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  1. Personalkosten

    Autor: Dumpfbacke 22.06.21 - 10:17

    retoburri68 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Lösungsidee wäre: Bei Rücksendung von Geräten (geöffnet) und das Gerät
    > ist einwandfrei: 20% abziehen vom Rückerstattungspreis. Dann überlegt sich
    > jeder 2x ob er was bestellt und zürücksendet. Dafür muss Amazon es dann
    > auch geöffnet mit 20% Rabatt oder mehr anbieten.
    >
    > Wird bei Digitec in der Schweiz so gehandhabt, finde ich eine gute Lösung.
    Willst du wirklich jemanden einstellen, der pro Stunde 11¤ kostet und zig Artikel verschiedenster Art überprüfen soll?
    Der weiß doch gar nicht, wo er drauf achten soll. Und wie schon einer geschrieben hat, sind viele Artikel entweder schon als Müll konzipiert worden (der ursprüngliche Händler wird die Ware nicht zurücknehmen) oder es lässt sich gar nicht mehr reparieren (TVs usw.)
    Frag mich, was Digitec bei USB Sticks für 10¤ macht. Davon 20% einbehalten ist ein bischen ... ist halt doof, wenn z.B. eine Schule eine größere Summe bestellt.

    Die Größenordnung ist eine andere und bei Schuhen und ähnlichem jemanden nachgucken zu lassen, ob der Schnürsenkel richtig ist, ist doch etwas sehr teuer.

  2. Re: Lösung

    Autor: captain_spaulding 22.06.21 - 10:18

    rubberduck09 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine (Teil)Lösung wären auch saubere und korrekte Produktbeschreibungen.
    > Was einem da vorgesetzt wird ist oft mehr als nur gruslich.
    Sehe ich auch so. Und das ist auch nicht nur bei China-Billigartikeln so. Beispiel Notebook bei Amazon:
    Hat das Ding Dual Channel? Steht nicht drin, obwohl die Produktbeschreibung sehr lang und professionell gemacht ist. Die genaue Produktbezeichnung steht auch nicht dabei. Wenn ich nach der allgemeinen Bezeichnung google, bekomme ich einige Tests von Notebooks die gleich aussehen und sich nur minimal unterscheiden. Welcher ist das jetzt? Keine Ahnung. Hilft eigentlich nur ausprobieren und wenns der Falsche war zurückschicken.

  3. Re: Lösung

    Autor: Benutztername12345 22.06.21 - 11:55

    retoburri68 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pflechtfild schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ähem, dazu müsste man der Gesetz ändern, wonach man innerhalb von 14
    > Tagen
    > > ohne Angabe von Gründen Ware zurückgeben kann.
    >
    > Keine Ahnung wie es in Deutschland ist, in der Schweiz gilt dies nur für
    > Ungeöffnete Produkte oder Produkte mit Schäden. Was auch absolut sinn
    > macht.
    >
    > @Traxxanos:
    >
    > Produkte müssen halt im Laden getestet werden, wo sie Ausgepackt zum Testen
    > zur verfügung stehen.

    Wenn ich mich richtig erinnere war genau das der Grund für die Regelung: online soll man die selben Möglichkeiten zum begutachten haben wie offline.

    Stell dir mal vor, das Gehäuse eines Smartphones glänzt in echt nicht so hübsch wie auf dem (ge-photoshop-ten) Bild im Onlineshop. Das merkt man natürlich erst NACH dem öffnen der Packung. Und dann soll man als Kunde nachweisen müssen, dass das Shop-Foto täuscht damit man das Gerät umtauschen kann? Na dabei viel Spaß.

    Und dass die CH was Verbraucher-/Menschenfreundlichkeit angeht oft noch ein Entwicklungsland ist ist ja kein Geheimnis.

    > Zudem gibts heute zu jedem Produkt online Testvideos
    > und Testberichte. Man muss sich einfach gut informieren. Mit einer
    > Rücksendegebühr soll sich jeder 5x überlegen, ob er das nun wirlick
    > bestellt oder nicht. So eine änderung ist imho global dringend nötig.
    >
    > Klappt in der Schweiz wunderbar, niemand beschwert sich, wo ist das
    > Problem? Hier gibt es keinen einzigen Shop, der Produkte einfach weil sie
    > einem nicht gefallen kostenlos zurücknimmt..
    >
    > Edit:
    >
    > Man muss nicht nur auf der Händlerseite anpacken, sondern defintiv auch auf
    > der Kundenseite.

