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was eine Milchmädchenrechnung

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  1. Re: Wie armseelig und peinlich?

    Autor: Anonymer Nutzer 14.05.11 - 10:07

    Captain schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > firehorse schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wer für Windows 7 auch noch Schulungen braucht oder wenn sich auch nur
    > > irgendwo irgendwas am Office geändert hat und dies auch noch ohne
    > > irgendeinen Bezug einer für das System relevanten administrativen
    > > Tätigkeiten nachzugehen, das ist doch wirklich schon mehr als peinlich!
    > >
    >
    > Warum peinlich, nicht jeder ist im Bereich Software gleich begabt...
    >

    Wenn jemand einen Beruf erlernt hat kann man davon ausgehen dass er/sie diesen auch beherrscht. Nach einer "Begabung" oder um eine solchen kümmert man sich vor der jeweiligen Ausbildung ! Um das herauszufinden sind Praktika da.

    >
    > > Was voll Idioten werden hier im Lande auch noch als Fachkräfte
    > deklariert?
    > >
    >
    > eine Verwaltungsfachkraft muss kein IT Experte sein...

    Nee klar. Du die Person die in einer Werkstatt an deinem Wagen rumfummelt muss auch nicht wissen wozu die Bremsscheiben da sind... :/

    Es gibt durchaus fachliche Bereiche im IT-Bereich. Alles wissen tut ohnehin keiner. Aber in seinem fachlichen Bereich kann man entsprechendes Wissen und Umgang voraussetzen und sollte man auch. Bei deinem Handwerker in deiner Autowerkstatt tust du das ja auch. Und hin und wieder kommt er mir so vor als hätten diese alle mal mehr auf dem Kasten als so mancher Büro-Heini.

    Wir sprechen hier jetzt nicht vom Admin. Das ist eine andere Geschichte. Der muss wissen wie er ein System konfiguriert, was wohl auch wesentlich umfangreicher - deshalb meist auch besser entlohnt - ist, als eine Arbeit an einem Office-Programm.

    >
    > > Sicherlich braucht es etwas Zeit bis man sich eingearbeitet hat, aber
    > dies
    > > doch letztendlich nur für die Administration oder Tätigkeit welche in
    > > diesen Bereich vordringen, wie z.B. Konfiguration/Vorlagenerstellung.
    > >
    >
    > ja klar, und das geht alles von ganz alleine ohne Zugriff auf das Wissen
    > anderer

    Stimmt geht nicht. Dafür gibt es Fachbücher, Zeitschriften, Foren und genügend andere Möglichkeiten statt nur vor der Kiste zu Hause zu spielen oder sich Movies reinzuziehen !

    Jeder der auch noch etwas wert legt auf seine Aufgabe wird sich auch hin und wieder privat ein wenig Zeit nehmen. Ansonsten kann der sich seine Bewerbungen, wenn es denn mal sein muss, sonst wo hin schieben.

    Computer sind heute ein tägliches Instrument unserer Gesellschaft und dann kann man oder erwarte ich automatisch auch etwas "Allgemeinbildung" !

  2. Geld Geld Geld ...

    Autor: Dadie 14.05.11 - 13:08

    Lassen wir doch einmal die Kosten bei Seite. Welche Vorteile haben Behörden und Bundesbürger von der Migration?

    Zunächst einmal werden wohl eher verstärkt öffene Standard benutzt. Dies kommt einmal den Behörden zu gute. Denn Behörde A muss nun nicht jedes mal die docx Datei für Behörde B in doc-office-2007 Umformatieren um dann eine eMail zu bekommen dass office 2003 die 2007 Datei nicht öffnen kann und ein erneutes Umformatieren auf doc-office-2003 stattfindet.

    Außerdem verlernen MS Office-Programme auch hin und wieder ältere Formate korrekt oder überhaupt zu lesen. Dies zieht immer wieder erneut Migrations-Kosten nach sich.

