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Deswegen nutze ich Freise Source soweit wie möglich

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Deswegen nutze ich Freise Source soweit wie möglich

    Autor: nuclear 18.08.20 - 12:46

    Genau das ist der Grund weswegen auf meinem PC Ubuntu läuft, die Daten auf einem eigenen NAS liegen, die ich mittels Owncloud und VPN auch von überall abrufen kann und ich es endlich geschafft habe von Google auf einen anderen E-Mail Anbieter zu wechseln.

    Einerseits ist die Idee, dass meine Photos automatisch erfasst werden, wenn ich ein Backup mache alles andere als ansprechend, vor allem wenn mein Account dann auch noch gesperrt wird, anderseits ist es ja noch viel schlimmer, dass ich nicht mal an meine Daten ran kommen könnte, sollte der Dienst nachher Pleite gehen oder einfach meinen Account sperren.

    Gut bei dem E-Mail Anbieter kann mir das leider immer noch passieren, aber da habe ich mit einem eigenen Server schlechte Erfahrungen gemacht, dass E-Mails einfach nicht zugestellt worden, bzw. im Spam-Filter hängen geblieben sind.

  2. Re: Deswegen nutze ich Freise Source soweit wie möglich

    Autor: zilti 18.08.20 - 12:48

    Wie findest du heraus, ob jemand Crapbuntu benutzt? Er wird es dir sagen. :)

  3. Re: Deswegen nutze ich Freise Source soweit wie möglich

    Autor: developwork 18.08.20 - 12:51

    zilti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie findest du heraus, ob jemand Crapbuntu benutzt? Er wird es dir sagen.
    > :)


    2010 hat angerufen... Was hast du noch auf Lager? Shitbox, Windoof?

    Wer hätt gedacht, daß das Leben als IT-Profi so Hardware.

  4. Re: Deswegen nutze ich Freise Source soweit wie möglich

    Autor: Salzbretzel 18.08.20 - 12:59

    Ich teile deine Begeisterung an der eigenverantwortlichen Datensicherung.

    Nur muss ich einmal einwerfen - das ist für viele zu komplex. Auch wenn es mir leicht fiel ein eigenes NAS aufzubauen, den Großteil der Menschen gelingt dies nicht. Da kann eine Cloudlösung hilfreich sein.

    Bei Smartphones bete ich ja immer das selbe herunter - schließt es mal an PC an und macht eine Datensicherung. Aber selbst das klappt nicht so recht.
    (Wie einfach es heute geworden ist! Anschließen und fast jedes OS fragt ob die Smartphone Daten importiert werden sollen. Wie lästig dies früher war!)
    Die Pappenheimer werden wenigstens Teilweise von Cloudlösungen mitgenommen. Das missfällt mir, aber ich will mich jetzt auch nicht beschweren das zumindest eine Lösung für die Menschen klappt.

  5. Re: Deswegen nutze ich Freise Source soweit wie möglich

    Autor: nuclear 18.08.20 - 13:00

    Nö normalerweise nicht. Aber hier passt es einfach gerade zu gut, denn für die meisten Menschen, vor allem zu Hause, ist Linux (welche Distro man nimmt ist ja erst mal egal) durchaus ne Alternative.

    Wenn MS meint, man müsste die Menschen immer mehr gängeln, lokale Installationen immer komplizierter zu machen, dann sollen die Menschen einfach mal schauen, was es für Alternativen gibt.

    Bei meinem Opa war es kein Problem. Obwohl der Mitte 80 ist, kommt er super mit Mint klar. Gut mehr als Firefox, Thunderbird, LibreOffice und ein vorinstalliertes Schach nutzt er eh nicht. Da war der Umstieg dann einfach, aber ich bin mir sicher, dass es vielen Menschen so geht.

  6. Re: Deswegen nutze ich Freise Source soweit wie möglich

    Autor: nuclear 18.08.20 - 13:10

    Es sagt ja keiner, dass man das selber aufbauen muss. Bei mir in der Familie habe ich das für alle halt gemacht. Hat natürlich auch den Vorteil, dass die NAS sich untereinander spiegeln und so selbst der totale Ausfall einer oder zwei NAS kein Problem darstellen.

    Die Apps auf die PCs und Smartphones gepackt und alles wird in deren Accounts automatisch synchronisiert, ohne das sie es groß merken.

