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was eine Milchmädchenrechnung

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  1. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: Ferax 13.05.11 - 18:22

    Was hier wieder für ein "Krieg" herrscht.


    Ich fasse mal zusammen: Beide sind auf ihre weise "teuer" und müssen bezahlt werden.

    MS hat kalkulierbare Kosten
    Linux hat weniger kalkulierbare, da sie flexibler sind und somit mehr Anpassungen anfallen.


    Der entscheidende Punkt, der auch schon gesagt wurde, ist, dass man bis zum Umstieg und laufenden Linux Betrieb immense Mehrkosten hat.
    Die Frage ist wie teuer sind diese Kosten und wann ist das System rentabel geworden.

    Man stelle sich die gesamten Datenbanken vor, die eigenerstellten mit MS Access, die vielen GPOs usw. Mir tut die IT leid, für das was sie nachher in Händen halten.
    Für mich ist Linux immer noch zu unflexibel, auch wenn es mehr in Sachen Wissen und verstehen zielt.
    Wenn ich da gerade an unsere User denke, denen ich dann Support geben muss, mit Tools die nicht mehr funktionieren, mit kompletten Wegen die nicht mehr realisierbar sind, dann bin ich wohl schon fast wieder bei der guten alten Turnschuh IT.

  2. Re: was die angestellten wohl wirklich davon halten? ...

    Autor: frostbitten king 13.05.11 - 18:45

    Sorry, aber dieser Autovergleich trifft die Stecknadel in der Mitte vom Kopf ;).
    Es ist exakt dasselbe. Bei einem neuen Auto wo die Armaturen ein wenig anders sind sagt der Kunde auch nicht... wie funktioniert das da. Ich kenn mich nicht aus. Der Unterschied beim Auto ist, da hat der Kunde begriffen, dass er in Prinzipien denken muss (oder zumindest macht er es intuitiv). Er weiß, irgendwo muss ein Lenkrad (nonaned) sein, irgendwo eine Geschwindigkeitsanzeige, Drehzahlmesser, etc etc. Da ist es auch kein Problem. Also warum will er es dann nicht beim Computer lernen. NEIN, da muss der DAU immer alles auswendig ohne dass er denkt machen. Ich schalte den PC ein, ich schalte mein Hirn aus, ich klicke exakt hier, und da und dort ohne zu wissen was ich tue, weil ich es mir nicht merken will, wie ich eine CD brenne (reales bsp: meine Schwester), nein sie will einfach nicht prinzipiell verstehen was dabei abgeht. Wenn sie das täte, würde sie nicht nach 3 Wochen vergessen wie man dieses (verdammte) Programm bedient, weil sie statt in Prinzipien zu arbeiten einfach nur stur blind drückt. Conclusio, der Autovergleich passt wie Dornröschens Schuh.

  3. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: IrgendeinNutzer 13.05.11 - 18:54

    Ferax schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was hier wieder für ein "Krieg" herrscht.
    >
    > Ich fasse mal zusammen: Beide sind auf ihre weise "teuer" und müssen
    > bezahlt werden.
    >
    > MS hat kalkulierbare Kosten
    > Linux hat weniger kalkulierbare, da sie flexibler sind und somit mehr
    > Anpassungen anfallen.
    >
    > Der entscheidende Punkt, der auch schon gesagt wurde, ist, dass man bis zum
    > Umstieg und laufenden Linux Betrieb immense Mehrkosten hat.
    > Die Frage ist wie teuer sind diese Kosten und wann ist das System rentabel
    > geworden.
    >
    > Man stelle sich die gesamten Datenbanken vor, die eigenerstellten mit MS
    > Access, die vielen GPOs usw. Mir tut die IT leid, für das was sie nachher
    > in Händen halten.
    > Für mich ist Linux immer noch zu unflexibel, auch wenn es mehr in Sachen
    > Wissen und verstehen zielt.
    > Wenn ich da gerade an unsere User denke, denen ich dann Support geben muss,
    > mit Tools die nicht mehr funktionieren, mit kompletten Wegen die nicht mehr
    > realisierbar sind, dann bin ich wohl schon fast wieder bei der guten alten
    > Turnschuh IT.


