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Ja, MS ist eine gute Firma

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  1. Ja, MS ist eine gute Firma

    Autor: Anonymer Nutzer 20.11.13 - 15:22

    Auch wenn die Software jetzt nicht gerade aus dem Elfenbeinturm kommt und immer etwas Hemdsärmlig war (jetzt im Vergleich zu den Unixoiden) war es immer halbwegs konsistent und Logisch. Innovationen haben nie gefehlt auch wenn ein paar davon ausgeborgt waren. Die Firmenkultur finde ich auch OK.

    Und das sage ich als "Vollzeitlinuxer" - es gibt echt übleres als Microsoft.

    btw.:
    Die Geschäftspraktiken der 90er sind mir natürlich noch in Erinnerung, und nicht verziehen.

  2. Re: Ja, MS ist eine gute Firma

    Autor: tibrob 20.11.13 - 15:40

    Denk mal zurück an die Anfänge von Linux ... da war Microsoft schon Jahrzehnte weiter und Linux nichts anders als ein riesengroßes Flickwerk, was mit Glück anständig lief - Linux hat sich zu dieser Zeit auch im Softwarebereich nicht besonders gut gemacht.

  3. Re: Ja, MS ist eine gute Firma

    Autor: E4est 20.11.13 - 16:48

    IMHO ist Linux bis heute noch ein "riesengroßes Flickwerk"...

    Sage ich, weil ich auch mal versucht habe zu einem "Vollzeitlinuxer" zu "konvertierten", aber da kamen mir zu viele Probleme auf, mit inkompatibler Hardware (fehlenden Treibern) und Software, die ich von Windows PCs vermisse (die OpenSource Alternativen haben mir noch nie gefallen).
    Nehmt mir das nicht übel, ich kann jeden Linuxer verstehen, warum er es für sich benutzt und ich habe Respekt vor jedem, der sich sein eigenes Arch Linux aufsetzt, aber Windows bietet mir persönlich die nötige Hardware Kompatibilität, lässt mich meine Software installieren und läuft dazu noch für meine Ansprüche stabil genug.
    Bin übrigens seit meinem x86 Tablet großer Windows 8 Fan auf allen meinen Plattformen.

    Peace

  4. Re: Ja, MS ist eine gute Firma

    Autor: tibrob 20.11.13 - 17:10

    Danke! Endlich traut sich einer, den Nagel auf den Kopf zu treffen :)

    Hab auch schon dutzende Male mich an den Linux-Desktop herangewagt, aber immer aufgrund der von dir genannten Punkte aufgegeben ... zu viel Gefrickel, zu mühsam und der Großteil meiner Anwendungen laufen auch nicht.

    Linux bleibt für mich ausschließlich ein Server-OS, welches ich jederzeit einem Windows-Server vorziehe und auch seit Jahren produktiv einsetze - aber Desktop: no way!

    Android und die ganzen Embedded-Lösungen (Router usw.) sind eine Ausnahme, haben aber mit dem üblichen Linux-Desktop wenig zu tun.

  5. Re: Ja, MS ist eine gute Firma

    Autor: twothe 20.11.13 - 17:16

    Ich hatte vor Jahrzehnten an der Uni meinen ersten Kontakt zu Linux, weil ich mir dachte: Du studierst Informatik, also musst du auch Linux können (ein bis heute wahrer Gedanke), was ich dort aber erleben durfte, hat mich ganz schnell wieder vom Gedanken abgebracht.

    Der Plan: im Uni-PC-Raum ins Internet gehen, die Hausaufgaben als PDF runter laden und auf Diskette speichern. Der erste Teil hat ein bisschen gedauert, aber dann lag die Datei im Home-Verzeichnis. Nur wie kommt das Teil jetzt auf die Diskette? Irgendwann, so eine Stunde später, ich umringt von 3 Linux-Experten die miteinander diskutierten, wie man denn jetzt das Diskettenlaufwerk, das irgendwer mal gemounted und nicht entmounted hatte, denn jetzt wieder frei gibt, so dass ich die Datei dann auch mal kopieren kann, wars mir dann zu viel...

