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Muss eigentlich alles immer idiotensicher sein?

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  1. Muss eigentlich alles immer idiotensicher sein?

    Autor: McWiesel 01.08.19 - 18:44

    Es gibt so viele Dinge, die potentiell gefährlich sind. Das geht bei einer einfachen Treppe los, die potentiell ein enormes Gefahrenrisiko birgt. Hier erkennt man wohl (noch) glücklicherweise, dass man das kaum lösen kann. Wenn das aber so weiter geht, werden wohl auch hier bald im Schneckentempo fahrende Senioren-Treppenlifte für alle Pflicht, weil es könnte ja sonst jemand smartphoneglotzend die Treppe runterfallen.

    Und genauso ist es doch auch bei den Türen der S-Bahn. Diese elendigen Lichtschranken sind das viel größere Übel als die Trittbretter: Bis der letzte Fahrgast es kapiert hat, dass die schon 3x durchgesagte Ansage "bitte den Türbereich freimachen, damit wir unsere Fahrt fortsetzen können" tatsächlich ihm gilt, gehen gut und gerne 2-3 Minuten rum. Manchen unterstelle ich auch dabei Absicht, ist ja mittlerweile cool geworden andere Leute zu nötigen.
    Früher ging bei einer Straßenbahn ohne Sensor-Firlefanz die Tür zu, dank Gummilippe hat sich dabei auch niemand was verstaucht und ein feststeckenden Schirm konnte man auch noch rausziehen. Nur es hat den Leuten unmissverständlich klargemacht, dass sie die Tür blockieren.

    Aber heutzutage muss nun alles nervig piepen und in Zeitlupe sich bewegen und bei der kleinsten Berührung komplett stoppen, die Bahnsteigkante mit Sensoren ausgemesssen werden und ein fehleranfälliges und teures technisches Konstrukt Unfälle vermeiden, die mit etwas Menschenverstand niemals eintreten würden. So war es ja auch beim Paternoster ... zweckgemäß und mit gegenseitiger Rücksichtnahme verwendet absolut unerreichbar effizient, kein Aufzug packt heute das Fahrgastvolumen eines solch alten, aber genialen Systems. Aber nein, manche mussten ja wieder Blödsinn damit treiben und schwere Unfälle verursachen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.08.19 18:50 durch McWiesel.

  2. Re: Muss eigentlich alles immer idiotensicher sein?

    Autor: sadan 01.08.19 - 18:58

    Es soll menschen geben die im rollstuhl sitzen oder anders eingeschränkt sind. Erklären sie denen mal warum alte, fur sie unmöglich zu nutzende systeme besser als heutige sind.

  3. Re: Muss eigentlich alles immer idiotensicher sein?

    Autor: NeoChronos 01.08.19 - 19:03

    weil wegen einiger weniger dafür viele andere unnötig belästigt werden?
    Da muss es doch eine bessere Lösung geben...

  4. Re: Muss eigentlich alles immer idiotensicher sein?

    Autor: McWiesel 01.08.19 - 19:24

    sadan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es soll menschen geben die im rollstuhl sitzen oder anders eingeschränkt
    > sind. Erklären sie denen mal warum alte, fur sie unmöglich zu nutzende
    > systeme besser als heutige sind.

    Markierter Rollstuhllbereich am Bahnsteig, sollte ein Rollstuhlfahrer dort sein, wird an einer speziellen Tür der Bahn vom Fahrer eine Rampe ausgefahren und andere Menschen sind ggf. gerne behilflich. So wie es bei vielen Zügen oder Bussen auch gehandhabt wird und auch niemand was sagt, wenns mal deswegen ne Minute länger geht. Nur bei den komischen S-Bahn-Wagen geht das nicht, da gehts grundsätzlich eine Minute (und mehr) länger.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.08.19 19:25 durch McWiesel.