    Aber ja die Cloud ist für viele Menschen schon sehr gut. Ich fürchte nur, dass sich solche Meldungen in den kommenden Jahren mehren werden, dass irgendwelche Cloud-Dienste geschlossen werden, der Account gesperrt wird oder sonst was passiert.
    Und dann sind die Daten einfach weg. Unwiderruflich in den meisten Fällen. Da sehe ich einfach das Problem, dass sich der positive Effekt, der ja jetzt noch da ist, in das Gegenteil umkehrt.

    Hatte genau so einen Fall halt in der Familie. Das Logikbord des IPhone ist gestorben, Backups braucht man ja nicht, ich hab ICloud. Tja nur leider nicht die Bezahlversion, sodass nur ein kleiner Teil der Daten darauf gespeichert war.

  7. Re: Deswegen nutze ich Freise Source soweit wie möglich

    Autor: eidolon 18.08.20 - 13:17

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei meinem Opa war es kein Problem. Obwohl der Mitte 80 ist, kommt er super
    > mit Mint klar. Gut mehr als Firefox, Thunderbird, LibreOffice und ein
    > vorinstalliertes Schach nutzt er eh nicht.

    In dem Fall ist Linux auch ne Alternative. Aber wenn man dann mal etwas mehr will oder ne Software nutzen will, die es für Linux nicht gibt, wirds schwieriger.

  8. Re: Deswegen nutze ich Freise Source soweit wie möglich

    Autor: nuclear 18.08.20 - 13:47

    Klar alles läuft nicht, aber alle meine IDEs gibt es als native Linux Versionen. Laufen sogar Großteils deutlich besser als unter Windows.

    Aber wenn man eine Software wirklich benötigt, jedoch nicht jeden Tag, ginge ja auch noch eine virtualisierte Windowsumgebung. Ist jedoch nur ein Workaround und wenn man wirklich auf die Anwendungen angewiesen ist geht halt kein Weg an Windows vorbei.

    Dennoch bin ich mir relativ sicher, dass 90%+ der Privatnutzer ohne Probleme auf Linux umsteigen könnten und Microsoft nur genutzt wird, da es bekannt ist. Denn wenn wir ehrlich sind läuft das meiste mittlerweile doch eh im Browser ab.

    Und was meinst du mit mehr wollen? Welches wichtige Programm läuft nicht unter Linux, dass viele Menschen nutzen?

  9. Re: Deswegen nutze ich Freise Source soweit wie möglich

    Autor: miguele 18.08.20 - 13:52

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es sagt ja keiner, dass man das selber aufbauen muss. Bei mir in der
    > Familie habe ich das für alle halt gemacht. Hat natürlich auch den Vorteil,
    > dass die NAS sich untereinander spiegeln und so selbst der totale Ausfall
    > einer oder zwei NAS kein Problem darstellen.
    > (...)

    Hier sehe ich aber auch einen Knackpunkt.
    Ich bin auch der einzige IT-ler in der Familie und habe früher immer gerne geholfen. Das habe ich jetzt aber eingestellt. Warum? Weil ich wegen jeder Kleinigkeit immer gefragt wurde und bei allem was ein Bildschirm hatte der "Ansprechpartner" war. Das ging mir, bei aller Liebe zu meienr großen Familie, iregndwann aber auf den Sack. Ich hatte kein Interesse der "Depp" zu sein wenn mal was nicht läuft. Das ist man als IT-ler schon an der Arbeit, da will ich privat meine Ruhe haben.
    Und da kenne ich viele, die das genau so sehen.
    Daher bleibt es doch für die meisten eine unendlich große Hürde sowas daheim aufzubauen.

  10. Re: Deswegen nutze ich Freise Source soweit wie möglich

    Autor: Megusta 18.08.20 - 14:02

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dennoch bin ich mir relativ sicher, dass 90%+ der Privatnutzer ohne
    > Probleme auf Linux umsteigen könnten und Microsoft nur genutzt wird, da es
    > bekannt ist. Denn wenn wir ehrlich sind läuft das meiste mittlerweile doch
    > eh im Browser ab.

