1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Netflix: 70 Prozent der Daten im…

Netflix upstream?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Netflix upstream?

    Autor: Soturi 08.12.15 - 15:54

    Wie kommt denn der hohe Upstream bei Netflix zustande? Die Nutzer laden da doch nicht (wissentlich) massig Daten hoch.

  2. Re: Netflix upstream?

    Autor: Lala Satalin Deviluke 08.12.15 - 15:57

    Wenn Leute was hochladen ist das für Netflix der Downstream.

    Netflix sendet Daten zu den Usern.

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  3. Re: Netflix upstream?

    Autor: PiranhA 08.12.15 - 15:57

    Streaming-Anbieter verwenden anscheinend TCP. Da kommt alleine für die ACK Pakete schon was zusammen.

  4. Re: Netflix upstream?

    Autor: iamweazel 08.12.15 - 15:59

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Streaming-Anbieter verwenden anscheinend TCP. Da kommt alleine für die ACK
    > Pakete schon was zusammen.

    So how do Netflix customers send so much data today? The answer is mostly in “ACK packets,” Deeth said. Signifying “acknowledgement” that data has been received, ACK packets are part of the TCP’s (Transmission Control Protocol’s) three-way handshake that connects client devices to servers over the Internet. The third step of the process has the client (i.e. a Netflix subscriber) sending acknowledgement back to Netflix’s servers.


    http://arstechnica.com/information-technology/2014/11/netflix-takes-up-9-5-of-upstream-traffic-on-the-north-american-internet/

  5. Re: Netflix upstream?

    Autor: Soturi 08.12.15 - 16:01

    iamweazel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PiranhA schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Streaming-Anbieter verwenden anscheinend TCP. Da kommt alleine für die
    > ACK
    > > Pakete schon was zusammen.
    >
    > So how do Netflix customers send so much data today? The answer is mostly
    > in “ACK packets,” Deeth said. Signifying
    > “acknowledgement” that data has been received, ACK packets are
    > part of the TCP’s (Transmission Control Protocol’s) three-way
    > handshake that connects client devices to servers over the Internet. The
    > third step of the process has the client (i.e. a Netflix subscriber)
    > sending acknowledgement back to Netflix’s servers.
    >
    > arstechnica.com


    Dankeschön

  6. Re: Netflix upstream?

    Autor: elf 08.12.15 - 16:39

    iamweazel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > arstechnica.com

    Wundert mich, wenn bei Streaming tatsächlich TCP zum Einsatz kommt. Wenn Pakete verloren gehen, brauche ich diese 10 Sekunden später auch nicht mehr. Wozu dann ACKs?

    Und selbst wenn: Ein TCP-ACK-Paket wiegt gerade mal etwa 64 Bytes, wohingegen die Nutzdaten-Pakete kommend von Netflix mit ca. 1400 Bytes weit größer sind als die Statistik vermuten lässt. (Abgesehen davon, dass noch nichtmal für jedes Datenpaket ein eigenes ACK notwendig ist...)

  7. Re: Netflix upstream?

    Autor: kendon 08.12.15 - 16:48

    Ich tue mich auch schwer damit zu glauben dass die ACKs einen Anteil von fast 7% am Gesamttraffic ausmachen sollen.

  8. Re: Netflix upstream?

    Autor: Schattenwerk 08.12.15 - 16:56

    Da steht ja nirgendwo, dass für das eigentliche Streaming TCP verwendet wird. Jedoch gibt es auch einen Weg zum Film/zur Serie hin, welche dann ganz normal über TCP läuft.

    Assets, API, etc. wird ja nicht über UDP laufen.