    Sehr guter Beitrag, du hast es auf den Punkt gebracht.

  4. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: BasAn 13.05.11 - 19:43

    Ihr habt die Hauptpunkte vergessen die zu LiMux führten:

    »Florian Schießl, the deputy project coordinator for LiMux, explains: “Microsoft has shown us what it means to be dependent on a vendor.”
    “It was from this experience of being totally at the mercy of an external party that we wanted to take the road to more independence”, Schießl says.«

    http://www.osor.eu/studies/declaration-of-independence-the-limux-project-in-munich

  5. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: EgoTroubler 13.05.11 - 20:11

    tataaa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der IBM Mitarbeiter kostet 1500 Euro am Tag.
    ähm - das bekommst Du schon bei deutlich weniger komplexen Projekten um die 900-1200¤ - und aufwendiger umso billiger - vor allem wenn's dann auch noch gute Werbung für die IBM ist... (eigene Erfahrung - kein tumbes Vermuten)

    > Die Schulungskosten der
    > Umstellung sind höher als eine Lizenz von WIN 7 und MS Office.
    Klasse - wir haben grad von Office 2003 auf Office 2010 umgestellt und Windows XP auf 7 - das waren insgesamt 4 Schulungen je Nutzer... gut es haben nicht alle in Anspruch genommen, aber die meisten. Was macht das für einen unterschied zu einer Linux Schulung, vor allen wenn es nur um Office Anwendungen geht?

    > OK eine
    > Dienstleistung kann man anders abschreiben. Ich glaub an keine
    > Kosteneinsparung sondern unterm Strich wird es teurer. Ich bin kein MS Fan
    > aber über ein Linux Desktop am Arbeitsplatz für ich mich als ( wie wurden
    > die genannt ??? ) Kunde nicht freuen.
    Welchen Nachteil hättest Du dadurch? Internet geht, Mail geht, Office geht, EDI geht und alles muß sich von der Bedienung noch nicht mal großartig zu Windows unterscheiden, je nach GUI die zum Einsatz kommt.
    Dazu noch: (fast) keine Virenprobleme mehr. Und der Support/ die Administration ist wesentlich einfacher, was dem Benutzer auch zu gute kommt, da ihm schneller geholfen werden kann.

  6. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: taudorinon 13.05.11 - 21:07

    Ferax schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was hier wieder für ein "Krieg" herrscht.
    >
    > Ich fasse mal zusammen: Beide sind auf ihre weise "teuer" und müssen
    > bezahlt werden.
    >
    > MS hat kalkulierbare Kosten
    > Linux hat weniger kalkulierbare, da sie flexibler sind und somit mehr
    > Anpassungen anfallen.

    Eine Migration hat immer unkalkulierbare Kosten. Ein Umstieg auf Win7 kann auch Kompatibilitätsprobleme erzeugen. Es gibt ja schließlich noch Fachanwendungen die nicht direkt von MS kommen und evtl. angepasst werden müssen.

    > Der entscheidende Punkt, der auch schon gesagt wurde, ist, dass man bis zum
    > Umstieg und laufenden Linux Betrieb immense Mehrkosten hat.
    > Die Frage ist wie teuer sind diese Kosten und wann ist das System rentabel
    > geworden.

    Die Frage wurde ja vor Projektbeginn gestellt. Für die Stadt München scheint sich die Migration langfristig auszuzahlen, sonst hätte man das Projekt nicht über 7 Jahre vorangetrieben.

    > Man stelle sich die gesamten Datenbanken vor, die eigenerstellten mit MS
    > Access, die vielen GPOs usw. Mir tut die IT leid, für das was sie nachher
    > in Händen halten.

    Wenn es nach den Wünschen der Projektbeteiligten geht, haben sie hinterher eine platformunabhängige Datenbasis die mit viel weniger Aufwand auch auf andere Systeme portiert werden kann. Der Aufwand muss nun einmalig erledigt werden. Dafür ist man hinterher Anbieterunabhängig.