    Microsoft ist so "beliebt", weil es auf jedem Rechner vorinstalliert ist, genauso wie Android und IOS. Es interessiert nur die wenigen, was sie für ein Betriebssystem haben.
    Der zweite Punkt ist, dass Linux einfach anders ist. Bevor man sich das Zeug installiert, muss man Tagelang suchen welche Distro jetzt für mich passt.
    Wenn man das überwunden hat, kommt der nächste Paukenschlag - was zum teufel ist EXT2 bis 4 und zig andere Formate beim Installer noch dazu.
    Deswegen ist der Weg so umständlich, Microsoft ist wie eine Droge...

  11. Re: Deswegen nutze ich Freise Source soweit wie möglich

    Autor: XxXXXxxXxx 18.08.20 - 14:16

    Megusta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nuclear schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Dennoch bin ich mir relativ sicher, dass 90%+ der Privatnutzer ohne
    > > Probleme auf Linux umsteigen könnten und Microsoft nur genutzt wird, da
    > es
    > > bekannt ist. Denn wenn wir ehrlich sind läuft das meiste mittlerweile
    > doch
    > > eh im Browser ab.
    >
    > Microsoft ist so "beliebt", weil es auf jedem Rechner vorinstalliert ist,
    > genauso wie Android und IOS. Es interessiert nur die wenigen, was sie für
    > ein Betriebssystem haben.
    > Der zweite Punkt ist, dass Linux einfach anders ist. Bevor man sich das
    > Zeug installiert, muss man Tagelang suchen welche Distro jetzt für mich
    > passt.
    > Wenn man das überwunden hat, kommt der nächste Paukenschlag - was zum
    > teufel ist EXT2 bis 4 und zig andere Formate beim Installer noch dazu.
    > Deswegen ist der Weg so umständlich, Microsoft ist wie eine Droge...

    Ich würde her sagen, MS ist wie Junkfood...

  12. Re: Deswegen nutze ich Freise Source soweit wie möglich

    Autor: DebugErr 18.08.20 - 14:22

    Micro$haft Winblows CeMeNT!!

  13. Re: Deswegen nutze ich Freise Source soweit wie möglich

    Autor: nuclear 18.08.20 - 14:34

    Megusta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    >
    > Microsoft ist so "beliebt", weil es auf jedem Rechner vorinstalliert ist,
    > genauso wie Android und IOS. Es interessiert nur die wenigen, was sie für
    > ein Betriebssystem haben.

    Stimmt. Das sehe ich genau so.

    > Der zweite Punkt ist, dass Linux einfach anders ist. Bevor man sich das
    > Zeug installiert, muss man Tagelang suchen welche Distro jetzt für mich
    > passt.

    Ach finde ich nicht. Für die meisten Menschen die Windows genutzt haben, reicht ja ein Mint vollkommen aus. Das passt halt auch von der UI und so weiter sehr gut und man muss sich nicht groß umgewöhnen.

    > Wenn man das überwunden hat, kommt der nächste Paukenschlag - was zum
    > teufel ist EXT2 bis 4 und zig andere Formate beim Installer noch dazu.
    > Deswegen ist der Weg so umständlich, Microsoft ist wie eine Droge...

    Stimmt jetzt auch nicht mehr. Das musst du bei den neuen Installern auch nicht mehr machen. Da wählst du die Festplatte aus, auf denen du das installiert haben willst und der ganze Rest wird direkt von dem Installer erledigt.

    Ist aktuell auch nicht mehr komplizierter als eine Windows Installation.

  14. Re: Deswegen nutze ich Freise Source soweit wie möglich

    Autor: nuclear 18.08.20 - 14:45

    Gut das kann ich verstehen. Bei den NAS hab ich halt einfach eine eingerichtet und die Konfiguration auf die anderen kopiert. Dadurch war der Arbeitsaufwand für die anderen echt sehr gering.

    Und ich denke ich habe da echt Glück, da mein Vater halt auch sehr versiert ist mit dem PC. Zumindest die ganzen normalen Nutzersachen bekommt er immer schon selber hin, wodurch der Aufwand bei mir noch vollkommen akzeptabel ist. Wenn ich 1x alle zwei Monate ne Frage bekomme, was ich dann auch meist schnell via Teamviewer lösen kann, ist das schon akzeptabel.

    Dazu kommt, dass ich halt kein ITler bin sondern E-Techniker. Dadurch habe ich mit sowas auf der Arbeit eher wenig zu tun, weswegen mich das auch echt nicht stört und ich es eher als Hobby sehe.

