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  5. › Miete statt Kauf: Onlinehändler…

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  1. Details

    Autor: trinkhorn 11.09.20 - 09:37

    Hat da wer mehr Infos zu?
    also wie läuft das?
    Was ich mir auf Basis des Artikels vorstelle:
    Z.B. ein Oberklasse-Handy was normal 1500¤ kostet wurde dann dort angeboten für einen Schnäppchenpreis von 500¤, und aufmal wurden monatlich 500¤ abgebucht.
    Oder wie ist das zu verstehen?

  2. Re: Details

    Autor: elidor 11.09.20 - 09:45

    Aktuell steht auf der Starteite von denen folgender Satz:

    > In unserem Online Shop finden Sie Elektronikprodukte genauso wie Sie es von anderen Shops gewohnt sind, bloß anstatt sie zu kaufen, werden sie gemietet. Sie zahlen eine Sicherheitsleistung in Höhe unseres Listenpreises und erwerben das Recht, das Produkt zu nutzen. Für die Nutzungszeit fällt ein Mietzins an.

    Mehr kann ich dazu momentan aber auf der Webseite nicht erkennen, da scheinbar die Vermietung pausiert ist...

  3. Re: Details

    Autor: LarusNagel 11.09.20 - 09:57

    In einem alten Screenshot von 2018 sieht man einen Preis von 1172¤ für ein iPhone.
    Es kommt dem Verkaufspreis also schon verdammt nahe.
    Ich könnte mir vorstellen, das der "Zu zahlende Betrag" knapp über dem EK liegt.
    Der wirkliche Gewinn wird dann gemacht, wenn die "Anzahlung" aufgebraucht ist.

    https://www.giga.de/extra/online-shops/specials/turbado-erfahrung-und-bewertung-ist-der-shop-serioes/

    mfg
    Larus Nagel

  4. Re: Details

    Autor: Marvin-42 11.09.20 - 11:42

    [https://turbado.de/wir-bieten-mehr]
    Die Höhe des Mietzinses wird prozentual ermittelt anhand des Wertes des gemieteten Produkts. Der Wert entspricht der gezahlten Mietsicherheit. Der Mietzins wird grundsätzlich halbjährlich gestaffelt berechnet und beträgt in den ersten sechs Monaten des Mietvertrages 60% des Wertes des gemieteten Produkts, in den zweiten sechs Monaten weitere 20% und in den folgenden 6-Monats-Zeitabschnitten jeweils zusätzlich die Hälfte des vorangegangenen 6-Monats-Zeitabschnitts. Bei einem beispielhaften Wert eines Geräts von 1.000 ¤ werden somit für die erste sechs Monate 600 ¤ berechnet, für die darauf folgenden sechs Monate weitere 200 ¤, für die darauf folgenden sechs Monate weitere 100 ¤ etc.

  5. Re: Details

    Autor: trinkhorn 11.09.20 - 11:54

    Und der Mietzins wird monatlich in Rechnung gestellt? also 6x600¤ + 6x200 fürs erste Jahr? Das wäre schon arg teuer, und zurecht als betrügerisch angemahnt.
    Oder 600+200 fürs erste Jahr? (das wären ja dann wirklich nur 950¤ in 2 Jahren, für das 1000¤-Produkt und ab dann immer kleiner werdende Gebühren und würde gegen 1000¤ konvergieren... und dann wäre ja nur der Begriff Miete evtl ein Problem ("oh, sie sind mit ihrer Mietsache nicht pfleglich umgegangen? hier kommen extrakosten" oder so)

  6. Re: Details

    Autor: tom.stein 11.09.20 - 11:58

    Marvin-42 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei einem beispielhaften Wert eines Geräts von
    > 1.000 ¤ werden somit für die erste sechs Monate 600 ¤ berechnet, für die
    > darauf folgenden sechs Monate weitere 200 ¤, für die darauf folgenden sechs
    > Monate weitere 100 ¤ etc.

    Das ergibt keinen Sinn. Wenn die Mietsicherheit und damit der angebliche Wert des Produktes 1000 ¤ beträgt, dann hat man:
    - nach 6 Monate 1000 ¤ bezahlt, von denen 600 ¤ als Miete verfallen sind,
    - nach 12 Monate 1000 ¤ bezahlt, von denen 800 ¤ als Miete verfallen sind,
    - nach 18 Monate 1000 ¤ bezahlt, von denen 900 ¤ als Miete verfallen sind,
    - nach 24 Monate 1000 ¤ bezahlt, von denen 950 ¤ als Miete verfallen sind,
    - nach 36 Monate 1000 ¤ bezahlt, von denen 975 ¤ als Miete verfallen sind,
    - nach 42 Monate 1000 ¤ bezahlt, von denen 982,50 ¤ als Miete verfallen sind,
    - nach 48 Monate 1000 ¤ bezahlt, von denen 988,75 ¤ als Miete verfallen sind,
    etc.

