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Jungs-Perspektive

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  1. Re: Jungs-Perspektive

    Autor: opodeldox 26.04.17 - 13:37

    Das lese ich nicht, daran waren drei Männer und nur eine Frau beteiligt, da muss was falsch sein!

    "Mit dieser Publikation möchten wir Organisationsvertreter/innen und Aktivist/innen sowie Institutionen, die in diesem Bereich unterwegs sind, dabei unterstützen, in Kampagnen gegen (pro)feministische Veröffentlichungen die entsprechenden Anwürfe zu verorten und sachbezogen zu reagieren. Darüber hinaus soll sie denjenigen Personen, die sich im Rahmen der unterschiedlichen Gender-Diskurse abwertenden Angriffen ausgesetzt sehen, Argumente an die Hand geben, sich gegen unzulässige Anwürfe zu wehren."

    Das Buch möchte also gar nicht erst neutral sein, sondern die Ideologie sogar verteidigen, wie gesagt, alles sehr Unwissenschaftlich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.04.17 13:39 durch opodeldox.

  2. Re: Jungs-Perspektive

    Autor: Eisboer 26.04.17 - 13:43

    Warum überrascht mich das nicht :)

    Du benutzt "Wissenschaft" auch nur als absurd verdrehten Schutzschild dich nicht mit Aussagen beschäftigen zu müssen, die gegen dein Wissen argumentieren. Tatsächlich wäre aber genau das, was Wissenschaft ausmacht.

    Du könntest natürlich auch einfach ehrlicher weise sagen: Nee, so wichtig ist mir das Thema eigentlich auch nicht, ich pöbel lieber in Foren mit gefährlichem Halbwissen.

  3. Re: Jungs-Perspektive

    Autor: opodeldox 26.04.17 - 13:49

    Eisboer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum überrascht mich das nicht :)

    Weil du immer das selbe sagst und darauf die gleichen Antworten bekommst?

    > Du benutzt "Wissenschaft" auch nur als absurd verdrehten Schutzschild dich
    > nicht mit Aussagen beschäftigen zu müssen, die gegen dein Wissen
    > argumentieren. Tatsächlich wäre aber genau das, was Wissenschaft ausmacht.

    Gehe doch mal auf meine Kritik dem Buch gegenüber ein. Das Buch ist explizit nicht dafür gedacht Menschen zu bilden, sondern eine bestimmte Position zu verteidigen. Wie kann es also zur Meinungsbild beitragen? Du hast es mir als Einführung in das Fach nahegelegt, dabei ist es nur eine Verteidigung des Fachs.

    > Du könntest natürlich auch einfach ehrlicher weise sagen: Nee, so wichtig
    > ist mir das Thema eigentlich auch nicht, ich pöbel lieber in Foren mit
    > gefährlichem Halbwissen.

    Das Thema ist mir sehr wichtig, wie kommst du darauf, dass es mir nicht wichtig ist?

  4. Re: Jungs-Perspektive

    Autor: Eisboer 26.04.17 - 13:53

    opodeldox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gehe doch mal auf meine Kritik dem Buch gegenüber ein. Das Buch ist
    > explizit nicht dafür gedacht Menschen zu bilden, sondern eine bestimmte
    > Position zu verteidigen. Wie kann es also zur Meinungsbild beitragen? Du
    > hast es mir als Einführung in das Fach nahegelegt, dabei ist es nur eine
    > Verteidigung des Fachs.
    Weil die Geschlechterforscher permanent unter Feuer stehen, von dir ja auch. Deswegen wurde das Buch geschrieben um es in diesen Fällen als Quelle zu nennen. Es zählt typische Kritik auf und widerlegt diese im Anschluss mit Quellenverweisen.

    > Das Thema ist mir sehr wichtig, wie kommst du darauf, dass es mir nicht
    > wichtig ist?
    Dann lies doch diese 88 Seiten, es ist sogar kostenlos.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.04.17 13:54 durch Eisboer.

