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Eigentlich müsste man ein Startup dort anmelden, ...

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  1. Eigentlich müsste man ein Startup dort anmelden, ...

    Autor: Zwangsangemeldet 25.06.13 - 23:45

    dessen Produkt die Dienstleistung ist, eine komplette Migration aller Desktop- und ggfs. Server-Umgebungen auf freie Betriebssysteme zu planen und durchzuführen, die Anwender zu schulen etc. Das ganze am besten so schlüsselfertig und günstig, dass es sich auch kleine Unternehmen und sogar private Endanwender leisten können, obwohl der Markt der großen Konzernkunden natürlich der Hauptmarkt wäre.

  2. Re: Eigentlich müsste man ein Startup dort anmelden, ...

    Autor: SaSi 26.06.13 - 00:35

    gibt es schon: zentyal und clearos, allerdings ist das geschäftsmodell im endeffekt teurer. während win. nur einmalig lizenzen kostet, wirst du wo anders jährlich zur kasse gebeten, und der preis ist nicht unbedingt attraktiver als bei ms.

    edit:

    ach so meinst du das! tja anwender schulen wird heute kaum noch einer auf ein os, das wird einfach vorausgesetzt. schulungen bekommst du nur noch produktspezifisch (branchenlösung).

    migration client/server?

    einfach mal ein assistenten programmieren...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 26.06.13 00:42 durch SaSi.

  3. Re: Eigentlich müsste man ein Startup dort anmelden, ...

    Autor: Zwangsangemeldet 26.06.13 - 01:04

    Naja, Windows kostet ja auch nicht nur einmal Lizenzgebühren, sondern alle paar Jahre, wenn eine neue Version rauskommt. Davon abgesehen ist so eine Migration ja auch irgendwann mal abgeschlossen, und wenn die Anwender die Software dann bedienen können (die GUIs sind ja auch alle recht einfach und selbsterklärend inzwischen), dann fallen auch keine weiteren Kosten mehr an, bis auf die normale Administration, die jedoch auch unter Windows anfiele. Der große Vorteil einer freien Systemumgebung ist natürlich auch, dass man eben nicht im vendor-lock-in drinsteckt wie bei Microsoft, wo man nicht nur regelmäßig das Betriebssystem, sondern auch das Office-Paket upgraden muss, und dann auch evtl. noch weitere Zusatzsoftware, die mit dem neuen Office nicht mehr läuft. Ich hatte das neulich: Ein Übersetzer wollte von seinem alten XP-PC mit Office XP auf einen neuen Laptop mit Win7 wechseln. Das Windows dort hatte kein Office dabei, aber ihm reichte Office XP auch völlig aus. Aber das lässt sich unter Win7 nicht mehr installieren. Er hatte damals zudem noch ein teures Übersetzungs-Tool gekauft, was mit OfficeXP zusammen läuft und Übersetzungen teilautomatisiert.

    Hätte er das alles aktualisieren wollen, wäre er allein für die Software-Aktualisierungen noch mal locker weit über tausend Euro los geworden. Wegen dem Übersetzungs-Hilfstool war eine Migration auf freie Software leider ausgeschlossen, also war es nur möglich, die alte Maschine platt zu machen, und auf dem neuen Rechner eine VirtualBox mit der Windows-XP und OfficeXP-Lizenz die er ja schon hatte einzurichten. Was für ein gigantischer Clusterfuck, den MS da veranstaltet hat!
    Ließe sich Office XP unter Win7 installieren, wäre es kein Problem gewesen, aber nicht mal der "Kompatibilitätsmodus" hat da mehr eine Kompatibilität hergestellt. Für alles, was neuer als Office XP gewesen wäre, hätte aber das Hilfsprogramm aktualisiert werden müssen, uswusf...