    Wann fangen die endlich an, Gewinn zu machen und weitere Miete zu kassieren? So jedenfalls nicht.

  7. Re: Details

    Autor: trinkhorn 11.09.20 - 12:01

    Niemals so, außer, entweder
    - die ziehen aus der Tatsache dass sie vermieten einen Vorteil und fordern die Mietsache zurück oder so
    - die Staffelung ist zwar in 6-Monatsschritten, wird aber monatlich abgebucht.
    - die Formulierung der Verrechnung im Artikel war verwirrend, und die Raten kommen auf die 1000¤ Einmalzahlung oben drauf

  8. Die findet man noch hier

    Autor: M.P. 11.09.20 - 12:14

    Hier habe ich noch etwas gefunden

    https://turbado.de/wir-bieten-mehr

    > Die Höhe des Mietzinses wird prozentual ermittelt anhand des Wertes des gemieteten Produkts. Der Wert entspricht der gezahlten Mietsicherheit. Der Mietzins wird grundsätzlich halbjährlich gestaffelt berechnet und beträgt in den ersten sechs Monaten des Mietvertrages 60% des Wertes des gemieteten Produkts, in den zweiten sechs Monaten weitere 20% und in den folgenden 6-Monats-Zeitabschnitten jeweils zusätzlich die Hälfte des vorangegangenen 6-Monats-Zeitabschnitts. Bei einem beispielhaften Wert eines Geräts von 1.000 ¤ werden somit für die erste sechs Monate 600 ¤ berechnet, für die darauf folgenden sechs Monate weitere 200 ¤, für die darauf folgenden sechs Monate weitere 100 ¤ etc.

    Durch den in jedem 6-Monats Intervall gegenüber dem Vor-Intervall halbierten Mietpreis sollte man eigentlich auch bei Vieljähriger Laufzeit die Vorauszahlung nie aufbrauchen ...

    Ich frage mich, warum man aber als Anbieter so ein Zahlmodell wählt ...

    > "Statt ein Smartphone günstig zu kaufen, schlossen die Verbraucherinnen und Verbraucher unbemerkt einen teuren Mietvertrag ab. Es ist gut, dass das Landgericht Berlin dieser Vertragsfalle einen Riegel vorschiebt und Verbraucher vor dieser Abzock-Masche schützt."

    Um bei dem Beispiel zu bleiben: Weitere Einnahmen neben den 1000 ¤ sehe ich da nicht ... Es muss ja neben der Vorauszahlung nie Geld nachgeschossen werden ...
    Es könnte im Gegenteil für den einer Zwangsvollstreckung beim Kunden zu einer Pfändung des Restguthabens auf dem "Mietkonto" kommen ...
    Wahrscheinlich spielen da irgendwelche Gewährleistungs- oder Altgeräte-Rücknahme-Schlupflöcher oder Steuersparmodelle eine Rolle ...



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 11.09.20 12:17 durch M.P..

  9. Re: Die findet man noch hier

    Autor: trinkhorn 11.09.20 - 12:16

    Oder es werden im ersten Jahr 6x600+6x200=3600+1200=4800[¤] berechnet, und nur die ersten 1000 davon verrechnet...

  10. Re: Die findet man noch hier

    Autor: M.P. 11.09.20 - 12:19

    Nein, die Formulierung ist da eindeutig

    > für die erste sechs Monate 600 ¤ berechnet


    Es halbiert sich nach der 20% Zahlung weiter

    also ist die Miet Staffel bei einer Vorauszahlung von 1000 ¤

    600 ¤
    200 ¤
    100
    50
    25
    12,50

    Du kannst ja weiterführen, bis du zu einer Summe, die über den 1000 ¤ liegt kommst ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.09.20 12:23 durch M.P..

  11. Re: Die findet man noch hier

    Autor: trinkhorn 11.09.20 - 12:25

    Ja, ich berechne FÜR die ersten 6 monate den Zins von 600¤. der wird dann IN den ersten 6 Monaten monatlich abgerechnet.
    > Der Mietzins wird grundsätzlich halbjährlich gestaffelt berechnet und beträgt in den ersten sechs Monaten des Mietvertrages 60% des Wertes
    ich finde das ist keine eindeutige Formulierung.
    Und bzgl der konvergenz zu 1000¤ habe ich schon woanders geschrieben. Das war mir auch shcon aufgefallen.

