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Einfache Formel: Gute Spiele = Gutes Ergebnis

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  1. Einfache Formel: Gute Spiele = Gutes Ergebnis

    Autor: Lemo 07.08.20 - 02:59

    Da kommen noch weitere Dinge hinzu wie ehrliches und aufrichtiges Verhalten gegenüber Fans oder eine Entwicklungsmeisterleistung nach der anderen (die Konstanz meine ich).

    Und man muss einfach auch hier nochmal festhalten, Zelda Breath of the Wild ist ein once in a lifetime Meisterwerk. Definitiv das Spiel der Dekade für mich und eigentlich das Spiel meines Lebens. Hätte ich mit Mitte 30 auch nicht mehr mit gerechnet, dass mich nochmal ein Spiel so berühren kann. Das reicht bis hin zu feuchten Augen, wenn ich nur irgendwo die Titelmusik höre...

    Animal Crossing hat auch jegliches Lob verdient, wie gesagt, Nintendo mag Hardware verbocken (Wii U), aber ihre Spiele nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.08.20 03:00 durch Lemo.

  2. Re: Einfache Formel: Gute Spiele = Gutes Ergebnis

    Autor: Kusuri 07.08.20 - 04:03

    > ehrliches und aufrichtiges Verhalten gegenüber Fans

    ich hoffe das ist ironisch gemeint. Gerade nintendo soll all dies sein? Das ich nicht lache! Nintendo ist der letzte Drecksladen und sicher nicht ehrlich und aufrichtig. Wenn du eins ihrer Spiele auf Android spielen möchtest, aber root hast, lassen sie dir das Spiel mit einem "fehlercode" abstürzen zu dem es nirgends information gibt. Kontaktierst du den Support, erzählt der dir Geschichten darüber das du dein Handy rebooten sollst, das Spiel neu installieren, den Router reseten etc.. aber nicht das sie das Spiel mit voller Absicht crashen weil du root hast. Im Spiel ist eine root detection eingebaut die dann das Spiel beendet und dich nicht spielen lässt. Egal ob du jetzt normal zocken willst oder nicht. Manche ihrer Spiele sind sogar bewusst so programmiert das sie sich erst etwas spielen lassen und es wirkt als ob alles 1a funktioniert. Aber ab ner bestimmten Stelle im Tutorial oder nachdem du dann das Spiel neustartest, geht plötzlich garnichts mehr. Nicht zu vergessen das sie dir nen flag in deinen Nintendo Account reinspeichern. Nintendo legt sich Zusätzlich ständig mit Leuten auf Youtube an die Videos machen wollen. Erwähnst du in einem Video Nintendo und redest über sie.. selbst ohne Videomaterial von ihnen.. sperren sie dir das Video per DMCA oder claimen dein Verdienst. Nintendo ist alles.. aber sicher nicht ehrlich und fan freundlich. Sie verklagen ständig ihre eigene fans die fanspiele entwickeln etc etc etc.. es ist einfach der letzte Drecksladen. Mehr nicht. Wie die mit ihren Fans umgehen ist einfach das letzte.

  3. Re: Einfache Formel: Gute Spiele = Gutes Ergebnis

    Autor: Lemo 07.08.20 - 04:07

    Was interessiert mich Android, ganz ehrlich.
    Spiel Nintendospiele auf Nintendokonsolen und fertig.

    Und letztendlich versuchst du den Diebstahl und illegale Verbreitung geschützter Software zu rechtfertigen, wenn du Nintendo die Klagen hier vorwirfst.

  4. Re: Einfache Formel: Gute Spiele = Gutes Ergebnis

    Autor: Analysator 07.08.20 - 04:30

    Zumal ihr kleines Mobile-Pseudo-"Abenteuer" ja eh eingestellt werden soll. Zu Recht. Mario Run...brauchte niemand wirklich. Sollen sich mal schön auf die Switch konzentrieren, das können die :)

  5. Re: Einfache Formel: Gute Spiele = Gutes Ergebnis

    Autor: blaub4r 07.08.20 - 07:02

    Selbst schuld wenn du dein Handy rootest.

  6. Re: Einfache Formel: Gute Spiele = Gutes Ergebnis

    Autor: Sterling-Archer 07.08.20 - 07:03

    Unterlassungsaufforderungen sind noch keine Klagen.

