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Ja Chefs und faule Mitarbeiter

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  1. Ja Chefs und faule Mitarbeiter

    Autor: SVEN.L.MI 17.06.21 - 07:05

    Bereits Lucius Annaeus Seneca, röm. Philosoph und Naturforscher, um 1-65 n. Chr. sagte:

    "Schamlosigkeit ist bei Sklaven eine Notwendigkeit."

    An verschiedenen Vorkommnisse mit Kameraüberwachung von Mitarbeitern, aber auch das man ggf. mal zu Hause überprüft, ob jemand wirklich krank ist, merkt man, dass diese Aussage aus dem alten Rom auch heute noch Gültigkeit hat.

    Mitarbeiter sind eben notwendige Maden, welche sich durch das satte und zarte Fleisch der Unternehmensgewinne fressen und dabei versuchen, mit möglichst wenig Bewegung und Eigenintiave sich fett und rund zu fressen.

    Natürlich würde es heute keiner so formulieren. Stattdessen sagt man, dass man Mitarbeiter unbedingt Fördern sollte und deren Qualifikationen erweitern.

    Ebenso das man keine Überwachung durchführt, sondern stattdessen Ziele definiert. Im Homeoffice kann aber eben der "Chef" nicht mehr mal eben so hereinkommen und nachsehen, ob du z. B. mal eben 5 Minuten dich zurücklehnst, um mal über was nachzudenken oder den letzten Kunden zu "verdauen".

    Ebenso kann nicht mehr überwacht werden, ob du auch pünktlich angetreten bist zum Dienst und danach auch deine Stunden durchgemacht hast.

    Darum wird eben an vielen Orten die Philosophie gelebt, dass man Mitarbeiter lieber in einen Raum und an einem Ort zusammenpfercht und diese dann auch durch definierte Überwachungsmethoden zu kontrollieren.

    Auch in unserem Unternehmen hat man sehr schnell alles für Homeoffice startklar gemacht. Doch kaum beginnt man über Lockerungen nachzudenken, wird sofort wieder die Anwesenheitspflicht ins Gespräch gebracht, obwohl viele Mitarbeiter teilweise unter der Woche nur in der Stadt sind, da sie Anreisewege von mehr als 600 km haben.

    Somit gehe ich davon aus, dass die Beendigung von Homeofficepflicht sofort wieder zur Anwesenheitspflicht führen wird. Egal ob dies nun den Menschen oder Umwelt zu Gute gekommen war, das muss wieder weg.

    Denn ein Mitarbeiter, den man bei der Arbeit nicht sehen kann, der arbeitet auch nichts.

  2. Re: Ja Chefs und faule Mitarbeiter

    Autor: MarcelJ 17.06.21 - 09:10

    SVEN.L.MI schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bereits Lucius Annaeus Seneca, röm. Philosoph und Naturforscher, um 1-65
    > n. Chr. sagte:
    >
    > "Schamlosigkeit ist bei Sklaven eine Notwendigkeit."
    >
    > An verschiedenen Vorkommnisse mit Kameraüberwachung von Mitarbeitern, aber
    > auch das man ggf. mal zu Hause überprüft, ob jemand wirklich krank ist,
    > merkt man, dass diese Aussage aus dem alten Rom auch heute noch Gültigkeit
    > hat.
    >
    > Mitarbeiter sind eben notwendige Maden, welche sich durch das satte und
    > zarte Fleisch der Unternehmensgewinne fressen und dabei versuchen, mit
    > möglichst wenig Bewegung und Eigenintiave sich fett und rund zu fressen.

    :-D schöne Satire

    > Natürlich würde es heute keiner so formulieren. Stattdessen sagt man, dass
    > man Mitarbeiter unbedingt Fördern sollte und deren Qualifikationen
    > erweitern.
    >
    > Ebenso das man keine Überwachung durchführt, sondern stattdessen Ziele
    > definiert. Im Homeoffice kann aber eben der "Chef" nicht mehr mal eben so
    > hereinkommen und nachsehen, ob du z. B. mal eben 5 Minuten dich
    > zurücklehnst, um mal über was nachzudenken oder den letzten Kunden zu
    > "verdauen".
    >
    > Ebenso kann nicht mehr überwacht werden, ob du auch pünktlich angetreten
    > bist zum Dienst und danach auch deine Stunden durchgemacht hast.

    Das hingegen geht tatsächlich. VPN Einwahl z.B., Zugriff auf bestimmte System in
    bestimmten Intervallen. Da könnte man sogar Mustererkennung machen und
    dann Vorhersagen treffen wie stark die Zugriffe auszusehen haben.

    > Darum wird eben an vielen Orten die Philosophie gelebt, dass man
    > Mitarbeiter lieber in einen Raum und an einem Ort zusammenpfercht und diese
    > dann auch durch definierte Überwachungsmethoden zu kontrollieren.
    >
    > Auch in unserem Unternehmen hat man sehr schnell alles für Homeoffice
    > startklar gemacht. Doch kaum beginnt man über Lockerungen nachzudenken,
    > wird sofort wieder die Anwesenheitspflicht ins Gespräch gebracht, obwohl
    > viele Mitarbeiter teilweise unter der Woche nur in der Stadt sind, da sie
    > Anreisewege von mehr als 600 km haben.

    Oh ha, wer tut sich denn 600km Anreise an?! Da ist doch HO oder Außendienst eher typisch.

    > Somit gehe ich davon aus, dass die Beendigung von Homeofficepflicht sofort
    > wieder zur Anwesenheitspflicht führen wird. Egal ob dies nun den Menschen
    > oder Umwelt zu Gute gekommen war, das muss wieder weg.

    Leider teile ich die Einschätzung bei einigen Unternehmen. Schade dass man da eine Chance liegen lässt.

    > Denn ein Mitarbeiter, den man bei der Arbeit nicht sehen kann, der arbeitet
    > auch nichts.

    Hier sollten einige Chefs sich angewöhnen eher den Output zu messen anstatt über Anwesenheit zu gehen.
    Aber ja Sichtbarkeit scheint Status zu vermitteln

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