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Artikel über Personalmangel und kein Wort zum Gehalt

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  1. Artikel über Personalmangel und kein Wort zum Gehalt

    Autor: Eheran 26.05.22 - 22:09

    Damit ist indirekt alles gesagt, wenn man dem Autor entsprechendes Fachwissen zuspricht.

  2. Re: Artikel über Personalmangel und kein Wort zum Gehalt

    Autor: Haukeeee 27.05.22 - 12:09

    Richtig. Es gibt genug Fachkräfte, die arbeiten aber nicht für den gewünschten Mindestlohn.

  3. Re: Artikel über Personalmangel und kein Wort zum Gehalt

    Autor: aLpenbog 27.05.22 - 12:56

    Tun sie, man will nur für Nachschub sorgen bevor sich das noch ändert. Klar in Regionen mit ein paar großen Global Playern wird der Markt echt abgegrast.

  4. Re: Artikel über Personalmangel und kein Wort zum Gehalt

    Autor: 43rtgfj5 27.05.22 - 15:44

    Haukeeee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtig. Es gibt genug Fachkräfte, die arbeiten aber nicht für den
    > gewünschten Mindestlohn.

    Nein, gibt es nicht. Schaut euch doch mal um, die Fachkräfte fehlen in allen Branchen. Logistik, Gastro, IT, Bau, Finanzindustrie, ... - alle sind am suchen. Alle!
    Selbst wenn Firmen jetzt anfangen besser zu bezahlen, wo sollen die Leute herkommen? Dann werden Arbeitnehmer von schlecht zahlenden Firmen zu besser zahlenden wechseln. Dann fehlen die Mitarbeiter aber weiter bei den schlecht zahlenden.

    Natürlich ist das Gehalt ein großes Thema, das darf man nicht klein reden oder gar ignorieren. Aber selbst wenn das behoben wäre, wären es zu wenige Fachkräfte auf dem Markt.

  5. Re: Artikel über Personalmangel und kein Wort zum Gehalt

    Autor: bananajoe86 27.05.22 - 16:12

    Was fehlt den konkret im Bereich IT?
    Klar, ich werde täglich von mindestens einem Recruiter bei XING angeschrieben (da ich aber Angst zu wechseln habe tue ich es nicht) aber mich würde interessieren WAS genau an Skills fehlt um den sich der Fachkräftemangel dreht.

  6. Re: Artikel über Personalmangel und kein Wort zum Gehalt

    Autor: 43rtgfj5 27.05.22 - 16:44

    bananajoe86 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was fehlt den konkret im Bereich IT?
    > Klar, ich werde täglich von mindestens einem Recruiter bei XING
    > angeschrieben (da ich aber Angst zu wechseln habe tue ich es nicht) aber
    > mich würde interessieren WAS genau an Skills fehlt um den sich der
    > Fachkräftemangel dreht.

    Alles? Bei uns sind >50 Stellen ausgeschrieben in der IT, bei aktuell ca. 600 Stellen insgesamt. Und die Stellen sind nicht zum Spaß ausgeschrieben, die werden alle akut benötigt und sind im Budget bereits eingeplant/freigegeben. Es fehlen nur die Bewerber, oder die Personalabteilung filtert die vorher alle raus. Kann ich nicht sagen.
    Gesucht werden Netzwerker, Windows-Admins, Linux-Admins, Entwickler, diverse Architekten, Scrum-Master und was dazu gehört, Mainframe Entwickler, Mainframe DB2-Betreuer, ...
    Alles eben. Und das ist ja nicht nur bei uns so. Alle Gruppen bei uns suchen neue Mitarbeiter, weil wir überall mehr Arbeit haben als Mitarbeiter. Das Arbeitsklima ist soweit gut, Bezahlung ist "Ok" (Tarifvertrag Versicherungen halt, kann sich jeder googlen), relativ gute Altersvorsorge vom AG, gute Arbeitsmittel (Technik), gute Möbel, zumindest 3/5 Tagen HO, ...
    Da geht es den meisten bekannten in egal welchen Firmen schlechter. Finden tut sich trotzdem nix - liegt bei uns vielleicht aber am Klischee Versicherung... :(
    Aber ist wie gesagt bei anderen Firmen genau so. Es fehlt ja genau so an Gastro-Mitarbeitern / Kellnern, Kraftfahrern, Köchen, Pflegekräften, Ärzten, Handwerkern jeder Art, ...