  7. Re: Einfache Formel: Gute Spiele = Gutes Ergebnis

    Autor: Der schwarze Ritter 07.08.20 - 09:22

    Hm, ich verstehe bis heute nicht, warum Botw so mit Superlativen überschüttet wird. Es ist gut, ja. Aber das beste Zelda bzw. gar Spiel!? Davon ist es, meiner Meinung nach, weit entfernt. Und das liegt an nicht vielen Punkten, die dafür umso gravierender zuschlagen.

    Vorab, was mir gefiel:
    - Vertonung! Auch wenn Link außer Stöhnen und Ächzen nichts rausbekommt, ist die Vertonung der restlichen Welt gut.
    - es gibt mehr Story als bisher, aber...
    - Teils sehr viel zu entdecken, aber...
    - Coole Gimmicks (Magnet und Stasis-Modul für Spielerei)
    - Viele Nebenaufgaben
    - Auch wenn der rote Faden nicht immer sichtbar ist, er ist da. Man kann nichts falsch machen.

    Gefällt nicht:
    - Story (komm ich gleich dazu)
    - Zu viel, was man entdecken können sollte, entdeckt man nicht
    - Der Schwierigkeitsgrad
    - Ständiges Umziehen

    Das klingt etwas seltsam, dass mir etwas gefällt, was mir nicht gefällt. Der Punkt, der mich an der Story stört ist der, dass man sehr viel mehr hätte erzählen können und müssen. Ein Beispiel
    [ACHTUNG, SPOILER!]:
    "Man erfährt, dass Mipha Link zum Mann nehmen wollte, weshalb sie auch die Rüstung gemacht hat. Man erfährt aber nichts weiter dazu, wie sich die beiden näher kennengelernt haben etc. Überhaupt bekommt man von den Persönlichkeiten der Recken nur etwas stereotypische Grundzüge mit. Mipha die Helferin und Heilerin, Daruk der grobschlächtige Haudrauf, Revali der geschickte aber eingebildete Schütze und Urbosa, die knallharte aber doch einfühlsame Lara Croft der Truppe. Allzu viel mehr erfährt man nicht. Sehr sehr dünn das ganze.
    [SPOILER ENDE]

    Überhaupt wird zwar dauernd der eine oder andere der Recken erwähnt und auch wenn die Erinnerungssequenzen gut sind, kommt da nicht wirklich viel an tieferer Story bei rum. Natürlich ist es schön, wenn die eigene Fantasie da noch ein bisschen was dazustricken soll, aber hier ist es doch etwas zu viel bzw. zu wenig des Guten. Ich hatte die vier Titanen befreit und auch im Schloss gab es zum Ende hin nicht die rettende Portion Story, bis auf ganz wenige Szenen weiß ich kaum mehr was davon.
    Warum find ich sie trotzdem ganz gut bzw. okay? Es ist nicht mehr das 08/15 Prinzessin retten und gut is, sondern es wird schon etwas mehr drumherum gebaut (wenn auch etwas dünn). Die Ansätze sind definitiv zu loben und falls der Weg beibehalten werden sollte in Teil 2, dann sollte dringend der Storypart ausgebaut werden, dass er nicht nur zu loben ist, sondern großartig wird. Trotz der Kritik fand ich eben gut, dass mal ein bisschen was erzählt wird.

    Der Schwierigkeitsgrad hat mir einerseits gefallen, da eben nicht ein schneller Durchmarsch ohne weiteres möglich ist. Andererseits ist es an manchen Stellen beinhart bzw. einfach nur blöd. Als ich den ersten Titanen befreit habe, war mein Waffenarsenal arg überschaubar, es verbraucht sich halt leider alles. Der Boss tauchte auf und relativ schnell hatte ich schlichtweg keine Pfeile, Bögen und Waffen mehr, was zu der kuriosen Situation geführt hat, dass der Boss nicht zu schaffen war. Also neu laden, raus aus dem Titanen, Waffen suchen, Pfeile kaufen und wieder rein, dann gings auch. Aber einfach nervig, so was muss nicht sein. Man hatte bisher immer sein Schwert, das ohne Verbrauchsgüter auskam bzw. andere Utensilien, so dass Bosse immer zu schaffen waren - hier aber nicht.

