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Wozu Virtualisierung?

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  1. Wozu Virtualisierung?

    Autor: Mr. XXX 30.11.10 - 19:48

    Wo soll denn da virtualisiert werden?
    Um auf einen PC X Root-Server zu packen ist Virtualisierung ja sinnvoll, aber was soll die bei einem Arbeitsplatz-Rechner oder einem Mail-Server?

    Die Studie ist doch völlig unrealistisch.

  2. Re: Wozu Virtualisierung?

    Autor: Visor 30.11.10 - 20:10

    Wir greifen beispielsweise ueber Citrix auf die Rechner unseres Kunden zu um unsere Software auf ihren Systemen zu testen. (Das stellen die alles bereit fuer uns)

  3. Re: Wozu Virtualisierung?

    Autor: d2 30.11.10 - 20:21

    F&E ! Aber was hat das mit Arbeitsplatz und den beschriebenen Serverdiensten zu tun?

  4. Re: Wozu Virtualisierung?

    Autor: vdi-expert 30.11.10 - 20:30

    vdi ist die zukunft für alle größeren und mittelgroßen unternehmen. das management der arbeitsplatz-pcs ist dadurch viel einfacher, es entspricht der green-it und der nutzer erhält überall auf der welt seinen desktop und kann diesen im zweifel auch offline weiterverwenden. zurecht verlangen citrix und vmware viel geld für ihre lizenzen dafür, aber das wird mit zunehmender popularität wohl etwas abnehmen und den erfolg im größeren stil fordern.

    das soll keine werbung sein, ich find nur, dass man im artikel zumindest darauf hinweisen könnte, warum man vdi in betracht zieht und welche vor- und auch nachteile das hat. wenigstens auf vorhandene artikel oder externe quellen die das behandeln.

  5. Re: Wozu Virtualisierung?

    Autor: Mr. XXX 30.11.10 - 22:22

    Also in den Firmen in denen ich war, u. A. Siemens, habe ich von Virtualisierung nichts gesehen: Bei den kleinen hat jeder "seinen" PC und bei den größeren sind die PCs quasi gleich und es werden nur Benutzer-Profile geladen; wenn mal ein PC ausfällt wird da einfach ein anderer genommen.
    Also ich sehe da überhaupt keinen Vorteil und nur unnötigen Overhead.

  6. Re: Wozu Virtualisierung?

    Autor: Chrissie 30.11.10 - 23:46

    Es erhöht die Produktivität:
    Wenn du alles virtuell betreibst, hast du weniger Probleme mit zickender Software, wenn sie auf den PCs selbst installiert ist.

    Wenn der Kollege n neuen PC kriegen soll, wird ihm einfach das XENapp installiert und den Rest holt er sich dann vom VM-Server.

    Funktioniert für Admins quasi auf Knopfdruck ;-)

  7. Re: Wozu Virtualisierung?

    Autor: Dumpfbacke 01.12.10 - 06:41

    Mr. XXX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also in den Firmen in denen ich war, u. A. Siemens, habe ich von
    > Virtualisierung nichts gesehen: Bei den kleinen hat jeder "seinen" PC und
    > bei den größeren sind die PCs quasi gleich und es werden nur
    > Benutzer-Profile geladen; wenn mal ein PC ausfällt wird da einfach ein
    > anderer genommen.
    > Also ich sehe da überhaupt keinen Vorteil und nur unnötigen Overhead.
    Arbeitsplätz zu virtualisieren halte ich auch für etwas fragwürdig.
    Entweder benutze ich besondere Software, die nicht zu Win7/Vista kompatible ist und noch Win98/2000 braucht und lass sowas virtualisieren oder setze es auf Servern ein, um mehrere alte Kisten auf eine einzige Kiste zu bringen ;).

    Aber auch hier wüste ich nicht, wie weitere Kosten entstehen sollten. Man muss nicht unbedingt kommerzielle Varianten nehmen ...
    mfg

  8. Re: Wozu Virtualisierung?

    Autor: IrgendEinAnderer 01.12.10 - 07:03

    > Wenn du alles virtuell betreibst, hast du weniger Probleme mit
    > zickender Software, wenn sie auf den PCs selbst installiert
    > ist.

    Daran ändert sich überhaupt ganrnichts. Wenn eine Software vorher sich nicht den Betriebssystem oder anderen installierten Systemen nicht vertragen hat, dann tut sie es in einer virtuellen Umgebung auch nicht.

    Im Gegenteil kommen sogar noch zahlreiche Probleme hinzu! Dann nämlich, wenn auf lokale Schnittstellen am PC zugegriffen werden soll (z.B. auf einen lokalen Scanner, Handysynchronisation, USB-Sticks, lokal angeschlossene Spezialdrucker etc.) fängt es oft genug an richtig eklig zu werden.

    > Wenn der Kollege n neuen PC kriegen soll, wird ihm einfach das
    > XENapp installiert und den Rest holt er sich dann vom VM-
    > Server.

    Auch da ändert sich nichts Wesentliches (zumindest wenn man vorher einen halbwegs professionellen IT-Betrieb hatte) Die Installation von Betriebssystem und Anwendungen sollte durch Images und autmatischer Softwareverteilung schon vorher kein Problem gewesen sein.

