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Und im Grunde nicht schlimmes

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Und im Grunde nicht schlimmes

    Autor: GaliMali 08.12.15 - 15:52

    Und im Grunde nicht schlimmes. Dafür bezahlen wir für einen teureren schnelleren Internetzugang.

    Das hier machne Provider von den Anbietern extra Geld haben wollen, finde ich immer ungerecht. Wenn die Kosten für den Anschluss nicht mehr deckend sind, haben die Provider einfach falsch kalkuliert. Doch können sie sich von den Streaminganbietern Technik in die Vermittlungen stellen und so den Bandbreitenbedarf einfach nah zum Kunden bringen.

    Mir würde auch kaum etwas anderes mit der hohen Bandbreite einfallen, ausser vielleicht noch mein VPN mit mit zweiten Wohnung damit Flotter zu machen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.12.15 15:54 durch GaliMali.

  2. Re: Und im Grunde nicht schlimmes

    Autor: mattsick 08.12.15 - 16:05

    GaliMali schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und im Grunde nicht schlimmes. Dafür bezahlen wir für einen teureren
    > schnelleren Internetzugang.
    >
    > Das hier machne Provider von den Anbietern extra Geld haben wollen, finde
    > ich immer ungerecht. Wenn die Kosten für den Anschluss nicht mehr deckend
    > sind, haben die Provider einfach falsch kalkuliert. Doch können sie sich
    > von den Streaminganbietern Technik in die Vermittlungen stellen und so den
    > Bandbreitenbedarf einfach nah zum Kunden bringen.
    >
    > Mir würde auch kaum etwas anderes mit der hohen Bandbreite einfallen,
    > ausser vielleicht noch mein VPN mit mit zweiten Wohnung damit Flotter zu
    > machen.

    Du zahlst heute mehr für 50 mbit/s als vor 10 Jahre für DSL mit um die 720 kbit/s?

  3. Re: Und im Grunde nicht schlimmes

    Autor: Anonymer Nutzer 08.12.15 - 16:17

    Vor 20 Jahren gabs doch diese AOL-CDs mit 50 Stunden Gratisinternet ...

    Das waren noch günstige Zeiten.... wäre da nicht die Telefonrechnung gewesen!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.12.15 16:18 durch Bernie78.

  4. Re: Und im Grunde nicht schlimmes

    Autor: chefin 08.12.15 - 16:20

    GaliMali schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und im Grunde nicht schlimmes. Dafür bezahlen wir für einen teureren
    > schnelleren Internetzugang.
    >
    > Das hier machne Provider von den Anbietern extra Geld haben wollen, finde
    > ich immer ungerecht. Wenn die Kosten für den Anschluss nicht mehr deckend
    > sind, haben die Provider einfach falsch kalkuliert. Doch können sie sich
    > von den Streaminganbietern Technik in die Vermittlungen stellen und so den
    > Bandbreitenbedarf einfach nah zum Kunden bringen.
    >
    > Mir würde auch kaum etwas anderes mit der hohen Bandbreite einfallen,
    > ausser vielleicht noch mein VPN mit mit zweiten Wohnung damit Flotter zu
    > machen.

    Meine Rede. Mit der heutigen Geiz ist Geil Mentalität und dem sofortigen Wechselersuchen sobald auch nur die kleinste Preiserhöhung ansteht gewinnt der, welcher am wenigsten bietet fürs Geld. Erst nach Abschluss erkennt man, das aus 50Mbit am Router nicht folgt das 50Mbit durchgängig erzielt werden. Und erst dann kapieren die Menschen, das Leistung Geld kostet und ein Reifen der für 290 zugelassen ist aus einem 50PS Diesel keinen Porschekiller machen. Auch wenn der Reifen billig war.

    Du hast bekommen wofür du bezahlt hast. Zahl mehr und du bekommst mehr. Naja...und da noch zuwenige so denken, wird eben auf der anderen Seite die Hand aufgehalten. Und zugegeben, bei unter 10% Marktanteil 35% Traffic bedeutet aber auch das 9 von 10 Leuten mitbezahlen was sie garnicht nutzen. Da würde ich doch mal sagen, das die welche es nutzen wollen auch dafür zahlen. Wer unbedingt Netflix will sollte auch passend Kleingeld bereit halten. Und nicht erwarten das es per Mischkalkulation auf alle umgelegt wird.