    Ein letzter Punkt, der mich an mancher Stelle schon gestört hat, ist das ständige Umkleiden. Nach Gerudo-Stadt? Komplett umziehen. Es wird wärmer/kälter? Umziehen. Harter Kampf bevorstehend? Dringend Umziehen. Oft genug habe ich das verbummelt und dann volles Gerät aufs Maul bekommen. Wer denkt auch daran, dass unmittelbar nach dem Verlassen des Vulkans die Kleidung gewechselt werden muss, weil ums Eck ein größerer Gegner wartet? Der Ansatz ist gut, Kleidung mit speziellen Effekten zu haben, Shortkeys für Kleidungssets wären aber noch besser gewesen. Jedes Mal im Menü alles zusammenfummeln nervt irgendwann.

    Musik finde ich zum Teil gelungen, zum Teil überraschungsarm und etwas lahm. Erstmals so richtig gut aufgefallen ist mir die Musik in Zwischensequenzen, den Türmen, spätestens im Schloss dann richtig. Aber insgesamt leicht positiv, auch wenn es natürlich nicht an die "großen" wie OOT, TP und ALttP heranreicht.

    Ich habe es durchgespielt und mir viel Zeit dabei gelassen, damit es wirken kann. Ich habe sämtliche Tempel gelöst und auch mit dem Seasons Pass die Zusatzinhalte gespielt. Soll mir keiner sagen, ich wüsste nicht, wovon ich rede. Dennoch, es ist für mich weit weg davon, das beste Spiel zu sein, noch nicht mal zum besten Zelda reicht es... und da auch nicht mal in die Top 3, sondern grade so auf Platz 4.

    Ich hoffe sehr, dass der kommende Teil die Schwachstellen aktiv angeht und nicht nur mehr vom gleichen liefert.

  8. Re: Einfache Formel: Gute Spiele = Gutes Ergebnis

    Autor: tech0rca 07.08.20 - 09:56

    @Kusuri
    Gute Spiele sollte man unterstützen und nicht durch Raubkopieren den Markt noch weiter aushüllen. Wie wär's, wenn du dir einen anständigen Job suchst mit genügend Gehalt und dir davon die original Software + Konsole kaufst? Das würde ehrenhafte Entwickler entlohnen und uns insgesamt als Gesellschaft weiterbringen. Und hör auf dich über Fehlermeldungen zu beschweren die nur entstehen, weil du das System umgehst. Wirklich tragisch...

  9. Re: Einfache Formel: Gute Spiele = Gutes Ergebnis

    Autor: genussge 07.08.20 - 10:05

    @Der schwarze Ritter

    Ist doch auch völlig okay, wenn es für dich nicht das beste Spiel ist. Ich finde Breath of the Wild hat mich sehr lange und sehr gut unterhalten. Habe über 200 Stunden gespielt und noch nicht alle Schreine betreten. Mir fehlen aber nur noch fünf oder so. Story habe ich durch und Erweiterung ebenfalls. Mir passierte es fast immer, wenn ich mir ein Ziel ausgesucht habe, zum Beispiel einen Schrein, dass ich vom Weg abgekommen bin, weil ich einen Hügel mit drei Bäumen (Samen) entdeckt habe oder einen Felsvorsprung, wo vielleicht etwas versteckt sein könnte etc. teilweise war auch nichts zu finden aber die Neugier wurde geweckt.

    Das hat mich sehr gefesselt und unterstreiche hier das sehr gute Spiele-Design. Ähnliches ist mir in der Frequenz noch nie passiert. Normalerweise schaue ich mir bei einem Open-World Game die Map an und starte das Einsammeln von Items oder mache de (Neben-) Quest. Standard-Ablauf à la Assassins Creed. Selbst bei GTA 5 habe ich mich viel stärker an der Story entlang gespielt als auf Entdeckungsreise zu gehen. Und GTA 5 habe ich zwei mal durchgespielt.

    Das schöne an Breath of the Wild ist eben, dass man keine überladene To-do-Liste auf der Map hat sondern man wird quasi ins kalte Wasser geschmissen und muss sich selber zurecht finden.

  10. Re: Einfache Formel: Gute Spiele = Gutes Ergebnis

    Autor: Ely 07.08.20 - 10:40

    Es ist, wie bei jede Art von Medien, Geschmacksache. BotW hatte einen ganz anderen Stil als die Zeldas vorher.

    Und für mich, der 1977 mit dem Daddeln angefangen hat, war's das beste Spiel bisher. Die Atmosphäre, die Physik (da stecke eine komplette Atmosphärenphysik drin), die Musik, alles war für mich perfekt gemacht.