    Wollten die Behörden mit Windows und MS Office ein Problem lösen mussten sie sich erst einmal informieren ob es überhaupt mit MS Office lösbar ist. Meist müssen dann Kompromisse eingegangen werden, da MS Office eben nicht speziell für eine Behörde entwickelt wird. Bei der Migration auf Linux wäre dies anders. Dort wäre niemals die Frage "ob es geht" sondern nur "wann ist es fertig?". Hierdurch können die Behörden ihre Arbeitsvorgänge optimieren und die Software ihren Bedürfnissen vollkommen anpassen.

    Wir als Bundesbürger profitieren ebenfalls davon. Behördliche Dokumente werden einfacher für uns erhältlich und lesbar sein. Ich für meinen Teil frage mich bei jedem "doc"-Dokument ob OpenOffice bzw. LibreOffice es denn nun lesen kann. Weiterhin würde sich ODF weiter verbreiten. Weiterhin werden die Entwicklungen der Behörden, opensource und GPL sei dank, weiter gegeben an die OSS-Gemeinde.

    Hierdurch verbessert sich die Qualität der Produkte und wir als Bürger profitieren wiederum davon. Gleichzeitig wächst durch die häufigere Nutzung von Linux innerhalb der Behörden die Akzeptanz für Linux und für andere Software wie etwa OpenOffice.

    Selbst wenn die Linux-Migration mehr kostet, würden die Leistungen diese Mehrkosten mehr als ausgleichen.

  3. Re: was die angestellten wohl wirklich davon halten? ...

    Autor: der_wahre_hannes 14.05.11 - 13:12

    frostbitten king schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sorry, aber dieser Autovergleich trifft die Stecknadel in der Mitte vom
    > Kopf ;).
    > Es ist exakt dasselbe.

    Bevor man Auto fahren darf, muss man aber erstmal in die Fahrschule und das ganze lernen. Bei einem PC darf jeder einfach so ran.
    Darüber hinaus ist es weit weniger komplex bei einem Auto den Tacho zu finden als bei einem PC rauszufinden, wie ich denn eine CD brenne.

  4. Re: was die angestellten wohl wirklich davon halten? ...

    Autor: taudorinon 14.05.11 - 14:08

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bevor man Auto fahren darf, muss man aber erstmal in die Fahrschule und das
    > ganze lernen. Bei einem PC darf jeder einfach so ran.

    Ja, leider - bei manchen wäre ein PC-Führerschein kein Fehler.

    > Darüber hinaus ist es weit weniger komplex bei einem Auto den Tacho zu
    > finden als bei einem PC rauszufinden, wie ich denn eine CD brenne.

    Ja, und rückwärts Einparken ist auch nicht unbedingt trivial, zumal nicht jede Auto gleichlang ist.
    Übrigens gibt es bei Software zum Brennen wenig Unterschiede. Und wenn man die Brennsoftware wechselt muss man mit der neuen zurechtkommen egal ob Windows oder Linux.

  5. Ein Volk, ein Reich, eine Führer-Software...

    Autor: BasAn 14.05.11 - 14:14

    > Ganz davon ab, dass MS Produkte verbreitet sind uns somit auch die Formate
    > der Anwendungen. Wenn mir heute einer eine OO Datei schickt bekomme ich
    > schon das schmunzeln, und nun stelle man sich eine Behörde vor, die
    > Kompatibel für das Volk sein soll und OpenSource Dateitypen verschickt, wo
    > sich eine Frau mitte 40 am Heim-PC fragt was sie damit anfangen soll ;-)

    Ein Volk, ein Reich, eine Führer-Software...

    Für Monopolisten! Dann wird alles einfacher!


    my goodness...

  6. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: taudorinon 14.05.11 - 14:45

    Ferax schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Umstieg innerhalb der Plattform ist weitaus unproblematischer als eine
    > komplette Datei und Systemstruktur einzuführen.
    > Das Dateisystem, die Rechteverwaltung, die jeweiligen Facheinstellungen
    > sind bei Win7 immer noch dort zu finden, wo sie auch unter XP sind. Ich
    > kann jedenfalls bei unserer Teststellung auf Win7 keine Probleme erkennen.

