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Das kleinere Übel

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  1. Re: Das kleinere Übel

    Autor: narfomat 02.08.19 - 11:09

    >Allerdings muss man dafür vorher den Verkehrsminister ersetzen, denn 10 Jahre CSU-Inkompetenz kann sich Deutschland nicht mehr leisten.

    wieso inkompetenz?? der/die verkehrsminister haben genau das gemacht, was sie sollten, nämlich die autoindustrie fördern. und das kompetent und mit grossem erfolg... scheuer ist mmn. mit abstand (!) der kompetenteste und erfolgreichste mann in der historie bezogen darauf... ^^

    diesel skandal "für beendet erklärt" - keine hardware nachrüstung durch die hersteller, keine relevanten strafzahlungen, und jetzt gibts fein fördermilliardchen für e-pkws für neureiche, weil... hallo? derartig krasse innovationsprogramme können die "fast gemeinnützigen" pkw konzerne "keinesfalls allein stemmen"... soweit kommts noch, das die ihre produkte aus eigener tasche finanzieren! das geht nun wirklich gar nicht! zumal, epkw sind am ende zum wohle aller bürger, das ist also so ne art gemeinnütziges projekt!!

    läuft doch einwandfrei, ich weiss gar nicht was du hast... =)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.08.19 11:11 durch narfomat.

  2. Re: Das kleinere Übel

    Autor: narfomat 02.08.19 - 11:34

    >Nur Weil die Bananen dann besteuert werden heißt es nämlich nicht, das aufeinmal Birnen günstiger werden.

    nein, birnen werden nicht günstiger, aber NATÜRLICH werden sich menschen dann überlegen, ob sie bananen kaufen! hallo? stell dir vor ein kg bananen kostet wegen steuern 10euro. NATÜRLICH wirst du weniger bananen kaufen, und, wenn birnen das einzige vglb. produkt sind (obst im supermarkt), birnen kaufen.

    > Und genau das ist es. Niemand wird etwas für den Klimaschutz machen durch Strafen (Siehe Umfrage auf tagesschau.de).

    die umfrage hat mit den hier genannten steuern auf flugbenzin NICHTS zu tun. das hast du falsch verstanden. bei der umfrage ging es hauptsächlich um EIGENLEISTUNG bei energieerzeugung, nämlich solar(thermie), wärmepumpen, strukturelle massnahmen in häusern zur energieeffizienzsteigerung und PRO erneuerbare energien.

    UND DAFÜR brauchen menschen nen positiven anreiz und keine strafzahlung im falle, das sie es nicht tun. da stimme ich zu. wobei das auch nicht alle menschen betrifft. weil menschen die darauf bezogen rational denken, interessiert es nicht ob man etwas positiv gutgeschrieben bekommt oder etwas NICHT abgezogen bekommt. auf deiner rechnung ist das nämlich am ende das gleiche, nämlich nen finanzieller vorteil ODER kein finanzieller nachteil.

    bei besteuern von flugbenzin ist das was ganz anderes. NATÜRLICH kann man, siehe beispiel bananen - birnen, flugbenzin stärker besteuern (oder zumindest erst mal nicht mehr subventionieren) und damit personenverkehr vom flug auf die bahn lenken. NATÜRLICH funktioniert das. oder denkste die leute fliegen noch von münchen nach hamburg, wenn der flug wirklich DAS kostet, was er kosten MÜSSTE (korrekte besteuerung von flugbenzin inkl. klimaschäden-folgekosten?)... da würden wirklich FAST ALLE bahn oder pkw fahren (und selbst das wäre aus umwelttechnischer sicht noch besser!) und nur noch eine verschwindend geringe menge menschen fliegen. ob ich mir das wünschen würde? eher nicht. wäre das gut und richtig für die umwelt und gut und sinnvoll gegen klimawandel? auf jeden fall.

    >Da müssen viel mehr Anreize kommen etwas zu machen, dann geht da auch was...

    der anreiz, das eine reisemöglichkeit exorbitant viel teurer ist als die andere, ist wie gesagt vollkommen ausreichend. die mehrheit wir mit dem deutlich kosteneffizienteren transportmittel reisen. aber es muss eben auch wirklich DEUTLICH kosteneffizienter sein. kostet das bahnticket bspw. 60euro/strecke weniger, die reise dauert aber 1h länger, ist jeder anreiz dahin, weil ein unternehmen dann immer noch bei +/- 0 für den mitarbeiter ist, der 60euro pro stunde "wert ist".

    dazu kommt, das flüge MEISTENS pünktlich und bequem sind, bahnfahrten (meine erfahrung) eben sehr oft nicht. =)

  3. Re: Das kleinere Übel

    Autor: Allesschonvergeben 02.08.19 - 12:35

    Vielen Dank ihr habt mich bekehrt.

    Lieber Staat bitte macht alles teuerer, denn ich bin der Meinung, dass ihr noch nicht genug bekommt.
    Außerdem habe ich sowieso zu viel Geld was ich loswerden muss.

    Ein Vorschläg ware: Exorbitat hohe Steuern auf Verbrenner (ca 1000¤ pro Monat). Dann kann sich das keine mehr leisten und mehr Leute laufen oder fahren Fahrrad.
    Die Leute auf dem Land vergessen wir einfach, die laufen halt Dann länger.

    Und das dadurch gewonnene Geld stecken wir entweder in die Verteidigung oder den Netzausbau.



    Oder Moment wir machen es anders. Wir kürzen allen Deutschen 50% vom Gehalt, dann können die sich nichtmehr so viele Sachen leisten. Kein Geld -> Keine CO2 Schädlichen Sachen zum kaufen.

    Ich sehe schon wir bekommen den Klimawandel schon noch super in den Griff.