  9. Re: Netflix upstream?

    Autor: Plany 08.12.15 - 17:04

    elf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und selbst wenn: Ein TCP-ACK-Paket wiegt gerade mal etwa 64 Bytes,
    > wohingegen die Nutzdaten-Pakete kommend von Netflix mit ca. 1400 Bytes weit
    > größer sind als die Statistik vermuten lässt. (Abgesehen davon, dass noch
    > nichtmal für jedes Datenpaket ein eigenes ACK notwendig ist...)

    der Steam ist ja nicht 1:1. sondern die Daten landen in ein Buffer der den film beinhaltet ... Die Pakete haben hier die information an welcher Stelle die payload hingehört somit hat man ein sauberen buffer. der keine korrupten/missing Daten enthält.

  10. Re: Netflix upstream?

    Autor: PiranhA 08.12.15 - 17:18

    Genau das ist der springende Punkt. Im Gegensatz zu Live-Streaming wird gepuffert. Ich bekomme keine Bildfehler, wenn aus welchem Grund auch immer mal ein Paket verloren geht. Wenn meine Bandbreite nicht ausreicht, dann wird eben länger gewartet.

    Siehe: [www.quora.com]

  11. Re: Netflix upstream?

    Autor: elf 08.12.15 - 17:53

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da steht ja nirgendwo, dass für das eigentliche Streaming TCP verwendet
    > wird. Jedoch gibt es auch einen Weg zum Film/zur Serie hin, welche dann
    > ganz normal über TCP läuft.
    >
    > Assets, API, etc. wird ja nicht über UDP laufen.

    Die Idee, dass TCP verwendet wird, stammt nicht von mir sondern von PrianhA. YouTube macht's im Browser allerdings auch.

    Und trotzdem dürften die Datenmengen bei einem Film Richtung Benutzer um Größenordnungen mehr sein als in Richtung Netflix. Also ich gehe mal davon aus, dass der überwiegende Teil des Traffics aus dem Anschauen des eigentlichen Films besteht und nicht permanent gezappt wird.

  12. Re: Netflix upstream?

    Autor: Lehmroboter 08.12.15 - 17:55

    Auch bei Live-Streaming kann gepuffert werden. (Z.B. HLS)

  13. Re: Netflix upstream?

    Autor: Dumpfbacke 08.12.15 - 18:21

    elf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > iamweazel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > arstechnica.com
    >
    > Wundert mich, wenn bei Streaming tatsächlich TCP zum Einsatz kommt. Wenn
    > Pakete verloren gehen, brauche ich diese 10 Sekunden später auch nicht
    > mehr. Wozu dann ACKs?
    In diesem Sinne wäre wohl SCTP interessant.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Stream_Control_Transmission_Protocol

    > Und selbst wenn: Ein TCP-ACK-Paket wiegt gerade mal etwa 64 Bytes,
    > wohingegen die Nutzdaten-Pakete kommend von Netflix mit ca. 1400 Bytes weit
    > größer sind als die Statistik vermuten lässt. (Abgesehen davon, dass noch
    > nichtmal für jedes Datenpaket ein eigenes ACK notwendig ist...)
    So weit ich es verstanden habe, ist der Verkehr von Netflix allerdings verschlüsselt, um ein Mitschneiden der Filme zu verhindern.
    Dann braucht man schon die ganzen ACKs.

    mfg

  14. Re: Netflix upstream?

    Autor: MüllerWilly 08.12.15 - 20:20

    > Wundert mich, wenn bei Streaming tatsächlich TCP zum Einsatz kommt. Wenn
    > Pakete verloren gehen, brauche ich diese 10 Sekunden später auch nicht
    > mehr. Wozu dann ACKs?

    Warum brauche ich das verlorene Paket 10 Sekunden später denn nicht mehr? Ich freue mich, wenn alle Pakete ankommen, egal, ob 10 oder 20 Sekunden später, und dafür das Bild perfekt ist. Netflix ist ja nicht Live, die Puffern.

  15. Re: Netflix upstream?

    Autor: Sybok 09.12.15 - 00:33

    elf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wundert mich, wenn bei Streaming tatsächlich TCP zum Einsatz kommt. Wenn
    > Pakete verloren gehen, brauche ich diese 10 Sekunden später auch nicht
    > mehr. Wozu dann ACKs?