    Sonst erwarte ich das meine Ansprüche auch sozialverträglich harmonisiert werden. Mein 12 Zylinder erwartet deinen Anteil. Ich zahl dafür dein Netflix mit.

  5. Re: Und im Grunde nicht schlimmes

    Autor: Yeeeeeeeeha 08.12.15 - 16:29

    GaliMali schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das hier machne Provider von den Anbietern extra Geld haben wollen, finde
    > ich immer ungerecht. Wenn die Kosten für den Anschluss nicht mehr deckend
    > sind, haben die Provider einfach falsch kalkuliert. Doch können sie sich
    > von den Streaminganbietern Technik in die Vermittlungen stellen und so den
    > Bandbreitenbedarf einfach nah zum Kunden bringen.

    Ja und nein.

    Auf der einen Seite muss der Provider natürlich damit rechnen, dass die seinen Kunden verkaufte Bandbreite von diesen auch genutzt wird und darf sich dann nicht beschweren.

    Auf der anderen Seite ist es doch gerade die viel beschworene und selten wirklich erklärte Netzneutralität, wenn einzelne Anbieter nicht bevorzugt werden. D.h. wenn $streamingdienst sich beschwert, dass seine Streams im Netz von $großerprovider ruckeln, weil das Peering von $superbilligprovider in das Netz von $großerprovider zu dünn ist, dann muss $streamingdienst sich halt gegen entsprechenden Obolus direkt bei $großerprovider anschließen. So war das schon vor 20 Jahren.

    IMO wäre es sogar gerechtfertigt, wenn $großerprovider QoS einsetzt, damit $streamingdienst in einem Nadelöhr mit seinen Datenmassen nicht den restlichen Traffic zerschießt.

    GaliMali schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir würde auch kaum etwas anderes mit der hohen Bandbreite einfallen, ausser
    > vielleicht noch mein VPN mit mit zweiten Wohnung damit Flotter zu machen.

    Wieder ja und nein. Streaming verbraucht ja keine hohe Bandbreite, sondern eine insgesamt hohe Datenmenge. Die Maximalbandbreiten in Netzen (zumindest sozusagen beim „Teilnehmeranschluss“) sind ja nicht darauf ausgelegt, durchgehend ausgenutzt zu sein, sondern für Peaks. Diese Leitungen sind meistens idle und nur für kurze Zeit belegt um zum Beispiel einen Download möglichst schnell durchzuführen. Im Mittel über alle Nutzer gleicht sich das dann so aus, dass zum Beispiel eben schnelle Downloads möglich werden, obwohl Backbones und Peerings aus nachvollziehbaren Gründen in keiner Weise in der Lage wären, diese Bandbreite für alle Nutzer gleichzeitig durchzuleiten.

    Nutzungsszenarien gäbe es übrigens schon, auch ohne seltene Sonderfälle wie „zweite Wohnung“ oder den in Nerdkreisen manchmal bei jedem zweiten Nutzer vermuteten Fileserver: Nachdem man inzwischen eigentlich schon mindestens zwei Geräte (PC + Smartphone) besitzt, möchte man seine Daten eigentlich nicht mehr auf einem von diesen lagern, sondern in der Wolke und zwar voll transparent (Dropbox und Co sind da ein erster Ansatz, aber IMO noch nicht weit genug). Das ist auch aus dem Grund interessant, da es eigentlich wenig Sinn macht, Backups auf einer Festplatte neben dem gebackuppten PC zu lagern, die im Zweifelsfall zusammen mit diesem abbrennt.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  6. Re: Und im Grunde nicht schlimmes