  7. Re: Artikel über Personalmangel und kein Wort zum Gehalt

    Autor: oknel 27.05.22 - 17:05

    doch nicht ERGO? wär für mich ein no go

  8. Re: Artikel über Personalmangel und kein Wort zum Gehalt

    Autor: Eheran 27.05.22 - 19:49

    >Dann fehlen die Mitarbeiter aber weiter bei den schlecht zahlenden.

    Das passiert noch nicht. Also kann es so schlimm nicht sein. Und natürlich verschiebt sich so das Problem kurzfristig nur, aber es schafft dann Anreize fürs Ausbilden usw.

  9. Re: Artikel über Personalmangel und kein Wort zum Gehalt

    Autor: Rafael_K 27.05.22 - 21:02

    Also wir suchen auch Entwickler und IT-Administratoren. Keine guten Bewerbungen seit Monaten. Langsam setzt der Fachkräfte Mangel wirklich ein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.05.22 21:03 durch Rafael_K.

  10. Re: Artikel über Personalmangel und kein Wort zum Gehalt

    Autor: bananajoe86 27.05.22 - 21:38

    Rafael_K schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also wir suchen auch Entwickler und IT-Administratoren. Keine guten
    > Bewerbungen seit Monaten. Langsam setzt der Fachkräfte Mangel wirklich ein.


    Da ich da gerne mehr drüber wissen würde:
    Was charakterisiert eine “nicht gute Bewerbung”? Woran scheitert es konkret?

  11. Re: Artikel über Personalmangel und kein Wort zum Gehalt

    Autor: Wasserflasche 28.05.22 - 02:54

    also … nicht ganz der gleiche Bereich, aber ich habe eine Stelle als "(Junior) Machine Learning Engineer" zu besetzen. Was ich so an Bewerbungen bekomme war teils erfreulich, teils gruselig:
    -- Studienabgänger mit Master in diversen Fächern, können meistens nicht coden, sind aber prinzipiell geeignet --> gehen dann am Ende doch lieber zu größeren Firmen oder fordern 70k fix zum Einstieg obwohl ich sie sicherlich mindestens 1 Jahr ausbilden müsste.
    -- Bewerber mit etwas Berufserfahrung und laut CV "Python: 9/10" die im Gespräch eine Gehaltsvorstellung von 80k bei Full Remote haben, aber auf die Frage nach ihrem liebsten fortgeschrittenen Feature von Python sagen "ja, weil der Code so schön übersichtlich ist" und die nach Aufforderung ein Codebeispiel schicken, bei dem ich vor Scham im Boden versinken würde wenn ich das rausschicken würde.

    Also … ja, ich denke beide Seiten haben relevante Argumente. Allerdings sehe ich ganz deutlich, dass sich viele Leute auch ihre absolut mangelhaften Codingskills vergolden lassen wollen. Wenn dann keiner von denen die die Entscheidung über eine Einstellung treffen Ahnung haben worauf man achten muss, dann bekommen diese Leute am Ende auch noch genau das gewünschte Geld und können vor sich hin dilettieren und dabei Kohle verprassen die an anderen Ecken im Unternehmen besser gebraucht würde. Und am Ende heißt es "ja, der ganze Data Science Kram … haben wir auch mal versucht, hat nichts gebracht, wir bleiben lieber bei blablub"

    Mein Fazit: Ich stelle motivierte Werkstudenten und duale Studenten ein und entwickle sie über die Zeit. Das ist viel billiger, man kann die Leute genau so ausbilden wie man sie braucht, man kann über eine lange Zeit ein Vertrauensverhältnis bilden, und die Studis haben eine unbezahlbare Praxiserfahrung wenn sie mit ihrem Studium durch sind.
    Und weil ich ihnen interessante Aufgaben und eine gute Arbeitsatmosphäre biete, rennen sie mir auch nicht direkt nach dem Abschluss weg.