    Das will ich ja nicht bestreiten, aber das bei euch keine Probleme auftauchen besitzt ja keine Allgemeingültigkeit.

    > Netter Leichtsinn von dir. Heut zu Tage geht es nicht immer ums Geld
    > sondern größtenteils ums Image und dann gefolgt von Sparpotentzial
    > kurzfristig was von mittelfristigen und langfristigen Kosten aufgefressen
    > wird.
    > Ich würde nicht sagen, dass das System auf IT Wunsch und Wissen eingeführt
    > wurde, das entscheiden andere Köpfe größtenteils.

    So viel ich weiß hat die Stadt München von Anfang an klar gemacht das ein mögliches Sparpotential erst später auftreten wird. Man hat also Bewusst die anfänglichen Mehrkosten in Kauf genommen. Wer das jetzt genau entschieden hat weiß ich nicht aber alles was an die Presse gegeben lässt auf ein aktives Engagement der Beteiligten schließen (und ja, mir ist klar das die Presseberichte geschönt sind).

    > Einmal? Pro Fachanwendung? Und dann ziehen die Software Hersteller direkt
    > am gleichen Strang? Wenn ich alleine an das KFZ Zulassungssystem von meinem
    > alten Arbeitgeber zurück denke, wie kompatibel das deutschlandweit sein
    > musste usw.
    > Hier sprechen auch Landesvorgaben eine Rolle! So einfach wie sihc das hier
    > manch einer vorstellt ist es gewiss nicht. Es gibt Bundeszertifikate, die
    > von der Software erfüllt sein müssen bevor man diese nutzen darf und andere
    > politische Entscheidungen.

    Ich stelle mir das sogar sehr schwierig vor und bin absolut nicht verwundert über die Dauer dieses Projektes. Das die Stadt München trotz aller Kritik und Probleme weiterhin daran festhält lässt mich vermuten das es trotz aller Probleme auch entscheidende Vorteile geben muss. Man hätte es schließlich auch bei der Umstellung auf OOo mit Wollmux belassen können und es trotzdem noch als Erfolg verkünden.

    > Im Heimnetz vllt. Ein Betrieb ist besser aufgehoben wenn das System
    > Homogen, einfach und administrierbar ist und das ganze möglichst wartungs-
    > und störfrei.
    > Ich bin auch fast dazu geneigt alles auf Terminalbasis zu machen, falls man
    > keine gutes Software Deployment besitzt.

    Vermutlich sollen deshalb ein Großteil alle Plätze auf Linux umgestellt werden. Die Frage ist doch auch ob überhaupt alles mit dem gleichen System zu realisieren ist.

    > Achso, das ist nicht mein Bier, deswegen regen sich hier so viele darüber
    > auf?
    > Ich habe schon bei 2 Behörden gearbeitet und nun in einem ehemals
    > öffentlichen Krankenhaus. Ich bin schon ein IT Kamerad was solche Dinge
    > angeht und kann es voll und ganz nachvollziehen, wie es da z.Z. zu geht.
    > Ich habe schon viel erlebt und bin deshalb der klaren Meinung, dass man von
    > solchen "Vorreiter" Rollen auf diesem Weg absehen sollte. Es gibt genug
    > Technologien die ebenfalls Geld sparen, wie eben Software Deployment, eine
    > gute TC - TS oder Cloud Basis.

    München spart im Moment noch nichts, und das ich eigene Erfahrungen nicht für allgemeingültig halte habe ich schon gesagt.
    Das München nicht alleiniger Vorreiter im öffentlichen Bereich ist hab ich mir auch schon in diesem Forum sagen lassen. Evtl. hatte man sich erhofft das andere auch von den Erfahrungen partizipieren oder zur Teilnahme animiert werden. So viel ich weiß kooperiert Freiburg bereits mit München bei OOo und dem Wollmux.