  5. Re: Muss eigentlich alles immer idiotensicher sein?

    Autor: wonoscho 01.08.19 - 19:41

    Der Haken an der Idee:
    Es sind nicht nur Rollstuhlfahrer betroffen, sondern auch andere Gehbehinderte mit und ohne Rollator und Reisende mit Kinderwagen.
    Von diesen Personengruppen befinden sich im Hauptverkehr aber in jeder Bahn immer einige Personen. Also müsste dann doch wieder an vielen Haltestellen mindestens an einer Tür die Rampe ausgefahren werden.

    Es kostet aber nicht mehr Zeit, statt dessen an allen Türen die Rampen auszufahren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.08.19 19:43 durch wonoscho.

  6. Re: Muss eigentlich alles immer idiotensicher sein?

    Autor: Masa 01.08.19 - 22:24

    Weil die Treppen verhindern sollen, dass z.B. bei Regen jemand vom rutschigen Bahnsteig abrutscht und dann zwischen Zug und Bahnsteig hängen bleibt und dann auf unangenehme Weise getötet wird.

    Was man aber durchaus machen könnte, ist diese Systeme schneller zu machen, z.B. schnellere Treppen und Türmotoren.

  7. Re: Muss eigentlich alles immer idiotensicher sein?

    Autor: Anonymer Nutzer 01.08.19 - 23:51

    Masa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was man aber durchaus machen könnte, ist diese Systeme schneller zu machen,
    > z.B. schnellere Treppen und Türmotoren.
    Das Problem sind sicherlich nicht die Motoren. Desto schneller das System, desto länger braucht es zum reagieren und desto mehr "Druck" ist drauf. Gerade in der Rushhour wird man schon etwas gegen den Zug gedrückt und wenn mir die Tür dann die Schulter weghaut weil sie volle Pulle geöffnet wird, fänd ich das nicht so toll. Heute wird die Tür halt langsam zwischen Zugwand und meiner Schulter gedrückt und alles ist gut.

    Ähnlich wird es mit dem Trittbrett sein. Falls doch mal ein Bein oder sonstwas zwischen Zug und Bahnsteig ist wird es heute nur leicht angedrückt. Bei mehr Geschwindigkeit hat man auch da das Problem, dass das Verletzungsrisiko steigt.

    Die aktuelle Geschwindigkeit ist ein Kompromiss der so von Anwälten und Gutachtern als unproblematisch eingestuft wurde.

  8. Re: Muss eigentlich alles immer idiotensicher sein?

    Autor: Muhaha 02.08.19 - 00:02

    NeoChronos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > weil wegen einiger weniger dafür viele andere unnötig belästigt werden?

    Ein paar Sekunden Wartezeit mehr ist keine Belästigung.

    > Da muss es doch eine bessere Lösung geben...

    Ja, einen ganz kleinen Tacken mehr Mitgefühl für Menschen, die es sich nicht rausgesucht haben im Rollstuhl zu sitzen, alt, krank oder verletzt zu sein.

  9. Re: Muss eigentlich alles immer idiotensicher sein?

    Autor: Umaru 02.08.19 - 08:03

    Apropos idiotensicher, (der Vergleich ist leider zwischen englischer U-Bahn und deutscher S-Bahn):

    In England: Mind the Gap!
    In Deutschland: Bitte beachten Sie die Lücke zwischen Zug und Bahnsteigkante ^_^

  10. Re: Muss eigentlich alles immer idiotensicher sein?

    Autor: Gaius Baltar 02.08.19 - 13:35

    So etwa? https://qwertfisch.eu/files/Paralegal.jpg

  11. Re: Muss eigentlich alles immer idiotensicher sein?

    Autor: Gaius Baltar 02.08.19 - 13:38

    Warum Reisende mit Kinderwagen eigentlich keinen Zuschlag zahlen müssen, frag ich mich auch … teilweise sind die Dinger sperriger als ich mit meinem Fahrrad (das ist nur etwas länger, aber dafür schmaler). Gerade die Zwei-Kind-Bomber.
    Ja ich weiß, Kleinkinder zahlen auch keinen extra Eintritt. Aber Kleinkinder selbst brauchen auch kaum zusätzlichen Platz, im Gegensatz zu deren Gefährt.

