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Übersättigung?
Autor: pk_erchner 14.03.17 - 09:04
ist es inzwischen nicht einfach "too much" of everything?
und nu ?
was sagen die Wirtschaftswissenschaftler jetzt ? -
Re: Übersättigung?
Autor: devarni 14.03.17 - 10:57
pk_erchner schrieb:
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> ist es inzwischen nicht einfach "too much" of everything?
Das kann man so nicht sagen, weil es gibt nur noch eine Plattform die ähnlich wie Soundcloud funktioniert (Hearthis). Also von Übersättigung kann man da nicht wirklich reden.
Allerdings haben viele dieser ehemaligen Startups wohl ein Problem auch längerfristig Gewinn zu machen. Geld verdient ja Soundcloud aber auf der anderen Seite sind die Ausgaben zu hoch.
Ihre Hauptzielgruppe nämlich Musiker haben sie anderseits etwas aus den Augen verloren... die Leute die auf Soundcloud ihre Tracks posten machen das natürlich auch um Fans zu erreichen. Allerdings macht das Soundcloud den Leuten nicht gerade einfach: den eingebetteten Player für Facebook gibt es nicht mehr.. "Gruppen" wurden abgeschafft. Auch sonst bietet Soundcloud (verglichen zu anderen Plattformen) den Musikern wenig Service wofür die Leute dann auch extra bezahlen würden und was zusätzlich zu den Abos noch Geld einbringen würde.
Frank Arnold, Musician & IT Freelancer
Web: 4damind | Soundcloud: 52degree -
Re: Übersättigung?
Autor: pk_erchner 14.03.17 - 13:45
devarni schrieb:
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> pk_erchner schrieb:
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> > ist es inzwischen nicht einfach "too much" of everything?
>
> Das kann man so nicht sagen, weil es gibt nur noch eine Plattform die
> ähnlich wie Soundcloud funktioniert (Hearthis). Also von Übersättigung kann
> man da nicht wirklich reden.
> Allerdings haben viele dieser ehemaligen Startups wohl ein Problem auch
> längerfristig Gewinn zu machen. Geld verdient ja Soundcloud aber auf der
> anderen Seite sind die Ausgaben zu hoch.
> Ihre Hauptzielgruppe nämlich Musiker haben sie anderseits etwas aus den
> Augen verloren... die Leute die auf Soundcloud ihre Tracks posten machen
> das natürlich auch um Fans zu erreichen. Allerdings macht das Soundcloud
> den Leuten nicht gerade einfach: den eingebetteten Player für Facebook gibt
> es nicht mehr.. "Gruppen" wurden abgeschafft. Auch sonst bietet Soundcloud
> (verglichen zu anderen Plattformen) den Musikern wenig Service wofür die
> Leute dann auch extra bezahlen würden und was zusätzlich zu den Abos noch
> Geld einbringen würde.
ich bin jetzt wahrlich kein Musikmarkt Experte
aber da wären mal youtube und spotify, die offenbar ein valides Geschäftsmodell haben
und sehr viel in Discovery und Recommendation investiert haben
achja, der Mainstream nutzt wahrscheinlich auch noch itunes und amazon
Soundcloud ist eher wohl was für den Experten, Freak, Producer, Undergroundie
am Ende des Tages müssen die Einnahmen größer Kosten sein ... so ist das leider
brutales Internet ...
am Schluss bleibt nur noch eine Firma übrig ;-) -
Re: Übersättigung?
Autor: s7evin 14.03.17 - 14:11
pk_erchner schrieb:
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> ist es inzwischen nicht einfach "too much" of everything?
>
> und nu ?
>
> was sagen die Wirtschaftswissenschaftler jetzt ?
das war doch mit jeder Innovation so. alle werfen ähnliche produkte auf dem markt und gucken was davon überlebt oder wer wen aufkauft. -
Re: Übersättigung?
Autor: pk_erchner 14.03.17 - 19:46
Noch 5 Cent
Heute ist doch die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne unter einem Goldfisch
Wenn man es nicht schafft in 2 Sekunden bei der Zielgruppe einen Ograsm auszulösen, klickt sie weiter
Der Kern muss es also sein die User zu verstehen
Und das ist ziemlich hart
Collaborative Filtering hat sogar movie pilot hinbekommen
Warum nicht Soundcloud?



