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  1. willkommen ...

    Autor: Moe479 15.04.14 - 05:26

    ... auf dem schleudersitz, mal sehen, event. passt etwas an breads sexuellen vorlieben nicht, dann kommt der nächste der zu kriegstreiberische oder zu pazifistische äußerungen tätigt ... oder so ...

  2. Re: willkommen ...

    Autor: bstea 15.04.14 - 05:48

    Nichtraucher oder nicht, es gibt immer ein Grund ihn nicht zu mögen.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  3. Re: willkommen ...

    Autor: pimpifax 15.04.14 - 07:55

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >mal sehen, event. passt etwas an breads
    > sexuellen vorlieben nicht...

    Da hat offensichtlich wer nicht aufgepasst. Es ging nicht um eine Vorliebe sondern um eine Abneigung! Und es ist einerlei, ob jemand "lediglich" eine diskriminiernde Haltung hat. Wenn jemand Diskriminierung jedoch auch noch finanziell Untertützt, respektive aktiv für diese Diskriminierung kämpft ist das eine ganz andre Dimension. Nein, sowas gehört gesellschaftlich abgestraft. Ich finde es gut, daß es offensichtlich doch noch Firmen gibt, die Rückgrat beweisen. Im Gegensatz zu manch anderen Politikern, besonders in D und Ö. Geschwaige denn von den Bürgern, die sowas versauchen als Lappalie ab zu schaseln. Sorry, aber Homophobie ist sowas von angestaubt und out. Ich find es lächerlich, daß unsre als "ach so super moderne" Gesellschaft im Denken sich dann oftmals doch immer noch auf dem Niveau eines Neandertalers bewegt. Echt penlich.

  4. Re: willkommen ...

    Autor: JakeJeremy 15.04.14 - 08:23

    +9001

  5. Re: willkommen ...

    Autor: gadthrawn 15.04.14 - 09:00

    pimpifax schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sorry, aber Homophobie ist sowas von angestaubt und out.

    Nein.
    Hetero ist noch immer die gesellschaftliche Norm. Homo etwas, was Proteste auslöst.

    Regenbogenfamilien im Baden-Württembergischen Lehrplan? - Sofort kamen innerhalb kürzester Zeit 200.000 Unterschriften dagegen zusamen + Massenproteste. Mehr Proteste als gegen (Neo-) -Nazis etc.pp.

    Ein übertriebenes Beachten von Kleingruppen ist meist nur in Städten zu finden (und wie du bei BW siehst nicht mal da). Geh mal aufs bayrische Land, da ist für die Bewohner "die Welt noch in Ordnung". Überspitzt: "Wir haben nichts gegen Homos - solange sie nicht hier sind".

    Wogegen er war war übrigens auch nicht die Homosexualität, sondern die Homo-Ehe.

    Was durchaus verständlich ist. Ehe ist eben historisch etwas religiös vorbelastetes. Nennt man den Begriff "Eingetragene Partnerschaft" gibt es eben nichts dagegen auszusetzen (wobei ich auch in D für hetero-Partnerschaften für eingetragene Partnerschaft anstelle des Ehebegriffs bin - hierzulande ist die kirchliche Ehe mit der staatlichen viel zu vermischt (versuch mal mehrpartnerig zu heiraten - deine Religion mag es zulassen, aber religiös darfst du nur heiraten, wenn du staatlich verheiratet bist - so ein Schwachsinn.)

    Das Homo-Ehegesetz ist etwas für eine sehr kleine Gruppe, welches viele andere Gruppen nicht miteinschließt.

    (Mir persönlich stört der Begriff Ehe an sich, der sollte für mich rein Kirchen vorbehalten sein. Staatlich wären mir eingetragene Partnerschaften lieber - und da relativ egal wer mit wem. Der Begriff Ehe deutet zu sehr auf ein bestimmtes moralisches Verhältnis hin. Und diese Moral ist halt von Kirchen bestimmt. Ich bin in keiner der tonangebenden - und dass ist einer der Gründe warum ich auch keine staatliche Ehe will. Wir sollten Kirche und Staat viel weiter voneinander trennen (Staat zieht ja nur für bestimmte Religionen Geld ein, wenn du aus der Kirche austreten willst machst du das nicht bei der Kirche, sondern beim Staat kund, bayrischen Lehramtsstudenten wird stark empfohlen in der Kirche zu bleiben, wenn sie Beamte werden wollen, Religionsunterricht and den Schulen,gerade auf dem Land sind Kindergärten fast immer rein kirchlich etc.pp.). Sicher ist der Ehebegriff da nur ein kleiner Teil. Aber auch beim Glauben bin ich eine Minderheit, also erwarte ich nicht, dass sich da auf absehbare Zeit etwas ändert, nur weil ich es will, aber ein Großteil der Bürger nicht. Bei Homoehen sehe ich es aber genauso - nur ein kleiner Teil will etwas, aber alle müssen für zahlen. Rechte von Minderheiten werden zu oft über Rechte von Allen gestellt. (Nimm mal die Verstümmelung der Beschneidung. Religiöse Freiheit und schon vergisst man das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Religion sollte meiner Meinung nach Kindern nicht von den Eltern bestimmt werden dürfen, sondern wenn sie volljährig sind ihre eigene Wahl sein, ebenso sollte die Religionsgemeinschaft sie dann wissentlich aufnehmen oder ablehnen dürfen. Hierzulande darfst du die ersten 10 Jahre ja Kinder richtig fest in eine Religion herein erziehen. Ist danach dann wirklich eine Wahl da?)