    Ich bin dann an den Windows Rechner eins weiter, runter geladen, Diskette rein, kopiert, Diskette raus, ab nach Hause. Die Experten waren immer noch am rätseln. An diesem Tag hab ich zum ersten mal ein bisschen verstanden, wie viel Arbeit hinter dem Windows steckt, das so scheinbar alltägliche Dinge wirklich auch so einfach sind wie man das erwarten würde. Und bis heute hat sich das leider nicht geändert, wie ich die Tage wieder mit meinem Ralphi feststellen durfte. Dateien im Netzwerk freigeben... bei Windows 1 Klick, bei Linux kann man auch schon mal den ganzen Nachmittag damit verbringen bis man raus findet, dass der vorinstallierte NTFS Treiber eigentlich völlig unbrauchbar ist und eher nur so ne Demo. Macht also Sinn den statt dem richtigen vor zu installieren... *Augen roll*



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.13 17:19 durch twothe.

  6. Re: Ja, MS ist eine gute Firma

    Autor: tibrob 20.11.13 - 17:26

    Eben der Komfort ist es, den ich bei Linux sehr vermisse. Viele Kleinigkeiten, die Windows im Hintergrund erledigt, darf ich bei Linux per Hand erledigen, was ich einfach nicht möchte.

    Windows 8 ist ein solides Betriebssystem. Komischerweise hat auch der Anti-Kachel-Hype massiv nachgelassen.

  7. Re: Ja, MS ist eine gute Firma

    Autor: Lord Gamma 20.11.13 - 17:44

    tibrob schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Android und die ganzen Embedded-Lösungen (Router usw.) sind eine Ausnahme,
    > haben aber mit dem üblichen Linux-Desktop wenig zu tun.

    Nö, Android und die ganzen Embedded-Lösungen unterstützen ebenso wie Windows weit weniger Hardware als gewöhnliche Linux-Distributionen. Umgekehrt wird jedoch ein Schuh draus. Viele Hersteller moderner Hardware unterstützen leider nur Windows.

  8. Re: Ja, MS ist eine gute Firma

    Autor: tibrob 20.11.13 - 18:24

    Lord Gamma schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tibrob schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Android und die ganzen Embedded-Lösungen (Router usw.) sind eine
    > Ausnahme,
    > > haben aber mit dem üblichen Linux-Desktop wenig zu tun.
    >
    > Nö, Android und die ganzen Embedded-Lösungen unterstützen ebenso wie
    > Windows weit weniger Hardware als gewöhnliche Linux-Distributionen.
    > Umgekehrt wird jedoch ein Schuh draus. Viele Hersteller moderner Hardware
    > unterstützen leider nur Windows.

    Wie nö? Die Embedded-Lösungen müssen überhaupt keine besonders hohe Hardwareunterstützung bieten - wozu auch? Einem Router beispielsweise reichen die üblichen Gerätetreiber (für die Hardware im Router) sowie ein paar Generic-Treiber für USB-Massenspeicher und Co.

    Windows hat mithin die beste Hardwareunterstützung, da eben die Hersteller primär Windows-Treiber entwickeln. Das war schon immer so.

    Meine Aussage war übrigens dahingehend gemeint, dass ich ausser dem klassischen Linux-Desktops alle anderen auf Linux basierende Lösungen befürworte, da hier m.E. Linux ideal als Unterbau ist.

  9. Re: Ja, MS ist eine gute Firma

    Autor: E4est 20.11.13 - 18:30

    tibrob schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linux bleibt für mich ausschließlich ein Server-OS, welches ich jederzeit
    > einem Windows-Server vorziehe und auch seit Jahren produktiv einsetze -
    > aber Desktop: no way!