    Autor: smirg0l 08.12.15 - 17:53

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > GaliMali schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und im Grunde nicht schlimmes. Dafür bezahlen wir für einen teureren
    > > schnelleren Internetzugang.
    > >
    > > Das hier machne Provider von den Anbietern extra Geld haben wollen,
    > finde
    > > ich immer ungerecht. Wenn die Kosten für den Anschluss nicht mehr
    > deckend
    > > sind, haben die Provider einfach falsch kalkuliert. Doch können sie sich
    > > von den Streaminganbietern Technik in die Vermittlungen stellen und so
    > den
    > > Bandbreitenbedarf einfach nah zum Kunden bringen.
    > >
    > > Mir würde auch kaum etwas anderes mit der hohen Bandbreite einfallen,
    > > ausser vielleicht noch mein VPN mit mit zweiten Wohnung damit Flotter zu
    > > machen.
    >
    > Meine Rede. Mit der heutigen Geiz ist Geil Mentalität und dem sofortigen
    > Wechselersuchen sobald auch nur die kleinste Preiserhöhung ansteht gewinnt
    > der, welcher am wenigsten bietet fürs Geld. Erst nach Abschluss erkennt
    > man, das aus 50Mbit am Router nicht folgt das 50Mbit durchgängig erzielt
    > werden. Und erst dann kapieren die Menschen, das Leistung Geld kostet und
    > ein Reifen der für 290 zugelassen ist aus einem 50PS Diesel keinen
    > Porschekiller machen. Auch wenn der Reifen billig war.
    >
    > Du hast bekommen wofür du bezahlt hast. Zahl mehr und du bekommst mehr.
    > Naja...und da noch zuwenige so denken, wird eben auf der anderen Seite die
    > Hand aufgehalten. Und zugegeben, bei unter 10% Marktanteil 35% Traffic
    > bedeutet aber auch das 9 von 10 Leuten mitbezahlen was sie garnicht nutzen.
    > Da würde ich doch mal sagen, das die welche es nutzen wollen auch dafür
    > zahlen. Wer unbedingt Netflix will sollte auch passend Kleingeld bereit
    > halten. Und nicht erwarten das es per Mischkalkulation auf alle umgelegt
    > wird.
    >
    > Sonst erwarte ich das meine Ansprüche auch sozialverträglich harmonisiert
    > werden. Mein 12 Zylinder erwartet deinen Anteil. Ich zahl dafür dein
    > Netflix mit.

    Geht hier nicht ums Geld sondern darum, dass man die Leistung, die man bezahlt hat, nicht erhält. Das gilt ganz besonders für diejenigen, die viel Geld bezahlen, wegen der ganzen Streamerei zur PrimeTime aber nur noch einen Bruchteil der bezahlten Performance erhalten.

    Frage ist, wer ist Schuld?
    Der User, weil er seine Leitung tatsächlich nutzt?
    Der Provider, der offensichtlich eine Mischkalkulation bei der Netz-Bandbreite hat, die bei Streaming nicht mehr viel wert ist?

    Ich sage: Der Provider. Wenn er weiß, dass er die Leistung nicht liefern kann, wenn diese von allen Anschlussteilnehmern abgerufen werden, dann ist das Täuschung - ich lasse für mich da auch diesen verdammten "bis zu" Freibrief nicht gelten. Paar Prozent +/- ist okay, aber nicht -90% zur PrimeTime.

    Bisschen wie im Flugzeug, wo überbucht wird, damit am Ende der Flieger schön ausgelastet ist - und man der Dumme ist und nicht mitfliegen darf, weil mehr Passagiere als Plätze.

    Punkt ist: Zahle ich für XX Mbit/s, dann erwarte ich diese auch. Das ist der Vertrag, den beide Parteien abgeschlossen haben. Das hat nix mit "Geiz ist geil" zu tun.
    (Hab übrigens keinen "bis zu" Vertrag, in meinem Falle wäre der Provider damit vertragsbrüchig, hilft mir am Ende aber auch nichts.)

    Mag solche "Meiner ist länger als Deiner und Du bist eh nur ein armer Schlucker" Postings nicht, wenn ich das mal sagen darf - und so liest sich das für mich zwischen den Zeilen. Es geht nicht immer nur ums Geld - auch für die, die Geld haben, geht es schon mal ums Prinzip - niemand hat am Ende etwas zu verschenken.