    Aber verstehen kann ich es schon, wenn man zu viele Anfragen bekommt wird es schnell nervig. Das man dann seine Ruhe haben will ist ja auch vollkommen legitim.

    >Daher bleibt es doch für die meisten eine unendlich große Hürde sowas daheim aufzubauen.

    Gerade das ist ja eigentlich nicht mehr so. Die NAS Systeme sind heute ja schon echt sehr einfach aufgebaut. Es ist da einfach mangelndes Interesse und keine wirkliche Hürde. Jeder der ne App auf dem Smartphone installiert bekommt kann auch eine QNap oder Synology NAS in Betrieb nehmen.

  15. Re: Deswegen nutze ich Freise Source soweit wie möglich

    Autor: eidolon 18.08.20 - 14:49

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stimmt. Das sehe ich genau so.

    Eher der Punkt dass es durch die Verbreitung eben alles an Software für Windows gibt. Warum sich Windows durchgesetzt hat interessiert Otto Normal auch nicht. Der will ein System mit viel Software und nicht dauernd Alternativen suchen oder Einschränkungen haben. Deshalb hat sich ja Android durchgesetzt und nicht Windows Phone.

    > Ist aktuell auch nicht mehr komplizierter als eine Windows Installation.

    Kompliziert ist bei Linux eher der Punkt, die richtige Distri zu finden. 1000 zur Wahl und für Otto Normal ohne Ansatzpunkte was denn jetzt für ihn richtig sein könnte. Und fragt man 10 Linuxer bekommt man 10 verschiedene Antworten, aber jeder sagt, dass XY für ihn richtig ist.

  16. Re: Deswegen nutze ich Freise Source soweit wie möglich

    Autor: Salzbretzel 18.08.20 - 17:22

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gerade das ist ja eigentlich nicht mehr so. Die NAS Systeme sind heute ja
    > schon echt sehr einfach aufgebaut. Es ist da einfach mangelndes Interesse
    > und keine wirkliche Hürde. Jeder der ne App auf dem Smartphone installiert
    > bekommt kann auch eine QNap oder Synology NAS in Betrieb nehmen.

    Ein Wasserhahn ist heute auch sehr einfach aufgebaut. Trotzdem können viele Menschen nicht Kochen. Dabei ist kochen nur das Wasser zu nehmen und Dinge damit zu tun.
    ;-)
    Das Problem ist nicht nur das NAS einzurichten, sondern einen Plan zur Sicherung zu haben - und im Idealfall noch ein Backup des NAS zu erstellen.
    Viele Menschen wissen nicht, das ein NAS für sie gut wäre. Sie überlegen das sie eine Sicherung brauchen. Die Anleitung lesen Sie auch genau und machen das nach was da steht. Und bei Apple ist es die Sicherung über iTunes oder die Cloud.
    Der geneigte Nutzer nimmt nun an das damit alles gut ist.

    Man sollte sich immer einmal wieder in die Position eines normalen Nutzers versetzen. Bis solche (für mich) simplen Dinge in der Schule unterrichtet werden gehe ich davon aus das die meisten Nutzer nur wissen das sie eine Sicherung machen müssen.
    Und wenn dann eine App sagt Sie hat gesichert - dann geht der Nutzer davon aus das alles gesichert ist.
    (alles schon erlebt - "Wieso sind die Bilder weg. Da stand doch immer whatsapp hat Backup abgeschlossen. Wieso hat es nicht meine Welpenbilder gesichert!?")
    Vermutlich tue ich da vielen unrecht - aber meine Erwartungen sind mit der Zeit gesunken. Wenn die Hersteller von Geräten den 0-8-15 DAU helfen das Sicherungen erstellt werden ist es eine Verbesserung.

  17. Re: Deswegen nutze ich Freise Source soweit wie möglich

    Autor: Lecavalier 18.08.20 - 19:34

    > Wenn man das überwunden hat, kommt der nächste Paukenschlag - was zum
    > teufel ist EXT2 bis 4 und zig andere Formate beim Installer noch dazu.
    > Deswegen ist der Weg so umständlich, Microsoft ist wie eine Droge...

    Welchen Ottonormalnutzer interessiert denn ob da irgendwas ntfs oder ext4 ist? Niemanden!

