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Als wenn das was nützen würde, Mist bleibt Mist

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  1. Als wenn das was nützen würde, Mist bleibt Mist

    Autor: Friedhelm 04.06.18 - 10:40

    Ich freue mich schon auf die nächsten 5 Jahre, da wird es ein böses Erwachen für Microsoft geben. Der Abgesang hat schon längst begonnen.

  2. Re: Als wenn das was nützen würde, Mist bleibt Mist

    Autor: mark.wolf 04.06.18 - 10:45

    "Dabei geht es vor allem um die Funktionen und Möglichkeiten des Betriebssystems, die sich an den normalen Konsumenten richten"

    Normaler Konsument = Depp hoch vier.

    Für professionelle Nutzer ist Windows also gar nicht gemacht. Das war schon immer klar.

  3. Re: Als wenn das was nützen würde, Mist bleibt Mist

    Autor: Toaster 04.06.18 - 10:58

    Ich lese schon seit den 90ern, dass Windows in den nächsten Jahren vom Markt verschwinden wird, weil es ja total schlecht ist. Passiert ist bisher wenig.
    Ich arbeite täglich mit Windows und verschiedenen Linux distros, mMn kann man mit beiden arbeiten. Vieles hat sowieso nur mit Gewohnheit zu tun.

    Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin.

  4. Re: Als wenn das was nützen würde, Mist bleibt Mist

    Autor: hansgockl 04.06.18 - 11:03

    Eine Umstrukturierung heißt normalerweise, dass man einen Missstand erkannt und entsprechend entgegen wirken möchte. Abseits davon gibt's natürlich auch ein streben nach Optimierung - also sehe ich hier wirklich kein Abgesang oder sonst irgendwelchen Unsinn. Im Gegenteil: MS hat sich rechtzeitig besser positioniert und liefert aktuell bessere Qualität ab, als - leider - Apple mit seinem MacOS.

    Und zu deinem Kommentar mark.wolf: Der Normale Konsument ist auch deine Mutter, dein Vater, Geschwister, Onkels, Tanten, etc... alles Deppen hoch vier? Und du nutzt natürlich Linux, das einzig Wahre? Und wer ist der professionelle Nutzer? Der CAD-Entwickler? Der Grafik-Designer? Der Rechtsanwalt? Der Arzt? Oder nur der Software-Entwickler?
    Leider ist der Kommentar irgendwie dumm und aus der Hüfte geschossen, ohne wirklich darüber nachzudenken.

    Disclaimer bevor gebasht wird: Ich nutze privat MacOS, geschäftlich Win10 und habe auch mehrere ServerVMs auf Linux-Basis auf einem dedizierten ESXi-Server im Keller...Ich empfinde mich daher als professionellen Nutzer, der ziemlich gutes Geld trotz"unprofessioneller" Software generiert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.06.18 11:09 durch hansgockl.

  5. Re: Als wenn das was nützen würde, Mist bleibt Mist

    Autor: Niaxa 04.06.18 - 11:10

    Nicht zu vergessen, das Linux im Desktopbereich bald alle überholen soll seit zig Jahren xD.

  6. Re: Als wenn das was nützen würde, Mist bleibt Mist

    Autor: gast22 04.06.18 - 11:42

    @ hansgockl

    Also ich verstehe das so, dass eine Führungskraft geht. dadurch entsteht ein Loch. Dieses Loch wird mit Nachrückern gestopft, denn Outsider machen wohl wenig Sinn.

    Was hat das denn nun mit "Missständen" zu tun?

    Ob nun MS "bessere Qualität" abliefert als Konkurrenten oder nicht ist Ansichtssache. Es gibt in jedem OS Unterschiede und auch Gemeinsamkeiten. Viele dieser Gemeinsamkeiten hat MS nachweislich später "übernommen". Sicher gibt es auch umgekehrte Fälle. Aber was solls: Ist doch müßig darüber zu palavern. Jeder User weiß, warum er sich für das eine oder andere System entschieden hat. Ein ganzes Bündel von (individuellen und objektiven) Gründen durchdringt diese Entscheidung. Haut was nicht mehr so hin - ist man also unzufrieden - so wechselt man. Ist doch eine normale Sache. Dein Portfolio deutet ja auch an, dass du je nach Anwendungsfall das eine oder andere System benutzt. Was soll daran falsch sein?

    Wenn dann Erwartungen nicht (sofort) erfüllt werden ist man ganz einfach unzufrieden und lässt sich auch zu solchen pauschalen Äußerungen hinreißen, dass die Apfelfirma irgendwie Mist macht. Leider werden die Hintergründe nicht erfragt und es werden sich auch keine Gedanken darum gemacht. Denn eines ist klar: Keine Firma liefert absichtlich schlechte Qualität, wobei ja auch dieser Begriff "Qualität" äußerst unterschiedlich interpretiert wird.