  5. Re: Jungs-Perspektive

    Autor: n0x30n 26.04.17 - 13:54

    Das würde mich auch mal brennend interessieren, wie diese weibliche Mathematik aussehen soll.
    Ich bin heil froh, dass es so einen Scheiß hier in Deutschland noch nicht gibt.

    Mathe ist immer noch Mathe und es sollte auch vollkommen egal sein, wer das unterrichtet. Das gleiche gilt auch für alle anderen MINT Fächer.

  6. Re: Jungs-Perspektive

    Autor: opodeldox 26.04.17 - 14:14

    Eisboer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil die Geschlechterforscher permanent unter Feuer stehen, von dir ja
    > auch. Deswegen wurde das Buch geschrieben um es in diesen Fällen als Quelle
    > zu nennen. Es zählt typische Kritik auf und widerlegt diese im Anschluss
    > mit Quellenverweisen.

    Vielleicht steht sie zurecht unter Feuer? Ich lese das Buch und bin mal gespannt welche fassbaren Ergebnisse mir präsentiert werden.


    > > Das Thema ist mir sehr wichtig, wie kommst du darauf, dass es mir nicht
    > > wichtig ist?
    > Dann lies doch diese 88 Seiten, es ist sogar kostenlos.


    Beantworte bitte meine Frage, du wirfst mir indirekt vor Frauen sind mir nicht wichtig, das ist kein kleiner Vorwurf, also sag mir mal warum das der Fall ist?

  7. Re: Jungs-Perspektive

    Autor: Trollversteher 26.04.17 - 14:18

    >Ja, weil es keine Wissenschaft ist, sondern eine Geisteswissenschaft, tatsächliche Wissenschaft wird da nur marginal berücksichtigt, weit weniger als Ideologie.

    Äh, im gleichen Atemzug die Geisteswissenschaften als "keine tatsächliche Wissenschaft" zu bezeichnen, und ihr "Ideologie" zu unterstellen ist ein wenig paradox - weil diese Aberkennung des wissenschaftlichen Status alleine schon eine polemische Ideologisierung darstellt. Du bewegst Dich weiterhin auf den Pfaden des Unwissenden, der in seiner Naivität die Quantentheorie mal eben zum unwissenschaftlichen Quatsch erklärt...

  8. Re: Jungs-Perspektive

    Autor: Trollversteher 26.04.17 - 14:20

    Genau das gleiche würde wohl ein Flat-Earther sagen, wenn man ihm ein Buch in die Hand drücken würde, das wissenschaftlich die Anwürfe und "Argumente" der Flat-Earth-Bewegung widerlegt.

  9. Re: Jungs-Perspektive

    Autor: Trollversteher 26.04.17 - 14:22

    >Vielleicht steht sie zurecht unter Feuer? Ich lese das Buch und bin mal gespannt welche fassbaren Ergebnisse mir präsentiert werden.

    Wie gesagt, so argumentieren auch Flat-Earther, Klimawandelleugner und Chemtrail-Anhänger...

  10. Re: Jungs-Perspektive

    Autor: Eisboer 26.04.17 - 14:24

    opodeldox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht steht sie zurecht unter Feuer? Ich lese das Buch und bin mal
    > gespannt welche fassbaren Ergebnisse mir präsentiert werden.
    Und eine Antwort, wie ich sie besser nicht formulieren könnte, bietet dir das genannte Buch. Du musst auch nicht alle 88 Seiten lesen, ich werde dich danach nicht abfragen.

    > Beantworte bitte meine Frage, du wirfst mir indirekt vor Frauen sind mir
    > nicht wichtig, das ist kein kleiner Vorwurf, also sag mir mal warum das der
    > Fall ist?
    Weil du hier alles auf dem Teller serviert haben möchtest und null Eigeninitiative zeigst. Ich habe dir sogar ein leicht verständliches dünnes Buch empfohlen, was genau deine Fragen zu beantworten versucht und du winkst es ab, weil dir der Einleitungstext nicht zusagt.

