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Da streiten sich die richtigen

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  1. Da streiten sich die richtigen

    Autor: Der braune Lurch 26.04.10 - 12:19

    Der Quasimonopolist, der sich - meiner Meinung nach auch hier - mit unlauteren Methoden gegen Wettbewerber absichern will, und der Chiphersteller, der in letzter Zeit durch Unfähigkeit und Polemik auf sich aufmerksam gemacht hat. Nichtsdestoweniger sind Intels Chipsätze (Grafik und Mainboard) meiner Meinung nach mit die schlechtestem auf dem Markt, verglichen mit Nvidia und AMD. Und während sich die beiden streiten, sollte man als Kunde so schlau sein und für kleines Geld zuschlagen und sich gute Boards mit vielen Features zulegen. Wer nicht den allerschnellsten Prozessor braucht (und wer tut das schon), ist bei AMD bestens beraten.

    ------------------------------
    Der Molch macht's.
    ------------------------------

  2. Re: Da streiten sich die richtigen

    Autor: Amanda B. 26.04.10 - 12:40

    Um auf den Punkt zu kommen:

    Du willst das die Menschen AMD kaufen weil sie da zwar mehr Features aber weniger Geschwindigkeit bekommen.

    Naja.. meine Meinung:
    Intels Chipsätze sind nicht die schnellsten, aber meiner Erfahrung nach bisher immer bombenstabil. Und das ist für mich weit wichtiger als irgendein Feature oder n paar % mehr Geschwindigkeit.

  3. Re: Da streiten sich die richtigen

    Autor: gelöscht 26.04.10 - 12:47

    danke und absolut ack. desweiteren sind die core-i3 bspw. günstig, bitten einen haufen leistung und verbrauchen auch noch wenig strom. vom linux-support wollen wir hier erst garnicht anfangen...

  4. Re: Da streiten sich die richtigen

    Autor: TutWirklichNixZurSache 26.04.10 - 12:47

    Zumindest bekommt man bei AMD alles aus einer Hand ohne Kompromisse:

    - Keine Einschränkungen von Prozessor-Features
    - Stabile Chipsätze mit aktueller Technologie (aber leider noch ohne USB3)
    - Potente onboard-Grafik (für Office) mit TrueHD HDMI Passthrough (Für htpc)
    - DX11 Grafikkarten mit wenig Stromverbrauch in Relation zur Leistung
    - Monatliche Treiber Updates
    - Unterstützung von Open Source Standards wie OpenCL
    - Auf Jahre updatefähig in jede Richtung

    Ich würde momentan immer noch einen Athlon X3 2.9 GHz mit HD5770 Grafikkarte auf einem 785G oder 890G AM3 Board empfehlen als Allround-PC. 4 GB DDR3-1333er Speicher und Win7 64Bit (oder 32Bit wenn man noch ältere Hardware hat) und das Ding geht ab ********...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.04.10 13:03 durch ap (Golem.de).

  5. Re: Da streiten sich die richtigen

    Autor: Konfuzius Peng 26.04.10 - 12:53

    *******


    Ist das von der Leistung her eher Saugeil oder Pissgeil?

    http://www.youtube.com/watch?v=fZUNZbhnoX4



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.04.10 13:03 durch ap (Golem.de).

  6. Re: Da streiten sich die richtigen

    Autor: TutWirklichNixZurSache 26.04.10 - 13:00

    Genau darauf wollte ich hinaus. Schon geil das Video.

    Ne aber im Ernst. So ein Rechner hat echt gut Leistung für relativ wenig Geld und ist zukunftssicher und stromsparend. Momentan meine Empfehlung für einen Preis/Leistungs-Knüller

  7. /signed (kT)

    Autor: DrAgOnTuX 26.04.10 - 13:25

    Wer das liest ist doof.

  8. Re: Da streiten sich die richtigen

    Autor: Hans Meiser23 26.04.10 - 13:26

    Wenn sich zwei streiten, freut sich der dritte. In diesem Fall AMD/ATI.

    Nvidia kommt zur Zeit wegen Intel nicht wirklich in den Chipsatzmarkt rein, und bei den Grakas haperts auch. Intel bleibt zunehmend auf seiner eigenen überteurten Hardware sitzen, und versucht verzweifelt sich die Konkurrenz vom hals zu halten. Wobei AMD je länger je mehr Erfolge verbuchen kann: Bei den Grakas ist die Schlacht bereits geschlagen, bei den Serverprozessoren (mit acht- oder zwölf-cores) zeigt sich ein klarer Preis/Leistungs-Sieg für AMD an (siehe CT). Jetzt fehlt AMD nur noch bei den PC-Processoren der grosse Schlag gegen Intel und dann könnte auch das grosse Intel-Monopol gebrochen werden.

  9. Re: Da streiten sich die richtigen

    Autor: gelöscht 26.04.10 - 13:34

    ja, bei den grakas ist die schlacht geschlagen - intel verkauft immer noch weit mehr gpus als nvidia und amd. und sitzen bleiben die auf ihrer hardware wohl nicht, schliesslich verkauft intel ja nur onboardgrafik, also steckt dort mal *mind.* auch immer ein intel-prozessorchen.
    aber ja, momentan gibt es bei high-end-servern wohl einen vorteil für amd. *aber*: nach dem intel ja den p4 beerdigte und flugs den core auspackte, sah es schnell düster aus bei amd. der markt ist einfach zu schnelllebig, als dass man noch prognosen abliefern könnte. der nächste architekturwechsel kann den spieß direkt wieder umdrehen.