    BotW hat sich sehr an der Realität orientiert (nicht nur von der Physik her), sofern das in einem solchen Spiel möglich ist. Man hat also einen Recken getroffen, den man zuvor nicht kannte. Was weiß man über jemand, den man im Leben zum ersten Mal trifft? Nichts. Es hat sich zwar etwas herauskristallisiert, aber dennoch waren das erst mal Fremde.

    Die Story gab wenig vor. Das fand ich genial. Weil so jeder Spieler seine eigene Story hatte. Es gab Eckpunkte, der Rest entstand im Kopf des Spielers, wenn er nicht komplett ohne Phantasie war. Also Kopfkino, wie bei einem guten Buch. Und so sah ich dieses Spiel. Es ist ein spielbares Buch.

    Auch das mit dem Umkleiden ist sehr realitätsnah. Mit einem T-Shirt auf schneebedeckten Gipfeln herumsteigen ist halt ziemlich bekloppt. Die Klamotten und alles andere Zeug konnte man im Archiv frei sortieren. Da habe ich mir Sets zusammensortiert und so war alles ganz schnell griffbereit.

    Und wie in der Realität hat man sich erst mal ein nettes Sammelsurium an Waffen organisieren müssen, bevor man einem mächtigen Gegner gegenübertrat. Ok, das ist zwar kaum real, aber zu glauben, daß man mit T-Shirt, Shorts, Schlappen und einem Stock gegen einen Eisbären eine Chance hat, ist schon arg naiv. Also ging das in BotW so auch nicht.