  4. Re: Lösung

    Autor: Dakkaron 22.06.21 - 12:39

    Strafgebühr und der Kunde kauft beim nächsten Mal wo anders.

    Der Grund, warum so viele bei Amazon kaufen, auch wenn es wo anders billiger ist, ist eben die einfache Rückgabe.

    Bei Amazon kann ich sicher kaufen und weiß, selbst wenn die Händlerangaben gelogen sind (hab z.B. letztens einen Tretroller mit Gewichtslimit 150kg gekauft und einen mit 100kg bekommen), dann krieg ich wenigstens problemlos mein Geld zurück.

    Diese Unkompliziertheit und die Risikofreiheit ist fast der vollständige Grund warum ich dort kaufe.

  5. Re: Lösung

    Autor: AssassinNr1 22.06.21 - 13:11

    Würde nur Sinn machen wenn jeder Artikel nur aus Langeweile zurücksenden würde.

    Amazon sollte anfangen die Artikel zu kontrollieren.

    Hatte schon mehr als oft genug bereits benutzte Artikel, Artikel die bereits defekt waren und natürlich auch Artikel die nicht der Beschreibung entsprechen.
    Beim Kauf habe ich ein ungutes gefühlt mit Amazon aber zumindest funktioniert das zurück senden problemlos

  6. Re: Lösung

    Autor: Commander1709 22.06.21 - 14:30

    Das wäre auch keine perfekte Lösung.

    Beispiel: Ich habe vor einem Jahr einen Monitor gekauft, in dem ein Lüfter verbaut ist. Nirgendwo war angegeben, wie laut er ist, und Leute im Internet waren sich uneinig, ob er nervig oder unhörbar war. Ich hab ihn bestellt, gemerkt, dass der Lüfter zu laut war, und ihn wieder zurückgeschickt. Hätte ich 20% Abgaben zahlen müssen, hätte ich den gar nicht erst bestellt.

    Ein Jahr später kam übrigens das Nachfolgemodell auf den Markt, gleiches Dilemma. Aber dieses Mal war der Lüfter tatsächlich deutlich leiser. Obwohl sie äußerlich praktisch identisch sind.

  7. Re: Lösung

    Autor: Grimreaper 22.06.21 - 15:08

    Benutztername12345 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und dass die CH was Verbraucher-/Menschenfreundlichkeit angeht oft noch ein
    > Entwicklungsland ist ist ja kein Geheimnis.
    >
    > > Klappt in der Schweiz wunderbar, niemand beschwert sich, wo ist das
    > > Problem? Hier gibt es keinen einzigen Shop, der Produkte einfach weil
    > sie
    > > einem nicht gefallen kostenlos zurücknimmt..

    Spötter würden sagen, dass das vielleicht an dem hohen Wohlstand in der Schweiz liegt (der auch nicht unbedingt aus moralisch einwandfreien Quellen stammt), so dass es die Einwohner wenig kratzt wenn sie ein paar Franken für eine Rücksendung zahlen müssen.
    Ich kann dazu nur sagen: wenn es sehr teuer wird „unerwünschte Ware“ auf legalem Wege loszuwerden, dann werden viele Privatleute und Unternehmern leider Wege finden die weniger legal oder legitim sind.

  8. Re: Lösung

    Autor: dEEkAy 22.06.21 - 15:20

    retoburri68 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Lösungsidee wäre: Bei Rücksendung von Geräten (geöffnet) und das Gerät
    > ist einwandfrei: 20% abziehen vom Rückerstattungspreis. Dann überlegt sich
    > jeder 2x ob er was bestellt und zürücksendet. Dafür muss Amazon es dann
    > auch geöffnet mit 20% Rabatt oder mehr anbieten.
    >
    > Wird bei Digitec in der Schweiz so gehandhabt, finde ich eine gute Lösung.


    Hab mir zwei wireless Headsets bestellt, Corsair Virtuoso RGB Wireless SE und das Steelseries Arctis 9. Mal von den ganzen überpositiven Reviews im Netz und den super Bewertungen zu den beiden Headsets abgesehen, sind beide einfach nur Schrott.