    > Für mich ist Linux immer noch zu unflexibel, auch wenn es mehr in Sachen
    > Wissen und verstehen zielt.

    Als System ist Linux doch sehr flexibel und lässt sich für viele verschiedene Einsatzzwecke anpassen.
    Wenn du auf die Software anspielst, muss natürlich im Vorfeld geklärt werden ob die Bedürfnisse gedeckt werden können.

    > Wenn ich da gerade an unsere User denke, denen ich dann Support geben muss,
    > mit Tools die nicht mehr funktionieren, mit kompletten Wegen die nicht mehr
    > realisierbar sind, dann bin ich wohl schon fast wieder bei der guten alten
    > Turnschuh IT.

    Du musst ja den Support nicht geben oder bist du etwa in München beschäftigt?

  7. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: irata 13.05.11 - 21:45

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil bei kommerziellen Projekten die Dokumentationslage immer besser ist -
    > und im Falle von Windows die deutlich weitere Verbreitung auch eine
    > deutlich größere Community plus ein deutlich besser getestetes und
    > praxisorientiertes Produkt bedeutet. Das gleiche gilt natürlich auch im
    > umgekehrten Fall für Linux im Serverbereich.

    Bist du jetzt Idealist oder Fantast?
    Der kleine Unterschied zwischen Theorie und Praxis nennt sich "Realität" ;-)

  8. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: Ferax 13.05.11 - 22:45

    taudorinon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Migration hat immer unkalkulierbare Kosten. Ein Umstieg auf Win7 kann
    > auch Kompatibilitätsprobleme erzeugen. Es gibt ja schließlich noch
    > Fachanwendungen die nicht direkt von MS kommen und evtl. angepasst werden
    > müssen.
    >

    Ein Umstieg innerhalb der Plattform ist weitaus unproblematischer als eine komplette Datei und Systemstruktur einzuführen.
    Das Dateisystem, die Rechteverwaltung, die jeweiligen Facheinstellungen sind bei Win7 immer noch dort zu finden, wo sie auch unter XP sind. Ich kann jedenfalls bei unserer Teststellung auf Win7 keine Probleme erkennen.

    > Die Frage wurde ja vor Projektbeginn gestellt. Für die Stadt München
    > scheint sich die Migration langfristig auszuzahlen, sonst hätte man das
    > Projekt nicht über 7 Jahre vorangetrieben.
    >

    Netter Leichtsinn von dir. Heut zu Tage geht es nicht immer ums Geld sondern größtenteils ums Image und dann gefolgt von Sparpotentzial kurzfristig was von mittelfristigen und langfristigen Kosten aufgefressen wird.
    Ich würde nicht sagen, dass das System auf IT Wunsch und Wissen eingeführt wurde, das entscheiden andere Köpfe größtenteils.


    > Wenn es nach den Wünschen der Projektbeteiligten geht, haben sie hinterher
    > eine platformunabhängige Datenbasis die mit viel weniger Aufwand auch auf
    > andere Systeme portiert werden kann. Der Aufwand muss nun einmalig erledigt
    > werden. Dafür ist man hinterher Anbieterunabhängig.
    >

    Einmal? Pro Fachanwendung? Und dann ziehen die Software Hersteller direkt am gleichen Strang? Wenn ich alleine an das KFZ Zulassungssystem von meinem alten Arbeitgeber zurück denke, wie kompatibel das deutschlandweit sein musste usw.
    Hier sprechen auch Landesvorgaben eine Rolle! So einfach wie sihc das hier manch einer vorstellt ist es gewiss nicht. Es gibt Bundeszertifikate, die von der Software erfüllt sein müssen bevor man diese nutzen darf und andere politische Entscheidungen.


    > Als System ist Linux doch sehr flexibel und lässt sich für viele
    > verschiedene Einsatzzwecke anpassen.
    > Wenn du auf die Software anspielst, muss natürlich im Vorfeld geklärt
    > werden ob die Bedürfnisse gedeckt werden können.
    >

    Im Heimnetz vllt. Ein Betrieb ist besser aufgehoben wenn das System Homogen, einfach und administrierbar ist und das ganze möglichst wartungs- und störfrei.
    Ich bin auch fast dazu geneigt alles auf Terminalbasis zu machen, falls man keine gutes Software Deployment besitzt.