  10. Re: Da streiten sich die richtigen

    Autor: Hans Meiser23 26.04.10 - 13:56

    Intels Grafik-Chips kannst du nicht im Grafikkartenmarkt einbeziehen, weil Intel diese nicht verkauft, sondern diese mit dem Chipsatz "gratis" mitliefern. Intel hat da quasi ein eigenes Marksegment eröffnet und "klaut" damit keine Kunden von ATI/NVidia.Deshalb ist das keine wirkliche Konkurrenz zur Grafikkartensparten von AMD/Nvidia.

    Bei den Prozessoren war der Fall schon immer klar, weil Intel schon immer mehr Marktanteile inne hatte als AMD. zur Zeit des Pentium 4 sahs nur aus als hätte AMD die bessere Lösung, in den verkaufszahlen konnte AMD Intel trotzdem nicht annähernd überholen. Doch der technische Vorsprung verlohr AMD nicht durch den I7, sondern durch die Core Duos und Solos.

  11. Re: Da streiten sich die richtigen

    Autor: albern 26.04.10 - 13:59

    Eigentlich ist diese Abschottungspolitik Intels eine Steilvorlage für AMD. Wenn die das nur richtig nutzen könnten und die Vorzüge ihrer günstigen Plattformen an den Mann bringen könnten.

  12. Re: Da streiten sich die richtigen

    Autor: gelöscht 26.04.10 - 14:00

    Hans Meiser23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Intels Grafik-Chips kannst du nicht im Grafikkartenmarkt einbeziehen, weil
    > Intel diese nicht verkauft, sondern diese mit dem Chipsatz "gratis"
    > mitliefern. Intel hat da quasi ein eigenes Marksegment eröffnet und "klaut"
    > damit keine Kunden von ATI/NVidia.Deshalb ist das keine wirkliche
    > Konkurrenz zur Grafikkartensparten von AMD/Nvidia.

    natürlich verlieren sie damit auch kunden. wenn ich nicht am rechner spiele, warum sollte ich mir dann noch eine pci-express-graka holen? intel liefert mir auch ein bild, fertig. amd und nvidia bieten ja auch onboard-grafik an. bestimmt nicht, weil es sich nicht lohnt. und außerdem ist nicht bei jedem intel-chipsatz eine gma dabei.

    > Bei den Prozessoren war der Fall schon immer klar, weil Intel schon immer
    > mehr Marktanteile inne hatte als AMD. zur Zeit des Pentium 4 sahs nur aus
    > als hätte AMD die bessere Lösung, in den verkaufszahlen konnte AMD Intel
    > trotzdem nicht annähernd überholen. Doch der technische Vorsprung verlohr
    > AMD nicht durch den I7, sondern durch die Core Duos und Solos.

    ich schrieb doch, dass das mit den cores anfing?
    immerhin fühlte sich intel damals genötigt, etwas neues auszupacken. da war der drops dann erstmal für amd gelutscht.

  13. Re: Da streiten sich die richtigen

    Autor: gelöscht 26.04.10 - 14:02

    leider verrichtet amd-technik aber nicht nur in günstigen, sondern vor allem auch in billig-rechnern bei ebay und co. und günstige rechner kann man sich ebenso mit intel-prozessoren zusammenstellen. die frage ist immer, was man wirklich braucht und wieviel geld man ausgeben möchte.

  14. Re: Da streiten sich die richtigen

    Autor: Darioo 26.04.10 - 14:23

    Nur mal so, weil alle AMD in den Himmel loben:

    Die sind auch dabei NVIdia zu verdrängen, nur haben sie selbst noch
    nicht wirklich gute Chipsätze am Markt. ;)

    http://www.hardware-infos.com/news.php?news=3331

  15. Re: Da streiten sich die richtigen

    Autor: Freespacer 26.04.10 - 14:25

    Darioo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur mal so, weil alle AMD in den Himmel loben:
    >
    > Die sind auch dabei NVIdia zu verdrängen, nur haben sie selbst noch
    > nicht wirklich gute Chipsätze am Markt. ;)

    Da könnte was dran sein. Während Intel munter CPUs für Netbooks produziert, hat AMD in diesem Sektor leider total verpennt.
    ;-)

  16. Re: Da streiten sich die richtigen

    Autor: derzufallsleser 26.04.10 - 14:34

    der x86 kram sollte endlich beerdigt werden. dann erübrigen sich restliche fragen.

    gruß

  17. Re: Da streiten sich die richtigen

    Autor: Päng 27.04.10 - 12:59

    1.) Natürlich muss man Intels Grafiklösungen mitrechnen, denn sie machen eine GraKa für den Mainstream-User unnötig. Damit sind sie Wettbewerb für ATI/NVidia & Konsorten.

    2.) Kann es sein, dass Ihr die aktuellen Grafiklösungen von Intel unterschätzt bzw. nicht kennt? Selbst auf einem billigen Core i3 oder G6950 läuft Sims3 und WoW. Den allermeisten würde das genügen. Zeig mir mal eine AMD- oder Nvidia-Konfiguration (Board, CPU, GraKa) die da preislich mithalten kann...

    3.) Geschätzte 80% der PCs sind selbst mit dieser Basis-Grafik überausgestattet, weil auf denen nur Windows/Office bzw. ähnlich grafisch langweiliges Bürozeugs läuft.

    4.) Ich orakle mal: In ein paar Jahren wird die GraKa als Konzept komplett ausgestorben sein. GPU-Technologie wird in der CPU integriert sein (allein schon weil die Wege kürzer sind), das Motherboard wird als urzeitliches Relikt angesehen werden. Die Controller sitzen in der CPU, die mit einem dreidimensionalen Sockel so angebunden ist, dass alle Schnittstellen direkt an die CPU angebunden sein werden. => PC wird flexibel, wandert in alle möglichen Alltagsgegenstände und bietet immense Einsatzmöglichkeiten.

