du es nicht besser weißt oder absichtlich dinge unterschlägst.

    Wo wurden denn in den Fällen absurd hohe, das Unternehmen gefährdende, Forderungen gestellt?

  20. Re: Mitarbeiter für zu viel Streik verklagen/kündigen?

    Autor: DrWatson 27.10.14 - 16:34

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn der faire Lohn von allein kommen würde würde es doch gar nicht zum
    > streik kommen.

    Andersrum: Trotz fairer Löhne kommt es zum Streik, oder ist 100 - 200 Tsd Jahregehalt für einen Piloten kein faires Gehalt?

    Es wird Gestreikt, obwohl LH schon seit Jahren auf kein grünes Blatt mehr kommt.

    Es gibt auch Länder wie Taiwan in denen gar nicht gestreikt wird und dort steigen trotzdem die Löhne. Wie kann das sein?

    Aber eins ist sicher: Dort verdient kein Pilot 230 Tsd.

    > Hätte die bahn von sich aus gesagt "wir zahlen allen
    > Mitarbeitern 6% mehr und versichern zusätzlich mindestens 200 neue
    > Lokführer einzustellen und die Überstunden zu reduzieren" dann

    dann würde die GDL halt kommen und 12% mehr Lohn und eine 30 Stundenwoche fordern.

    Wenn die DB dann sagt: "Machen wir nicht", dann heißt es die Bahn blockiert und schon wird wieder gestreikt. Warum zurückstecken, wenn man noch mehr rausquetschen kann?

    Die Toilettenfrau, der Wachmann und die Friseurin bezahlt das Ticket ja, sie kann schließlich nicht anders.

    Man muss sich auch mal fragen, wer denn den Schaden trägt, wenn Hunderttausende Pendler kurzfristig Urlaub einlegen müssen, weil gestreikt wird oder gar nicht mehr nach Hause kommen.

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