    Das Problem ist, wie schon angesprochen, dass alle Welt mit Microsoft groß geworden ist und eben Probleme mit kleinen Veränderungen hat.
    Mal ehrlich, nahezu alle großen Linux-Distributionen lassen sich relativ leicht installieren, jedenfalls nicht komplizierter als Windows, im Gegenteil.

    Probleme gibt es leider im Hardware-Dschungel immer wieder, denn Microsoft hat nach wie vor meistens Priorität für die Hersteller - auch logisch.

    Trotzdem ließen sich diese Probleme durch ein wenig Eigeninitiative überwinden, aber das ist halt für die Masse zu viel verlangt bzw. nicht erstrebenswert. "Never change a running system" oder so ähnlich.

  18. Re: Deswegen nutze ich Freise Source soweit wie möglich

    Autor: Megusta 19.08.20 - 09:33

    Lecavalier schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welchen Ottonormalnutzer interessiert denn ob da irgendwas ntfs oder ext4
    > ist? Niemanden!



    Im Normalfall nicht, wenn man aber ein Umsteiger ist, dann möchte man vorsichtshalber Windows drauf lassen und dann muss man sich plötzlich mit diesen Problemen rumschlagen. Wie richte ich ein System richtig ein? Was ist Swap und was ist Grub? Wie funktioniert die Systemwiederherstellung (Mit zwei Klicks wie bei Windows funktioniert das nicht)? Das sind Sachen mit den sich ein Windows-User nie befasst hat, weil vieles schön im Hintergrund passiert.
    Linux hat gut aufgeholt, es wird aber noch Zeit vergehen müssen...

  19. Re: Deswegen nutze ich Freise Source soweit wie möglich

    Autor: eidolon 19.08.20 - 09:35

    Lecavalier schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist, wie schon angesprochen, dass alle Welt mit Microsoft groß
    > geworden ist und eben Probleme mit kleinen Veränderungen hat.

    Und wie erklärst du dir dann die Millionen Menschen, die erfolgreich und problemlos zum Mac wechseln? Das ist sogar ein komplett anderes System und keins, das wie die meisten Linuxdistris Windows kopieren will.

    Da hat keiner Probleme, bei Linux oftmals schon.

  20. Re: Deswegen nutze ich Freise Source soweit wie möglich

    Autor: Lecavalier 19.08.20 - 11:16

    eidolon schrieb:
    > Und wie erklärst du dir dann die Millionen Menschen, die erfolgreich und
    > problemlos zum Mac wechseln? Das ist sogar ein komplett anderes System und
    > keins, das wie die meisten Linuxdistris Windows kopieren will.
    >
    > Da hat keiner Probleme, bei Linux oftmals schon.

    Die habe ich vergessen, aber: Apple ist ein Statussymbol für Besserverdiener. Da gibt es ganz andere Probleme, Stichwort Reparaturfähigkeit. Wenn was kaputt geht wird es oft sauteuer oder das Ding wandert gleich in den Apfeleimer. Auch bei Mac sind die Foren voll von den alltäglichen Problemchen. Grundsätzlich mag das Niveau hard- und softwartechnisch höher liegen. Ich kenne die Produkte ehrlich gesagt nur vom Hörensagen und von Freunden. Selbst getestet habe ich die nie.

    Nichts im Leben ist 100% problemfrei. Man müsste sich selbstverständlich ein paar Gedanken zum Thema machen und eventuell das eine oder andere System testen und verwerfen. Da wird dann immer die fehlende Zeit vorgeschoben. Wenn ich an die zahlreichen Update-Katastrophen bei Microsoft denke, die nicht nur privat Rechner, sondern ganze Büros lahmgelegt hatten, dann verstehe ich diese sektenhafte Produkttreue beim besten Willen nicht (mehr).

    Auf die "Windows vs. Linux" Diskussionen habe ich schon lange keinen Bock mehr. Das endet wie der Versuch mit Coronaleugnern vernünftig diskutieren zu wollen fast immer in einer phantastischen, faktenfreien Zone. Bestenfalls in einer lange zurückliegenden Vergangenheit.

    Im Grunde genommen sind die Diskussionen nüchtern betrachtet ungefähr so sinnvoll wie Audi vs. VW vs. Opel. Da gibt es überall Probleme, Mythen und Vorurteile, die sich hartnäckig halten (z.B. Wintertauglichkeit, Rost etc) aber letztlich schenken sich die gewöhnlichen Modelle nicht viel.

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