    > Du musst ja den Support nicht geben oder bist du etwa in München
    > beschäftigt?

    Achso, das ist nicht mein Bier, deswegen regen sich hier so viele darüber auf?
    Ich habe schon bei 2 Behörden gearbeitet und nun in einem ehemals öffentlichen Krankenhaus. Ich bin schon ein IT Kamerad was solche Dinge angeht und kann es voll und ganz nachvollziehen, wie es da z.Z. zu geht. Ich habe schon viel erlebt und bin deshalb der klaren Meinung, dass man von solchen "Vorreiter" Rollen auf diesem Weg absehen sollte. Es gibt genug Technologien die ebenfalls Geld sparen, wie eben Software Deployment, eine gute TC - TS oder Cloud Basis.

    Ganz davon ab, dass MS Produkte verbreitet sind uns somit auch die Formate der Anwendungen. Wenn mir heute einer eine OO Datei schickt bekomme ich schon das schmunzeln, und nun stelle man sich eine Behörde vor, die Kompatibel für das Volk sein soll und OpenSource Dateitypen verschickt, wo sich eine Frau mitte 40 am Heim-PC fragt was sie damit anfangen soll ;-)

  9. Re: Schulung einmalig, Lizenzkosten immer wieder

    Autor: sacridex 14.05.11 - 01:27

    POKE 59458,62 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sacridex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eine Schulung ist einmalig, Lizenzkosten fallen immer wieder an.
    > > Somit kann Linux nur günstiger kommen.
    >
    > Aha und Linux ändert sich nie wieder und alles wird immer genau so
    > funktionieren und ablaufen wie es jetzt gerade der Fall ist? Ubuntu 16 wird
    > sich nicht von Ubuntu 10 unterscheiden? LibreOffice 10 wird genauso
    > aussehen wie LibreOffice 3?

    Von Windows XP zu Windows 7 wirst du auch Schulungen brauchen, genau wie von Windows 10 auf Windows 16....
    Das sind alles aber Konstanten, daher vernachlässigbar, vorallem, da sie bei beiden Systemen auftreten würden.
    Nur bei Windows fallen stetig Lizenzkosten an, und zwar mit JEDER neuen Version...
    Deshalb kann es langfristig nur teurer sein!

  10. Re: Wie armseelig und peinlich?

    Autor: Anonymer Nutzer 14.05.11 - 05:43

    sacridex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Von Windows XP zu Windows 7 wirst du auch Schulungen brauchen, genau wie
    > von Windows 10 auf Windows 16....
    > Das sind alles aber Konstanten, daher vernachlässigbar, vorallem, da sie
    > bei beiden Systemen auftreten würden.
    > Nur bei Windows fallen stetig Lizenzkosten an, und zwar mit JEDER neuen
    > Version...
    > Deshalb kann es langfristig nur teurer sein!
    >

    Wer für Windows 7 auch noch Schulungen braucht oder wenn sich auch nur irgendwo irgendwas am Office geändert hat und dies auch noch ohne irgendeinen Bezug einer für das System relevanten administrativen Tätigkeiten nachzugehen, das ist doch wirklich schon mehr als peinlich!

    Was voll Idioten werden hier im Lande auch noch als Fachkräfte deklariert?

    Sicherlich braucht es etwas Zeit bis man sich eingearbeitet hat, aber dies doch letztendlich nur für die Administration oder Tätigkeit welche in diesen Bereich vordringen, wie z.B. Konfiguration/Vorlagenerstellung.

    Aber wie viele brauchen schon Schulungen nur weil sich die Optik eines Icon auf dem Desktop verändert hat (so in etwa und selbst erlebt). Normal sollte man von einem Mitarbeiter erwarten können dass so etwas keiner Schulung bedarf und ein nötiges Wissen zu seiner Arbeit am System eine Selbstverständlichkeit ist.