    > Ganz davon ab, dass MS Produkte verbreitet sind uns somit auch die Formate
    > der Anwendungen. Wenn mir heute einer eine OO Datei schickt bekomme ich
    > schon das schmunzeln, und nun stelle man sich eine Behörde vor, die
    > Kompatibel für das Volk sein soll und OpenSource Dateitypen verschickt, wo
    > sich eine Frau mitte 40 am Heim-PC fragt was sie damit anfangen soll ;-)

    Ich hoffe ja schwer das die Behörde PDF zum verschicken nutzt oder ein von der ISO zertifiziertes Format. Laut Bundesregierung fällt darunter auch das Format von OOo.
    Es würde mir dagegen Sorgen bereiten wenn von einer Behörde zwingend ein proprietäres Format vorgeschrieben wird nur weil es eine hohe Verbreitung hat. Womöglich muss ich sonst irgendwann meine Gemeinde über Facebook kontaktieren weil ein Großteil der Bürger ein Konto dort hat.

  7. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: zilti 14.05.11 - 15:00

    Deswegen benutzen sie ja KDE...
    Die Leute sollten Lesen vor dem Schreiben lernen...

  8. +1

    Autor: BasAn 14.05.11 - 15:34

    > Es würde mir dagegen Sorgen bereiten wenn von einer Behörde zwingend ein
    > proprietäres Format vorgeschrieben wird nur weil es eine hohe Verbreitung
    > hat. Womöglich muss ich sonst irgendwann meine Gemeinde über Facebook
    > kontaktieren weil ein Großteil der Bürger ein Konto dort hat.

    +1

    Ich stelle mir vor was los wär wenn man auch in anderen Bereichen ein Monopol einer privaten Firma erzwingen würde. Hinzu kommt das es in diesem Beispiel eine Firma ist die bereits zig mal verurteil wurde ihr Quasi-Monopol auszunutzen, und eine Firma die bekannt dafür ist mit den Daten ihrer Kunden 'lässig' unzugehen.

  9. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: keilapentland 14.05.11 - 17:46

    Wohlhabender Manager schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...] Ich möchte mir gar nicht ausmalen,
    > wie groß das Geschrei ist, wenn statt des eben erlernten Desktops nach
    > einem Distributionsupgrade plötzlich Unity (oder ein anderer Desktop) auf
    > dem Bildschirm erscheint.

    Auf die Idee, dass die IT-Abteilung dafür sorgt, dass der Anwender immer den gleichen Desktop zur Verfügung gestellt bekommt, kommst du gar nicht erst, oder? Wir sind hier bei Linux und nicht bei Mac oder Windows. Die grafische Oberfläche kann man unter Linux völlig nach seinen Bedürfnissen anpassen.

  10. Re: was die angestellten wohl wirklich davon halten? ...

    Autor: irata 14.05.11 - 18:39

    POKE 59458,62 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sollte man denen von Open/LibreOffice mal sagen, evtl. machen die mal
    > was innovatives oder ne GUI, bei der ich mir nicht wie im Jahr 1992
    > vorkomme... Gerade Impress hinkt Powerpoint Jahrzehnte hinterher.

    Powerpoint nehme ich erst dann ernst, wenn es wenigstens endlich mal halbwegs flüssige Animationen zustande kriegt.
    Kann ja wohl nicht wahr sein, dass eine durchschnittliche C64-Demo das besser hinkriegt.
    Einen C64-Programmierer würde man für sowas wie eine Powerpoint-Animation verspotten.
    Dass Impress noch viel schlechter ist, kann ich mir auch nicht wirklich vorstellen.

    Hab gerade erst Daten konvertieren und importieren müssen.
    Erst hab ich es mit Excel 2007 versucht - aber das erkennt nicht mal Texte ("") mit Zeilenumbrüchen, und beim Einfügen von größeren Texten in eine Zelle hat es auch gestreikt. Das hat mit OO-Calc wenigstens einwandfrei funktioniert.
    Dafür hab ich mich mit dem komische OO-Basic (Makros) auseinandersetzen müssen, und absturzfreudig war OO auch. Hat aber seinen Zweck erfüllt.
    Solche Programme sind für mich nur Mittel zum Zweck, als Tool. Wenn sie die einfachsten Aufgaben nicht erledigen, suche ich mir ein anderes Tool - im Notfall was selbstgestricktes.
    Kann ja nicht sein, dass ich mich an die Funktionsweise eines Tools anpassen muss?