    Das ist etwas zu kurz gedacht, denn schließlich wird ja - nicht zuletzt aus diesem Grund - auch gebuffert. Und mit aktivem Buffering kann das Paket auch 10 Sekunden später noch gebraucht werden (wobei es in der Realität natürlich im Regelfall deutlich schneller da sein wird).

  16. Re: Netflix upstream?

    Autor: mfgchen 09.12.15 - 10:47

    kendon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich tue mich auch schwer damit zu glauben dass die ACKs einen Anteil von
    > fast 7% am Gesamttraffic ausmachen sollen.

    Ihr müsst auch daran denken, das der Upstream meist viel geringer ist als der Download, bei ADSL im Verhältnis von 16:1 (zumindest hier in Deutschland). Da hier Prozente angegeben werden, ist der Upload von 7% im Schnitt dann vielleicht 0,7% im Vergleich zum Download.
    Aber 7% allen Uploads Ack-Packete von Netflix find ich auch merkwürdig viel

  17. Re: Netflix upstream?

    Autor: elf 09.12.15 - 12:07

    mfgchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ihr müsst auch daran denken, das der Upstream meist viel geringer ist als
    > der Download, bei ADSL im Verhältnis von 16:1 (zumindest hier in
    > Deutschland). Da hier Prozente angegeben werden, ist der Upload von 7% im
    > Schnitt dann vielleicht 0,7% im Vergleich zum Download.

    Stimmt, das ist ein wichtiges Argument.

    > Aber 7% allen Uploads Ack-Packete von Netflix find ich auch merkwürdig viel

    Wenn man bedenkt, dass der große Anteil des "Nichtgenutzten" Upstreams unter den Tisch gefallen ist und nur der tatsächlich übertragene Traffic in Relation zueinander gestellt wurde, dann könnte das mit den ACKs doch wieder hinhauen. Eine "Netzwerkanalyse" innerhalb Firefox von einem Youtube Video zeigt, dass die GET-Anfrage für ein Video-Chunk einen ganzen Rattenschwanz an Parametern enthält. Und es werden viele Chunks abgerufen.

  18. Re: Netflix upstream?

    Autor: kendon 09.12.15 - 17:07

    > Wenn man bedenkt, dass der große Anteil des "Nichtgenutzten" Upstreams
    > unter den Tisch gefallen ist und nur der tatsächlich übertragene Traffic in
    > Relation zueinander gestellt wurde, dann könnte das mit den ACKs doch
    > wieder hinhauen. Eine "Netzwerkanalyse" innerhalb Firefox von einem Youtube
    > Video zeigt, dass die GET-Anfrage für ein Video-Chunk einen ganzen
    > Rattenschwanz an Parametern enthält. Und es werden viele Chunks abgerufen.

    GET ist kein ACK! Interessant wäre aber in der Tat der Gesamtanteil der ACKs am gesamten Upstream, nicht nur beschränkt auf Streaming.

  19. Re: Netflix upstream?

    Autor: elf 09.12.15 - 17:56

    kendon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > GET ist kein ACK!

    Ja, das stimmt. Youtube ist auch nicht Netflix. Da habe ich die beiden Sätze zusammenhanglos aneinandergehängt. Firefox zeigt die Datenströme weiter oberhalb des TCP-Protokolls an.

    > Interessant wäre aber in der Tat der Gesamtanteil der
    > ACKs am gesamten Upstream, nicht nur beschränkt auf Streaming.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. SAP ABAP Entwickler (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Berlin
  2. SAP Logistik-Berater (m/w/x) mit Fokus auf SD - SAP Logistic
    über duerenhoff GmbH, Darmstadt
  3. Software-Entwickler (gn) SAP / Schnittstellen
    Getriebebau NORD GmbH & Co. KG, Bargteheide
  4. SAP BW/BI Berater (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Essen

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 28,99€
  2. 25,99€
  3. 9,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de