    Ich versuche eigentlich auch so hardcore Microsoft zu sein, dass ich mich auch schon an einem Windows Server versucht habe (Dreamspark Premium von der Uni ;) ), aber ja; Linux bringt eher die passenden Funktionen für einen guten Server mit.

    > Android und die ganzen Embedded-Lösungen (Router usw.) sind eine Ausnahme,
    > haben aber mit dem üblichen Linux-Desktop wenig zu tun.

    Wobei ich hier schade finde, dass solche Lösungen (besonders Android) dann darunter zu leiden haben, dass man kein einfaches Kernel-Update machen kann und somit Sicherheitslücken bleiben. (Gab ja vor kurzem einen Privilege Escalation Exploit, von dem viele Androiden betroffen sind, die keine Updates mehr erhalten.)


    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hatte vor Jahrzehnten an der Uni meinen ersten Kontakt zu Linux, weil
    > ich mir dachte: Du studierst Informatik, also musst du auch Linux können
    > (ein bis heute wahrer Gedanke), was ich dort aber erleben durfte, hat mich
    > ganz schnell wieder vom Gedanken abgebracht.

    Mein erster Kontakt war schon weitaus früher als das Studium und es ist sehr ironisch, dass gerade jetzt bei meinem Studium diese Abneigung von Linux entsteht.

    > Der Plan: im Uni-PC-Raum ins Internet gehen, die Hausaufgaben als PDF
    > runter laden und auf Diskette speichern. [...]
    > Ich bin dann an den Windows Rechner eins weiter, runter geladen, Diskette
    > rein, kopiert, Diskette raus, ab nach Hause. [...]

    Sehr schöne Geschichte übrigens! :D

    > An diesem Tag hab ich zum ersten mal ein bisschen verstanden,
    > wie viel Arbeit hinter dem Windows steckt, das so scheinbar alltägliche
    > Dinge wirklich auch so einfach sind wie man das erwarten würde. Und bis
    > heute hat sich das leider nicht geändert, wie ich die Tage wieder mit
    > meinem Ralphi feststellen durfte. Dateien im Netzwerk freigeben... bei
    > Windows 1 Klick, bei Linux kann man auch schon mal den ganzen Nachmittag
    > damit verbringen bis man raus findet, dass der vorinstallierte NTFS Treiber
    > eigentlich völlig unbrauchbar ist und eher nur so ne Demo. Macht also Sinn
    > den statt dem richtigen vor zu installieren... *Augen roll*

    Genau das ist es, was mich auch von Windows begeistert. Anderes Beispiel wäre wohl die Treiberinstallation unter Windows. Das "Argument" schlechthin für Linux ist ja, dass angeblich alle Treiber dabei sind. Es gibt dann aber immer diesen einen Drucker, der nicht supportet wird und ausgerechnet den besitzt du dann. Die eine Grafikkarte. Den einen WLAN Stick. Bei Windows 8 sind auch sehr viele Treiber dabei, fast alle. Aber nachinstallieren muss man sicher irgendwann und da ist das eine Sache von paar wenigen Klicks im Geräte Manager und unter Linux gibt es für alles etwas eigenes. Irgendwann weißt du dann bei deiner liebsten Distribution, wie genau es nun geht, wann du sax2, wann ndiswrapper brauchst und für welchen Drucker du dann noch einen Treiber kaufen darfst. (Es gab zu der Zeit tatsächlich mal nur einen Treiber Namens TurboPrint, der mit meinem Drucker kompatibel war. Hat dann 30¤ gekostet. Die Testversion hat dann immer fröhlich Werbung mit gedruckt; ja, so weit gehen die.)

    tibrob schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eben der Komfort ist es, den ich bei Linux sehr vermisse. Viele
    > Kleinigkeiten, die Windows im Hintergrund erledigt, darf ich bei Linux per
    > Hand erledigen, was ich einfach nicht möchte.