  12. Re: Artikel über Personalmangel und kein Wort zum Gehalt

    Autor: Eheran 28.05.22 - 20:59

    >oder fordern 70k fix zum Einstieg obwohl ich sie sicherlich mindestens 1 Jahr ausbilden müsste.

    Entweder gibt es einen Mangel, dann musst du genau das tun.
    Oder es gibt keinen Mangel, dann bekommt man, was man sucht - ohne viel zu zahlen und/oder ausbilden zu müssen.

    > Ich stelle motivierte Werkstudenten und duale Studenten ein und entwickle sie über die Zeit. Das ist viel billiger
    Klar ist das billiger, es sind Zwangspraktika und daher mit Aushebelung des Mindestlohns.

  13. Re: Artikel über Personalmangel und kein Wort zum Gehalt

    Autor: 43rtgfj5 28.05.22 - 21:11

    oknel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > doch nicht ERGO? wär für mich ein no go

    Nein, Versicherungen haben für mich keine Aktiengesellschaften zu sein. Ergo (Guter Wortwitz) fällt die Ergo für mich als AG raus, genau so wie die Allianz und einige andere.

    Wasserflasche schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Fazit: Ich stelle motivierte Werkstudenten und duale Studenten ein und entwickle sie über die Zeit.

    Das ist auch der richtige Weg, wenn der Markt nicht das liefert, was man will. Insofern - freut mich, dass ihr das auch tut. Kenne viele Firmen, die nur weinen, aber auch nichts dagegen tun.

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar ist das billiger, es sind Zwangspraktika und daher mit Aushebelung des Mindestlohns.

    Selten so einen Quatsch gelesen. Genau für so was sind Ausbildungen oder Duale Studiengänge da. So wie ich das lese, wird da auch ordentlich was gelernt bzw. weitergegeben von der Firma, alle mal besser als den Azubi/Werkstudenten nur Kaffee holen zu schicken.
    Ob man sich ein Duales Studium antun will, muss jeder selbst wissen. Alternativ muss man ehrlich mit sich selbst sein, und nicht 80k Einstieg verlangen, wenn man grade so ein sauberes Hello World hinkriegt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.05.22 21:17 durch 43rtgfj5.

  14. Re: Artikel über Personalmangel und kein Wort zum Gehalt

    Autor: Wasserflasche 28.05.22 - 21:38

    das ist falsch, die werkstudenten und dualen studenten bekommen alle deutlich mehr als mindestlohn.
    pflichtpraktikanten gibt es bei uns nicht.

    und nein, es ist vollkommen nicht vertretbar irgendwelche frischen uni-abgänger mit 70k einzustellen wenn dadurch die interne lohn-hierarchie vollkommen durcheinander gerät.
    und nochmal nein, man kann nicht einfach allen 10-20% mehr zahlen, um das problem zu lösen weil die meisten unternehmen eben diese kohle nicht haben.

    es ist nicht angemessen wenn berufseinsteiger, die selbst noch für ihre eigentliche arbeit ausgebildet werden müssen, aus welchen gründen auch immer direkt mehr verdienen will als 80% des arbeitsmarkts (zahl ist ausgedacht, größenordnung kommt ungefähr hin).
    wenn man krasse skills hat, okay, aber das ist eben nicht der regelfall. der ist: "ich kann laut meinem zeugnis informatik, mache mir aber einen knoten in die finger wenn ich tatsächlich mal versuche irgendwas reales zu lösen."

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