    Leider sitzen sehr häufig die falschen Leute am Platz. Da fängt allerdings dann schon ganz oben an und arbeitet sich nach unten durch. Schon weil jene die dann einmal oben sind es nicht mögen wenn der eine Person aufkreuzt die es richtig kann, können die unteren Plätze nicht besser oder hochwertig sein.

    In vielen Behörden herrscht immer noch eine solche Struktur. Von wirklichen Teamwork, auch um sich gemeinsam weiterzuentwickeln, keine Spur und auch nicht erwünscht.

    Gut, letzteres hat nicht mehr mit einem System zu tun, egal ob Windows, Mac, Solaris oder Linux usw...

    Linux verlangt etwas an Umstellung. Das ist richtig und habe ich gerade dieses Jahr bei meiner Umstellung hier im Hause selbst erleben dürfen. Anfängliche Fehler und Probleme bleiben auch nicht aus. Aber so gravierend sind diese heute keinesfalls mehr.

    Ich nehme noch nicht einmal mich selbst und meinen Kenntnisstand als Vorgabe, sondern, - und dies mache ich eigentlich immer - schalte von mir aus 100 Gänge zurück. Versuche mich in die Lage einer Person zu versetzen und deren Vorteile - sollte eigentlich jeder haben - zu entdecken. Leider werde ich dann schnell und häufig eines besseren belehrt. Wenn man sich dann anschaut was diese Leute für Schulungen und Zertifikate vorzuweisen haben ist das wie ein tritt zwischen die Eier. Aber so dass diese einem oben wieder herauskommen...

  11. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: Captain 14.05.11 - 08:15

    tataaa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der IBM Mitarbeiter kostet 1500 Euro am Tag. Die Schulungskosten der
    > Umstellung sind höher als eine Lizenz von WIN 7 und MS Office. OK eine
    > Dienstleistung kann man anders abschreiben. Ich glaub an keine
    > Kosteneinsparung sondern unterm Strich wird es teurer. Ich bin kein MS Fan
    > aber über ein Linux Desktop am Arbeitsplatz für ich mich als ( wie wurden
    > die genannt ??? ) Kunde nicht freuen.

    Es wäre mir persänlich egal, obb ich an Linux oder Win 7 arbeite, Hauptsache, die Kugel rollt, alles andere ist einfach nur starrsinnige Denkweise..

  12. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: Captain 14.05.11 - 08:25

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tataaa schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > der IBM Mitarbeiter kostet 1500 Euro am Tag.
    >
    > Zum einen hätte ich gerne einen Beleg für diese Zahl, zum anderen wüsste
    > ich nicht warum man bei einer komplett kommerziellen Lösung weniger
    > Mitarbeiter für die Betreuung bräuchte als bei einer nicht kommerziellen.
    >
    Was er hier vergisst, ist die "inoffizielle" Schulung, d.h. die Weitergabe von Wissen an geschulten Leuten an noch nicht geschulte im Rahmen der täglichen Arbeit. Wenn ich einen in der Abteilung schule, kann er bereits einfache Fragen der anderen beantworten...

    > > Die Schulungskosten der
    > > Umstellung sind höher als eine Lizenz von WIN 7 und MS Office.
    >
    > Aber die Schulung macht man für jeden Mitarbeiter nur einmal, die Win7 und
    > MS Office Lizenz muss man alle paar Jahre neu kaufen, denn dann kommt Win8
    > und Win9 und Win10... und natürlich auch immer wieder ein neues MS Office
    > dazu. Hingegen muss der Mitarbeiter nie wieder geschult werden, bis er in
    > Rente geht und durch einen neuen ersetzt wird. Und es wird ja nicht jeder
    > Mitarbeiter einzeln geschult, sondern immer eine ganze Gruppe auf einmal.

    Jemanden nur einmal Schulen ist Mumpitz, MA müssen ständig aufgefrischt werden....