    Ganz genau. Was jeder Linux Distribution tatsächlich mal fehlt, ist eine ordentliche Art "Systemsteuerung" wie unter Windows. Als Poweruser könnte man sie ja immer noch deaktivieren/deinstallieren (währe wahrscheinlich eh nur ein Paket aus einem Repo) und es wäre direkt viel einsteigerfreundlicher. Ansätze unter Ubuntu oder Yast unter openSuSE habe ich gesehen, aber sobald es etwas erweiterter wird, kann man es nicht mehr schön Klicki-bunti lösen und ein Betriebssystem kann sich nicht auf der breiten Masse beliebt machen, wenn der Endkunde auf der Konsole landet. (Ganz schlimm ist, wenn die Grafikkarte aus welchen Gründen auch immer nicht mehr geladen werden kann und man im TTY landet, mit 0 Plan und ohne Internet.)

    > Windows 8 ist ein solides Betriebssystem. Komischerweise hat auch der
    > Anti-Kachel-Hype massiv nachgelassen.

    Wahrscheinlich haben sich die Leute entweder dran gewöhnt oder sind auf ein Betriebssystem umgestiegen, das ihnen besser gefällt. Auch nicht falsch. Gibt ja noch Leute, die immer noch auf Windows XP sitzen.
    Ich nutze fast nur Hardware vom letzten Jahrzehnt und bin echt zufrieden, wie Windows 8.1 auf meiner alten Hardware läuft!

    (Puh, ich versuche tatsächlich mal alles in einen Kommentar zu packen. :D)

    Lord Gamma schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nö, Android und die ganzen Embedded-Lösungen unterstützen ebenso wie
    > Windows weit weniger Hardware als gewöhnliche Linux-Distributionen.
    > Umgekehrt wird jedoch ein Schuh draus. Viele Hersteller moderner Hardware
    > unterstützen leider nur Windows.

    Ich habe in den letzten Jahren auch niemanden mehr gesehen, der PowerPC Architektur oder ähnliches nutzt (außer Xbox 360 Besitzern :P). Was ich in letzter Zeit oft sehe sind eher x86_64 CPUs, ARM CPUs und entsprechend ausgestattete Hardware. Es ist natürlich schön, ein Betriebssystem zu haben (sprich Linux), das auf weitaus mehr Hardware laufen könnte. Windows und Android bedienen aber den Mainstream und das reicht absolut für einen hohen Marktanteil in ihren jeweiligen Sparten.


    Ich gehe einen Feuerlöscher für meine Tastatur holen. :)

  10. Re: Ja, MS ist eine gute Firma

    Autor: Lord Gamma 20.11.13 - 18:38

    tibrob schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Windows hat mithin die beste Hardwareunterstützung, da eben die Hersteller
    > primär Windows-Treiber entwickeln. Das war schon immer so.
    >

    Eben nicht. Windows "hat" nicht die beste Hardwareunterstützung, sondern bekommt die beste Unterstützung von Drittanbietern, aber nicht vom OS-Hersteller. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied (passiv vs aktiv), denn niemand hindert diese Drittanbieter, auch Linux zu unterstützen.

    > Meine Aussage war übrigens dahingehend gemeint, dass ich ausser dem
    > klassischen Linux-Desktops alle anderen auf Linux basierende Lösungen
    > befürworte, da hier m.E. Linux ideal als Unterbau ist.

    Auch auf dem Desktop ist Linux an sich ideal, aber leider nicht die Unterstützung der Drittanbieter. Ein ähnliches Problem hat MS übrigens mit ihren ARM-Geräten, denn es gibt meist nicht die Anwendungen, die man von Nutzern der verbreiteten Systeme kennt und die oft besser sind als die unter der Windows-Mobile-Nische verfügbaren Alternativen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.13 18:40 durch Lord Gamma.

  11. Re: Ja, MS ist eine gute Firma

    Autor: Anonymer Nutzer 20.11.13 - 18:42

    Kann ich alles Verstehen - das sind aber Dinge die fallen einem nach ewigen Zeiten nicht mal mehr auf, weil man ja keine bestehendes System "umstellt" und auch keine Medion und co. Geräte betreibt.

