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Firefox ist nicht Nutzerorientiert

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  1. Re: Firefox ist nicht Nutzerorientiert

    Autor: Xar 06.08.21 - 10:16

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also wurde schon in 2009 mit der alten API die 20 Millionen Marke geknackt
    > : meine logische Schlussfolgerung bewahrheitet sich also voll. Weltweit
    > erreichte FF noch vor 2014 einen zweisteliigen Prozentanteil, ebenfalls wie
    > geschlussfolgert! Adblocker sind und waren wortwörtlich gigantisch, während
    > die 5 Millionen aus deiner Suggestivfrage nur 7,7%(LoL) der tatsächlichen
    > 65% Millionen Verbeblocker darstellen. (Bei der nächsten Recherche
    > vielleicht ein bisschen weniger schlampen?),

    Wer schlamt hier genau?
    Ich schrieb von uBlock Origin, du von ALLEN Adblockern....
    Und da Werbung und Tracking oft miteinander verwoben sind, könnten die genannten 42,7% auch zum teil nur Trackingblocker haben.
    Zudem steht dort nur allgemein von "Ad-blocking software", nicht dass es explizit BrowserAddOns sein müssen.
    statista nennt ja zB selbst den "Adblock Browser for Android". Definitiv kein AddOn.


    Außer natürlich, du meinst das mit den 65 mio.
    Da steht explizit: "AdBlock, a popular blocking extension, is reported to have more than 65 million users"
    Jetzt wird es aber schwierig.
    Weil dann sagt die Zahl der uBlock Origin Nutzer NICHTS aus, da AdBlock ein anderes AddOn ist.
    Bei Google steht das mit >10 Mio Nutzer, bei AMO mit knapp unter 1 Mio Nutzer, die Entwickler selbst schreiben für Firefox "über 10 Mio downloads". Nun kann man aber schwer von reinen Downloadzahlen auf tatsächliche Nutzer schließen.
    Dazu kommt dann noch sowas wie "AdBlock for Samsung Internet" (das erhält man, wenn man von der Webseite der Entwickler auf AdBlock for Android klickt).

    Scheint also weit gefasst zu sein, woher die 65 Mio kommen. Das uBlock Origin alleine beim Firefox auf 7,7% dieses Wertes kommt spricht meiner Meinung nach für das AddOn.

    > wobei das acht-belibteste Plugin in
    > deiner(wahrscheilich Deutschlandweiten) Statistik auf rund 1,5 Millionen
    > Downloads kommt. Rechne das mal von den 7,7% für DE auf 100% für die ganze
    > Welt hoch.

    Du könntest dir auch einfach selbst die Quelle ansehen:
    addons.mozilla.org
    Nein, es gilt nicht nur für Deutschland.
    uBlock Origin ist auch nicht das meist genutzte aller AddOns laut AMO - sondern Platz 1 unter den Empfohlenen und Platz 2 von allen nach Adblock Plus (was wiederum nicht AdBlock ist) mit rund 5,5 Mio Nutzern

    Die beiden zusammen machen also schon über 10 Mio aus.
    Und dann wie oben gesagt, kommen noch andere Browser und Browserübergreifende Dinge, wie die ganzen Versionen von AdBlock hinzu und schon ist man Neunstellig.

    > Aber was kann man schon von jemanden erwarten, der Mathe
    > bevorzugt durch Schlagworte ersetzt?
    Och wie süß. Dir gehen die Argumente aus, wie?

