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Vernichtung von Gütern gab es schon immer

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  1. Vernichtung von Gütern gab es schon immer

    Autor: Prypjat 22.06.21 - 13:54

    Früber (TM) haben wir jede Menge Modems, Netzwerkkarten etc. zu US Robotics in Irland geschickt. Da kam nie etwas zurück. Der Aufwand diese Hardware zu sichten, zu testen und zu reparieren war einfach zu hoch.
    Wir haben sogar mal vergessen das Modem mit reinzulegen und haben es im Regal wiedergefunden und die Rücksendung wurde dennoch bezahlt.
    Seitdem hieß es bei uns immer: Wenn Du was loswerden möchtest, schicke es an US Robotics.
    Da wurde auch nur alles direkt vernichtet.
    Es ist also nichts neues.

  2. Re: Vernichtung von Gütern gab es schon immer

    Autor: Iberius 22.06.21 - 14:59

    Derzeit werden 1,3 Milliarden Tonnen essbare Lebensmittel unnötigerweise weggeworfen. Über 18 Millionen Tonnen an Lebensmitteln landen pro Jahr in Deutschland in der Tonne. Bedauerlicherweise sind diese Fakten zur Normalität geworden.

  3. Re: Vernichtung von Gütern gab es schon immer

    Autor: Prypjat 22.06.21 - 15:13

    Das ist mir Bewusst.
    Meine Mutter hat im Lebensmittelhandel gearbeitet und mir berichtet, wie Sie Abend für Abend jede Menge an Nahrungsmitteln in eine riesige Abschließbare Tonne werfen musste.
    Deswegen bin ich wohl auch so eingestellt nichts verkommen zu lassen.

  4. Re: Vernichtung von Gütern gab es schon immer

    Autor: rslz 22.06.21 - 21:44

    Iberius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Derzeit werden 1,3 Milliarden Tonnen essbare Lebensmittel unnötigerweise
    > weggeworfen. Über 18 Millionen Tonnen an Lebensmitteln landen pro Jahr in
    > Deutschland in der Tonne. Bedauerlicherweise sind diese Fakten zur
    > Normalität geworden.

    Daran gibts nicht zu bedauern. Lebensmittel sind im wahrsten Sinne des Wortes nachwachsende Rohstoffe. Ich finde es echt gut, dass wir in der Lage sind so viel mehr Lebensmittel zu produzieren, als wir verbrauchen. Was wäre denn die Alternative? Wir produzieren nur so viel, wie wir verbrauchen? Na dann gute Nacht, wenn es zu Ernteausfällen à la 1816 kommt.

  5. Re: Vernichtung von Gütern gab es schon immer

    Autor: Heiner 22.06.21 - 22:25

    Der Kühlschrank, Containerschiff wurden wohl nach 1816 erfunden und Konservendose erst 1810 patentiert?
    Verhungern würde in Deutschland niemand, beim Klopapier sehe ich seit Corona eher Bedarf.

  6. Re: Vernichtung von Gütern gab es schon immer

    Autor: Prypjat 23.06.21 - 07:57

    rslz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Daran gibts nicht zu bedauern. Lebensmittel sind im wahrsten Sinne des
    > Wortes nachwachsende Rohstoffe.

    Und damit alles im Überfluss vorhanden ist, produzieren wir mehr als wir brauchen und belasten damit dann noch mehr unsere Umwelt?
    Sollte jeder Deutsche Morgens vorm Haus auf die Wiese zum grasen gehen, würde ich Dir zustimmen.

    > Ich finde es echt gut, dass wir in der Lage
    > sind so viel mehr Lebensmittel zu produzieren, als wir verbrauchen. Was
    > wäre denn die Alternative? Wir produzieren nur so viel, wie wir
    > verbrauchen? Na dann gute Nacht, wenn es zu Ernteausfällen à la 1816 kommt.

    Merkwürdiger Vergleich.
    1.) Es gibt Kornreserven, die genau so ein Szenario abdecken sollen.
    2.) Es wird Weltweit Korn angebaut und wir könnten Importieren.
    3.) Es gibt noch andere Lebensmittel.

  7. Re: Vernichtung von Gütern gab es schon immer

    Autor: rslz 23.06.21 - 08:59

    Prypjat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > rslz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich finde es echt gut, dass wir in der Lage
    > > sind so viel mehr Lebensmittel zu produzieren, als wir verbrauchen. Was
    > > wäre denn die Alternative? Wir produzieren nur so viel, wie wir
    > > verbrauchen? Na dann gute Nacht, wenn es zu Ernteausfällen à la 1816
    > kommt.
    >
    > Merkwürdiger Vergleich.
    > 1.) Es gibt Kornreserven, die genau so ein Szenario abdecken sollen.
    > 2.) Es wird Weltweit Korn angebaut und wir könnten Importieren.
    > 3.) Es gibt noch andere Lebensmittel.

