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Virtuelle Karten

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  1. Virtuelle Karten

    Autor: Kurohyou 25.07.19 - 10:25

    Solche Probleme sollten eigentlich gar nicht mehr existieren. Das ist alles nur dem ewiggestrigen Festhalten an Plastikkarten geschuldet. Mensch, wir haben das Jahr 2019.

    Bei virtuellen Kreditkarten kann dynamisches CVC/CVV problemlos umgesetzt werden. Auch ohne kompliziertes Display in einer Plastikkarte. Automatisch, nach jeder Transaktion. Ausserdem gibt es längst virtuelle Wegwerfkreditkarten (z.B. bei Revolut), die man einmalig verwenden kann und die dann ungültig werden. Betrug ist hier fast ausgeschlossen.
    Am POS kann dank CDCVM in einem Mobile Wallet (Apple/Google/Swatch Pay usw.) die Kreditkartennummer einer virtuellen Karte gar nicht mehr abgegriffen werden. Und wenn endlich mehr ATM mit NFC ausgestattet würden (gewisse Länder sind hier weiter als andere), dann bräuchte man nicht mal mehr eine Plastikkarte um einmal im Monat Notfall-Bargeld abzuheben.

    Aber nein, das moderne Zeugs ist ja alles so unsicher...

  2. Re: Virtuelle Karten

    Autor: Rocketeer 25.07.19 - 10:41

    Virtuelle Karten haben derzeit noch deutlich mehr Nachteile, als Vorteile.
    Ja super, man "schleppt" keine Plastikkarte mehr mit, okay.
    Dafür musst du immer dein Smartphone parat haben und das muss immer geladen sein. Akku leer und Thema erledigt. Natürlich gehen auch andere Smart-Devices, was das Problem aber nicht löst.

    Dann kommen noch weitere Faktoren, wie Bezahlterminals, die (vor allem im typischen Tante Emma-Laden nebenan) die oft nicht mit NFC ausgestattet sind (wenn es denn überhaupt schon Kreditkarten kann).
    Und dann hat noch weitere Effekte, wie zum Beispiel Strandspaziergang im Urlaub. Smartphone bleibt im Safe, die Kreditkarte in der Tasche in der Badehose. Will den sehen, der das mit seinem Smartphone macht. ;)

    Es gibt so viele Argumente, die gegen eine virtuelle Karte als einziges Mittel sprechen und bei allen ist es letztlich eine persönliche Abwägung... so oder so ist sie nur "anders" und derzeit schlicht nicht "besser".

  3. Re: Virtuelle Karten

    Autor: robinx999 25.07.19 - 10:48

    Da es hier nicht um den CVV Code geht, den man ja eigentlich praktisch nur für Bestellungen braucht würde eine Virtuelle Kreditkarte hier wohl nicht einschränken, man könnte ja beides haben. Wobei eh die Frage ist ob die zusätzlichen Verfahren die z.B.: eine SMS an den Karteninhaber schicken oder der Karteninhaber muss sich auf deren Portal einloggen hier nicht noch effektiver sind

  4. Re: Virtuelle Karten

    Autor: Kurohyou 25.07.19 - 13:57

    Ja, das ist jetzt halt vielleicht meine etwas andere Sicht der Dinge, da ich nicht aus Deutschland, sondern aus der Schweiz stamme. Bei uns ist contactless sehr weit verbreiet. Ich persönlich führe jeweils ca. CHF 60.- Not-Bargeld mit mir, welches ich etwa 1x im Monat aufstocken muss, weil mal wieder ein Laden von vorgestern nicht contactless anbietet und ich nicht mit Apple Pay bezahlen kann. Selbst in kleinen Läden oder auf Märkten kann man inzwischen contactless bezahlen. Auf Hofläden und in Foodtrucks ist z.B. inzwischen TWINT verbreitet. Ich wüsste nicht, weshalb ich, ausser momentan noch für den Bargeldbezug (wobei Postfinance jetzt gerade anfängt ihre ATMs mit NFC auszustatten), überhaupt noch eine Plastikkarte benötige.

    Das Argument mit dem Strand zieht auch nicht so ganz. Dafür gibt es z.B. Lösungen wie Swatch Pay. Bis 50 Meter wasserdicht und beinahe unendliche Laufzeit. In Mallorca z.B. funktionierte letztes Jahr in meinem Urlaub fast jede Strandbar mit Contactless.

    Und das mit der Akku-Laufzeit finde ich sowieso ein Phantom-Argument. Bei mir und auch bei meinem Umfeld ist das nie ein Problem. Man kann das Handy fast überall laden (Zuhause, Arbeit, Auto, Zug usw.). Und wenn man ja weiss, dass es mit dem Strom knapp wird, weil man z.B. viel unterwegs oder irgendwo in der Pampa in Afrika ist, dann kann man eine Power Bank mitführen.