  11. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: irata 14.05.11 - 19:04

    taudorinon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Migration hat immer unkalkulierbare Kosten.

    Pssst. Du sprichst ja von einer echten Migration, dabei geht es hier im Forum hauptsächlich um Theorien und Wunschdenken ;-)

  12. Typisch MS FUD

    Autor: ubuntu_user 14.05.11 - 21:42

    einfach mal mit Schulungskosten Panik machen ohne Grundlage.
    man erwähnt auch nicht, dass die Schulungen vor Ort passieren, d.h. Steuern, lohn in Deutschland gezahlt werden, statt an die Aktionäre von MS.
    man erwähnt auch nicht, dass MS Produkte ebenfalls Schulungen benötigen.
    Dass genügend Politiker in Aufsichtsräten sitzen, die eng mit MS kooperieren, bzw. MS massiv Lobbyarbeit betreibt, sollte auch bekannt sein.

    Wenn man nur bedenkt, dass das AA scheinbar nichtmal mit FUNKTIONIERENDEM Projekten wie dem in München kooperiert, dann hat das absolut NICHTS mit OpenSource, MS, ClosedSource oder ähnliches zu tun. Ich bau doch auch kein Haus und ignoriere jeglichen Rat, sei es von Schwarzarbeitern, Firmen oder Angehörigen.... und möchte dann alles selber machen und gebe dann dem Material/Werkzeuglieferanten die Schuld...

  13. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: mess-with-the-best 14.05.11 - 21:47

    EgoTroubler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tataaa schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > der IBM Mitarbeiter kostet 1500 Euro am Tag.
    > ähm - das bekommst Du schon bei deutlich weniger komplexen Projekten um die
    > 900-1200¤ - und aufwendiger umso billiger - vor allem wenn's dann auch noch
    > gute Werbung für die IBM ist... (eigene Erfahrung - kein tumbes Vermuten)
    >
    > > Die Schulungskosten der
    > > Umstellung sind höher als eine Lizenz von WIN 7 und MS Office.
    > Klasse - wir haben grad von Office 2003 auf Office 2010 umgestellt und
    > Windows XP auf 7 - das waren insgesamt 4 Schulungen je Nutzer... gut es
    > haben nicht alle in Anspruch genommen, aber die meisten. Was macht das für
    > einen unterschied zu einer Linux Schulung, vor allen wenn es nur um Office
    > Anwendungen geht?
    >
    > > OK eine
    > > Dienstleistung kann man anders abschreiben. Ich glaub an keine
    > > Kosteneinsparung sondern unterm Strich wird es teurer. Ich bin kein MS
    > Fan
    > > aber über ein Linux Desktop am Arbeitsplatz für ich mich als ( wie
    > wurden
    > > die genannt ??? ) Kunde nicht freuen.
    > Welchen Nachteil hättest Du dadurch? Internet geht, Mail geht, Office geht,
    > EDI geht und alles muß sich von der Bedienung noch nicht mal großartig zu
    > Windows unterscheiden, je nach GUI die zum Einsatz kommt.
    > Dazu noch: (fast) keine Virenprobleme mehr. Und der Support/ die
    > Administration ist wesentlich einfacher, was dem Benutzer auch zu gute
    > kommt, da ihm schneller geholfen werden kann.