    Beide werden für ihren guten Sound, Sitz und Funktionen gelobt. Beide haben einen wirklich miesen Sound. Die Verarbeitung beim Corsair ist zwar top, dafür ist die Software eine Katastrophe, das Headset sitzt absolut beschissen und der Sound ist selbst per USB-C Kabel (soll ja nochmal besser sein als im wireless Betrieb) absolut bescheiden. Beim Steelseries war von Anfang an die linke Hörmuschel ca 15% leiser.

    Beide zurück geschickt, anschließend ein Beyerdynamic MMX 300 gekauft, TOP. Ist zwar per Kabel aber es hat einen absolut guten Sound.

    Warum soll ich nochmal für den Elektromüll aus den ersten zwei Bestellungen beim Rückversand bezahlen? Wenn man einfach mal wieder ehrlich Werbung machen würde, Merkmale ehrlich aufzählen würde und einfach ehrlich über sein Produkt berichten würde, könnte man von mir aus Geld für das retournieren verlangen. Nicht aber wenn Technik wie heutzutage als Wegwerfartikel designed und verkauft wird.

    Gilt übrigens auch für Schuhe, Kleidung etc.

  9. Re: Lösung

    Autor: dEEkAy 22.06.21 - 15:29

    retoburri68 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht überhaupt ja auch gar nicht um Geschäftsrisikoko, versteht mich da
    > nicht falsch. Amazon und Co. soll auch senen Beitrag dazu leisten. Es geht
    > um Umwelt und Müllvermeidung. Und es gibt sicher viele Menschen, die sich
    > nicht genau überlegen, ob sie etwas wirklich brauchen, wenn man es auch
    > einfach gebraucht und geöffnet 30 Tage zurückgeben kann. Das muss
    > verhindert werden. Und man erhält ja auch einen grossteil des Kaufpreises
    > zurück, dennoch sollte es etwas schmerzen, damit man beim nächsten mal eben
    > in einen Laden geht, sich Testvideos anschaut, etc.

    Oft hilft dies aber nicht. Du kannst dir 100 Reviews oder Tests zu einem Produkt ansehen, in meinem Fall eben Headsets für den PC oder für unterwegs.
    Auch wenn alle super toll sind, kannst du dies oft erst beim Ausprobieren zuhause feststellen. Ich habe diese Erfahrung mit zwei wireless Headsets für den PC und 3 true wireless in-ears für unterwegs gemacht.

    Die beiden Headsets für den PC (Corsair Virtuoso SE Wireless RGB und SteelSeries Arctis 9) waren einfach schlecht. Die 3 in-Ears waren von SoundCore, 1x ein gut bewertetes Modell ausprobiert, hatte ein mega Rauschen drin. Ersatz bekommen, hat ebenso gerauscht. Ging also beides zurück. Das 3. Paar war auch von SoundCore, allerdings ein ganz neues Modell. Auch das wurde sehr gut bewertet. Hatte auch ein Rauschen, der Sitz im Ohr trotz insgesamt 10 paar Eartips war auch Mist. Ging leider auch zurück.

    Sony WF-1000XM4 sind leider noch unterwegs und seit über einer Woche verspätet, mal schauen wann die ankommen und ob diese bleiben.

    > Kleidung und Schuhe sind ausgeschlossen davon. Die muss man ja zuerst
    > probieren. Zalando ist ja auch hier aktiv und da kann man auch kostenlos
    > zurücksenden.
    >
    > Ein elektronisches Gerät, muss man aber nicht unbedingt in der Hand
    > gehalten haben.

    Ausprobieren sollte man es aber trotzdem. Oft stellen sich dann die Probleme ein.

    > Ich merke immer, dass ich mir so 2-3 mal überlege, brauche ich es wirklich?
    > Ich kann es nicht zurück geben. Dann geh ich eben kurz in einen Digitec
    > Store und schau mir das Teil an. Sonst würd ichs einfach mal bestellen.
    > Und das geht sicher vielen so.

    Ich bin so oft schon in den Einzelhandel gelaufen weil ich X Y oder Z haben wollte. Entweder ist es nicht da, ist teuer oder man kann es nicht ausprobieren. Sollte dann tatsächlich etwas nicht stimmen, muss man den Weg über den Support/Service gehen und darf hier elendig lange warten bis man eine akzeptable Lösung erhält. Nein Danke!

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