    Wer weiß, dass sowas auf ihn zukommt, wenn er sich auf Microsoft einlässt, der ist dumm, wenn er sich das nicht dreimal überlegt und dann doch eine andere Lösung wählt. Denn die MS-Lösung ist letzten Endes auf die Dauer gesehen immer teurer.

    Aber ein Startup, dessen Ziel es ist, derartige Kostenfaktoren in Unternehmen zu verhindern, würde Microsoft sicher nicht finanzieren, denn damit würden sie sich ja ins eigene Fleisch schneiden. Deshalb wäre es ja gerade besonders lustig, sich dort einmal zu bewerben... ;-)

  4. Re: Eigentlich müsste man ein Startup dort anmelden, ...

    Autor: SaSi 26.06.13 - 01:23

    alle paar jahre zu jedem jahr ist aber auch ein unterschied.

    und inwiefern ein openoffice erster generation auf einem aktuellen ubuntu mit unity lauffähig wäre ist auch ein faktor. wie du bereits erwähnt hast, gibt es nichtmal so ein übersetzungstool hierfür auf der anderen plattform?

    wäre da nicht so sicher, dass ms das abstreiten würde. die verlagern sich auch aktuell vom produzenten zum dienstleister. bin mir sogar sicher, dass die dich selbst auf linux unterstützen würden, solange extra features nur unter deren kontrolle laufen und von anderen nicht kopiert werden können. solange ein geschäftsprozess daraus resultiert, für welchen du ohne ms nicht auskommst und die sich das ordentlich bezahlen lassen können, sind die dabei.

  5. Re: Eigentlich müsste man ein Startup dort anmelden, ...

    Autor: Anonymer Nutzer 26.06.13 - 01:44

    Das bedeutet er hat oder hätte die Software, also inklusive Tool, über einen Zeitraum von 22 Jahren nutzen können?
    Wenn ja, ist das vom Standpunkt einer propreritären Anwendung schon ziemlich gut.
    Das was mich persönlich eher Ärgern würde ist das der Kompatibellitätsmodus von Windows keine individuellen Virtualisierungs-Möglichkeiten bietet.
    Wurde auch Kontakt zu Microsoft hergestellt? Vieleicht ist über die Cloud eine Sinnvolle Lösung möglich? Für irgendwas muss das Teil ja zu gebrauchen sein.^^
    Ich könnte mir vorstellen das ein solches Tool eine Netzverbindung sowieso vorraus setzt?

  6. Re: Eigentlich müsste man ein Startup dort anmelden, ...

    Autor: Zwangsangemeldet 26.06.13 - 02:00

    Tzven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das bedeutet er hat oder hätte die Software, also inklusive Tool, über
    > einen Zeitraum von 22 Jahren nutzen können?
    Nein, vor 22 Jahren gab es weder Office noch Windows XP. Das ist in dem Fall beides ziemlich genau - oder knapp - 10 Jahre alt gewesen.

    > Wurde auch Kontakt zu Microsoft hergestellt?
    Microsoft sagt: "Kauf neues Office!"
    Das Tool selbst war von einem Dritthersteller, welchem weiß ich nicht mehr.

    > Vieleicht ist über die Cloud
    > eine Sinnvolle Lösung möglich? Für irgendwas muss das Teil ja zu gebrauchen
    > sein.^^
    Booten ause der Cloud? Das Tool hat nur mit seinen eigenen lokalen Daten gearbeitet.

    > Ich könnte mir vorstellen das ein solches Tool eine Netzverbindung sowieso
    > vorraus setzt?
    Vielleicht die neue Version, die 10 Jahre alte, die da mit Office XP läuft, natürlich noch nicht.

  7. Re: Eigentlich müsste man ein Startup dort anmelden, ...

    Autor: Zwangsangemeldet 26.06.13 - 02:05

    SaSi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > alle paar jahre zu jedem jahr ist aber auch ein unterschied.
    Jedes Jahr ist ja auch gar nicht nötig. Wenn die Migration einmal gelaufen ist, dann ist der Rest der normale Administrationsaufwand, für den sich jede gute Firma einen SysAdmin hält. Diese Serviceverträge sind in so einem Fall ja nicht nötig, wenn der Admin fähig ist.