    Den Nachteil dass die Kunden nun keine neuen 3D-Games mehr in der Arbeit spielen können ;)

  14. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: tilmank 14.05.11 - 23:30

    > Den Nachteil dass die Kunden nun keine neuen 3D-Games mehr in der Arbeit
    > spielen können ;)

    So für den Spaß nebenbei tut's auch Nexuiz :D


    "Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

    Du fühlst dich durch einen meiner Beiträge provoziert oder persönlich angegriffen? -> ¯\_(ツ)_/¯ http://www.wordforge.net/images/smilies/simpsons_nelson_haha2.jpg

  15. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: TTX 15.05.11 - 10:25

    Mensch so viele Profis hier und keiner hilft in München... :D

  16. Re: was die angestellten wohl wirklich davon halten? ...

    Autor: LichtderWahrheit 15.05.11 - 15:30

    frostbitten king schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sorry, aber dieser Autovergleich trifft die Stecknadel in der Mitte vom
    > Kopf ;).

    Nein, tut er nicht.

    > Es ist exakt dasselbe. Bei einem neuen Auto wo die Armaturen ein wenig
    > anders sind sagt der Kunde auch nicht... wie funktioniert das da. Ich kenn
    > mich nicht aus. Der Unterschied beim Auto ist, da hat der Kunde begriffen,
    > dass er in Prinzipien denken muss (oder zumindest macht er es intuitiv). Er
    > weiß, irgendwo muss ein Lenkrad (nonaned) sein, irgendwo eine
    > Geschwindigkeitsanzeige, Drehzahlmesser, etc etc. Da ist es auch kein
    > Problem. Also warum will er es dann nicht beim Computer lernen.

    Nur mal so für dich als Info: zumindest die europäischen Automobilhersteller geben sich recht viel Mühe, gerade die Unterschiede in der Bedienung gegenüber den jeweiligen Vorgängermodellen eben nicht allzu groß ausfallen zu lassen. Als Beispiel sei hier nur mal der Multifunktions-Blinkerhebel ("Multifunktionsknochen") genannt, der sich ueber Jahrzehnte nur wenig verändert in Mercedes-Automobilen (und nicht nur da!) wiederfand. Automobilhersteller wissen, daß ihre Kundschaft selten bereit ist, für ein neues Modell komplett umzulernen, und dementsprechend wird für das neudeutsche MMI ("Man machine Interface" aka "Benutzerschnittstelle") ein hoher Entwicklungsaufwand betrieben, der dem Laien oft garnicht bewusst ist. BMW hat das beim alten 7er (E65) mit seinem MMI verpatzt, dementsprechend negativ war auch die Kritik von Fachpresse und Kunden.

    > NEIN, da
    > muss der DAU immer alles auswendig ohne dass er denkt machen. Ich schalte
    > den PC ein, ich schalte mein Hirn aus, ich klicke exakt hier, und da und
    > dort ohne zu wissen was ich tue, weil ich es mir nicht merken will, wie ich
    > eine CD brenne (reales bsp: meine Schwester), nein sie will einfach nicht
    > prinzipiell verstehen was dabei abgeht. Wenn sie das täte, würde sie nicht
    > nach 3 Wochen vergessen wie man dieses (verdammte) Programm bedient, weil
    > sie statt in Prinzipien zu arbeiten einfach nur stur blind drückt.

    Du ignorierst, daß viele Menschen den Computer nicht als Selbstzweck sehen, sondern als Werkzeug, wie die Mikrowelle, den Fernseher oder den Backofen, und die derzeitige Entwicklung (siehe iPad, Android usw) geht ganz eindeutig in diese Richtung. Genausowenig, wie sich Autofahrer im Allgemeinen dafür interessieren, wie die Einspritzanlage oder die Lambdaregelung in ihrem Auto funktionieren, oder Köche und Hausfrauen ihren Backofen zerlegen, um zu sehen, wie Temperaturregelung und Bratautomatik funktionieren, interessieren sich die meisten Nutzer schlichtweg garnicht dafür, was im Hintergrund in ihrem Computer von statten geht.