    Ich hab jetzt auch genug Zeit mit dir Verbracht. Vielleicht schreiben wir uns auf Golem ja beim nächsten Genderthema und du kannst mir berichten, ob du nun mal in das Buch(gibt's auch als PDF) wenigstens reingeschaut hast, oder nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.04.17 14:24 durch Eisboer.

  11. Re: Jungs-Perspektive

    Autor: Eisboer 26.04.17 - 14:27

    Danke Trollversteher, dass du mir so ein bisschen Hoffnung schenkst :)

  12. Re: Jungs-Perspektive

    Autor: Trollversteher 26.04.17 - 14:29

    >Danke Trollversteher, dass du mir so ein bisschen Hoffnung schenkst :)

    Gern geschehen - Du bist ja auch vollkommen im Recht!

  13. Re: Jungs-Perspektive

    Autor: opodeldox 26.04.17 - 14:30

    Das ich glaube ich deine Definitionsfrage. Die Ideologie ist offensichtlich, hat sich die "Geschlechterforschung" aus radikalen Feminismus entwickelt. Dabei geht es nicht darum etwas heraus zu finden, sonder die Annahme zu verteidigen, das Geschlechterverhältnisse weder natürlich, noch unveränderlich sind. Daher erwächst ja auch die Idee, dass unsere Gesellschaft falsch ist, nicht das Frauen kein Interesse haben.

    Das Indiz, dass alles was man dagegen tut nicht viel zu bewirken scheint, wird dabei gekonnt ignoriert. Mit der Feststellung, dass Geschlechter und deren spezifische Verhaltensweisen biologisch determiniert sind, würde sich diese "Wissenschaft" selbst abschaffen - eine schlechte Voraussetzung für Neutralität. Die Biologie hingegen kann sich z.B B. mit ihren Erkenntnissen schwer selbst abschaffen.

  14. Re: Jungs-Perspektive

    Autor: opodeldox 26.04.17 - 14:37

    Und sie bringen genau solche einseitigen Bücher raus, touché! ;)

  15. Re: Jungs-Perspektive

    Autor: opodeldox 26.04.17 - 14:44

    Du hast meine Frage nicht beantwortet, warum denkst du sind mir Frauen nicht wichtig. Du hast mir nur erklärt warum du denkst, dass mit Gender-Studies nicht wichtig sind, aber das ist nicht das Selbe.

  16. Re: Jungs-Perspektive

    Autor: Trollversteher 26.04.17 - 14:45

    >Das ich glaube ich deine Definitionsfrage. Die Ideologie ist offensichtlich, hat sich die "Geschlechterforschung" aus radikalen Feminismus entwickelt. Dabei geht es nicht darum etwas heraus zu finden, sonder die Annahme zu verteidigen, das Geschlechterverhältnisse weder natürlich, noch unveränderlich sind. Daher erwächst ja auch die Idee, dass unsere Gesellschaft falsch ist, nicht das Frauen kein Interesse haben.

    Vielleicht solltest Du wirklich mal das empfohlene Buch lesen, Dein Wissen scheint eher auf Vorurteilen auf Basis von aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten aus Foren-Diskussionen und feministischen Artikeln zu dem Thema, als auf den wissenschaftlichen Grundlagen dahinter zu basieren. Fängt schon damit an, dass Du biologisches Geschlecht und Geschlechtsidentität durcheinander wirfst (im Englischen wird richtigerweise zwischen "gender" und "sex" unterschieden, wir haben nur ein Wort für beides), und dadurch den Fehler machst, die soziale Ausprägung mit Attributen wie "natürlich" und "unveränderlich" zu versehen.

    >Das Indiz, dass alles was man dagegen tut nicht viel zu bewirken scheint, wird dabei gekonnt ignoriert.

    Was hat man denn dagegen getan und wo genau ist man Deiner Meinung nach gescheitert?