    Dir wird schon klar sein, dass seit Einführung des iPods immense Umstrukturierungen vorgenommen werden mussten inklusive massiver Neueinstellungen + Tod des Visionärs S. J. So etwas bleibt nie ohne Folgen. Zumal die Angebotspalette derzeit nicht nur ein OS und Macs sowie ein paar Zusatzgeräte umfasst. Nicht zu vergessen, dass der Konkurrenzdruck (früher nur ein Konkurrent - MS) deutlich gewachsen ist.

    Zu mark.wolf hast du alles gesagt. Leider schlagen in dieselbe Kerbe auch andere Kommentatoren. Aber darauf reagiert man ja nicht mehr. Sollen sie in ihrer Welt glücklich werden.

  7. Re: Als wenn das was nützen würde, Mist bleibt Mist

    Autor: bierwagenfahrer1984 04.06.18 - 11:46

    @hansgockl, finde mark.wolf hat gar nicht so Unrecht mit dem Depp hoch vier. Denn wenn wir Mal ehrlich sind wird seit Windows XP massiv an den Admin-Rechten gesägt. Früher ploppte bei kritischen Einstellungen immer noch ein Fenster auf ala "lieber User möchtest du das jetzt wirklich tun, du könntest dein System schrotten", da hattest du dann die Wahl entweder du wusstest was du tust, hast den PC deiner Eltern lahm gelegt oder hast gewartet bis jemand der sich auskannte Zeit für dich hat. Und wie sieht es jetzt bei Windows 10 aus, es gibt einfach viele Einstellungsmöglichkeiten gar nicht mehr, nein, sind sie nicht verschoben, versteckt oder nur nach "Freischaltung" aufrufbar, sie sind einfach nicht mehr vorhanden. Solltest du wirklich manches ändern wollen bleibt dir kein anderer Weg als über MS config. Das ist mit dau Schutz mMn auch nicht zu rechtfertigen, denn Tante Gerda würde auch heute nicht mehr custom einstellen als die Schriftgröße in Word. Noch netter von MS ist ja das sie dir, dank Zwangsupdates, ein stabiles OS auf die Standard Benutzereinstellungen zurücksetzen. Das hat ein bisschen was von Apple, es gibt nur ein richtig. Daher ist Windows für mich für Privatpersonen mittlerweile auch nur noch ein ausgefeilter Streamingclient. Gut aussterben wird es sicher nicht weil es die besten Kopierschutzmaßnahmen supported, daher auch den meisten Content erhält. Aber Umstrukturierungen bei MS lassen mich kalt, wahrscheinlich ist der Konzern intern so konfigurierbar wie ihr Produkt, man kann einstellen was man will am Ende kommt immer dasselbe raus. 😉



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.06.18 11:51 durch bierwagenfahrer1984.

  8. Re: Als wenn das was nützen würde, Mist bleibt Mist

    Autor: yeti 04.06.18 - 11:47

    > Was hat das denn nun mit "Missständen" zu tun?

    Sowohl MS als auch Apple liefern Closed Source.
    Das ist nach Snowden nicht mehr akzeptabel.

    Man sollte Open Source verlangen.
    (Auch von MS)

  9. Re: Als wenn das was nützen würde, Mist bleibt Mist

    Autor: Eheran 04.06.18 - 12:59

    >ploppte bei kritischen Einstellungen immer noch ein Fenster auf
    Es ist aber schon bekannt, dass genau das ein gigantisches Problem ist, ja?
    Man bekommt für jeden Scheiß irgendwelche Fenster zum wegklicken und natürlich klickt man dann auch die Meldung des Virus, der sich gerade installieren will, einfach weg. Der Text wird gar nicht gelesen. Solche Automatismen sind sehr problematisch und daher darf es solche "Popups" auch nicht massenweise geben.

    >es gibt einfach viele Einstellungsmöglichkeiten gar nicht mehr
    Welche denn?

    >sind sie nicht verschoben, versteckt oder nur nach "Freischaltung" aufrufbar, sie sind einfach nicht mehr vorhanden. Solltest du wirklich manches ändern wollen bleibt dir kein anderer Weg als über MS config.
    Was denn jetzt? Sind sie nun da oder nicht?
    Darf das Menü, wo man diese Einstellung tätigt, nicht die msconfig sein? Warum? Muss sie einen anderen Namen haben? In W10 kann man das meiste, was sonst in der msconfig so gemacht wurde, übrigens auch im Taskmanager erledigen...

