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Irgendwie sind die Mobilprovider doch alle gleich

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  1. Irgendwie sind die Mobilprovider doch alle gleich

    Autor: M.P. 17.10.19 - 16:50

    Bevor man die technische Ausrüstung für das bereits in Besitz befindliche Spektrum flächendeckend installiert hat, schon "mehr Spektrum!" fordern ...

    Immerhin wird dort Millimeterwellen-Spektrum gefordert, und man will nicht die letzten DVB-T2 Fernsehsender und die Funkmikrofone aus dem Spektrum drängen, wie die deutschen Provider ...

  2. Re: Irgendwie sind die Mobilprovider doch alle gleich

    Autor: tg-- 18.10.19 - 00:55

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Immerhin wird dort Millimeterwellen-Spektrum gefordert, und man will nicht
    > die letzten DVB-T2 Fernsehsender und die Funkmikrofone aus dem Spektrum
    > drängen, wie die deutschen Provider ...

    Hier geht es um 3gpp Band 28 - hier hat Japan bereits 2015 aufgeraeumt und allen Funkmikrofone die um 770-800 MHz senden die Lizenz entzogen.
    Wie in Deutschland wird Band 28b (773-803 MHz) genutzt und Band 28a (758-773 MHz) eine Gnadenfrist eingeraeumt.

    Im Unterschied zu Deutschland duerfen die Japanischen Netzbetreiber b28b bereits seit 2015 benutzen, in Deutschland gilt noch bis Ende des Jahres eine Gnadenfrist ebenfalls fuer b28b und es darf erst im kommenden Jahr benutzt werden.

    Japans TV-Standard ISDB-T hat nur noch einen Kanal im 700 MHz Band, Kanal 62, auf 767 MHz, der in Kuerze ebenfalls wegfaellt - danach stehen fuer ISDB-T insgesamt weniger Spektrum zur Verfuegung als fuer DVB-T2 in Deutschland.

    Da ISDB-T nur 6 MHz-Kanaele nutzt, im Gegensatz zu 8 MHz bei DVB-T2, stehe insgesamt mehr Kanaele, aber in schlechterer Qualitaet, zur Verfuegung.

    Ansonsten ist Japan ein anderer Markt. ISDB-T unterstuetzt seit Beginn mobile Ubertragung, deutlich besser als DVB-T, und es wird in Japan besser angenommen.
    Mobiles DVB-T konnte sich in Deutschland nie etablieren, trotz einiger Versuche.

    Je juenger die Menschen sind, desto weniger nutzen sie DVB-T(2) und desto mehr nutzen sie LTE - irgendwann werden sich die grantigen Opas also damit abfinden muessen, dass dieses neumodische mobile Internet ihnen ihr GZSZ wegnimmt. Das muss man dann eben auch uebers Internet schauen.

  3. Re: Irgendwie sind die Mobilprovider doch alle gleich

    Autor: M.P. 18.10.19 - 07:34

    Quark

    > Der Frequenzbereich von DVB-T2 liegt zwischen 470 MHz und 690 MHz. Auch die Kulturfrequenzen oder Programme Making and Special Events arbeiten bei 470 bis 694 MHz. Hier fordert die Mobilfunkbranche eine Vergabe für ihre Netze, was Digitale Dividende III genannt wird.

    Alles oberhalb von 690 MHz ist schon den Mobilprovidern zugesprochen - aber noch nicht flächendeckend ausgebaut ...

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