    Ich sehe nicht wie ihre Punkte funktionieren sollen. Annahme war ja, dass wir unsere Wirtschaft so umstellen, dass wir genau so viele Lebensmittel produzieren wie wir verbrauchen, damit wir ja nix mehr wegschmeißen müssen oder unsere geliebte Umwelt mehr belasten, wie Sie das so schön ausgedrückt haben.

    (1) Um Vorräte anlegen zu können muss man bereits vorher eine Überproduktion gehabt haben. Kommt es dann zu keiner Naturkatastrophe, müssen Sie diese auch irgendwann wegwerfen.

    (2) Nimmt ja an, dass andere Länder weiterhin eine Überproduktion fahren. D.h. ihr Argument beruht darauf, dass Sie einerseits sagen, Nahrungsmittelüberproduktion ist schlecht, aber andererseits sollten wir uns darauf verlassen, dass andere es für uns tun? Das ist ja wie gegen Atomstrom wettern aber diesen dann aus Frankreich importieren wollen.

  8. Re: Vernichtung von Gütern gab es schon immer

    Autor: Prypjat 23.06.21 - 09:46

    rslz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Prypjat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > rslz schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ich finde es echt gut, dass wir in der Lage
    > > > sind so viel mehr Lebensmittel zu produzieren, als wir verbrauchen.
    > Was
    > > > wäre denn die Alternative? Wir produzieren nur so viel, wie wir
    > > > verbrauchen? Na dann gute Nacht, wenn es zu Ernteausfällen à la 1816
    > > kommt.
    > >
    > > Merkwürdiger Vergleich.
    > > 1.) Es gibt Kornreserven, die genau so ein Szenario abdecken sollen.
    > > 2.) Es wird Weltweit Korn angebaut und wir könnten Importieren.
    > > 3.) Es gibt noch andere Lebensmittel.
    >
    > Ich sehe nicht wie ihre Punkte funktionieren sollen. Annahme war ja, dass
    > wir unsere Wirtschaft so umstellen, dass wir genau so viele Lebensmittel
    > produzieren wie wir verbrauchen, damit wir ja nix mehr wegschmeißen müssen
    > oder unsere geliebte Umwelt mehr belasten, wie Sie das so schön ausgedrückt
    > haben.

    Einen Blinden kann man nicht das sehen erklären.

    > (1) Um Vorräte anlegen zu können muss man bereits vorher eine
    > Überproduktion gehabt haben. Kommt es dann zu keiner Naturkatastrophe,
    > müssen Sie diese auch irgendwann wegwerfen.

    Falsch!
    Das gelagerte Korn wird ja nicht im darauffolgenden Jahr weggeworfen und durch neues ersetzt, sondern es wird der Weiterverarbeitung zugeführt und neues eingelagert.
    Ich sehe da keinen Widerspruch zu meinem geschrieben Text.

    > (2) Nimmt ja an, dass andere Länder weiterhin eine Überproduktion fahren.

    Auch falsch. Es gibt durchaus Länder, die auch Bedarf an Getreide haben und die keine entsprechenden Anbauflächen dafür vorweisen können oder das Getreide dort wegen Klimatischer Bedingungen nicht richtig wächst und nur wenig Ertrag bietet.
    Ein Ernteausfall müsste ja auch nicht direkt alle Länder betreffen, sondern wäre eher Landesregional oder Kontinental begrenzt.
    In diesem Fall könnte man für dieses Jahr Getreide importieren.
    Sollte es Global sein, haben wir ganz andere Probleme.

    > D.h. ihr Argument beruht darauf, dass Sie einerseits sagen,
    > Nahrungsmittelüberproduktion ist schlecht, aber andererseits sollten wir
    > uns darauf verlassen, dass andere es für uns tun? Das ist ja wie gegen
    > Atomstrom wettern aber diesen dann aus Frankreich importieren wollen.

    Äpfel und Birnen.
    Andere Länder verlassen sich durchaus auf Produktionen aus Deutschland und wir verlassen uns auf Produktionen aus anderen Ländern.
    Wenn in Italien und Spanien die Tomatenernte schlecht ist, merken wir das ja auch.
    Das gilt auch für andere Weltweit hergestellte Produkte.

    Das ist aber auch gar nicht der Punkt.
    Der Punkt ist, dass es eine generelle Überproduktion gibt. Wir müssten mehr als das doppelte essen, um das zu verbrauchen und das nur, weil es immer größere Erzeuger- und Produktionsbetriebe gibt, die den Markt mit Massen überfluten können und dennoch Gewinn machen. Das geht nur auf Kosten der Umwelt und ist außerdem angesichts der Lage in Krisen- und Hungerländern ethisch und moralisch verwerflich.

    Auf den Stromvergleich gehe ich nicht ein. Der passt hier nicht.

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