    5.) AMD-Server? Wer soll die denn kaufen? Wer seit 10 Jahren Intel verwendet, der wird sicherlich nicht zu einem Hersteller wechseln, der nach Jahren der faktischen Abwesenheit in diesem Markt gerade wieder mal was brauchbares gelauncht hat. Serverkunden geben auch mehr Geld für einen Server aus, wenn sie sich sicher fühlen, dass das Gerät das tut, wofür sie es gekauft haben. Daher wird es AMD da, trotz ansehnlicher CPUs vorerst sehr sehr schwer haben!

    6.) Solange AMD billiger ist als Intel, ist es leicht dagegen zu argumentieren: "Wollen Sie die gute Lösung oder die billige?" Ich würde dann auch Intel nehmen... Was glaubt Ihr denn, warum Intel seit Jahren mit großem Abstand Marktführer ist und eine Milliarde nach der anderen verdient, während die Konkurrenten um den Break Even kämpfen müssen und auch häufig daran scheitern?
    Nein, Erfolg ist kein Zeichen für Qualität, aber Stabilität ist denjenigen Kunden wichtig, die viel Geld investieren wollen (wobei die Einschätzung wieviel den nun "viel" ist, beim Investor liegt). Wer würde denn seinen unternehmerischen Erfolg an einen Lieferanten hängen, der seine Produktionsstätten verkaufen muss um nicht den Bach runter zu gehen?

    7.) QPI: Warum sollte Intel denn seine Entwicklungen mit seinen Konkurrenten teilen? Was hat Intel davon? Wieviel Lizenzgebühren bietet NVidia denn an? Was NVidia da macht (Karikaturenseite) ist Lachhaftes Gequengel auf dem Niveau eines Kindergeburtstags. Nur weil sie nicht mehr mitspielen dürfen und nicht in der Lage sind technologisch mitzuhalten und dafür die Schuld natürlich nicht bei sich selbst suchen. Niemand würde verlangen, dass Mercedes auch BMW-Getriebe akzeptieren & unterstützen muss. Warum sollte also Intel seine Technologie einfach so weitergeben? Sie haben nun mal die unternehmerische Freiheit sich aussuchen zu können, mit wem sie in welcher Form kooperieren und NVidia hat sich da systematisch aus dem Rennen geschossen.

    8.) Für Intel gilt: Gut ist, was sich verkauft! Selbst wenn Wettbewerber punktuell mal besser sind, ist das nicht schlimm. Solche Phänomene haben sich in den letzten 20 Jahren nicht auf Dauer vor Intel halten können. Also: Kein Grund zur Panik.
    Das ist auch die Motivation, aus der Intel für eine Extreme Edition immer $999 aufruft. Auch für nicht mehr aktuelle EE gilt dieser Preis. Immer (Bedenkt: wir haben hier ein paar Währungsschwankungen)! Wer die derzeit beste Desktop-CPU am Markt haben will, der muss $999 bezahlen. Wer das nicht will, der muss sich mit was anderem begnügen. Punkt. Es kann auch nicht jeder Lamborghini fahren.

    9.) Immerhin kommen nun bald, nach Jahren der Quengelei der Gamer, die Enthusiast-CPUs von Intel mit freiem Multi. Ick freu mir druff... ;-)

    10.) @TutWirklichNixZurSache:
    - Prozessor-Features sind dem User und den meisten Kunden genauso egal, wie der Core-Count oder die GHz-Zahl. Wichtig ist nur, dass die Kiste läuft und dass man damit das machen kann, wofür sie gekauft wurde.
    - Warum sollen denn Chipsätze von einem Dritt-Hersteller kommen, der nicht mal CPUs oder Boards fabriziert? Was soll das denn?
    - Intel HD Graphics?
    - Wozu DX11? Für 3 Extra-Blinker in ein paar HighEnd-Spielen? MMn. muss da erst einmal die Software nachlegen, bevor das interessant wird. Außerdem könnte ich persönlich auch auf Highend-Spiele verzichten, wenn ich müsste. Es gibt genug Alternativen zu Crysis & Co.
    - Ich habe keine Lust monatlich neue Treiber für meinen Chipsatz zu installieren, mir reichen die vielen Software-Updates so auch schon. Vor allem bei all den PCs, die ich für meine Verwandten noch so betreue...
    - OpenSource Support ist ein Argument, das gebe ich zu. Aber damit Geld zu verdienen st schwierig. Da Intel keine Bestrebungen Richtung Gemeinnützigkeit erkennen läst, ist OpenSource aber nun mal konzeptionell irrelevant.
    - Auf Jahre updatefähig? Wer will denn jahrelang updaten, wenn man gleich ein System kaufen kann, dass man in den nächsten Jahren nicht updaten _muss_?
    Wer €2000,- für eine "Spielkonsole" (=> Gaming-PC) ausgeben kann, dem wird man auch zumuten können, in 2 Jahren das gleiche wieder zu tun um up to date zu bleiben. Wer das nicht kann, ist als Zielgruppe mangels Zahlungsfhigkeit/-bereitschaft auch weniger interessant! Nehmt es mit Fassung Leute, wer sich Intel nicht leisten kann oder will, den will Intel auch nicht als Kunden. Wenn meine PCs zu schlapp werden (dauert meist 4-5 Jahre, aber ich bin da nicht repräsentativ!), dann kaufe ich neue und fange nicht an, die alten Teile mit neuer Hardware zu flicken. Dann will ich alles neu!

    PS: Mist, dieses Posting liest sich, wie ein Intel-Fanboy-Getrolle. Das wollte ich nicht! Ich kann es nur nicht leiden, wenn Verlierer, die das Business nicht kapiert haben, hinterher herummäkeln, wie unfair doch alle anderen (nur sie selbst nicht) seien. Beim Fußball ist auch immer der Schiri Schuld...
    btw: Ich habe auch einen AMD-Rechner in Betrieb! War billiger und reicht für seinen Einsatzzweck mehr als aus.