    Kann mich nicht erinnern das es mich in den letzten Jahren zu Konfigurationszwecken in die Bash verschlagen hat (nur beim Programmieren bin ich regelmäßig drinnen, weil IDEs mir wenig Freude bereiten)

  12. Re: Ja, MS ist eine gute Firma

    Autor: blubberlutsch 20.11.13 - 20:18

    Hm, ihr habt vermutlich Recht, allerdings finde ich, dass sich in letzter Zeit bei Linux wirklich eine Menge zugunsten der Benutzerfreundlichkeit verbessert hat (betr. der etablierten Distributionen) und seit letztem Jahr halte ich es für recht alltagstauglich. Falls man nur inkompatible Hardware besitzt hat man natürlich erstmal Pech gehabt, wenn aber alles Out-of-the-box funktioniert wie es soll, dann ist es schon ziemlich cool und m.M.n. noch einfacher als bei Windows. Ich möchte es jedenfalls nicht mehr missen :)

  13. Re: Ja, MS ist eine gute Firma

    Autor: janoP 20.11.13 - 21:03

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hatte vor Jahrzehnten an der Uni meinen ersten Kontakt zu Linux, weil
    > ich mir dachte: Du studierst Informatik, also musst du auch Linux können
    > (ein bis heute wahrer Gedanke), was ich dort aber erleben durfte, hat mich
    > ganz schnell wieder vom Gedanken abgebracht.
    >
    > Der Plan: im Uni-PC-Raum ins Internet gehen, die Hausaufgaben als PDF
    > runter laden und auf Diskette speichern. Der erste Teil hat ein bisschen
    > gedauert, aber dann lag die Datei im Home-Verzeichnis. Nur wie kommt das
    > Teil jetzt auf die Diskette? Irgendwann, so eine Stunde später, ich umringt
    > von 3 Linux-Experten die miteinander diskutierten, wie man denn jetzt das
    > Diskettenlaufwerk, das irgendwer mal gemounted und nicht entmounted hatte,
    > denn jetzt wieder frei gibt, so dass ich die Datei dann auch mal kopieren
    > kann, wars mir dann zu viel...
    >
    > Ich bin dann an den Windows Rechner eins weiter, runter geladen, Diskette
    > rein, kopiert, Diskette raus, ab nach Hause. Die Experten waren immer noch
    > am rätseln. An diesem Tag hab ich zum ersten mal ein bisschen verstanden,
    > wie viel Arbeit hinter dem Windows steckt, das so scheinbar alltägliche
    > Dinge wirklich auch so einfach sind wie man das erwarten würde. Und bis
    > heute hat sich das leider nicht geändert, wie ich die Tage wieder mit
    > meinem Ralphi feststellen durfte. Dateien im Netzwerk freigeben... bei
    > Windows 1 Klick, bei Linux kann man auch schon mal den ganzen Nachmittag
    > damit verbringen bis man raus findet, dass der vorinstallierte NTFS Treiber
    > eigentlich völlig unbrauchbar ist und eher nur so ne Demo. Macht also Sinn
    > den statt dem richtigen vor zu installieren... *Augen roll*

    Wann ist dir das denn passiert? Vor 20 Jahren? Wenn ich bei mir jetzt 'ne Diskette reinschmeiße, mountet der die im Hintergrund (ohne dass ichs merke) und ich kann alles damit machen, was ich will. Und der NTFS-Treiber unter Linux ist ziemlich gut, ich habe noch nie Probleme gehabt, und das, obwohl fast all meine Daten auf einer externen NTFS-Platte liegen. Das einzige, was nicht unterstützt wird, sind Dateiberechtigungen, das liegt aber auch daran, dass NTFS kein ordentliches Rechtesystem besitzt (somit KANN es gar nicht gehen, was an NTFS liegt).

