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Das Problem kenne ich auch nur zu Genüge

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  1. Das Problem kenne ich auch nur zu Genüge

    Autor: HeroFeat 01.08.19 - 14:23

    Die Tür-öffne-Problematik kenne ich leider auch selbst sehr gut. Bei mir gibt es auf der normalen Strecke ebenfalls kein paralleles ausfahren des Tritts und öffnen der Tür. Selbst nachdem der Tritt ausgefahren ist braucht es noch durchaus eine Sekunde bis die Tür sich dann endlich anfängt zu öffnen.

    Aber zum Beispiel wäre es hilfreich, wenn man die Türknöpfe so gestalten würde, das man die Türöffnung auch vor der Freigabe der Türen anfordern könnte. Beispielsweise auch in den 10-15 Sekunden davor. Dann würden die Leute vorne an der Tür weniger häufig denken, ich habe doch schon gedrückt, die Tür wird schon gleich aufgehen. Man müsste das halt dann irgendwie durch blinken, oder eine andere Farbe signalisieren. Keine Ahnung. Aber das es mit jeder Zuggeneration immer länger dauert kann ja nicht sein.

    Und wenn die Türen freigegeben sind, aber nicht sofort jemand die Tür geöffnet hat, dann dauert es auch lang, bis sie endlich aufgehen. Einige Sicherheitschecks (steht der Zug, ist das Trittbrett ausgefahren [immerhin dieses wird bei uns schonmal am gesamten Zug bei der Freigabe der Tür ausgefahren], ...) kann man ja auch schon mal vorab machen. Sollten diese wirklich so lange dauern.

    Was ich aber komisch finde. In Darmstadt hatte ich durchaus schon S-Bahnen, bei denen der Türöffner neben der Tür ist, und nicht auf der Tür. Da kann man die Tür dann auch nicht so schnell aufmachen. Die Leute müssen ja erstmal ihre Hand wegziehen, bevor man die Tür aufmachen kann. Wenn man aber drücken möchte und der Fahrer oder ein Fahrgast innen bereits die Öffnung angefordert hat, dann fühlt man sich schon irgendwie komisch, wenn die Tür einem fast gegen die Hand fährt.

  2. Re: Das Problem kenne ich auch nur zu Genüge

    Autor: Muhaha 01.08.19 - 14:29

    HeroFeat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber zum Beispiel wäre es hilfreich, wenn man die Türknöpfe so gestalten
    > würde, das man die Türöffnung auch vor der Freigabe der Türen anfordern
    > könnte. Beispielsweise auch in den 10-15 Sekunden davor. Dann würden die
    > Leute vorne an der Tür weniger häufig denken, ich habe doch schon gedrückt,
    > die Tür wird schon gleich aufgehen. Man müsste das halt dann irgendwie
    > durch blinken, oder eine andere Farbe signalisieren. Keine Ahnung. Aber das
    > es mit jeder Zuggeneration immer länger dauert kann ja nicht sein.

    Ganz einfache Lösung, die von manchen Herstellern wie z.B. Vossloh schon eingesetzt wird.

    Während der Fahrt drückt man auf den Türöffner: Kurzes Aufleuchten der Taste, dann wieder inaktiv. Die Türe lässt sich nicht öffnen.

    Kurz vor dem Halt drückt man auf den Türoffner: Taste bleibt erleuchtet, zeigt an, dass der Druck registriert wurde und die Tür gleich aufgeht.

  3. Re: Das Problem kenne ich auch nur zu Genüge

    Autor: ibsi 01.08.19 - 14:31

    So kenn ich das auch bei Straßenbahnen.
    Hat die U-Bahn in Berlin das nicht auch so?

    // EDIT
    Ja, laut goggi schon :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.08.19 14:32 durch ibsi.

  4. Re: Das Problem kenne ich auch nur zu Genüge

    Autor: HeroFeat 01.08.19 - 14:37

    Also hier, bei mir, bei den Bombardier Twindexx Vario's ist das (nach meiner Beobachtung) nicht der Fall. Also ich habe schon häufig Leute auf den Knopf drücken sehen als er noch nicht grün war, und dann hat er einfach überhaupt nicht reagiert.

  5. Re: Das Problem kenne ich auch nur zu Genüge

    Autor: Muhaha 01.08.19 - 14:40

    HeroFeat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also hier, bei mir, bei den Bombardier Twindexx Vario's ist das (nach
    > meiner Beobachtung) nicht der Fall. Also ich habe schon häufig Leute auf
    > den Knopf drücken sehen als er noch nicht grün war, und dann hat er einfach
    > überhaupt nicht reagiert.

    Das ist nach meinem Eindruck tatsächlich abhängig vom Hersteller. Die einen verbauen ergonomisch sinnvolle Türsteuerungen für den Massenverkehr und die anderen könnten das auch, haben aber kein Interesse daran :)

  6. Re: Das Problem kenne ich auch nur zu Genüge

    Autor: nicoledos 01.08.19 - 14:55

    Es liegt am Käufer (Bahnbetreiber), der sich das Geld für die bessere Türsteuerung spart und nur den Minimalstandard bestellt. Dafür ist dann die Bestuhlung im richtigen Branding.

  7. Re: Das Problem kenne ich auch nur zu Genüge

    Autor: Gaius Baltar 02.08.19 - 13:15

    Die Regionalbahnzüge von Alstom (Coradia Continental), die bei der Regio-S-Bahn eingesetzt werden, zeigen klar, wie man es _nicht_ lösen sollte:
    Nachdem der Zug hält, dauert es zwei bis … 10 Sekunden, bis der Türöffner freigegeben wird (hängt das vom Triebwagenführer ab?). In der Zeit davor kann ein Passagier auf den Öffner drücken, es blinkt kurz, tut aber nichts.

    Dieses Verhalten ist während der Fahrt prima. Nach dem Anhalten jedoch führt es zum Phänomen, dass die Leute genau einmal draufdrücken und dann warten, bis die Tür öffnet („Ich hab ja schon gedrückt.“). Leider nützt das nichts, da die Türöffnung erst registriert wird, wenn die Türen freigegeben werden, und nicht sobald der Zug hält, oder wenige Sekunden davor.

    Verstärkt wird das Problem dadurch, dass nach Freigabe des Türöffners (nicht der Tür selbst!) das Ding sechs Sekunden lang periodisch rumpiept. Dadurch denken die Leute, dass ja nun die Tür gleich aufgehen wird. Das Piepen ändert sich übrigens nicht, wenn die Türöffnung tatsächlich registriert wurde und die Tür aufgeht (bzw. erst das Trittbrett). Das ist also missinterpretierbar.

    Meine Mutter ist da schonmal drauf reingefallen (sie fährt selten Bahn). Zug hält, sie drückt einmal drauf (es blinkte sicherlich kurz). Etwas später piept die Tür (weil alle Türen piepen, nachdem die Türöffner freigegeben werden), und sie denkt, Tür geht wohl gleich auf. Tat sie aber nicht, weil man erst den Türöffner wirksam drücken kann, nachdem er freigegeben wurde … Irgendwann merkt sie, das wird nichts, sie rennt zur nächsten Tür, aber da war’s dann zu spät. Dumm gelaufen.


    Meine Merkhilfe, was ich auch immer allen Passagieren sage, die aus Unwissen das nicht richtig bedienen können: „Erst drücken, wenn’s piept!“ – aber sowas hätte seitens Alstom auch viel besser implementieren können.

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