  18. Re: Da streiten sich die richtigen

    Autor: Freespacer 28.04.10 - 04:24

    Päng schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1.) Natürlich muss man Intels Grafiklösungen mitrechnen, denn sie machen
    > eine GraKa für den Mainstream-User unnötig. Damit sind sie Wettbewerb für
    > ATI/NVidia & Konsorten.
    >

    Joa, Intels Grafikchipsätze sind momentan nur für 2D-Grafik wie auch leichte 3D-Grafik wirklich zu gebrauchen, alles andere kann man vergessen.

    > 2.) Kann es sein, dass Ihr die aktuellen Grafiklösungen von Intel
    > unterschätzt bzw. nicht kennt? Selbst auf einem billigen Core i3 oder G6950
    > läuft Sims3 und WoW. Den allermeisten würde das genügen. Zeig mir mal eine
    > AMD- oder Nvidia-Konfiguration (Board, CPU, GraKa) die da preislich
    > mithalten kann...
    >

    Hm, eine onBoard-Lösung und dann auch noch Shared-Memory. ;-) Dafür reicht noch nicht mal DDR2 für flotte 3D-Games. Und die Strecke zum RAM dürfen wir ja auch nicht vergessen und geht zu Lasten des Timings. Da bevorzuge ich lieber eine eigenständige GraKa mit eigenem Speicher.

    > 3.) Geschätzte 80% der PCs sind selbst mit dieser Basis-Grafik
    > überausgestattet, weil auf denen nur Windows/Office bzw. ähnlich grafisch
    > langweiliges Bürozeugs läuft.
    >

    Für Büroanwendungen reichen die onBoard-Grafik allemal aus. Deswegen gibt es auch schon Mini-PCs (auch Nettops genannt), die sehr klein und kompakt sind. Jedoch sind diese preislich über dem normalen Desktop-PC. Auf der anderen Seite der Waage kommt aber der sparsame Stromverbrauch zu gute, was sich nach einigen Jahren amortisiert.

    > 4.) Ich orakle mal: In ein paar Jahren wird die GraKa als Konzept komplett
    > ausgestorben sein. GPU-Technologie wird in der CPU integriert sein (allein
    > schon weil die Wege kürzer sind), das Motherboard wird als urzeitliches
    > Relikt angesehen werden. Die Controller sitzen in der CPU, die mit einem
    > dreidimensionalen Sockel so angebunden ist, dass alle Schnittstellen direkt
    > an die CPU angebunden sein werden. => PC wird flexibel, wandert in alle
    > möglichen Alltagsgegenstände und bietet immense Einsatzmöglichkeiten.
    >

    Bis dahin ist es noch ein sehr sehr weiter Weg. Wenn man alle Komponenten auf einem Haufen nach heutigem technischen Stand komprimiert, dann möchte ich nicht wissen, wie verdammt heiß das Ding wird und will es ungern in meiner Nähe haben?!

    Intel ATOM-CPUs (x86) wie auch die neuen VIA-CPUs auf Basis von x86_64 können ohne Lüfter betrieben werden. Nonplusultra ist wie immer die stromsparenden CPUs. Aber leistungsfähiger sind immer noch die Multicore-CPUs und die werden auch heute noch verdammt heiß.

    > 5.) AMD-Server? Wer soll die denn kaufen? Wer seit 10 Jahren Intel
    > verwendet, der wird sicherlich nicht zu einem Hersteller wechseln, der nach
    > Jahren der faktischen Abwesenheit in diesem Markt gerade wieder mal was
    > brauchbares gelauncht hat. Serverkunden geben auch mehr Geld für einen
    > Server aus, wenn sie sich sicher fühlen, dass das Gerät das tut, wofür sie
    > es gekauft haben. Daher wird es AMD da, trotz ansehnlicher CPUs vorerst
    > sehr sehr schwer haben!
    >

    Ich habe z.B. einen AMD-Server im Rechenzentrum stehen und läuft schon seit 4 Jahren im Dauerbetrieb. Keine Probleme und läuft wofür es auch gekauft wurde. 45 Watt echter Dualcore-CPU sollte mal einer nachmachen und war ausschlaggebend beim Zusammenstellen des Servers. ;-)

    Damals hatte Intel ja nur 2 Dualcore-CPUs aufeinander geklebt und als Quadcore verkauft, die mit wenigen Pipes verbunden wurden. Aber wir wussten ja alle, dass die Bezeichnung dieser CPU von Intel nicht ganz angebracht war und nicht gerade designtypisch war. Deswegen habe ich auf die echten Quadcore von AMD gewartet. Denn von Intel vorgaukeln lassen, wollte ich nun mal nicht. :-)

    > 6.) Solange AMD billiger ist als Intel, ist es leicht dagegen zu
    > argumentieren: "Wollen Sie die gute Lösung oder die billige?" Ich würde
    > dann auch Intel nehmen... Was glaubt Ihr denn, warum Intel seit Jahren mit
    > großem Abstand Marktführer ist und eine Milliarde nach der anderen
    > verdient, während die Konkurrenten um den Break Even kämpfen müssen und
    > auch häufig daran scheitern?
    > Nein, Erfolg ist kein Zeichen für Qualität, aber Stabilität ist denjenigen
    > Kunden wichtig, die viel Geld investieren wollen (wobei die Einschätzung
    > wieviel den nun "viel" ist, beim Investor liegt). Wer würde denn seinen
    > unternehmerischen Erfolg an einen Lieferanten hängen, der seine
    > Produktionsstätten verkaufen muss um nicht den Bach runter zu gehen?
    >

    So so, Stabilität. ;-) Ich habe seit 2000 immer AMD CPUs im Betrieb, die Laufen wie geschmiert. Günstig heißt nicht gleich schlechte Qualität. Der Preis sagt an sich nix aus.