  2. Re: Firefox ist nicht Nutzerorientiert

    Autor: Ach 08.08.21 - 22:57

    Wow, du bist immer noch am lavieren, am zusammenstückeln und zusammenwünschen passender Ergebnisse aus der AMO! Nach so langer Beschäftigung mit dem Thema ist dir noch nicht aufgefallen, dass aus den AMO zwar hervorgeht, dass die Nutzerzahlen in die Millionen reichen, aber dass die AMO nicht taugt, davon absoluten Zahlen- und Prozentwerte abzuleiten? Bevor du noch weiter in die Dunning-Kruger-Ecke abrutschst, folgt jetzt gleich ein kleine Orientierung, wie eine amtliche Recherche aufzuziehen ist. Zuvor benatworte ich aber noch kurz ein paar BTWs, die sich im Laufe der Diskussion angesammelt haben. Ansonsten verabschiede ich mich schon mal im Voraus, weil mir jetzt ernsthaft die Zeit davon rennt. Also schon mal tschü.

    FP steht stellvertretend für „Face Palm“.
    ● Ein “Adblock Browser for Android“ ist ein vollwertiger browser mit vorinstalliertem AsBlock Plugin, also zu einem mit AdBlock Plugin erweiterten Browser identisch.
    ● Leute die Werbung schon in ihrem Router oder über ihre VPN aus dem Datenstrom filtern, gehören zu den fortgeschrittenen Anwendern, deren Anteil im sich im unteren einstelligen Prozentbereich bewegen dürfte. Die sind aber sowieso schon alle abgedeckt, via einer 10% Sicherheit auf das Endergebnis.
    ●. Tree-Style-Tab hatte ich bereits 2x ausprobiert. Ist halt etwas ganz anderes als mehrreihige Tabzeilen, für meine Zwecke also leider nicht wirklich zu gebrauchen.
    BTWs steht für By The Way’s.

    Berechnung der ungefähren Anzahl weltweit verwendeter FF Erweiterungen bis 2017(alte API) :

    ● Weltweite Nutzung des Internet in 2017 : 3,77 Milliarden Quelle : „Digital Report 2017“
    => https://wearesocial.com/de/Special-Reports/global-digital-report-2017-digital-ist-deutschland
    ● Prozentualer Anteil des FF Browsers in 2017 : 11,8% Quelle : Wikipedia
    => https://de.wikipedia.org/wiki/Webbrowser#Marktanteile_und_deren_Messung
    ● Prozentanteil der Browser mit installiertem adBlocker in 2017 : im Durchschnitt verschiedener Markterhebungen zwischen 30% und 40%. Quelle : „backlinko“
    => https://backlinko.com/ad-blockers-users#reasons-for-using-ad-blockers-us
    ● Sicherheit : 10%

    Ergebnis :

    = 3,77 Milliarden x 11,8% x 35% x (100% -10% = 90%)
    = 0,140 Miliarden bzw.
    = 140 Millionen.

    An dieser Stelle kann man einmal auf die AOM Datenbank zurückgreifen, nicht zum Zählen aber zum Erfahren der Installationsverhältnisse, um einen Eindruck dafür zu bekommen, in welchen Anteilen sich die verschiedenen Erweiterungen auf AdBlocker und auf andere Plugins verteilen. Dabei summieren sich die Benutzer der drei AsBlocker (AdBlockPlus | uBlockOrigin | AdBlockUltimate) aus den ersten 25 meist verwendeten Plugins auf 11,9 Millionen und die Benutzer des Restes der 25 Plugins schon auf 25,4 Millionen. Wenn man bedenkt, dass auf den anschließenden Seiten so gut wie keine adBlocker mehr erscheinen, kann man wohl mit zimlicher Sicherheit anehmen, dass doppelt so viele Nutzer andere Erweiterungen Nutzen, also in 2017 140 Millionen x 200% = 280 Millionen. Mit ebenso hoher Sicherheit darf man wohl annehmen, dass mindestens ein viertel aller Plugins aus 2017, die natürlich nicht kompatibel waren mit der neuen API aus 2018, bis heute nicht wieder zurück kamen, weil sie die deutlich verschärften Sicherheitsansforderungen unterliefen. Das ergibt dann ungefähr 70 Millionen FireFox Unser, die ein oder mehrere für sie mehr oder weniger wichtige Programmfunktionen verloren haben.

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