    Und Programme installieren unter Linux: Klick-klick-fertig. Wenn ich da an Windows denke: Erst im Internet recherchieren, dann nach Downloadlink suchen (oder in den Laden rennen und mir das Paket kaufen), hoffen, dass der Link virenfrei ist, mich durch endlose Werbung auf der Freewareseite hangeln, runterladen, Virencheck durchführen, setup.exe starten, warten bis der extracted, weiter,weiter,annehmen,weiter,warten,fertig stellen, Webbrowser öffnen und sehen, wie ich die zwanzig Toolbars wieder los werde, die mir das Programm installiert hat....

    Das schlimmste ist, dass man, nachdem man den Downloadbutton betätigt hat, nicht Kaffee trinken oder aufs Klo gehen kann, da man damit rechnen muss, dass er mit dem Download fertig ist und auf stumpfsinnige Eingaben wie "weiter,weiter" wartet...

    Wenn du die Vorteile von Windows beschreiben willst, dann bitte, fang nicht mit der Bedienung an, die ist heutzutage der von anständigen Linuxen einfach unterlegen. In Sachen wie Programmkompatiblität oder Spieleunterstützung kackt Linux ab, aber nicht bei der Bedienung.

    Gruß,
    Jano :)

  14. Re: Ja, MS ist eine gute Firma

    Autor: Lord Gamma 20.11.13 - 21:12

    janoP schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das
    > einzige, was nicht unterstützt wird, sind Dateiberechtigungen, das liegt
    > aber auch daran, dass NTFS kein ordentliches Rechtesystem besitzt (somit
    > KANN es gar nicht gehen, was an NTFS liegt).
    >

    [www.windowsecurity.com]

    Ansonsten kann ich dir weitestgehend zustimmen.

  15. Re: Ja, MS ist eine gute Firma

    Autor: Anonymer Nutzer 20.11.13 - 21:13

    @Linux speziell Gnome. Die haben so eine tolle Farbpalette die erstens nicht sehr hübsch ist, und zweitens "ideal" für Rot-Grün-Sehschwäche.
    Hatte ich unter Windows bisher nie das Problem. Klare kontrastreiche Farben.

    (Jetzt mit Windows 8 fängt der Unsinn dort auch an.)

  16. Re: Ja, MS ist eine gute Firma

    Autor: Lord Gamma 20.11.13 - 21:19

    peter_teloff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @Linux speziell Gnome. Die haben so eine tolle Farbpalette die erstens
    > nicht sehr hübsch ist, und zweitens "ideal" für Rot-Grün-Sehschwäche.
    > Hatte ich unter Windows bisher nie das Problem. Klare kontrastreiche
    > Farben.
    >
    > (Jetzt mit Windows 8 fängt der Unsinn dort auch an.)

    Soweit ich weiß, steht auch unter dem neuen GNOME noch immer das "High Contrast" Theme zur Auswahl: [help.gnome.org]

  17. Re: Ja, MS ist eine gute Firma

    Autor: E4est 20.11.13 - 22:10

    janoP schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wann ist dir das denn passiert? Vor 20 Jahren? [...]

    Er sagte ja "vor Jahrzehnten". :)

    > Das
    > einzige, was nicht unterstützt wird, sind Dateiberechtigungen, das liegt
    > aber auch daran, dass NTFS kein ordentliches Rechtesystem besitzt (somit
    > KANN es gar nicht gehen, was an NTFS liegt).

    Wie Lord Gamma schon mit seinem Link andeuten wollte, gibt es sehr wohl ein Rechtesystem auf NTFS, warum es auf Linux nicht unterstützt wird, weiß ich allerdings nicht. Möglicherweise ist es nicht öffentlich dokumentiert.