  7. Re: Und im Grunde nicht schlimmes

    Autor: Érdna Ldierk 08.12.15 - 18:20

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast bekommen wofür du bezahlt hast. Zahl mehr und du bekommst mehr.
    > Naja...und da noch zuwenige so denken, wird eben auf der anderen Seite die
    > Hand aufgehalten. Und zugegeben, bei unter 10% Marktanteil 35% Traffic
    > bedeutet aber auch das 9 von 10 Leuten mitbezahlen was sie garnicht nutzen.
    > Da würde ich doch mal sagen, das die welche es nutzen wollen auch dafür
    > zahlen. Wer unbedingt Netflix will sollte auch passend Kleingeld bereit
    > halten. Und nicht erwarten das es per Mischkalkulation auf alle umgelegt
    > wird.
    >
    > Sonst erwarte ich das meine Ansprüche auch sozialverträglich harmonisiert
    > werden. Mein 12 Zylinder erwartet deinen Anteil. Ich zahl dafür dein
    > Netflix mit.

    Dementsprechend müssten dann auch PKW die z.B. mit vier Personen weniger KFZ Steuer bezahlen, als welche mit nur einer Person. Der Platzverbrauch auf der Straße ist der gleiche. Aber halt: ein PKW mit vier Personen schädigt die Straße ja durch mehr Gewicht.

    Ich möchte übrigens auch nicht mehr über allgemeine Artikelpreise im Supermarkt dafür bezahlen, dass da Waren verderben und weggeworfen werden. Kann ich doch nichts zu, wenn der Marktleiter seinen Einkauf nicht im Griff hat.

    Den Werbebeitrag auf einem Artikelpreis will ich auch nicht zahlen. Ich kauf eh immer nur die Eigenmarke, die nicht mit Kino- und TV-Spots beworben wird.

    Und so weiter und so fort... Wie lösen wir jetzt Dein Dilemma? ;)

  8. Re: Und im Grunde nicht schlimmes

    Autor: Anonymer Nutzer 08.12.15 - 18:37

    GaliMali schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und im Grunde nicht schlimmes. Dafür bezahlen wir für einen teureren
    > schnelleren Internetzugang.
    >
    > Das hier machne Provider von den Anbietern extra Geld haben wollen, finde
    > ich immer ungerecht. Wenn die Kosten für den Anschluss nicht mehr deckend
    > sind, haben die Provider einfach falsch kalkuliert. Doch können sie sich
    > von den Streaminganbietern Technik in die Vermittlungen stellen und so den
    > Bandbreitenbedarf einfach nah zum Kunden bringen.
    >
    > Mir würde auch kaum etwas anderes mit der hohen Bandbreite einfallen,
    > ausser vielleicht noch mein VPN mit mit zweiten Wohnung damit Flotter zu
    > machen.

    Ein anderes Problem ist dass man teilweise gar nicht kaufen kann was man braucht....
    Es gibt keinen Anbieter der eine 4-8MBit/s Leitung anbietet, diese wäre aber für meinen Großvater ideal (und natürlich dann auch günstiger).
    Stattdessen muss man ab 16MBit/s aufwärts zahlen....

    Oder das ist der Versuch der Quersubvebtionierung...

  9. Re: Und im Grunde nicht schlimmes

    Autor: Anonymer Nutzer 08.12.15 - 18:41

    Érdna Ldierk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > chefin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du hast bekommen wofür du bezahlt hast. Zahl mehr und du bekommst mehr.
    > > Naja...und da noch zuwenige so denken, wird eben auf der anderen Seite
    > die
    > > Hand aufgehalten. Und zugegeben, bei unter 10% Marktanteil 35% Traffic
    > > bedeutet aber auch das 9 von 10 Leuten mitbezahlen was sie garnicht
    > nutzen.
    > > Da würde ich doch mal sagen, das die welche es nutzen wollen auch dafür
    > > zahlen. Wer unbedingt Netflix will sollte auch passend Kleingeld bereit
    > > halten. Und nicht erwarten das es per Mischkalkulation auf alle umgelegt
    > > wird.
    > >
    > > Sonst erwarte ich das meine Ansprüche auch sozialverträglich
    > harmonisiert
    > > werden. Mein 12 Zylinder erwartet deinen Anteil. Ich zahl dafür dein
    > > Netflix mit.
    >
    > Dementsprechend müssten dann auch PKW die z.B. mit vier Personen weniger
    > KFZ Steuer bezahlen, als welche mit nur einer Person. Der Platzverbrauch
    > auf der Straße ist der gleiche. Aber halt: ein PKW mit vier Personen
    > schädigt die Straße ja durch mehr Gewicht.
    >
    > Ich möchte übrigens auch nicht mehr über allgemeine Artikelpreise im
    > Supermarkt dafür bezahlen, dass da Waren verderben und weggeworfen werden.
    > Kann ich doch nichts zu, wenn der Marktleiter seinen Einkauf nicht im Griff
    > hat.
    >
    > Den Werbebeitrag auf einem Artikelpreis will ich auch nicht zahlen. Ich
    > kauf eh immer nur die Eigenmarke, die nicht mit Kino- und TV-Spots beworben
    > wird.
    >
    > Und so weiter und so fort... Wie lösen wir jetzt Dein Dilemma? ;)