    > und inwiefern ein openoffice erster generation auf einem aktuellen ubuntu
    > mit unity lauffähig wäre ist auch ein faktor.
    Das ist ja auch gar nicht nötig, weil OpenOffice bzw. LibreOffice ja automatisch mit aktualisiert wird.

    > wie du bereits erwähnt hast,
    > gibt es nichtmal so ein übersetzungstool hierfür auf der anderen
    > plattform?
    Ja, das war leider so eine Spezialanwendung, womit der vendor-lock-in zementiert worden war. Manchmal dauert es 10 Jahre, aber die üble Rechnung kommt auf jeden Fall irgendwann.

    > bin mir sogar sicher, dass
    > die dich selbst auf linux unterstützen würden,
    Ich alleine wäre als StartUp zu wenig, deshalb melde ich mich da nicht. Da müsste die "Firma" ja schon mal aus ein paar Leuten bestehen, die auch wirtschaftlich fit sind und ein Unternehmen führen können.

    > solange extra features nur
    > unter deren kontrolle laufen und von anderen nicht kopiert werden können.
    > solange ein geschäftsprozess daraus resultiert, für welchen du ohne ms
    > nicht auskommst und die sich das ordentlich bezahlen lassen können, sind
    > die dabei.
    Ja, genau sowas würde ich aber natürlich vermeiden wollen. Schließlich geht es ja darum, den vendor-lock-in zu umgehen bzw. rückgängig zu machen.

  8. Re: Eigentlich müsste man ein Startup dort anmelden, ...

    Autor: Anonymer Nutzer 26.06.13 - 02:45

    Die 22 waren natürlich ein vertipper. 12 sollten es eigentlich sein und das besagtes Tool von einem Dritthersteller ist hättest du mal eher schreiben können.^^
    Ich bin jetzt davon ausgegangen es wäre auch von Microsoft.
    Und booten aus der Cloud müsste man eigentlich garnicht. Eigentlich dachte ich eher an einen Office-Sitekiosk der in der Cloud sitzt.Office ist ja wenn ich das richtig verstehe schon komplett über das Netz erreichbar. Und Microsoft wirbt halt mit individuellen möglichkeiten. Ich bin aber auch davon ausgegangen das dieses Tool aufs Netz angewiesen sei. So würde ich auch eine VM vorziehen. Xp läuft ja auch Prima so. Aber eigentlich sollte Windows sowas irgendwann mal onboard haben. Zehn jahre alte Games kann man bestimmt im Kompatibelitätsmodus laufen lassen aber Hauptsache das eigene Office läuft nicht. Schon beachtlich.

  9. Re: Eigentlich müsste man ein Startup dort anmelden, ...

    Autor: Zwangsangemeldet 26.06.13 - 03:02

    Ja, und das vertrackte daran ist: Man ist ganz sicher, dass MS es extra gemacht hat, dass diese alten Versionen sich nicht installieren lassen, damit die Leute neue Software kaufen. Geplante Obszoleszenz, in diesem Fall lässt sich das sogar definitiv überführen, weil es ja nicht nötig wäre. Oder, mit anderen Worten: Clusterfuck.

    Deshalb kann ich jedem (egal ob Privatanwender oder Unternehmen, der einzige Unterschied ist, dass es letztere im Zweifelsfall noch teurer kommt) nur empfehlen, auf Microsoft-Software und -"Lösungen" (die irgendwann sicher Probleme schaffen) zu verzichten.

  10. Re: Eigentlich müsste man ein Startup dort anmelden, ...

    Autor: Anonymer Nutzer 26.06.13 - 03:40

    Ich musste leider feststellen das alles was hier bisher geschrieben wurde nichtig ist. Ausser natürlich das auch so Office-XP nicht läuft.