    > Und Programme installieren unter Linux: Klick-klick-fertig. Wenn ich da an
    > Windows denke: Erst im Internet recherchieren, dann nach Downloadlink
    > suchen (oder in den Laden rennen und mir das Paket kaufen), hoffen, dass
    > der Link virenfrei ist, mich durch endlose Werbung auf der Freewareseite
    > hangeln, runterladen, Virencheck durchführen, setup.exe starten, warten bis
    > der extracted, weiter,weiter,annehmen,weiter,warten,fertig stellen,
    > Webbrowser öffnen und sehen, wie ich die zwanzig Toolbars wieder los werde,
    > die mir das Programm installiert hat....

    Ich werde ungern gemein, aber wer sich zwanzig Toolbars mit installiert, ist selbst schuld! Es ist bei Freeware inzwischen fast Standard bei Windows, dass Adware dabei ist, die man aber während der Installation noch per Haken bzw. "nicht akzeptieren" weglassen kann. Natürlich, das verringert den Komfort noch weiter, aber gerade das hat Microsoft scheinbar auch endlich eingesehen...

    > Das schlimmste ist, dass man, nachdem man den Downloadbutton betätigt hat,
    > nicht Kaffee trinken oder aufs Klo gehen kann, da man damit rechnen muss,
    > dass er mit dem Download fertig ist und auf stumpfsinnige Eingaben wie
    > "weiter,weiter" wartet...

    ...und gibt den Usern jetzt den Windows Store. Du wirst dir jetzt wahrscheinlich die ganzen Apps vorstellen, die du dir auf keinen Fall installieren willst. Aber es sind auch "Desktop-Apps" gelistet und man wird vom Store aus auf die passende Homepage zum Runterladen/Kaufen weitergeleitet. Würde das mehr Leuten auffallen, würde vielleicht die Akzeptanz des Stores steigen und mehr Firmen würden ihre Programme eintragen lassen. Man erkennt solche Programme übrigens daran, dass weder ein Preis noch "Kostenlos" dasteht, sondern an der Stelle "Desktop-App".

    > Wenn du die Vorteile von Windows beschreiben willst, dann bitte, fang nicht
    > mit der Bedienung an, die ist heutzutage der von anständigen Linuxen
    > einfach unterlegen. In Sachen wie Programmkompatiblität oder
    > Spieleunterstützung kackt Linux ab, aber nicht bei der Bedienung.

    Vielleicht kommt das wieder auf die Distri an, aber ich kann echt nicht behaupten, dass openSuSE, Ubuntu, kUbuntu, GentooX (Xbox), Lubuntu oder Debian (mit xfce) schöner zu bedienen waren, als eins meiner Windows Systeme. Aber wie so vieles in der Computerwelt, sind solche Aussagen mit Vorsicht zu genießen und eigentlich sehr subjektiv. Dass ich Windows leichter zu bedienen bzw. konfigurieren finde, kann auch einfach daran liegen, dass ich schon zuuu lange mit Windows zu tun habe und mich schon zu sehr daran gewöhnt habe.

    (Mit 2 das erste Mal am PC, DOS und eine alte Windows Version, wahrscheinlich 3.1, mit 10 erster eigener PC mit Windows 95, mit 11 Windows 98/ME, mit 13 Windows XP. Erst mit 16 habe ich erstmals Linux probiert und mit 17 einen Laptop mit Windows Vista bekommen. Nach 4 Jahren immer mal nebenbei Linux am Laptop neben Vista und später Windows 7 und einem PC, mit ausnahmslos Linux, hatte ich irgendwann die Nase voll, weil aus irgendwelchen Gründen immer irgendwas nicht funktioniert hat. Seit anderthalb Jahren dann jetzt Windows 8. Mein Tacho zeigt 22 Jahre, davon 20 mit Computern im Leben und davon wieder 16 mit Microsoft.)