  9. Re: Wozu Virtualisierung?

    Autor: Mister m 01.12.10 - 07:18

    Der Vorteil ist, dass ihr mit VDI das ganze Hardware und Treiberproblem weg habt. Und bei Lösungen so ab 200 Clients rechnet sich das dann auch.
    VDI setzt Mann da ein wo der normale thinclient mit ts oder citrix ts nicht ausreicht.
    Und hatt dann auch diese Arbeisplätze 7x24 gesichert und im Clusterbetrieb.
    Den riesigen Vorteil haben alledie oft Softwareaktualisierungen ausrollen müssen. Auf Knopfdruck werden so 1000 'pcs' mit nem neuem Image versorgt.

  10. Re: Wozu Virtualisierung?

    Autor: Honk 01.12.10 - 08:26

    Mister m schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Vorteil ist, dass ihr mit VDI das ganze Hardware und Treiberproblem weg habt.

    Jo, dafür wird sich dann immer mehr dem SPOF angenähert. Und dann stellt sich heraus, dass man aus Datensicherheits- und Produktivitätsgründen im Notfall sowieso fast jedes System redundant braucht.

    Und wenn die IT nicht völlig inkompetent ist, dann wurde die Software bereits auf einem Testsystem einmal getestet, bevor sie über eine Verteilung auf die Rechner der Mitarbeiter gelangt.

    Wo war jetzt gleich der Vorteil?

  11. Re: Wozu Virtualisierung?

    Autor: CCEE 01.12.10 - 09:22

    Honk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mister m schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Vorteil ist, dass ihr mit VDI das ganze Hardware und Treiberproblem
    > weg habt.
    >
    > Jo, dafür wird sich dann immer mehr dem SPOF angenähert. Und dann stellt
    > sich heraus, dass man aus Datensicherheits- und Produktivitätsgründen im
    > Notfall sowieso fast jedes System redundant braucht.
    >
    > Und wenn die IT nicht völlig inkompetent ist, dann wurde die Software
    > bereits auf einem Testsystem einmal getestet, bevor sie über eine
    > Verteilung auf die Rechner der Mitarbeiter gelangt.
    >
    > Wo war jetzt gleich der Vorteil?

    1. Kann der Rollout in wenigen Minuten vollautomatisch gemacht werden.
    2. Ist der Rollback in wenigen Minuten gemacht (<-- Killer-Kriterium meiner Meinung nach)
    3. brauchst du keine (teure) SW-Verteilungslösung (und kannst das Geld für die Liz-Kosten von VDI aufwenden ;-))

    btw: Apps werden in der ideal-standard-Lösung in die vPCs gestreamt also thinclient -->vWin7 -->App von TS/CX/etc Server.

  12. "Die Antwort liegt im Netz und nicht in der Maschine."

    Autor: Cloud911 01.12.10 - 09:58

    (...wenn auch etwas philosophisch und vorallem technisch nicht "ganz" richtig formuliert....)

    aber muss jetzt wirklich der einäugige zu den blinden sprechen...;-)

    "Aber auch hier wüste ich nicht, wie weitere Kosten entstehen sollten. Man muss nicht unbedingt kommerzielle Varianten nehmen ..."
    immer dran denken keiner arbeitet umsonst...
    (open source ist nur "umsonst" wenn deine zeit nichts wert ist..)

    auf kurz oder lang ist der weg eindeutig...!!!

  13. Großer Punkt Legacy Anwendungen

    Autor: Casandro 01.12.10 - 10:40

    Auf meinem Arbeitsplatz in der Firma läuft beispielsweise ein Windows 2000 System für alte Anwendungen die halt noch Windows brauchen.
    Das ist vermutlich einer der großen Anwendungsbereiche für Virtualisierung auf dem Desktop. Microsoft spricht natürlich ungern darüber.

  14. Re: Großer Punkt Legacy Anwendungen

    Autor: vdi-expert 01.12.10 - 17:40

    der einsatz von software per streaming oder application virtualization ist wohl wesentlich besser als mehrere plattformen zu betreiben.
    der rollback in einer vdi und das ausrollen verläuft wesentlich angenehmer und schneller als herkömmlich. und ein backup von alten systemen zu halten ist wohl kein problem wenn man nur das grundgerüst ohne nutzerdaten (die sowieso separat gespeichert werden und beim start des virtuellen desktops gemountet wird) und das auch nur in EINEM exemplar speichern muss. schwierig kanns dann werden wenn man viele sonderlocken hat und nur wenige einheitliche desktops. dann isses aber nur etwas fummelei den nutzern die entsprechende software bereitzustellen und auch nicht wirklich schwierig.

    das hauptproblem besteht darin, dass es einfach wesentliche unterschiede in der verwaltung der desktops gibt. und die nutzer das akzeptieren müssen und annhemen müssen. wenn das nicht in aussicht ist, sollte man das auch lassen sowas einzuführen. weil sowas auch nur flächendeckend sinnvoll ist.

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