    AMD Desktop-CPUs sind wesentlich stromsparender. ;-)

    Flagschiff von AMD: Phenom II X4 965 (3,4 GHz)
    TDP: 140 Watt
    Volllast: ca. 252 Watt

    Flagschiff von INTEL: Core i7 975 (3,33 GHz)
    TDP: 130 Watt
    Volllast ca. 295 Watt

    Deutlicher geht es nicht, oder?

    > 7.) QPI: Warum sollte Intel denn seine Entwicklungen mit seinen
    > Konkurrenten teilen? Was hat Intel davon? Wieviel Lizenzgebühren bietet
    > NVidia denn an? Was NVidia da macht (Karikaturenseite) ist Lachhaftes
    > Gequengel auf dem Niveau eines Kindergeburtstags. Nur weil sie nicht mehr
    > mitspielen dürfen und nicht in der Lage sind technologisch mitzuhalten und
    > dafür die Schuld natürlich nicht bei sich selbst suchen. Niemand würde
    > verlangen, dass Mercedes auch BMW-Getriebe akzeptieren & unterstützen muss.
    > Warum sollte also Intel seine Technologie einfach so weitergeben? Sie haben
    > nun mal die unternehmerische Freiheit sich aussuchen zu können, mit wem sie
    > in welcher Form kooperieren und NVidia hat sich da systematisch aus dem
    > Rennen geschossen.
    >

    Ich habe eh NVidia den Rücken gekehrt. Wegen mangelhafter Treiberunterstützung und die Graka (GeForce 7900 und noch irgendwelche Kürzeln) selber war in keinsterweise Stabil.

    Dann habe ich später eine ATI Radeon HD3870 gekauft und bin bis heute ziemlich zufrieden. Treiberunterstützung ist recht top und für Linux werkeln die auch ziemlich kräftig daran.

    > 8.) Für Intel gilt: Gut ist, was sich verkauft! Selbst wenn Wettbewerber
    > punktuell mal besser sind, ist das nicht schlimm. Solche Phänomene haben
    > sich in den letzten 20 Jahren nicht auf Dauer vor Intel halten können.
    > Also: Kein Grund zur Panik.
    > Das ist auch die Motivation, aus der Intel für eine Extreme Edition immer
    > $999 aufruft. Auch für nicht mehr aktuelle EE gilt dieser Preis. Immer
    > (Bedenkt: wir haben hier ein paar Währungsschwankungen)! Wer die derzeit
    > beste Desktop-CPU am Markt haben will, der muss $999 bezahlen. Wer das
    > nicht will, der muss sich mit was anderem begnügen. Punkt. Es kann auch
    > nicht jeder Lamborghini fahren.
    >

    Stimmt, dann greift man eben zu AMD, die neuste CPU kostet bei denen sowieso um die 300-400 Euronen.

    > 9.) Immerhin kommen nun bald, nach Jahren der Quengelei der Gamer, die
    > Enthusiast-CPUs von Intel mit freiem Multi. Ick freu mir druff... ;-)
    >

    Dann kauf dir doch so ein teures Teil und sei dann damit zu frieden. Komm dann aber nicht angejammert, dass es teuer ist. Das 2. Beste reicht ja auch. ;-)

    > 10.) @TutWirklichNixZurSache:
    > - Prozessor-Features sind dem User und den meisten Kunden genauso egal, wie
    > der Core-Count oder die GHz-Zahl. Wichtig ist nur, dass die Kiste läuft und
    > dass man damit das machen kann, wofür sie gekauft wurde.

    Richtig, unabhängig davon, welche CPU da werkelt. Spätestens wenn man ein anspruchvolles 3D-Spiel kauft, wird sich das rächen. Dann ist es plötzlich nicht mehr egal. ;-)

    > - Warum sollen denn Chipsätze von einem Dritt-Hersteller kommen, der nicht
    > mal CPUs oder Boards fabriziert? Was soll das denn?
    > - Intel HD Graphics?
    > - Wozu DX11? Für 3 Extra-Blinker in ein paar HighEnd-Spielen? MMn. muss da
    > erst einmal die Software nachlegen, bevor das interessant wird. Außerdem
    > könnte ich persönlich auch auf Highend-Spiele verzichten, wenn ich müsste.
    > Es gibt genug Alternativen zu Crysis & Co.
    > - Ich habe keine Lust monatlich neue Treiber für meinen Chipsatz zu
    > installieren, mir reichen die vielen Software-Updates so auch schon. Vor
    > allem bei all den PCs, die ich für meine Verwandten noch so betreue...

    LOL. Software-Updates könnte ich nie genug bekommen. :-) Oder interessiert dich Stabilität und Sicherheit anscheinend doch nicht? ;-)

    > - OpenSource Support ist ein Argument, das gebe ich zu. Aber damit Geld zu
    > verdienen st schwierig. Da Intel keine Bestrebungen Richtung
    > Gemeinnützigkeit erkennen läst, ist OpenSource aber nun mal konzeptionell
    > irrelevant.

    Tja, um damit richtig Kohle zu machen, solltest du schon paar Extras anbieten (z.B. Schulung oder proprietäre Programme schreiben) und nicht nur das Open-Source-System hinstellen.

    > - Auf Jahre updatefähig? Wer will denn jahrelang updaten, wenn man gleich
    > ein System kaufen kann, dass man in den nächsten Jahren nicht updaten
    > _muss_?

    Ui, dann mutiert dein PC zu einer Virenschleuder. Na, herzlichen Dank, dann weiß ich ja warum meine Postfächer immer mit deinem Müll vollgestopft sind. Und dann betreust du auch noch Bekannte und Verwandte die PCs, die auch zur Virenschleuder werden.