    Ich werde zu gerne ausführlich, tut mir Leid. :)

  18. Re: Ja, MS ist eine gute Firma

    Autor: saithis 20.11.13 - 22:33

    janoP schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du die Vorteile von Windows beschreiben willst, dann bitte, fang nicht
    > mit der Bedienung an, die ist heutzutage der von anständigen Linuxen
    > einfach unterlegen. In Sachen wie Programmkompatiblität oder
    > Spieleunterstützung kackt Linux ab, aber nicht bei der Bedienung.

    Mach mal unter z.B. Ubuntu per GUI eine Datei auf, für die du keine edit Rechte hast, um sie zu bearbeiten. Ist mir schon oft genug passiert, das ich sie bearbeite und erst beim Speichern merke, das ich die Rechte nicht hab, also das ganze nochmal mit (gk)sudo über Konsole öffnen und alles rüber pasten. Windows bringt einem einfach eine Meldung wo es anbietet das ganze als Administrator zu speichern und fertig. Das ist mein größter Kritikpunkt an Linux.

    Ich persohnlich nutze zum programmieren lieber Linux und zum surfen und spielen lieber Windows. Zum surfen nutze ich deshalb lieber Windows, weil Firefox bei mir auf Linux mit mehreren Tabs nicht flüssig läuft und bei Chrome die Lesezeichen Funktion dank seit Jahren offener Bugs nicht wirklich nutzbar ist.

  19. Nicht mal ansatzweise! -.-

    Autor: Anonymer Nutzer 20.11.13 - 22:45

    attitudinized schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch wenn die Software jetzt nicht gerade aus dem Elfenbeinturm kommt und
    > immer etwas Hemdsärmlig war (jetzt im Vergleich zu den Unixoiden) war es
    > immer halbwegs konsistent und Logisch. Innovationen haben nie gefehlt auch
    > wenn ein paar davon ausgeborgt waren. Die Firmenkultur finde ich auch OK.
    >
    > Und das sage ich als "Vollzeitlinuxer" - es gibt echt übleres als
    > Microsoft.

    Das macht Microsoft noch lange nicht "gut"! Schon die ganzen Schmutzkampagnen gegen Linux und Open Source im allgemeinen vergessen? Den angeblichen Code an dem Microsoft Rechte hätte, aber komischerweise niemals diese Behauptungen auch untermauert hat (nur als Drohkulisse für Schutzgeldforderungen genutzt hat). Oder die marktschädigenden Verträge für Vorinstallationen? Microsoft hat Wettbewerb penetrant bekämpft, wollte in neueren Windows Versionen jetzt sogar OpenGL abschaffen (um es zu schwächen weil es klar im Vorteil war aber Microsoft "noch" die Hauptplattform für Spiele ist...) und wurde vielfach auch von der EU gerichtlich dafür bestraft (Browserauswahl gerichtlich erzwungen etc.).

    Und der größte Lacher ist ja wohl daß du Windows "logisch" nennst... Die Anordnung wurde doch zunehmend immer unlogischer und verschachtelter. Früher war es mal klarer und übersichtlicher, aber das hat sich leider stark zum negativen verändert... Die Standardansicht der Systemsteuerung schon in Vista war ein Krampf! Gottseidank konnte man die übersichtliche normale Ansicht zurückstellen mit den Systemicons die einen wieder direkt zu Funktionen führten (die aber trotzdem unnötig mit Untermenüs verschachtelt wurden anstatt wie früher gruppiert logisch in Tabs aufgeführt zu sein, musste man nun vor und zurück klicken wie blöd...).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.13 22:46 durch spantherix.

  20. Re: Ja, MS ist eine gute Firma

    Autor: i.like.webm 20.11.13 - 22:46

    UNIX halb umgebracht +
    http://youtu.be/-zRN7XLCRhc?t=6m50s

    Netscape getötet
    http://www.youtube.com/watch?v=u404SLJj7ig
    ...

    Aber Microsoft kann auch anders (zu sehen am IE 9) der zum ersten mal ein richtiger
    Webbrowser war. [Mann muss sie nur dazu zwingen]



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.13 22:52 durch i.like.webm.

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