    Der Absatz mir der Werbung hinkt als Vergleich - übrigens, die Besten Produkte werden gar nicht für Konsumenten beworben.
    Der Warenvergleich passt aber schon eher - und was meinem Sie wir Aldi und Lidl funktionieren ODER zumindest funktionierten? Da war am Nachmittag/Abend die Ware ausverkauft und erst am nächsten Tag wurde nachgelegt/neu geliefert. (und bei "Sonderware" ist es sowieso "solange der Vorrat reicht)

  10. Re: Und im Grunde nicht schlimmes

    Autor: jaykay2342 08.12.15 - 23:41

    Das Problem ist aber wenn ein ISP einen Anschluss anbieten würde der zu Primetime immer noch >90% der gebuchten Leistung garantiert liefert. Dann müsste er viel mehr Kapazitäten vorhalten. Und das kostet Geld also würde auf den Kunden umgelegt. Für die meisten Leute gilt halt "geiz ist geil". Otto-normal-user bekommste halt nicht dazu einen Aufschlag zu bezahlen für ein besseres Netz mit mehr Kapazitäten. Der vergleicht nur MBit/s für Euros. Und da würde ein ehrlicher Provider dann nicht konkurrieren können. Ich persönlich fände es Ok wenn mein ISP sagt du das kostet 5Euro mehr im Monat dafür läuft es aber auch zu Primetime rund. Heute geb ich halt Geld für ein VPN aus damit ich z.B. meinen Youtube traffic nicht über den überbuchten Flaschenhals bekomme.

  11. Re: Und im Grunde nicht schlimmes

    Autor: kelzinc 09.12.15 - 00:20

    GaliMali schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und im Grunde nicht schlimmes. Dafür bezahlen wir für einen teureren
    > schnelleren Internetzugang.
    >
    > Das hier machne Provider von den Anbietern extra Geld haben wollen, finde
    > ich immer ungerecht. Wenn die Kosten für den Anschluss nicht mehr deckend
    > sind, haben die Provider einfach falsch kalkuliert. Doch können sie sich
    > von den Streaminganbietern Technik in die Vermittlungen stellen und so den
    > Bandbreitenbedarf einfach nah zum Kunden bringen.
    >
    > Mir würde auch kaum etwas anderes mit der hohen Bandbreite einfallen,
    > ausser vielleicht noch mein VPN mit mit zweiten Wohnung damit Flotter zu
    > machen.

    Du bezahlst für gar nichts weil es hir um Nordamerika geht und nicht um Deutschland oder Europa.

  12. Re: Und im Grunde nicht schlimmes

    Autor: elf 09.12.15 - 09:19

    smirg0l schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Geht hier nicht ums Geld sondern darum, dass man die Leistung, die man
    > bezahlt hat, nicht erhält. Das gilt ganz besonders für diejenigen, die viel
    > Geld bezahlen, wegen der ganzen Streamerei zur PrimeTime aber nur noch
    > einen Bruchteil der bezahlten Performance erhalten.
    >
    > Frage ist, wer ist Schuld?
    > Der User, weil er seine Leitung tatsächlich nutzt?
    > Der Provider, der offensichtlich eine Mischkalkulation bei der
    > Netz-Bandbreite hat, die bei Streaming nicht mehr viel wert ist?
    >
    > Ich sage: Der Provider. Wenn er weiß, dass er die Leistung nicht liefern
    > kann, wenn diese von allen Anschlussteilnehmern abgerufen werden, dann ist
    > das Täuschung - ich lasse für mich da auch diesen verdammten "bis zu"
    > Freibrief nicht gelten. Paar Prozent +/- ist okay, aber nicht -90% zur
    > PrimeTime.

