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Abmahnungen bedrohen IT-Startups
Autor: verlängerung des debits 25.02.10 - 19:25
Was soll denn attraktiver werden ?
- Noch weniger lernen ?
- Noch mehr Boni-Manager als Vorgesetzte, die zur Weihnachtsfeier gehen, wenn man selber Überstunden machen muss, um die Deadline zu halten ?
- Noch mehr Dokumentationspflichten für betriebliche Software, damit man wirklich nicht mehr freiberuflich mehr als eine Vereinswebseite proggern darf ?
- noch mehr Abmahnungen. Siehe Lehrerbewertungsportale, Wikipedia und andere, die ständig abgemahnt oder schikaniert werden. Und dabei bräuchten viele Ideen kein Geld. Aber irgendwer fühlt sich dann vom Handwerkerbewertungsportal auf den Schlips getreten und mahnt fett ab. Oder weil man dort auch Eu-Handwerker bekommen würde und die ihre Preise ohne Umsatzsteuer angegeben haben usw. Na super.
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Problem: Woanders wie in Luxemburg sind halt auch böse Firmen unterwegs. Dummerweise können die natürlich viel besser bezahlen als die anständige Firma. Also sind die Kosten zu hoch. Skype und Amazon werden schon wissen, wieso sie in Luxemburg sitzen.
In China und Arabien muss man normalerweise Inländer als "Partner" (Abzocker, Betrügerische Pseudo-Geschäftspartner, Schwager des Bürgermeisters oder der Lokalmafia-Pöstchen,...) mit ins Boot holen.
Ausland ist also auch nicht besser.
Längere Messe => höhere Kosten => Kleine Anbieter müssen bei M$ Unterschlupf finden => optisch gesehen "kostenloses Messepersonal für M$"
Wen es interessiert (Buchmesse usw): Es gibt wohl auch Anbieter oder die Messe selber bietes es, die Stände aufbauen dann "kleiner" weitervermieten und man hat dann nur einen "einheitlichen" 1-2m-Stand, wo man seine Plakate und Werbung aufhängen und mit Leuten usw. reden kann.
Die m^2 sehen auf der Cebit bezahlbar aus. Aber Strom, Wasser, Telefon, Standaufbau, Personal-Unterbringung,... kommen halt auch noch dazu.
Wer mal auf der cebit die kleinen Firmen besucht hat, weiss, was ich meine.