  12. Re: Die findet man noch hier

    Autor: M.P. 11.09.20 - 12:31

    Wenn mein Bäcker mir sagt, er verlange für 10 Brötchen 2,80 ¤, und rechnet dann 28 ¤ ab, würde ich das auch nicht bezahlen ...


    Ich denke, es geht hier nicht darum, dem Kunden im Nachhinein mehr Geld abzuknöpfen, sondern man hat als Lieferant irgendwelche anderen Vorteile von diesem Vorgehen:

    - Steuern
    - Pflicht zur Altgeräte-Rückname
    - Gewährleistung

    wer weiß ....



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.09.20 12:46 durch M.P..

  13. Re: Die findet man noch hier

    Autor: Zerberus1010 11.09.20 - 12:52

    ihr vergesst alle eins!

    Wenn ihr dann ca. 1000¤ gezahlt habt, gehört euch das Handy nicht.
    Es ist ja eine Miete, das Handy müsst ihr dann zurück geben

  14. Re: Die findet man noch hier

    Autor: M.P. 11.09.20 - 12:53

    Wann ist "dann"? Wenn die Mietvorauszahlung aufgebraucht ist?

  15. Re: Details

    Autor: Marvin-42 11.09.20 - 12:54

    Wenn man von der UVP statt vom niedrigen Marktpreis ausgeht macht das sehr wohl Sinn.

    Wenn man von der Blödheit der Käufer ausgeht (und davon kann man bei diesen Käufern tatsächlich ausgehen), dann macht das auch Sinn, weil diese die Option "Jederzeit zurückgeben und was Neues erhalten). Du kannst zB jedes Jahr das neue iphone haben und zahlst "nur" 60%+20% dafür.

    Finanzielle Bildung und Ratenkauf bilden eine sehr kleine Schnittmenge.

  16. Re: Die findet man noch hier

    Autor: Truster 11.09.20 - 13:53

    bleibt es trotzdem zur Miete überlassen, hätte ich mal ganz spontan gesagt. Ist ja zur Miete und kein Mietkauf.

  17. Re: Die findet man noch hier

    Autor: dbettac 11.09.20 - 14:13

    Was eigentlich kein Problem ist, weil man alle paar Jahre auf das neueste Gerät umsteigen kann.

    Was macht die Firma mit den zurückgegebenen Geräten? Werden die verschrottet, neu vermietet, oder gebraucht verkauft?

  18. Re: Die findet man noch hier

    Autor: trinkhorn 11.09.20 - 14:36

    Wenn er sagt er berechnet für die ersten 10 Brötchen 2,80¤, und für die nächsten 10 noch 1,40¤ ist das halt die gleiche Nummer. Er sagt er berechnet das. Das sagt nichts über die genauen Kosten aus - sind die pro Brötchen oder pro 10er-Tüte.
    Klar beschwerst du dich dann wenn er 28 Euro für 10 Brötchen nimmt, sobald du es bemerkst. Dann heißt es, es war ein Missverständnis. Die Leute die mit Karte zahlen und nicht genau hin gucken/Abrechnung kontrollieren zahlen die 28¤.
    Die Bäcker machen das halt nicht, aber wenn doch wäre eben zu klären (wie hier) ob es eine bewusste Täuschung ist, etc.

  19. Re: Details

    Autor: Quantium40 11.09.20 - 15:29

    trinkhorn schrieb:
    > Hat da wer mehr Infos zu?
    > also wie läuft das?

    Einfach mal hier https://www.vzbv.de/sites/default/files/downloads/2020/09/10/lg_berlin_05.05.2020.pdf
    reingucken. Da ist das alles erklärt.

  20. Re: Details

    Autor: ntldr 11.09.20 - 20:53

    Deren Listenpreis ist natürlich deutlich höher als der Einkaufspreis. Und damit macht das dann schon mehr Sinn:

    Ein Smartphone mit 1000¤ Listenpreis wird dann mit 600¤ angepriesen, während andere Händler es für 700¤ verkaufen. Dadurch ist das Angebot für den Kunden auf den ersten Blick attraktiv.

    Mit deren Mietregelung haben sie nach einem Jahr schon direkt 100¤ Profit gemacht, denn du hast 800¤ gezahlt. Zusätzlich gehört dir zu dem Zeitpunkt das Smartphone nicht einmal. Im Zweifel kannst du dann entweder bis zum effektiven Ratenende zahlen, oder das Smartphone zurückgeben, was dem Händler nochmal ein paar Euro als Gebrauchtgerät einbringt.

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