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was bringt es!?

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  1. was bringt es!?

    Autor: User_x 30.04.20 - 10:17

    Hängt davon ab ob jetzt alles wieder wird wie vor Corona, denn sonst ist der Gewinn ganz schnell wieder weg, wenn alles mehr kostet oder deren Services als letzter Strohhalm vor der Insolvenz verwendet wurden und wie Autobauer jetzt Kurzarbeit anmelden.

  2. Re: was bringt es!?

    Autor: Oktavian 30.04.20 - 10:37

    > Hängt davon ab ob jetzt alles wieder wird wie vor Corona, denn sonst ist
    > der Gewinn ganz schnell wieder weg, wenn alles mehr kostet oder deren
    > Services als letzter Strohhalm vor der Insolvenz verwendet wurden und wie
    > Autobauer jetzt Kurzarbeit anmelden.

    Ich denke eher nein, das Wirtschaftsleben wird sich auch da etwas wandeln. Viele Unternehmen sind jetzt plötzlich zur Digitalisierung gezwungen. Viele Vorgesetzte müssen neue Arbeitsmodelle ausprobieren. Die Welt dreht sich danach aber nicht zurück.

    Klar, Autobauer werden auch weiterhin Autos am Fließband bauen und nicht in Heimarbeit. Und auch Meetings werden wieder mehr in einem Raum stattfinden und weniger per Videokonferenz. Aber wenn ich mit den Vorgesetzten bei meinem Kunden rede (eine ziemlich alte Versicherung in D), dann sind auch die Vorgesetzen von dieser Arbeitsmöglichkeit begeistert und sagen selbst, dass sie in Zukunft ein bis zwei Tage die Woche Homeoffice machen wollen, und das auch ihre Mitarbeitern nach Möglichkeit gewähren wollen. Und auch die Mitarbeiter werden das einfordern.

    Man hat jetzt gesehen, was funktioniert und was nicht, und auch etwas die Scheu vor dem Experiment verloren. Insofern hat die Pandemie das Spiel nicht grundlegend verändert, sie hat aber eine Entwicklung, die eh auf dem Weg war, erheblich beschleunigt.

  3. Re: was bringt es!?

    Autor: Hallonator 30.04.20 - 11:23

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Hängt davon ab ob jetzt alles wieder wird wie vor Corona, denn sonst ist
    > > der Gewinn ganz schnell wieder weg, wenn alles mehr kostet oder deren
    > > Services als letzter Strohhalm vor der Insolvenz verwendet wurden und
    > wie
    > > Autobauer jetzt Kurzarbeit anmelden.
    >
    > Ich denke eher nein, das Wirtschaftsleben wird sich auch da etwas wandeln.
    > Viele Unternehmen sind jetzt plötzlich zur Digitalisierung gezwungen. Viele
    > Vorgesetzte müssen neue Arbeitsmodelle ausprobieren. Die Welt dreht sich
    > danach aber nicht zurück.

    Eben. Digitalisierung ist ja kein neuer Trend. Das ist jetzt quasi nur ein bisschen Spiritus ins Feuer gießen.

    Des Weiteren sind Sterben des Einzelhandels in Innenstädten, Kneipensterben und Clubsterben keine neuen Dinge. Auch die werden sich jetzt nur beschleunigen und nach der Krise nicht wieder so zurück kommen, wie es einige gerne hätten.

  4. Re: was bringt es!?

    Autor: Oktavian 30.04.20 - 11:35

    > Des Weiteren sind Sterben des Einzelhandels in Innenstädten, Kneipensterben
    > und Clubsterben keine neuen Dinge. Auch die werden sich jetzt nur
    > beschleunigen und nach der Krise nicht wieder so zurück kommen, wie es
    > einige gerne hätten.

    Die Kunst ist halt, Veränderungen zu umarmen und nicht zu versuchen, sie abzuwehren. Hier in D hat man jahrzehntelang versucht, künstlich die Kohleindustrie zu erhalten. Man hat das unvermeidliche Ende immer wieder hinausgezögert, anstatt den Wandel aktiv anzugehen.

    Beim Einzelhandel ist es ähnlich. Städteplaner wissen seit langem, Einkaufs-Innenstädte sind dem Tode geweiht. Wenn wir so begeistert vom Leben in den Innenstädten in Italien oder Frankreich schwärmen, dann fällt kaum auf, dass diese Städte grundlegend anders strukturiert sind. Viel mehr Wohnung, viel mehr Cafes, Restaurants, viel mehr Verweilmöglichkeiten. Dafür weniger Büros, weniger große Ketten und Kaufhäuser, dafür aber kleinere Läden zur lokalen Versorgung. Diese Innenstädte leben aus sich selbst heraus, nicht nur durch das Einschwärmen von Konsumenten. Aber ich befürchte, auch hier wird man wieder den Wandel nicht aktiv angehen, sondern mit Kraft und viel Steuergeld versuchen, die großen Ketten in den Städten wieder aufzubauen, die schon vor der Krise in der Krise waren.

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