  4. Re: Das kleinere Übel

    Autor: Dwalinn 02.08.19 - 12:38

    Mit Flextarif sind es eher 125¤ und bei den 19¤ muss man sicher 2 Monate vorher buchen und hat denn auch nur eine bestimmte Zeit zum fahren (die anderen Verbindungen waren dann min. 29¤)

    Was mir besonders auffällt beim Preisvergleiche über Google ist die Bahn gut dabei aber die günstigsten Züge sind dann auch alle entweder vor 5 Uhr morgens oder man ist erst spät abends da. Das Problem bleibt aber die 4:19- 5:19 Fahrzeit vs 1:15 (reine flugzeit).
    Gerade wenn man geschäftlich unterwegs ist kann man nicht immer weit im voraus buchen oder ist nicht bereit für 20¤ weniger zig Stunden zu früh dazusein.

    Bezüglich Steuern vermute ich mal die Bahn zahlt keine 0,25-,030 Cent pro kWh ist also ebenfalls subventioniert

  5. Re: Das kleinere Übel

    Autor: Anonymer Nutzer 02.08.19 - 16:20

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit Flextarif sind es eher 125¤ und bei den 19¤ muss man sicher 2 Monate
    > vorher buchen und hat denn auch nur eine bestimmte Zeit zum fahren (die
    > anderen Verbindungen waren dann min. 29¤)
    Wenn ich die nächste Zugverbindung nehme, kostet sie im Flexpreis 105¤. Der nächste Flug kostet 170¤.

    Wie ich oben schrieb, das 29¤ Angebot bekomme ich auch nicht mehr kurz vorm Flug, genau wie das 19¤ Bahnticket.
    > Was mir besonders auffällt beim Preisvergleiche über Google ist die Bahn
    > gut dabei aber die günstigsten Züge sind dann auch alle entweder vor 5 Uhr
    > morgens oder man ist erst spät abends da. Das Problem bleibt aber die 4:19-
    > 5:19 Fahrzeit vs 1:15 (reine flugzeit).
    Wie auch schon geschrieben, der reine Fahrtzeitvergleich ist sinnlos. Man muss die Zeit von Tür zu Tür berechnen inkl. Reserven und das muss jeder für sich selbst machen, da jeder woanders wohnt und andere Ziele hat.
    > Gerade wenn man geschäftlich unterwegs ist kann man nicht immer weit im
    > voraus buchen oder ist nicht bereit für 20¤ weniger zig Stunden zu früh
    > dazusein.
    Wenn man geschäftlich spontan nach Berlin muss, sind die 20¤ oder auch die oben genannten Minutenaktuellen Preisunterschiede von 65¤ relativ egal. Zudem gibts da dann auch wieder Großhandelspreise wo man dann sowohl bei der Bahn, als auch beim Fluganbieter pauschale Preise bezahlt, egal ob man den Flug 6 Monate vorher oder 5 Minuten vorher bucht. Bei der Bahn gibts zudem ne Flatrate (Bahncard 100).
    > Bezüglich Steuern vermute ich mal die Bahn zahlt keine 0,25-,030 Cent pro
    > kWh ist also ebenfalls subventioniert
    Natürlich zahlt die weniger, das ist aber keine Subventionierung sondern schlicht Großhandelspreise. Sie ist zwar von der EEG Umlage befreit aber das sind die Flughäfen und andere Unternehmen/Großverbraucher ebenfalls.

  6. Re: Das kleinere Übel

    Autor: Wiki-Nger 02.08.19 - 17:47

    TrollNo1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stuttgart und Berlin kannst du nicht vergleichen. Im Großraum Stuttgart
    > fährt man schon mal ne halbe Stunde bis Stunde am Stück mit der S-Bahn. Ich
    > war bisher nur einmal in Berlin, da gibts glaub 3 Ringe. Die Stuttgarter
    > S-Bahnen bringen quasi die Leute vom äußersten Ring in die Innenstadt. Bzw.
    > vom einen Ende des Rings zum anderen, da ist man dann schon länger
    > unterwegs.

    Ähm, nichts für ungut, aber man merkt, dass Du nur 1x in Berlin warst. ^^ Mit der S7 kannst Du z.B. auch in 73min. von Potsdam nach Ahrensfelde fahren. (Du kannst auf der konkreten Verbindung u.U. ein paar Minuten einsparen mit dem RE bis Ostkreuz.) Es gibt auch nicht 3 Ringe, sondern 3 (konzentrische) Zonen. Der S-Bahn-Ring bildet den Rand der innersten Zone.

    > Sind bei euch glaub andere Bahnen.

    Das stimmt. Ich finde die Stuttgarter Züge schöner, aber ich weiß nicht, ob die in Berlin überhaupt verwendbar wären (in die Berliner Züge scheinen z.B. mehr menschliche Sardinen reinzupassen).

  7. Re: Das kleinere Übel

    Autor: altuser 04.08.19 - 20:07

    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Theoretisch ja. Aber eine Bekannte fliegt von DÜS nach BER, mehrmals im
    > Monat. Warum? Weil das - je nach dem wann sie Bucht - 30¤ kostet und sie
    > ... puh... 1-2 Stunden unterwegs ist.
    > Mit Bahn würde es > 100¤ kosten, und 4-5 Stunden fahrtzeit.
    >
    > Und da wundert man sich?

    Mit der Bahn per ICE in 4-5h ohne Umstieg von Düsseldorf Hbf nach Berlin Hbf gibt's zwei, drei Wochen im Voraus gebucht bereits ab 20¤ (ohne BahnCard). Je nachdem, wo man in den Städten startet und endet, dürfte sich der zeitliche Abstand zwischen beiden Möglichkeiten im Endeffekt nochmal deutlich reduzieren. Und das Gewissen gibt den Bonus...

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