    Eine solche Anwendergruppe dann noch pauschal als "DAU" zu beschreiben, zeugt von einer gewissen lebensfremden Arroganz, wie sie gewöhnlich Nerds ohne Freundeskreis und eigenes Leben aufgrund einer eingebildeten intellektuellen Überlegenheit zur Schau stellen. Zugegebenermassen, wenn der Computer zum nahezu einzigen Lebensinhalt wird, mag die Idee, dass sich Computer den Anwendern anzupassen haben und nicht umgekehrt, vermutlich wirklich fremdartig wirken.

    Tatsächlich aber sind die Anforderungen an Computer bzgl. leichter Bedienung durchaus berechtigt, und wird auch von den Herstellern aufgegriffen. Apple hat seinen anhaltenden Erfolg vor Allem auch durch die Fokussierung auf einfache Bedienung erreicht. Auch MS wirft nicht bei jeder neuen Windows-Version alle bekannten Bedienkonzepte über Bord, und selbst die Linux-Fraktion fängt langsam an zu begreifen, dass nicht jedesmal das Rad neu erfunden werden muss.

    Letztendlich zeigt der Artikel, dass nur durch Berücksichtigung der Anforderungen eben dieser von dir beleidigend mit "DAU" bezeichneten Anwendergruppe für das Gelingen derartiger Projekte entscheidend ist, und nicht das, was sich irgendwelche Systemadministratoren oder Softwareentwickler als Optimum vorstellen.

    Computer haben sich den Anwendern anzupassen, nicht umgekehrt.

  17. Re: was die angestellten wohl wirklich davon halten? ...

    Autor: irata 15.05.11 - 15:31

    taudorinon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, leider - bei manchen wäre ein PC-Führerschein kein Fehler.

    Also bitte. PCs bzw. diverse Software (u.a. Betriebssysteme) werden ja immer mit der Behauptung verkauft, dass alles so einfach und "intuitiv" ist.
    Oder willst du etwa sagen, dass diverse Hersteller Lügner sind? ;-)

  18. Re: was eine Milchmädchenrechnung

    Autor: irata 15.05.11 - 15:37

    TTX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mensch so viele Profis hier und keiner hilft in München... :D

    Die arbeiten halt nicht für lächerliche 1500 Euro pro Tag ;-)

  19. Re: was die angestellten wohl wirklich davon halten? ...

    Autor: tilmank 15.05.11 - 21:57

    LichtderWahrheit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du ignorierst, daß viele Menschen den Computer nicht als Selbstzweck sehen,
    > sondern als Werkzeug, wie die Mikrowelle, den Fernseher oder den Backofen,
    > und die derzeitige Entwicklung (siehe iPad, Android usw) geht ganz
    > eindeutig in diese Richtung. Genausowenig, wie sich Autofahrer im
    > Allgemeinen dafür interessieren, wie die Einspritzanlage oder die
    > Lambdaregelung in ihrem Auto funktionieren, oder Köche und Hausfrauen ihren
    > Backofen zerlegen, um zu sehen, wie Temperaturregelung und Bratautomatik
    > funktionieren, interessieren sich die meisten Nutzer schlichtweg garnicht
    > dafür, was im Hintergrund in ihrem Computer von statten geht.
    Bullshit³, so tiefes Wissen braucht der Anwender garnicht, um mit einem System zu arbeiten. Im übrigen lernt man auf dme Weg zum Führerschein auch ein bisschen was über die interne Funktion eines Autos. Gerade bei Küchengeräten sehen die exakt selben Funktionen übrigens oft von Modell zu Modell ganz anders aus, trotzdem bringen die Leute dort das Abstraktionsvermögen mit, umzudenken.

    > Eine solche Anwendergruppe dann noch pauschal als "DAU" zu beschreiben,
    > zeugt von einer gewissen lebensfremden Arroganz, wie sie gewöhnlich Nerds
    > ohne Freundeskreis und eigenes Leben aufgrund einer eingebildeten
    > intellektuellen Überlegenheit zur Schau stellen.
    Wenn man klüger ist als jemand, der auf einem Desktop ein Icon nicht findet, ist man demjenigen ein kleines bisschen überlegen :D

    > Tatsächlich aber sind die Anforderungen an Computer bzgl. leichter
    > Bedienung durchaus berechtigt, und wird auch von den Herstellern
    > aufgegriffen.
    Wo spricht das jetzt aus Sicht des normalen Anwenders gegen Linux ? Der hat ja nix zu installieren oder im System rumzupfuschen, das müssen nur die Admins können.