  11. Re: Einfache Formel: Gute Spiele = Gutes Ergebnis

    Autor: xPandamon 07.08.20 - 10:42

    Der schwarze Ritter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hm, ich verstehe bis heute nicht, warum Botw so mit Superlativen
    > überschüttet wird. Es ist gut, ja. Aber das beste Zelda bzw. gar Spiel!?
    > Davon ist es, meiner Meinung nach, weit entfernt. Und das liegt an nicht
    > vielen Punkten, die dafür umso gravierender zuschlagen.
    >
    > Vorab, was mir gefiel:
    > - Vertonung! Auch wenn Link außer Stöhnen und Ächzen nichts rausbekommt,
    > ist die Vertonung der restlichen Welt gut.
    > - es gibt mehr Story als bisher, aber...
    > - Teils sehr viel zu entdecken, aber...
    > - Coole Gimmicks (Magnet und Stasis-Modul für Spielerei)
    > - Viele Nebenaufgaben
    > - Auch wenn der rote Faden nicht immer sichtbar ist, er ist da. Man kann
    > nichts falsch machen.
    >
    > Gefällt nicht:
    > - Story (komm ich gleich dazu)
    > - Zu viel, was man entdecken können sollte, entdeckt man nicht
    > - Der Schwierigkeitsgrad
    > - Ständiges Umziehen
    >
    > Das klingt etwas seltsam, dass mir etwas gefällt, was mir nicht gefällt.
    > Der Punkt, der mich an der Story stört ist der, dass man sehr viel mehr
    > hätte erzählen können und müssen. Ein Beispiel
    > :
    > "Man erfährt, dass Mipha Link zum Mann nehmen wollte, weshalb sie auch die
    > Rüstung gemacht hat. Man erfährt aber nichts weiter dazu, wie sich die
    > beiden näher kennengelernt haben etc. Überhaupt bekommt man von den
    > Persönlichkeiten der Recken nur etwas stereotypische Grundzüge mit. Mipha
    > die Helferin und Heilerin, Daruk der grobschlächtige Haudrauf, Revali der
    > geschickte aber eingebildete Schütze und Urbosa, die knallharte aber doch
    > einfühlsame Lara Croft der Truppe. Allzu viel mehr erfährt man nicht. Sehr
    > sehr dünn das ganze.
    >
    > Überhaupt wird zwar dauernd der eine oder andere der Recken erwähnt und
    > auch wenn die Erinnerungssequenzen gut sind, kommt da nicht wirklich viel
    > an tieferer Story bei rum. Natürlich ist es schön, wenn die eigene Fantasie
    > da noch ein bisschen was dazustricken soll, aber hier ist es doch etwas zu
    > viel bzw. zu wenig des Guten. Ich hatte die vier Titanen befreit und auch
    > im Schloss gab es zum Ende hin nicht die rettende Portion Story, bis auf
    > ganz wenige Szenen weiß ich kaum mehr was davon.
    > Warum find ich sie trotzdem ganz gut bzw. okay? Es ist nicht mehr das 08/15
    > Prinzessin retten und gut is, sondern es wird schon etwas mehr drumherum
    > gebaut (wenn auch etwas dünn). Die Ansätze sind definitiv zu loben und
    > falls der Weg beibehalten werden sollte in Teil 2, dann sollte dringend der
    > Storypart ausgebaut werden, dass er nicht nur zu loben ist, sondern
    > großartig wird. Trotz der Kritik fand ich eben gut, dass mal ein bisschen
    > was erzählt wird.
    >
    > Der Schwierigkeitsgrad hat mir einerseits gefallen, da eben nicht ein
    > schneller Durchmarsch ohne weiteres möglich ist. Andererseits ist es an
    > manchen Stellen beinhart bzw. einfach nur blöd. Als ich den ersten Titanen
    > befreit habe, war mein Waffenarsenal arg überschaubar, es verbraucht sich
    > halt leider alles. Der Boss tauchte auf und relativ schnell hatte ich
    > schlichtweg keine Pfeile, Bögen und Waffen mehr, was zu der kuriosen
    > Situation geführt hat, dass der Boss nicht zu schaffen war. Also neu laden,
    > raus aus dem Titanen, Waffen suchen, Pfeile kaufen und wieder rein, dann
    > gings auch. Aber einfach nervig, so was muss nicht sein. Man hatte bisher
    > immer sein Schwert, das ohne Verbrauchsgüter auskam bzw. andere Utensilien,
    > so dass Bosse immer zu schaffen waren - hier aber nicht.
    >
    > Ein letzter Punkt, der mich an mancher Stelle schon gestört hat, ist das
    > ständige Umkleiden. Nach Gerudo-Stadt? Komplett umziehen. Es wird
    > wärmer/kälter? Umziehen. Harter Kampf bevorstehend? Dringend Umziehen. Oft
    > genug habe ich das verbummelt und dann volles Gerät aufs Maul bekommen. Wer
    > denkt auch daran, dass unmittelbar nach dem Verlassen des Vulkans die
    > Kleidung gewechselt werden muss, weil ums Eck ein größerer Gegner wartet?
    > Der Ansatz ist gut, Kleidung mit speziellen Effekten zu haben, Shortkeys
    > für Kleidungssets wären aber noch besser gewesen. Jedes Mal im Menü alles
    > zusammenfummeln nervt irgendwann.
    >
    > Musik finde ich zum Teil gelungen, zum Teil überraschungsarm und etwas
    > lahm. Erstmals so richtig gut aufgefallen ist mir die Musik in
    > Zwischensequenzen, den Türmen, spätestens im Schloss dann richtig. Aber
    > insgesamt leicht positiv, auch wenn es natürlich nicht an die "großen" wie
    > OOT, TP und ALttP heranreicht.
    >
    > Ich habe es durchgespielt und mir viel Zeit dabei gelassen, damit es wirken
    > kann. Ich habe sämtliche Tempel gelöst und auch mit dem Seasons Pass die
    > Zusatzinhalte gespielt. Soll mir keiner sagen, ich wüsste nicht, wovon ich
    > rede. Dennoch, es ist für mich weit weg davon, das beste Spiel zu sein,
    > noch nicht mal zum besten Zelda reicht es... und da auch nicht mal in die
    > Top 3, sondern grade so auf Platz 4.
    >
    > Ich hoffe sehr, dass der kommende Teil die Schwachstellen aktiv angeht und
    > nicht nur mehr vom gleichen liefert.

    Für mich gibt es auch einige Kritikpunkte an BOTW. Man fühlt sich nicht als würde man groß stärker werden. Man hat halt von Anfang an alles! Gegner benötigen oft keine Strategie. Das Kochen ist einfach nur nervig auf Dauer, viel zu langsam. Die Welt ist flach, sowas wie Höhlen hat man kaum. Da hat es mit mehr Spaß gemacht, die Welt von Forza Horizon 4 zu erkunden und die Schilder zu suchen. Schreine sowie Nebenwüste ziehen sich sehr und sind auf Dauer nicht sooo spannend. Die Musik ist halt auch "nur" gut, vieles bleibt nicht in Erinnerung. Zu guter Letzt schmeiß ich noch die Koroks in den Raum, am Anfang war es okay aber auf Dauer fand ich es echt anstrengend überall nach den Viechern zu suchen. Es ist ein gutes Spiel aber bei weitem kein Meisterwerk. Das gebührt immer noch eher OoT und MM, die sind zwar nicht so gut gealtert, fesseln aber noch immer richtig gut. Ich hoffe dass das Unreal Engine Remake Von OoT irgendwann tatsächlich fertig ist, das sieht echt fantastisch aus. Ein "richtiges" Remake hab es ja bisher nicht, die 3ds Versionen ignoriere ich mal.