    "Im Februar 2010 veröffentlichte Microsoft zusätzlich eine Aktualisierung, die die
    Kompatibilität zu zahlreichen meist älteren Programmen verbessert.Windows 7 Professional, Enterprise und Ultimate enthalten einen
    sogenannten XP-Modus. Dieser ist eine virtuelle Maschine mit einem speziell darauf abgestimmten Windows XP Professional.Sie wird mit Windows Virtual PC betrieben, einer für Windows 7
    weiterentwickelten Version von Microsoft Virtual PC. Der XP-Modus wurde für Programme entwickelt, die selbst im Kompatibilitätsmodus
    nicht funktionieren. Die Kommunikation mit dem Hauptrechner
    wurde im Vergleich zu Microsoft Virtual PC wesentlich vereinfacht. So stehen standardmäßig die Laufwerke des Hauptrechners als
    Netzlaufwerke zur Verfügung. Neue Laufwerke, die an den
    Hauptrechner angeschlossen werden, werden im XP-Modus automatisch erkannt und auch die Zwischenablage kann von
    Windows 7 und dem XP-Modus gleichzeitig verwendet werden.
    Ebenso werden USB-Geräte von der virtuellen Maschine erkannt. So
    lässt sich ältere USB-Hardware, für die es keine neuen Treiber gibt,
    innerhalb der virtuellen Maschine weiterhin nutzen. Auf 3D- Beschleunigung muss innerhalb der virtuellen Maschine jedoch
    verzichtet werden. Der Windows-XP-Modus ist somit für 3D-Spiele oder 3D-CAD nicht geeignet.Um den XP-Modus zu nutzen, wurde bis zu einer Aktualisierung im März 2010 ein Hauptprozessor mit AMD Virtualization oder Intel VT benötigt. Erstmals erlaubte Microsoft Besitzern bestimmter Einzelplatzlizenzen,
    alternativ nicht nur den direkten Vorgänger der neuen
    Betriebssystem-Generation, sondern wahlweise den Vorvorgänger
    einzusetzen. Diese Downgrade-Option entfiel mit der Bereitstellung des ersten Service Packs für Windows 7."

    Wiki zu Windows 7.


    Also mMn ist das eine XP-VM aus dem Hause Microsoft.

  11. Re: Eigentlich müsste man ein Startup dort anmelden, ...

    Autor: Zwangsangemeldet 26.06.13 - 04:23

    Tzven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich musste leider feststellen das alles was hier bisher geschrieben wurde
    > nichtig ist. Ausser natürlich das auch so Office-XP nicht läuft.
    >
    > Also mMn ist das eine XP-VM aus dem Hause Microsoft.

    Genau, und das ist einfach nur eine Frechheit.

  12. Re: Eigentlich müsste man ein Startup dort anmelden, ...

    Autor: Cyberlion 26.06.13 - 07:34

    Zwangsangemeldet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tzven schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich musste leider feststellen das alles was hier bisher geschrieben
    > wurde
    > > nichtig ist. Ausser natürlich das auch so Office-XP nicht läuft.
    > >
    > > Also mMn ist das eine XP-VM aus dem Hause Microsoft.
    >
    > Genau, und das ist einfach nur eine Frechheit.


    Und warum ist das eine Frechheit? Weil MS eine Möglichkeit schafft, XP Software unter Windows 7 zu starten?

  13. Re: Eigentlich müsste man ein Startup dort anmelden, ...

    Autor: Lala Satalin Deviluke 26.06.13 - 12:14

    Das Wunschdecken eines Linuxers. Wie niedlich. :)

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  14. Re: Eigentlich müsste man ein Startup dort anmelden, ...

    Autor: Zwangsangemeldet 26.06.13 - 13:45

    Nein, dass es mit Office XP nicht geht, damit man neu kaufen muss.

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