    Beispiel Stromanschluss:
    Die meisten Einfamilienhäuser sind mit etwa 3x60A abgesichert. Würden jetzt zur Primetime um 18:30Uhr alle Familien diesen Anschluss zum Anschlag ausnutzen, sackt die Netzspannung schlagartig bis zum Totalausfall ab.
    Beispiel Gasanschluss:
    Wenn sämtliche Gasheizungen in Deutschland so programmiert sind, dass sie alle Punkt 4:00Uhr zum Heizen beginnen, sinkt der Druck im Netz und die Anlagen laufen alle auf Fehler -> keiner kann mehr heizen.
    Beispiel Wasser:
    Beginnen alle am Ort gleichzeitig um 17:00Uhr damit, ihre Rasen zu sprengen, herrscht zu wenig Druck um im 1.OG noch Duschen zu können.

    Ich will damit sagen: Es macht keinen Sinn das Netz so auszulegen, dass sämtliche Anschlussleitungen zu jeder Zeit mit dem Maximum bedient werden können. Selbst 50% ist zu viel. Ach, was heißt hier "Sinn", es ist sehr wohl eine Frage des Geldes der Anschlussinhaber.
    Im Falle von Internet kommt erschwerend hinzu, dass die Auslastung jedes einzelnen Anschlusses innerhalb kürzester Zeit explosionsartig in die Höhe geschossen ist. Es ist höchste Eisenbahn, das Backend auszubauen. Nur: wer zahlt's? Der Geiz-Ist-Geil-ONU sicher nicht, der schaut nach wie vor darauf, wer das billigste Angebot für eine angebliche Anschlussgeschwindigkeit macht. Es interessiert die meisten einen Dreck, wie gut das Backbone des Anbieters ist, bindet sich 2 Jahre und schreit Mordio und Zeter, weil der Anbieter "drosselt".

  13. Re: Und im Grunde nicht schlimmes

    Autor: elf 09.12.15 - 09:26

    Érdna Ldierk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > chefin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Sonst erwarte ich das meine Ansprüche auch sozialverträglich
    > harmonisiert
    > > werden. Mein 12 Zylinder erwartet deinen Anteil. Ich zahl dafür dein
    > > Netflix mit.

    > Und so weiter und so fort... Wie lösen wir jetzt Dein Dilemma? ;)

    Ganz einfach:

    > Dementsprechend müssten dann auch PKW die z.B. mit vier Personen weniger
    > KFZ Steuer bezahlen, als welche mit nur einer Person. Der Platzverbrauch
    > auf der Straße ist der gleiche. Aber halt: ein PKW mit vier Personen
    > schädigt die Straße ja durch mehr Gewicht.

    Ein PKW mit vier Personen zahlt nur 1/4 KFZ-Steuer von 4 PKWs mit nur einer Person. - Problem heute schon gelöst.

    > Ich möchte übrigens auch nicht mehr über allgemeine Artikelpreise im
    > Supermarkt dafür bezahlen, dass da Waren verderben und weggeworfen werden.
    > Kann ich doch nichts zu, wenn der Marktleiter seinen Einkauf nicht im Griff hat.

    Kauf beim Gemüsehändler deines Vertrauens, der die Waren nicht wegwirft. Allerdings solltest du bereit sein, auch Ware zu nehmen, die optisch nicht 100%ig ansprechend ist. - Auch hier musst du keine Mischkalkulation mitbezahlen.

    > Den Werbebeitrag auf einem Artikelpreis will ich auch nicht zahlen. Ich
    > kauf eh immer nur die Eigenmarke, die nicht mit Kino- und TV-Spots beworben
    > wird.

    Hier hast du sogar schon selbst den Lösungsvorschlag präsentiert. Was willst du denn noch? Damit zahlst du schon heute nicht für Leistung, die nur die anderen in Anspruch nehmen.

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