  10. Re: Als wenn das was nützen würde, Mist bleibt Mist

    Autor: DeathMD 04.06.18 - 13:08

    Die Energieeinstellungen fallen mir jetzt auf die Schnelle ein, die wurden beim letzten Upgrade zu einem nichtssagenden Regler und auch ein paar andere Einstellungen sucht man sehr lange oder findet sie gar nicht bzw. nur in der Registry. Ich hab ja nichts dagegen, wenn erweiterte Einstellungen "versteckt" sind und nur per Textdateien erreichbar sind, wie bspw. unter Linux. Die richte ich nämlich einmal ein und nehme sie dann einfach mit. Unter Windows 10 ist das mittlerweile aber ein Gefrickel aus Häkchen setzen, regedit, Powershell und dann sind noch ein paar Ordner mit Konfigurationsdateien hier und da verstreut.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  11. Re: Als wenn das was nützen würde, Mist bleibt Mist

    Autor: Akhelos 04.06.18 - 13:39

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Energieeinstellungen fallen mir jetzt auf die Schnelle ein, die wurden
    > beim letzten Upgrade zu einem nichtssagenden Regler und auch ein paar
    > andere Einstellungen sucht man sehr lange oder findet sie gar nicht bzw.
    > nur in der Registry. Ich hab ja nichts dagegen, wenn erweiterte
    > Einstellungen "versteckt" sind und nur per Textdateien erreichbar sind, wie
    > bspw. unter Linux. Die richte ich nämlich einmal ein und nehme sie dann
    > einfach mit. Unter Windows 10 ist das mittlerweile aber ein Gefrickel aus
    > Häkchen setzen, regedit, Powershell und dann sind noch ein paar Ordner mit
    > Konfigurationsdateien hier und da verstreut.


    Die alte Systemsteuerung mit allen alten Optionen ist noch immer zu 100% funktionsfähig und vorhanden.

    Windows Explorer -> Ganz nach unten scrollen -> Systemsteuerung -> Anzeige -> Große Symbole

    Alles noch genau so da wie zu Win7 und voll funktionsfähig.

  12. Re: Als wenn das was nützen würde, Mist bleibt Mist

    Autor: DeathMD 04.06.18 - 13:49

    Ja die ist mir bekannt und auch dort fehlen manche Einstellungen seit dem letzten Upgrade auf 1803.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  13. Re: Als wenn das was nützen würde, Mist bleibt Mist

    Autor: Anonymer Nutzer 04.06.18 - 13:52

    da hast du allerdings recht, auf linie gebracht sieht für mich auch anders aus.

    auch für mich hat win10 noch nicht den status einer produktiv-umgebung erreicht, zuviel veränderung am laufendem band, zu viel durcheinander ... ich habe einfach keine lust mich nach jedem upsdate damit zu beschäftigen ob noch alles so wie vorher eingestellt funktioniert. hinzukommt, dass mein workflow viele imho aufdringlich positionierte features nicht benötigt, z.b. cortana kann mich mal kreuzweise!

  14. Re: Als wenn das was nützen würde, Mist bleibt Mist

    Autor: hansgockl 04.06.18 - 14:36

    @gast22:

    Meine Absicht ist es nicht zu pauschalisieren. Mir geht eher darum, dass es viel zu viele verschiedene individuelle Anforderungen gibt, die man - jedenfalls mal in 'nem Experten-Forum, wie hier - mit einem System niemals sauber abdecken kann. Aus der Brille des Normal-Users liefert MS aktuell m. E. die Qualität ab, die ich normalerweise von Apple erwarte. Und das ist zurecht jammern auf hohem Niveau.

    Bspw. wird der Zocker mit Linux oder MacOS nicht glücklich. Der Grafikdesigner wird häufig mit Win und Linux nicht glücklich...etc. Und mittelfristig werden die "Deppen hoch vier" ohnehin kaum noch einen PC nutzen wollen, sondern ein iPad oder ähnlich Beschränktes, da für die eigenen Anforderungen mehr als ausreichend (Basierend auf meinen Beobachtungen im Privaten und eCommerce-Umfeld).

    Aber was relativ sicher ist: Genauso wie SAP sich in das "Fleisch der Corporate Enterprise-Welt" eingefressen hat, ist MS-Software nach aktuellem Stand für Konzerne unersetzlich...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.06.18 14:38 durch hansgockl.

  15. Re: Als wenn das was nützen würde, Mist bleibt Mist

    Autor: TheUnichi 04.06.18 - 18:01

    yeti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Was hat das denn nun mit "Missständen" zu tun?
    >
    > Sowohl MS als auch Apple liefern Closed Source.
    > Das ist nach Snowden nicht mehr akzeptabel.
    >
    > Man sollte Open Source verlangen.
    > (Auch von MS)

    Joa, dann bitte aber auch den gesamten Source Codes des Google Crawlers, den Source Code von Amazon, den Source Code von PayPal bitte. Wenn man hier schon zulangen will, dann richtig.

    Ooooder man lässt diese Firmen ihre Programmierer und deren Familien weiterhin ihre Wohnung und ihr Auto.
    Die Tatsache, dass Linux bis dato nicht wirklich auf den Desktops läuft, zeigt, dass es hier noch Probleme gibt und diese sind primär Open Source zu verschulden, denn keiner fühlt sich verantwortlich, keiner pusht große Änderungen und Umschwenkungen durch, irgendwann haben die Leute keinen Bock mehr auf die Projekte (weil sie auch nicht dafür bezahlt werden) und sie bleiben in einem endlosen halbgaren Feature-State mit halbgarer UI.

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