    > Wer €2000,- für eine "Spielkonsole" (=> Gaming-PC) ausgeben kann, dem wird
    > man auch zumuten können, in 2 Jahren das gleiche wieder zu tun um up to
    > date zu bleiben. Wer das nicht kann, ist als Zielgruppe mangels
    > Zahlungsfhigkeit/-bereitschaft auch weniger interessant! Nehmt es mit
    > Fassung Leute, wer sich Intel nicht leisten kann oder will, den will Intel
    > auch nicht als Kunden. Wenn meine PCs zu schlapp werden (dauert meist 4-5
    > Jahre, aber ich bin da nicht repräsentativ!), dann kaufe ich neue und fange
    > nicht an, die alten Teile mit neuer Hardware zu flicken. Dann will ich
    > alles neu!
    >

    Ich werde wohl keine Intel CPUs kaufen, wofür man auch die gleiche Leistung für weniger Geld ein paar Monate später von AMD erhalten kann und obendrauf noch stromsparender ist.

    > PS: Mist, dieses Posting liest sich, wie ein Intel-Fanboy-Getrolle. Das
    > wollte ich nicht! Ich kann es nur nicht leiden, wenn Verlierer, die das
    > Business nicht kapiert haben, hinterher herummäkeln, wie unfair doch alle
    > anderen (nur sie selbst nicht) seien. Beim Fußball ist auch immer der
    > Schiri Schuld...
    > btw: Ich habe auch einen AMD-Rechner in Betrieb! War billiger und reicht
    > für seinen Einsatzzweck mehr als aus.

    Das klingt wirklich nach einem Intel-Fanboy. ;-) Aber ich kontere auch mal mit AMD. Wobei mir letztendlich eher das Preis/Leistungsverhältnis stimmen muss und obendrauf die Nachhaltigkeit. :-)

  19. Re: Da streiten sich die richtigen

    Autor: gelöscht 28.04.10 - 10:12

    Freespacer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Päng schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 1.) Natürlich muss man Intels Grafiklösungen mitrechnen, denn sie machen
    > > eine GraKa für den Mainstream-User unnötig. Damit sind sie Wettbewerb
    > für
    > > ATI/NVidia & Konsorten.
    > >
    >
    > Joa, Intels Grafikchipsätze sind momentan nur für 2D-Grafik wie auch
    > leichte 3D-Grafik wirklich zu gebrauchen, alles andere kann man vergessen.

    "alles andere". ja, 3d-spiele und cuda. mittlerweile supporten die gmas sogar video-accelleration.

    > > 2.) Kann es sein, dass Ihr die aktuellen Grafiklösungen von Intel
    > > unterschätzt bzw. nicht kennt? Selbst auf einem billigen Core i3 oder
    > G6950
    > > läuft Sims3 und WoW. Den allermeisten würde das genügen. Zeig mir mal
    > eine
    > > AMD- oder Nvidia-Konfiguration (Board, CPU, GraKa) die da preislich
    > > mithalten kann...
    > >
    >
    > Hm, eine onBoard-Lösung und dann auch noch Shared-Memory. ;-) Dafür reicht
    > noch nicht mal DDR2 für flotte 3D-Games. Und die Strecke zum RAM dürfen wir
    > ja auch nicht vergessen und geht zu Lasten des Timings. Da bevorzuge ich
    > lieber eine eigenständige GraKa mit eigenem Speicher.

    ah, shared memory... ja, bei den speicherpreisen heute macht das natürlich einiges aus ;) wie gesagt, für fordernde spiele taugen die halt nicht. macht aber auch nix, dafür sind die auch nicht da. aber jeder, wie er mag und braucht.

    > > 3.) Geschätzte 80% der PCs sind selbst mit dieser Basis-Grafik
    > > überausgestattet, weil auf denen nur Windows/Office bzw. ähnlich
    > grafisch
    > > langweiliges Bürozeugs läuft.
    > >
    >
    > Für Büroanwendungen reichen die onBoard-Grafik allemal aus. Deswegen gibt
    > es auch schon Mini-PCs (auch Nettops genannt), die sehr klein und kompakt
    > sind. Jedoch sind diese preislich über dem normalen Desktop-PC. Auf der
    > anderen Seite der Waage kommt aber der sparsame Stromverbrauch zu gute, was
    > sich nach einigen Jahren amortisiert.

    nettops? die kosten ab 250 euro, wo liegen die nun preislich über normalen desktops? auch hier kommt es wieder darauf an, was man eigentlich mit nem rechner machen möchte.

    > > 5.) AMD-Server? Wer soll die denn kaufen? Wer seit 10 Jahren Intel
    > > verwendet, der wird sicherlich nicht zu einem Hersteller wechseln, der
    > nach
    > > Jahren der faktischen Abwesenheit in diesem Markt gerade wieder mal was
    > > brauchbares gelauncht hat. Serverkunden geben auch mehr Geld für einen
    > > Server aus, wenn sie sich sicher fühlen, dass das Gerät das tut, wofür
    > sie
    > > es gekauft haben. Daher wird es AMD da, trotz ansehnlicher CPUs vorerst
    > > sehr sehr schwer haben!
    > >
    >
    > Ich habe z.B. einen AMD-Server im Rechenzentrum stehen und läuft schon seit
    > 4 Jahren im Dauerbetrieb. Keine Probleme und läuft wofür es auch gekauft
    > wurde. 45 Watt echter Dualcore-CPU sollte mal einer nachmachen und war
    > ausschlaggebend beim Zusammenstellen des Servers. ;-)

    ja, aber das ist selten der fall. firmen kaufen nach preis, selten nach stromverbrauch (zum. bei uns nicht). wenn man inner kleinen klitsche tront oder für zuhause was betreiben will, keine frage. aber da spielen noch mehr kriterien als der hersteller der cpu eine rolle und auch nicht unbedingt der stromverbrauch der cpu, sondern des gesamtsystems.
    zumal: gibt es nicht auch nano-boards? es war mal ein nano-dualcore im gespräch. der hat bestimmt keine 45 watt ;) aber ja, der ist ja nicht so leistungsfähig und teuer... ;)