  5. Re: Virtuelle Karten

    Autor: Jirun 25.07.19 - 18:06

    Kurohyou schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Das Argument mit dem Strand zieht auch nicht so ganz. Dafür gibt es z.B.
    > Lösungen wie Swatch Pay. Bis 50 Meter wasserdicht und beinahe unendliche
    > Laufzeit. In Mallorca z.B. funktionierte letztes Jahr in meinem Urlaub fast
    > jede Strandbar mit Contactless.
    >
    > Und das mit der Akku-Laufzeit finde ich sowieso ein Phantom-Argument. Bei
    > mir und auch bei meinem Umfeld ist das nie ein Problem. Man kann das Handy
    > fast überall laden (Zuhause, Arbeit, Auto, Zug usw.). Und wenn man ja
    > weiss, dass es mit dem Strom knapp wird, weil man z.B. viel unterwegs oder
    > irgendwo in der Pampa in Afrika ist, dann kann man eine Power Bank
    > mitführen.

    Also ich will nicht unbedingt lauter (1,2,3,4 ...) elektronische Geräte und Kabel mit mir rumschleppen... Aber das bin vielleicht auch nur ich.
    Und ich nehme sogar wenn ich unterwegs bin nur meinen Ausweis, Kreditkarte und Geld mit. Der Geldbeutel bleibt auch oft Zuhause.

  6. Re: Virtuelle Karten

    Autor: chefin 29.07.19 - 07:52

    Kurohyou schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solche Probleme sollten eigentlich gar nicht mehr existieren. Das ist alles
    > nur dem ewiggestrigen Festhalten an Plastikkarten geschuldet. Mensch, wir
    > haben das Jahr 2019.
    >
    > Bei virtuellen Kreditkarten kann dynamisches CVC/CVV problemlos umgesetzt
    > werden. Auch ohne kompliziertes Display in einer Plastikkarte. Automatisch,
    > nach jeder Transaktion. Ausserdem gibt es längst virtuelle
    > Wegwerfkreditkarten (z.B. bei Revolut), die man einmalig verwenden kann und
    > die dann ungültig werden. Betrug ist hier fast ausgeschlossen.
    > Am POS kann dank CDCVM in einem Mobile Wallet (Apple/Google/Swatch Pay
    > usw.) die Kreditkartennummer einer virtuellen Karte gar nicht mehr
    > abgegriffen werden. Und wenn endlich mehr ATM mit NFC ausgestattet würden
    > (gewisse Länder sind hier weiter als andere), dann bräuchte man nicht mal
    > mehr eine Plastikkarte um einmal im Monat Notfall-Bargeld abzuheben.
    >
    > Aber nein, das moderne Zeugs ist ja alles so unsicher...

    Stimmt. Meine Kreditkarte ist weg wenn die mir einer klaut. Deine Daten im Handy sind noch da, weil dupliziert. Du merkst den Verlust erst beim Bezahlen, wenn es heist: Konto gesperrt. Und du bist zu 100% von Strom und Internet bzw Mobilfunk abhängig. Meine Karte funktioniert sogar ohne Strom am Ende der Welt. Ich kann immer noch mit meiner Unterschrift bezahlen. Völlig ohne Elektronik. Ein Stück Papier reicht

  7. Re: Virtuelle Karten

    Autor: Kurohyou 02.08.19 - 11:27

    Genau, deine Karte ist weg und kann vorübergehend bis zum Contactless-Limit missbraucht werden. Wenn mein Smartphone weg ist, kann das nicht passieren (ausser bei Google Pay, weil Google hier geschlampt hat). Zudem: Wie soll mir eine virtuelle Karte physisch gestohlen werden? Das ist unmöglich. Dass meine Kreditkartendaten online entwendet werden, ist theoretisch möglich. Aber das kann auch dir passieren. Und dann stehst du wie ich auch vor der Kasse und es heisst: Konto gesperrt. Dagegen hilft ein einfaches Mittel: zwei virtuelle Karten, eine fürs Onlineshopping und eine für Apple Pay (z.B. bei Revolut so möglich). Wenn mein Mobiltelefon gestohlen wird, passiert gar nichts. Ich setze einfach das neue Phone auf, füge die selbe virtuelle Karte wieder hinzu und gut ist. Dank Tokenization kann auf dem Smartphone meine eigentliche Kreditkartennummer gar nicht missbraucht werden, weil sie dort gar nicht vorhanden ist (und auch beim Bezahlvorgang nie irgendwo übermittelt wird).

    Apple Pay mit einer virtuellen Kreditkarte funktioniert auch ohne Internet oder Mobilfunk, vollommen offline. Weltweit in jedem abgelgenen Winkel. Und wo um alles in der Welt bezahlst du noch mit Unterschrift? Selbst in Afrika oder Südamerik ist mir das nie untergekommen. Bei uns in der Schweiz das letzte Mal vor ca. 25 Jahren. Wenn schon, dann via Chip oder Magenetstreifen und Pin.
    Das wirklich einzige Argument, bei dem du halbwegs einen Punkt hast, ist beim Strom des Mobiltelefons. Aber wie schon oben geschrieben: Wer geht ans Ende der Welt ohne Powerbank?

    Btw: Ich habe schon noch eine physische Karte (contactless deaktiviert). Und zwar aus drei Gründen: Um ca. 1x im Monat meine Bargeldreserven wieder aufzustocken (letztmals Mitte Juni, habe gerade nachgeschaut), als Überbrückung zwischen altem und neuem Phone (falls es denn jemals gestohlen würde) und für den regelmässigen Bargeldbezug im Urlaub in Ländern mit schlechter Infrastruktur (wie z.B. in unserem Botswana-Urlab vor 2 Jahren).

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