  6. Re: willkommen ...

    Autor: martinklein66 15.04.14 - 09:34

    Das finde ich mal einen sachlichen und toleranten Beitrag, dem ich mich nur anschließen kann. Leider findet man im Netz viel zu viele Beiträge die extrem polarisieren und schnell beleidigend werden.
    Wenn die Leute etwas entspannter an solche Themen wie Religion ( oder Ersatzreligionen wie die üblichen Flames Apple/Microsoft) herangehen und sich offen für andere Meinungen zeigen, dann würde es im Netz viel zivilisierter zugehen.

  7. Re: willkommen ...

    Autor: fbfb 15.04.14 - 11:08

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > pimpifax schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sorry, aber Homophobie ist sowas von angestaubt und out.
    >
    > Nein.
    > Hetero ist noch immer die gesellschaftliche Norm. Homo etwas, was Proteste
    > auslöst.

    Diese Wortwahl finde ich aus zwei Gründen problematisch:
    1. Norm impliziert, dass Homo was unnormales und falsches ist. Nenn es lieber vorherschende Orientierung.
    2. Durch das "noch immer" klingt es so, als wolle man homosexuell als neue Norm. Das ist aber nicht der Fall.

    Zudem muss ich dem Vorredner recht geben. Homophobie ist angestaubt und out. Hierzulande haben die meisten nichts gegen Schwule und Lesben. Das belegen Umfragen.

    >
    > Regenbogenfamilien im Baden-Württembergischen Lehrplan? - Sofort kamen
    > innerhalb kürzester Zeit 200.000 Unterschriften dagegen zusamen +
    > Massenproteste. Mehr Proteste als gegen (Neo-) -Nazis etc.pp.

    Ähnliche Unterrichtsinhalte gibt es schon in anderen Bundesländern und haben dort keine Proteste ausgelöst.

    >
    > Ein übertriebenes Beachten von Kleingruppen ist meist nur in Städten zu
    > finden (und wie du bei BW siehst nicht mal da). Geh mal aufs bayrische
    > Land, da ist für die Bewohner "die Welt noch in Ordnung". Überspitzt: "Wir
    > haben nichts gegen Homos - solange sie nicht hier sind".

    Da unterschätzt Du Bayern. Der Landkreis Regen hat einen offen schwulen SPD-Landrat. Vorher war er Bürgermeister von Bodenmais.

  8. Re: willkommen ...

    Autor: gadthrawn 16.04.14 - 10:34

    > gadthrawn schrieb:
    > > Regenbogenfamilien im Baden-Württembergischen Lehrplan? - Sofort kamen
    > > innerhalb kürzester Zeit 200.000 Unterschriften dagegen zusamen +
    > > Massenproteste. Mehr Proteste als gegen (Neo-) -Nazis etc.pp.

    fbfb schrieb:
    > Ähnliche Unterrichtsinhalte gibt es schon in anderen Bundesländern und
    > haben dort keine Proteste ausgelöst.

    Teilweise schon, aber ich verrate dir was. In bisherigen Lehrplänen für BaWü waren auch schon Regenbogenfamilien. Da wurde das ganze aber ohne große Ankündigung reingenommen. Jetzt wurde es halt für einen mal richtig öffentlich (obwohl.. die bisherigen Lehrpläne waren ja auch alle öffentlich erhältlich) und darauf gab es die Proteste.

    Nicht dagegen, dass bestehendes ausgebaut wird, sondern dass es überhaupt reinkommt. Also wussten es viele nicht (wahrscheinlich auch nicht in anderen Bundesländern).

    Hast du mitbekommen, dass letztes Wochenende nach Abifeiern über 40 Unterstufenschüler kolabierten und teilweise in Krankenhäuser eingeliefert werden mussten, mit Verdacht auf Alkoholvergiftung?
    Und das obwohl sie nur Fanta & Cola von älteren bekommen haben?
    Hintergrund: der Rektor machte eine Durchsage, dass wegen Alkohol die Abifeier abgebrochen wird. Rest war Hysterie.
    Viele Placebos haben eine tolle Wirkung. Homöopathie wirkt auch bei Säuglingen (sofern die Gebenden dran glauben und dadurch auch ruhiger sind...)

    Es kommt gar nicht drauf an, was irgendwo drin ist oder nicht - es kommt drauf an, was die Leute glauben zu wissen.
    Und viele BaWüs glauben anscheinend: Ab jetzt kommen Homos mit in Schulbücher und das gefährdet unsere Kinder - die werden dann auch "so".

    Ich denke, dass ist der Punkt, weswegen jetzt demonstriert wird und nicht bei der Einführung von zig Jahren.

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