    > Damals hatte Intel ja nur 2 Dualcore-CPUs aufeinander geklebt und als
    > Quadcore verkauft, die mit wenigen Pipes verbunden wurden. Aber wir wussten
    > ja alle, dass die Bezeichnung dieser CPU von Intel nicht ganz angebracht
    > war und nicht gerade designtypisch war. Deswegen habe ich auf die echten
    > Quadcore von AMD gewartet. Denn von Intel vorgaukeln lassen, wollte ich nun
    > mal nicht. :-)

    ah! "echter quad-core!" und wen hat es interessiert? richtig, bis auf techies niemanden. vor allem hat dir doch intel nix vorgegaukelt - du wusstest doch, was drinne ist. aber wenn man per se eh kein intel kauft, ist es doch eh egal?

    > > 6.) Solange AMD billiger ist als Intel, ist es leicht dagegen zu
    > > argumentieren: "Wollen Sie die gute Lösung oder die billige?" Ich würde
    > > dann auch Intel nehmen... Was glaubt Ihr denn, warum Intel seit Jahren
    > mit
    > > großem Abstand Marktführer ist und eine Milliarde nach der anderen
    > > verdient, während die Konkurrenten um den Break Even kämpfen müssen und
    > > auch häufig daran scheitern?
    > > Nein, Erfolg ist kein Zeichen für Qualität, aber Stabilität ist
    > denjenigen
    > > Kunden wichtig, die viel Geld investieren wollen (wobei die Einschätzung
    > > wieviel den nun "viel" ist, beim Investor liegt). Wer würde denn seinen
    > > unternehmerischen Erfolg an einen Lieferanten hängen, der seine
    > > Produktionsstätten verkaufen muss um nicht den Bach runter zu gehen?
    > >
    >
    > So so, Stabilität. ;-) Ich habe seit 2000 immer AMD CPUs im Betrieb, die
    > Laufen wie geschmiert. Günstig heißt nicht gleich schlechte Qualität. Der
    > Preis sagt an sich nix aus.

    richtig. leider fristen amd-cpus auch oft in billigrechnern dasein, das zieht das image schon ein wenig runter.

    > AMD Desktop-CPUs sind wesentlich stromsparender. ;-)

    aussage so falsch. "es gibt amd desktop-cpus, die wesentlich stromsparender gibt". alles andere *ist* gelogen. pauschal-aussagen kann man momentan bei diesem fast undurchblickbaren markt keine treffen.

    > Flagschiff von AMD: Phenom II X4 965 (3,4 GHz)
    > TDP: 140 Watt
    > Volllast: ca. 252 Watt
    >
    > Flagschiff von INTEL: Core i7 975 (3,33 GHz)
    > TDP: 130 Watt
    > Volllast ca. 295 Watt
    >
    > Deutlicher geht es nicht, oder?

    rosinenpicker und untermauert nur meine aussage.

    > > 7.) QPI: Warum sollte Intel denn seine Entwicklungen mit seinen
    > > Konkurrenten teilen? Was hat Intel davon? Wieviel Lizenzgebühren bietet
    > > NVidia denn an? Was NVidia da macht (Karikaturenseite) ist Lachhaftes
    > > Gequengel auf dem Niveau eines Kindergeburtstags. Nur weil sie nicht
    > mehr
    > > mitspielen dürfen und nicht in der Lage sind technologisch mitzuhalten
    > und
    > > dafür die Schuld natürlich nicht bei sich selbst suchen. Niemand würde
    > > verlangen, dass Mercedes auch BMW-Getriebe akzeptieren & unterstützen
    > muss.
    > > Warum sollte also Intel seine Technologie einfach so weitergeben? Sie
    > haben
    > > nun mal die unternehmerische Freiheit sich aussuchen zu können, mit wem
    > sie
    > > in welcher Form kooperieren und NVidia hat sich da systematisch aus dem
    > > Rennen geschossen.
    > >
    >
    > Ich habe eh NVidia den Rücken gekehrt. Wegen mangelhafter
    > Treiberunterstützung und die Graka (GeForce 7900 und noch irgendwelche
    > Kürzeln) selber war in keinsterweise Stabil.
    > Dann habe ich später eine ATI Radeon HD3870 gekauft und bin bis heute
    > ziemlich zufrieden. Treiberunterstützung ist recht top und für Linux
    > werkeln die auch ziemlich kräftig daran.

    treiber, ja... auch ein grund, warum ich seit jahren intel-fan bin. ich will nichts werkeln sehen, ich will linux installieren und dann soll es funktionieren.

  20. Re: Da streiten sich die richtigen

    Autor: Päng 28.04.10 - 11:18

    @Freespacer: Du machst einen Fehler: Du setzt AMD technologisch auf eine Stufe mit Intel. Das passt derzeit aber so gar nicht.

    AMD hat derzeit keine Desktop-CPU, die mit der Leistung eines Core i7 mithalten kann. Wenn Du dann einen Phenom II X4 965 mit einem Core i7 975 vergleichst und Dich über 43 Watt freust, dann entgegne ich Dir, dass die Intel CPU 1.) nicht mehr das aktuelle Flaggschiff ist (i7 980X) und dass Du 2.) für diese aufgerundeten 20% mehr Energie in allen Bereichen deutlich mehr als 20% Mehrleistung erzielst. Die EE rechnet jeden AMD-Desktop-Prozessor in Grund und Boden! Also wenn Du schon vergleichen willst, dann vergleiche auch CPUs aus einer Leistungsklasse.
    Das Top-Modell von Skoda kann mit dem Top-Modell von Porsche nur im Verbrauch mithalten, ähnlich sieht das hier aus...
    Gleiche Leistung ein paar Monate später von AMD? Den Core i7-920 gibt es seit Ende 2008, der ist erst jetzt (wo er abgekündigt ist) von AMD übertroffen worden. Das sind 5 Quartale. Tut mir leid, aber AMD ist in dieser Leistungsklasse einfach keine Konkurrenz für Intel.
    Das heißt, dass die beste AMD-CPU sich auch nicht mit der EE vergleichbar ist. Wenn Du leistungsähnliche CPUs vergleichst, dann ist Intel auch nicht mehr so viel teurer.
    AMD hat einfach nichts, was sich mit der EE messen könnte, da ist Intel einfach konkurrenzlos.

