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Bei Miete ist DRM "egal"er als bei Kauf

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  1. Bei Miete ist DRM "egal"er als bei Kauf

    Autor: nachfrageschwäche 01.03.10 - 12:23

    Ich behaupte mal, online-miete kann sogar so teuer sein wie videothek.
    Bei Miete wäre DRM auch "ok.", weil man z.B. innerhalb 3 Tagen den Film z.b. beliebig oft gesehen haben darf.
    Ist bei der Videothek ja nicht anders.

    Aber bei Kauf wäre es halt nicht ok. Häufig profitieren die Verlage, Filmstudios, Musiclabels von der nicht-existenz von Gerechtigkeit für Eigentum und Nutzung virtueller Güter. Hier halt nicht.

    Aber die Normalos mit einer Walmart-Download-and-Rent-Movie-Box ist DRM total egal. DRM spielt dabei "keine" Rolle. Oder regt sich jemand über SkyBoxen und deren "DRM"(Verschlüsselung ist gemeint) auf ? Nein.

    Der wahre Grund ist wohl eher unklare Preismodelle oder geringes Filmangebot oder schlechte Nutzbarkeit.
    Vielleicht auch das Fehlen von "killer-geräten" wie die Walmart-Box. Wo man Filme bestellt, Guthaben auflädt und die Sachen downloaded und die Reihenfolge der Downloads bestimmt.

    Wie bei Milch kann man die Filme lange lagern. Aber wenn man sie anbricht, muss man sie schnell verzehren.
    Also für den Download wird auch ein paar Cent (20 Cent pro Gigabyte war vor einem Jahr der Preis bei Amazon-S3 glaube ich) vom Konto abgezogen, aber man kann die Episoden einer Serie "ansammeln" und dann darf man sie 3 tage lang beliebig oft gucken. Dann werden sie automatisch deaktiviert oder sowas.
    Wenn man es doch nicht gucken will, löscht man die Filme einfach und bezahlt sie dann nicht. Sondern bezahlt nur den Download.

    Sowas wären mal schlauere Angebote.
    Schade das es kein "gute-idee.net" gibt, so wie gute-frage von golem/holzbrinck.

  2. Re: Bei Miete ist DRM "egal"er als bei Kauf

    Autor: nochegaler 01.03.10 - 12:44

    In meiner Videothek kann ich einen aktuellen DVD-Film für minimum Euro 1,10 leihen. Bei Videoload und ITunes sind es so 2,99 oder 3,99 und die Auswahl ist immer noch schelchter als in der Videothek. Der einzige Grund was "runterzuleihen" ist also Faulheit und evtl. die HD-Variante. Allerdings muss man am Computer gucken.

    Wähle ich "Kaufen", dann bin ich meist mit 10+ Euro dabei. Unterschied zum Leihen ist nur das fehlende Verfallsdatum. Ich kann den Film noch nichtmal für meine Kumpels leihen oder brennen, was soll daran also "gekauft" sein?

    Auf Itunes läuft jetzt "Lost" zeitglich mit USA im Orignal mit UT. Das ist ein echter Mehrwehrt, da gebe ich dann eher Geld dafür aus.

  3. Re: Bei Miete ist DRM "egal"er als bei Kauf

    Autor: AndyMt 01.03.10 - 12:53

    Ein weiterer Grund für den Download ist eine nicht vorhandene anständige Videothek (mit BD), falls man mal spontan was sehen möchte. 20 km mit dem Auto fahren nur für nen Film ist nicht lustig.

    Aber leider sind die VOD-Angebote tatsächlich immer noch zu schlecht. Für mich bräuchte es:
    - HD Variante, mind. 720p, besser 1080p
    - DD 5.1 Sound besser noch DTS
    - Original-Tonspur
    - optional: über PS3 abspielbar

    Preis dürfte fürs leihen dann tastächlich bei bis zu 5 € liegen. Vorher wird das nichts.

  4. Re: Bei Miete ist DRM "egal"er als bei Kauf

    Autor: monitor mit lan 01.03.10 - 13:56

    neuer ist teu(r)er . Hier gabs ab 50 Cent älteren Krams.

    Schaut z.b. mal, was BT in ihrem IPTV anbietet. Da würde T-Com-IPTV möglicherweise ziemlich armselig gegen aussehen.

    Es muss ja nicht mal billiger als Videothek sein. Teurer wäre aber blöd. Also gleich teuer.

    TV-Krams kriegt man bei RTL und Pro7 teilweise angeblich eine Woche kostenlos. Eine Box die sowas am TV darstellt und man flexibel programmieren kann (ARM + Decoder-Chips) für alle möglichen Mediatheken wäre schon nett.
    Dann würden die Videoverleiher bei den FilmFirmen vielleicht auch mal auf den Trichter kommen.

    @AndyMT: 25 GB wären bei 20Cent/GB halt 25*20=500 Cent nur für den Download. Inzwischen ist es etwas billiger (14 US-$-Cent ?), aber Du siehst, das bei soo großen Dateien schon Volumen und merkbare Traffic-Preise anfallen.
    Pfarrer Braun ist 6 Gigabyte groß. PAL, Mpeg2. Also in h.264 die Hälfte. Macht 3 Gigabyte also 60 Cent Downloadkosten. Mal abgerundet vielleicht 40 Cent. Das ist also auch nicht ohne.

    Dagegen ist der Traffic für Alben ([Alben/sek] SCNR) und EBooks, EZeitschriften deutlich geringer. Wenn man sich Mühe gibt.

  5. Re: Bei Miete ist DRM "egal"er als bei Kauf

    Autor: robinx 01.03.10 - 15:20

    > Auf Itunes läuft jetzt "Lost" zeitglich mit USA im Orignal mit UT. Das ist
    > ein echter Mehrwehrt, da gebe ich dann eher Geld dafür aus.

    gerade bei serien könnte man sicherlich einiges interesantes machen. Zeitgleich mit US TV, Orginal Ton. Keine völlig überteuerten preise (sollte nicht teurer sein wie die DVD Boxen vorallem wenn es "nur" leihepisoden sind). Möglichst breite verbreitung. Itunes, Xbox, Playstation etc. Natürlich sollte es auch ein umfangreiches angebot sein und nicht nur die ein oder andere prestige serie.

    Und klar solange es nur ums leihen geht dürfte DRM wirklich nicht stören. Ich bin mir aber nicht sicher wie weit das aktuelle DRM reicht, kann ich nach wie vor den TV ausgang bei meinem Laptop nutzen um einen Film auch am TV sehen zu können? Klar mit festen boxen (apple TV oder auch spiele konsolen ist es natürlich einfacher am TV zu schaun)

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