    >Mit der Feststellung, dass Geschlechter und deren spezifische Verhaltensweisen biologisch determiniert sind, würde sich diese "Wissenschaft" selbst abschaffen

    Würde sie in der Tat, weil sie mit so einer unwissenschaftlichen Feststellung nämlich den Pfad der wissenschaftlichen Methode verlassen würden. Ich finde es schon irgendwie belustigend, dass Du einerseits ideologische Verblendung unterstellst, andererseits aber selbst zutiefst subjektiv ideologisch gefärbt argumentierst (indem Du eine biologische Determiniertheit unterstellst, ohne Dich überhaupt wissenschaftlich damit auseinandergesetzt zu haben).

    >- eine schlechte Voraussetzung für Neutralität. Die Biologie hingegen kann sich z.B B. mit ihren Erkenntnissen schwer selbst abschaffen.

    Natürlich kann sie das. Indem sie, wie Du es forderst, der fundamentalistischen Ideologie nachgibt - und zB. jegliche biologischen Zusammenhänge und Vorgänge zugunsten eines religiösen "Gotteswirkens" aufgibt, weil einige fundamentalistischen Hardliner lieber an das glauben wollen, was sie schon seit eh und je geglaubt haben, statt sich mit wissenschaftlicher Methodik die tatsächlichen Zusammenhänge zu erarbeiten.

  17. Re: Jungs-Perspektive

    Autor: Trollversteher 26.04.17 - 14:47

    >Und sie bringen genau solche einseitigen Bücher raus, touché! ;)

    Textverständnis ist nicht so Deine Stärke, oder? ;-)

  18. Re: Jungs-Perspektive

    Autor: Trollversteher 26.04.17 - 14:49

    >Mathe ist immer noch Mathe und es sollte auch vollkommen egal sein, wer das unterrichtet. Das gleiche gilt auch für alle anderen MINT Fächer.

    Mmmm... Ein männlicher Forist sagt über den seit Jahrhunderten auf männliche Schüler ausgerichteten Matheunterricht, dass der gefälligst so bleiben soll, wie er immer schon war... Die logische Implikation dieser Aussage ist Dir entgangen?

  19. Re: Jungs-Perspektive

    Autor: opodeldox 26.04.17 - 14:50

    Doch, aber nur weil Zwei das Gleiche tun, ist es dadurch nicht das Selbe. Ich würde Gender-Studies auch nicht auf eine ebene mit Flat-Earthern stellen - jedenfalls nicht komplett. Es gibt ja mittlerweile Teile die Behaupten das Geschlechter soziale Konstrukte sind, die vielleicht.

  20. Re: Jungs-Perspektive

    Autor: Trollversteher 26.04.17 - 14:58

    >Doch, aber nur weil Zwei das Gleiche tun, ist es dadurch nicht das Selbe. Ich würde Gender-Studies auch nicht auf eine ebene mit Flat-Earthern stellen - jedenfalls nicht komplett. Es gibt ja mittlerweile Teile die Behaupten das Geschlechter soziale Konstrukte sind, die vielleicht.

    Menschliche Geschlechter haben immer einer soziologische und eine biologische Komponente. Und selbst die biologische Komponente ist nicht so eindeutig, wie sie auf den ersten Blick scheint, da das "Geschlecht" immer eine Kombination vieler Merkmale (körperliche Ausprägung, Biochemie und Genetik) darstellt, und kein binärer "Schalter" zwischen zwei streng voneinander abgegrenzten Zuständen darstellt. Bei einigen Tierarten kann sich das Geschlecht sogar im Laufe des Lebens ändern, wenn von einem Geschlecht zu wenig Individuen in einem Lebensraum vorhanden sind.
    Und die soziologische Komponente, also die Geschlechterrolle, unterlag schon immer der gesellschaftlichen Wandlung und ist ja selbst heute von Kultur zu Kultur unterschiedlich ausgeprägt.

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