  13. Re: was die angestellten wohl wirklich davon halten? ...

    Autor: Captain 14.05.11 - 08:29

    POKE 59458,62 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > evilchen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Zeiten wo heimprogrammierer versucht haben Windows tolle Welt der
    > > Fenster zu immitieren sind schon einige Zeit vorbei.
    > > Wer wann von wem abkupfert, ist längst nicht mehr klar erkennbar.
    > > Dass viele Innovationen in Bedienerfreundlichkeit und Handling aus der
    > OSS
    > > Ecke kommen
    >
    > Das sollte man denen von Open/LibreOffice mal sagen, evtl. machen die mal
    > was innovatives oder ne GUI, bei der ich mir nicht wie im Jahr 1992
    > vorkomme... Gerade Impress hinkt Powerpoint Jahrzehnte hinterher.

    Die GUI von OO ist funtionell, aber alles muss per Grafik aufgepimpt werden, nur damits tuffig aussieht.

  14. Re: was die angestellten wohl wirklich davon halten? ...

    Autor: Captain 14.05.11 - 08:31

    le_baptiste schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nunja, ich habe jahrelang mit MS office gearbeitet und eines tages dachte
    > ich mir, was soll ich denen die kohle in den hintern schieben, probierste
    > mal openoffice. naja was soll ich sagen, da muss man schon SEHR tolerant
    > sein um diesen wechsel gut zu finden, oder ein linux-nerd

    oder sehr unflexibel, um es nicht gut zu finden...

  15. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: Captain 14.05.11 - 08:36

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Zum einen hätte ich gerne einen Beleg für diese Zahl, zum anderen wüsste
    > ich nicht warum man bei einer komplett kommerziellen Lösung weniger
    > Mitarbeiter für die Betreuung bräuchte als bei einer nicht kommerziellen.
    >
    > Weil bei kommerziellen Projekten die Dokumentationslage immer besser ist -
    > und im Falle von Windows die deutlich weitere Verbreitung auch eine
    > deutlich größere Community plus ein deutlich besser getestetes und
    > praxisorientiertes Produkt bedeutet. Das gleiche gilt natürlich auch im
    > umgekehrten Fall für Linux im Serverbereich.

    rofl, du bist ein Komiker...
    zu jedem Linux Prob brauche nur wenige Klicks inkl. Google um das Prob zu lösen, falls man nicht durch Einsatz des gesunden Menschenverstands selber auf die Reihe bekommt *ggg

  16. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: Captain 14.05.11 - 08:44

    Wohlhabender Manager schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehr richtig erkannt, Mir scheint, als sei die Amortisationsdauer dieser
    > Investition unverhältnismäßig hoch, da helfen auch keine Kugelschreiber
    > mehr.

    Das bezweifel ich..


    > "Das durch den Wegfall von Lizenz- und Hardwarekosten eingesparte Geld kann
    > an anderer Stelle eingesetzt werden."

    das stimmt...

    > ja und zwar wird es in die Schulung der Mitarbeiter gesteckt werden müssen.

    Ach, beim Verbleib bei Windows muss keiner geschult werden? Auf welchem Stern lebst du denn?

    > Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie groß das Geschrei ist,
    > wenn statt des eben erlernten Desktops nach
    > einem Distributionsupgrade plötzlich Unity (oder ein anderer Desktop) auf
    > dem Bildschirm erscheint.
    >

    Bei Vorab Information und Schulung wird keiner schreien, ausser ein paar extrem lernresistenten Leuten, aber die hat man auch bei Win..

    > Tut mir leid, aber ich halte den Einsatz von OpenSource im Geschäftsbetrieb
    > nach wie vor für eine Schnapsidee.

    Ich wette, das du bei einem Software Riesen arbeitest *ggg

    > "Von oben oktroyiert" klappt eine solche Umstellung nicht.

    Das ist Quark. Wenn der Chef Linux nutzt und es rüberbringen kann, das es gut ist, dann ist die Akzeptanz bei dem Rest der Leute sehr hoch.

    > Linux müßte sich erst im Heimanwenderbereich durchsetzen, bevor man darüber
    > nachdenken kann, es auch im Büro einzusetzen (halt eine sogenannte
    > "Graswurzelinnovation").