    Du magst eine diskrete GraKa bevorzugen. Derzeit ist das für Gaming-Systeme sicherlich auch die richtige Wahl. Wer aber für Games nicht soviel ausgeben will, wie eine GraKa kostet, die stärker ist als die Intel OnChip Grafik, der kann sich die Investition komplett sparen. Für den Heimanwender, der selten auch mal ein Spiel spielen will reicht das. Mehr hab ich nie behauptet.

    Wer ein PS3-Spiel spielen will, der braucht eine PS3. Wer ein Amiga-Spiel spielen will, der braucht einen Amiga und wer ein "anspruchsvolles 3D-Spiel" spielen will, der braucht einen entsprechend ausgestatteten PC. Wer aber auf diese 10-20 Spieletitel pro Jahr verzichten kann, der braucht keinen Gaming-PC und der braucht auch keine diskrete GraKa mehr! Und wenn man sich umentscheidet und später dann doch HighEnd-Daddelei will, dann rüstet man einfach nur eine GraKa nach.

    Stabilität: Die CPUs von AMD mögen stabil laufen, das Unternehmen tut das aber nicht (oder nicht wirklich). Was hilft es einem Business-Kunden, wenn er in eine Plattform investiert, dessen Hersteller nicht sicher sein kann, ob er in 3 Jahren noch existiert? Das wird er nicht riskieren. Darum wird es AMD sehr schwer haben, im Serverbereich richtig Fuss zu fassen.

    Vor 4 Jahren mag die Situation anders ausgesehen haben, jetzt ist es aber so, dass Intel den Servermarkt ziemlich allein beherrscht und dass AMD da einen noch kleineren Marktanteil hat, als bei den Desktops. Hier geht es nicht um Kisten, die €250,- pro Stück kosten und die in Tausender Stückzahlen bestellt werden. Hier geht es um das Nervenzentrum von Unternehmen (Mission Critical). Hier wird nicht experimentiert, hier wird nicht mit Herstellern kooperiert, die nicht so fest im Sattel sitzen, wie ihre Wettbewerber oder die in einem Marktsegment für ein paar jahre abgetaucht waren. Hier geht es nicht um GHz, Core-Count oder so einen "Kinderkram", hier geht es um Transactions pro Server, IOPS, TCO, Up-Time etc. und das eben nicht nur punktuell bei der Anschaffung, sondern während der gesamten Laufzeit des Systems.

    Updates: *seufz* Ja, alles was falsch verstanden werden kann, wird auch krampfhaft falsch verstanden: Meine Software halte ich up to date, aber muss ich das auch noch für meine Hardware tun? Jedes Programm wird heutzutage einmal die Woche gepatcht oder kriegt ein Update (AV-Software stündlich). Warum muss ich mich dann auch noch darum kümmern, dass meine Hardware-Treiber aktuell sind?
    Als Du von updatefähig schriebst, meinstest Du doch die Hardware, oder? Warum soll ich die updaten? Ist die in einem Jahr nicht mehr aktuell? Wann wird sie unbrauchbar? Wann _muss_ ich auf neue Hardware updaten? Warum kann das System nicht so, wie ich es kaufe brauchbar bleiben, bis ich es ausmustere? Warum sollte ich da die Hardware updaten? Ich bevorzuge Systeme, die ich nicht alle paar Monate aufschrauben muss um irgendwas Teures zu ersetzen. Meine beste Anschaffung war ein PC, der jetzt seit mehr als 10 Jahren im Einsatz ist, in Originalkonfiguration!

    OpenSource: Warum sollte Intel sich denn den Arm verbiegen um ein paar OpenSource-Freaks (bitte nicht missverstehen! Das ist von mir liebevoll gemeint) zu bedienen, wenn man mit weniger Aufwand viel viel mehr Windows-Kunden glücklich machen kann? Betriebswirtschaftlich ist OS für Intel ein sinnloser Kostenfaktor! Daraus erwächst kein Profit.

    Noch mal: Intel ist kein Wohltätigkeitsverein, sondern ein profitorientierter Konzern. Die wollen nur Schotter machen, alles andere ist bestenfals zweitrangig. Die wollen keine Gamer bedienen (zu kleine Zielgruppe), die wollen keine OS-Frickler bedienen (die das nicht mal bezahlen wollen), die wollen Geld verdienen. Intel ist in der glücklichen Situation dem Wettbewerb derzeit haushoch überlegen zu sein und das wird kräftig ausgenutzt. Das Beste war immer schon teurer, aber wenn man das will und wenn man das vor den anderen will, dann muss man das investieren. Wer warten will, bis andere aufholen und preislich drunter anbieten müssen um überhaupt etwas zu verkaufen, der kann das gern tun, ich nicht. ;-)
    Wenn AMD mal irgendwo technologisch vor Intel käme, dann könnten sie auch höhere Preise verlangen und müssten ihre Produkte nicht deutlich unter den Preisen von Intel anbieten. Dann könnte AMD als Unternehmen auch wieder profitabel werden und sie könnten ihre verkauften Fabriken zurückkaufen, bevor das jemand anderes tut...

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