    > Computer haben sich den Anwendern anzupassen, nicht umgekehrt.
    Eigentlich hat der Anwender sich den Computer an seine Bedrüfnisse anzupassen. Wenn er das nicht kann, muss er sich eben umgewöhnen.


    "Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

    Du fühlst dich durch einen meiner Beiträge provoziert oder persönlich angegriffen? -> ¯\_(ツ)_/¯ http://www.wordforge.net/images/smilies/simpsons_nelson_haha2.jpg

  20. Re: was die angestellten wohl wirklich davon halten? ...

    Autor: frostbitten king 16.05.11 - 10:13

    > Du ignorierst, daß viele Menschen den Computer nicht als Selbstzweck sehen,
    > sondern als Werkzeug, wie die Mikrowelle, den Fernseher oder den Backofen,
    > und die derzeitige Entwicklung (siehe iPad, Android usw) geht ganz
    > eindeutig in diese Richtung. Genausowenig, wie sich Autofahrer im
    > Allgemeinen dafür interessieren, wie die Einspritzanlage oder die
    > Lambdaregelung in ihrem Auto funktionieren, oder Köche und Hausfrauen ihren
    > Backofen zerlegen, um zu sehen, wie Temperaturregelung und Bratautomatik
    > funktionieren, interessieren sich die meisten Nutzer schlichtweg garnicht
    > dafür, was im Hintergrund in ihrem Computer von statten geht.
    >
    > Eine solche Anwendergruppe dann noch pauschal als "DAU" zu beschreiben,
    > zeugt von einer gewissen lebensfremden Arroganz, wie sie gewöhnlich Nerds
    > ohne Freundeskreis und eigenes Leben aufgrund einer eingebildeten
    > intellektuellen Überlegenheit zur Schau stellen. Zugegebenermassen, wenn
    > der Computer zum nahezu einzigen Lebensinhalt wird, mag die Idee, dass sich
    > Computer den Anwendern anzupassen haben und nicht umgekehrt, vermutlich
    > wirklich fremdartig wirken.
    Ich hab schon den Fehler bei mir gesucht und ich wäre auch beinahe dort angekommen :(. Jedoch hat mir eine Ausnahme das Gegenteil bewiesen.
    Guter Freund mit dem ich seit jahren trainiere(Kampfsport), ist 40 Jahre, Physiotherapeut und hat nicht seeehr viel mit Pcs am Hut. Jedoch dieser ist lernwillig, und wenn ich ihm etwas erkläre, wo er Probleme hat ... höhö - hört er zu und versteht/merkt sich es - und fragt nicht 10 mal in 3 Wochen dasselbe, weil er es sich einfach nicht merken will, weil er weiß/denkt er kann mich eh immer wieder fragen ;). Nur so zum Denkanstoß. Die meisten Leute (ok ich schimpf sie Daus), besser passt wohl etwas wie LUAU (Lernunwilligster anzunehmender User), ..oder
    LRAU (Lernresistenteste anzunehmende User) .. komisches Wort ..naja egal. Meine Meinung ist, die Meisten wollens sich einfach nicht merken, weil sie genau wissen, sie können dich over 9000 mal mit der gleichen Frage nerven (abgesehen von oben erwähnter Ausnahme).

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Party like it's 1999: Die 510 letzten Tage von Sega
Party like it's 1999
Die 510 letzten Tage von Sega

Golem retro_ Am 9.9.1999 kam in den USA mit der Sega Dreamcast die letzte Spielkonsole der 90er Jahre auf den Markt. Es sollte auch die letzte Spielkonsole von Sega werden. Aber das wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand.
Von Martin Wolf


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