  12. Re: Einfache Formel: Gute Spiele = Gutes Ergebnis

    Autor: xPandamon 07.08.20 - 10:43

    blaub4r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst schuld wenn du dein Handy rootest.

    Ein Root Ist auch nicht mehr als Administratorrechte vom PC. Das ist kein Grund Leute mit Root-Rechten auszugrenzen.

  13. Re: Einfache Formel: Gute Spiele = Gutes Ergebnis

    Autor: Der schwarze Ritter 07.08.20 - 17:22

    xPandamon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für mich gibt es auch einige Kritikpunkte an BOTW. Man fühlt sich nicht als
    > würde man groß stärker werden. Man hat halt von Anfang an alles! Gegner
    > benötigen oft keine Strategie. Das Kochen ist einfach nur nervig auf Dauer,
    > viel zu langsam. Die Welt ist flach, sowas wie Höhlen hat man kaum. Da hat
    > es mit mehr Spaß gemacht, die Welt von Forza Horizon 4 zu erkunden und die
    > Schilder zu suchen. Schreine sowie Nebenwüste ziehen sich sehr und sind auf
    > Dauer nicht sooo spannend. Die Musik ist halt auch "nur" gut, vieles bleibt
    > nicht in Erinnerung. Zu guter Letzt schmeiß ich noch die Koroks in den
    > Raum, am Anfang war es okay aber auf Dauer fand ich es echt anstrengend
    > überall nach den Viechern zu suchen. Es ist ein gutes Spiel aber bei weitem
    > kein Meisterwerk. Das gebührt immer noch eher OoT und MM, die sind zwar
    > nicht so gut gealtert, fesseln aber noch immer richtig gut. Ich hoffe dass
    > das Unreal Engine Remake Von OoT irgendwann tatsächlich fertig ist, das
    > sieht echt fantastisch aus. Ein "richtiges" Remake hab es ja bisher nicht,
    > die 3ds Versionen ignoriere ich mal.

    Beim UE-Zelda darf man leider davon ausgehen, dass Nintendo das Ding kassieren wird. Solange das nichts spielbares für alle ist, duldet man es wohl zähneknirschend, aber sobald spielbare Versionen dafür veröffentlicht werden, stehen die Anwälte vor der Tür. Das war bisher noch immer so, so schade es auch ist. Anstelle der Macher hätte ich lieber was mit eigenen Figuren gemacht, das sich zwar extrem an OoT anlehnt und ganz offensichtlich seine Wurzeln zeigt, aber eben die Angriffsfläche für Nintendo minimiert.

  14. Re: Einfache Formel: Gute Spiele = Gutes Ergebnis

    Autor: xPandamon 07.08.20 - 17:40

    Der schwarze Ritter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beim UE-Zelda darf man leider davon ausgehen, dass Nintendo das Ding
    > kassieren wird. Solange das nichts spielbares für alle ist, duldet man es
    > wohl zähneknirschend, aber sobald spielbare Versionen dafür veröffentlicht
    > werden, stehen die Anwälte vor der Tür. Das war bisher noch immer so, so
    > schade es auch ist. Anstelle der Macher hätte ich lieber was mit eigenen
    > Figuren gemacht, das sich zwar extrem an OoT anlehnt und ganz
    > offensichtlich seine Wurzeln zeigt, aber eben die Angriffsfläche für
    > Nintendo minimiert.

    Ja, leider wird Nintendo da früher oder später zwischengrätschen. Ich hoffe ja dass es wie bei Sonic Mania läuft, dass man also den Entwickler an Bord holt und beim Projekt unterstützt. Denn das was bisher da ist, ist verdammt gut gemacht. Ich denke auch dass das Projekt aus Liebe zum Original entstanden ist und als kleine Machbarkeitsstudie, deswegen ist es auch Originalgrtreu, auch wenn das natürlich nach hinten losgehen kann.

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