    Völlig unsinniger Denkansatz, aber du hast wohl eher Angst, das die MA erkennen, was auf der Arbeit gut funzt, kann zu Hause auch nicht schlecht sein. Vielleicht ist ja dann dein Job in Gefahr *ggg

  17. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: Captain 14.05.11 - 08:47

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > taudorinon schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich mag mich täuschen, aber ich glaube die EDV-Abteilung wird wohl
    > steuern
    > > welche Upgrades auf dem Rechner landen und welche grafische Oberfläche
    > der
    > > Systemstandard ist. Sind ja schließlich keine Privatrechner.
    >
    > Ich mag mich täuschen, aber die Lebensdauer von GNOME2 ist begrenzt. Und
    > welcher Admin will schon, dass veraltete, nicht mehr unterstützte Software
    > eingesetzt wird.

    Du würdest dich wundern, wie oft noch der veraltete IE6 eingestzt wird, auch gegen den Willen von Admins *gfgg

  18. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: Captain 14.05.11 - 08:49

    bernd71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was die "Kritiker" gerne unter den Tisch fallen lassen oder vielleicht
    > einfach nicht wissen: es wurde die komplette IT-Infrastruktur durchforstet
    > und soweit wie möglich gerade gezogen. Das ist ein wenig mehr als nur ein
    > Betriebssystem und Office gewechselt.
    > Da eine Kosten-/Nutzenrechnung anhand des Tageslohnes eines IBM
    > Mitarbeiters in Relation zu Lizenkosten zu machen ist schon sehr einfältig,
    > oder?

    Aber das "Gradeziehen" der Struktur ist eine mehr und minder einmalige Sache, je nach Kompetenz der zurückbleibenden Admins...

  19. Re: Schulung einmalig, Lizenzkosten immer wieder

    Autor: Captain 14.05.11 - 08:51

    sacridex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Schulung ist einmalig,


    träum weiter...

  20. Re: Wie armseelig und peinlich?

    Autor: Captain 14.05.11 - 08:56

    firehorse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer für Windows 7 auch noch Schulungen braucht oder wenn sich auch nur
    > irgendwo irgendwas am Office geändert hat und dies auch noch ohne
    > irgendeinen Bezug einer für das System relevanten administrativen
    > Tätigkeiten nachzugehen, das ist doch wirklich schon mehr als peinlich!
    >

    Warum peinlich, nicht jeder ist im Bereich Software gleich begabt...

    > Was voll Idioten werden hier im Lande auch noch als Fachkräfte deklariert?
    >

    eine Verwaltungsfachkraft muss kein IT Experte sein...

    > Sicherlich braucht es etwas Zeit bis man sich eingearbeitet hat, aber dies
    > doch letztendlich nur für die Administration oder Tätigkeit welche in
    > diesen Bereich vordringen, wie z.B. Konfiguration/Vorlagenerstellung.
    >

    ja klar, und das geht alles von ganz alleine ohne Zugriff auf das Wissen anderer

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    Ebay verspricht seinen Verkäufern, dass die Kosten für sie sinken würden. Der Austausch von Paypal als wichtigsten Zahlungsabwickler läuft an.

  2. Android: Vivo stellt Smartphone mit ultraschmalem Display-Rahmen vor
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    Vivo stellt Smartphone mit ultraschmalem Display-Rahmen vor

    Das neue Nex 3 von Vivo kommt wahlweise nicht nur mit 5G-Unterstützung, sondern auch mit einem auffälligen Display: Der Hersteller gibt den Anteil des Bildschirms an der Frontfläche mit 99,6 Prozent an. Möglich machen das ein stark gekrümmter Display-Rand und der Verzicht auf Knöpfe.

  3. BSI: iOS-App der Telekom für vertrauliche Gespräche freigegeben
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    iOS-App der Telekom für vertrauliche Gespräche freigegeben

    Neben Kryptohandys dürfen Behördenmitarbeiter nun auch auf iPhones Vertrauliches miteinander besprechen - vorausgesetzt, sie verwenden eine App der Telekom.


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