  12. Re: Muss eigentlich alles immer idiotensicher sein?

    Autor: PiranhA 02.08.19 - 13:55

    Letztendlich läuft es darauf hinaus, dass die Erziehung von Kindern als Dienst an der Gesellschaft angesehen wird und deshalb hier und da gewissen Privilegien unterliegt.

  13. Re: Muss eigentlich alles immer idiotensicher sein?

    Autor: Wiki-Nger 02.08.19 - 18:18

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und genauso ist es doch auch bei den Türen der S-Bahn. Diese elendigen
    > Lichtschranken sind das viel größere Übel als die Trittbretter: Bis der
    > letzte Fahrgast es kapiert hat, dass die schon 3x durchgesagte Ansage
    > "bitte den Türbereich freimachen, damit wir unsere Fahrt fortsetzen können"
    > tatsächlich ihm gilt, gehen gut und gerne 2-3 Minuten rum. Manchen
    > unterstelle ich auch dabei Absicht, ist ja mittlerweile cool geworden
    > andere Leute zu nötigen.

    Völlig ohne auf Deine eigentliche Aussage eingehen zu wollen, schließe ich mich diesem Rant an. Erst heute wieder (ich war auf dem Weg zu meinem ICE, zum Glück mit ca. 10min. Puffer) hat sich so eine Koryphäe* in den Türrahmen gestellt, um sie für seine Frau offen zu halten. Nun gut, der Zug war noch gar nicht im Begriff loszufahren, und sowas kann man ja noch halbwegs nachvollziehen. Aber dann kamen den Beiden Zweifel, ob das überhaupt die richtige Bahn sei. Dann ging's rein, wieder raus, wieder rein, dann wieder in den Türrahmen gestellt, mit hektisch gezücktem Handy… und Diskussion mit der Frau – der Fahrer hat dann zum Glück den Zirkus mit einer knackig lauten "Zurücktreten bitte!"-Durchsage beendet, sonst hätte ich dem Profi* gleich die Meinung gegeigt.

    Man braucht sich ja bloß überlegen: Der Zug war für Berliner Verhältnisse eher mäßig ausgelastet, also so ca. 80% der Sitzplätze. :-) Diese Bahn war ein "Vollzug" (4 Viertel), das macht zusammen nicht ganz 400 Sitzplätze, davon 80% = ca. 320 Leute. Jede Sekunde, die ein solcher Egoist also herausschindet, kostet die Gesamtheit der anderen Passagiere über fünf Minuten. Hält er die Bahn auch nur zwölf Sekunden auf, ist das in der Summe genauso schlimm als hätte der Charmeur* eine einzelne Person eine komplette Stunde gekostet.

    *) aus rechtlichen Gründen Platzhalterbegriffe

  14. Re: Muss eigentlich alles immer idiotensicher sein?

    Autor: plutoniumsulfat 03.08.19 - 00:16

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > NeoChronos schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > weil wegen einiger weniger dafür viele andere unnötig belästigt werden?
    >
    > Ein paar Sekunden Wartezeit mehr ist keine Belästigung.
    >
    > > Da muss es doch eine bessere Lösung geben...
    >
    > Ja, einen ganz kleinen Tacken mehr Mitgefühl für Menschen, die es sich
    > nicht rausgesucht haben im Rollstuhl zu sitzen, alt, krank oder verletzt zu
    > sein.

    Also an unseren Bahnhöfen hat sich durch die Trittbretter für Rollstuhlfahrer nicht viel geändert...

  15. Re: Muss eigentlich alles immer idiotensicher sein?

    Autor: Sphinx2k 03.08.19 - 09:59

    Wenn es keine echten Gefahren mehr gibt muss man alle Pseudogefahren versuchen auszumerzen.

    Jemand wird vor den Zug geschubst -> Bahnsteige müssen sicherer werden! Es wird über ausfahrende Sicherheitszäune diskutiert,....
    Ach und an jeder Ampel fahren Busse mit 50kmh vorbei und Menschen stehen direkt an der Straße. Sollen wir da auch ausfahrende Sicherheitszäune anbringen?

    Oder anderes Thema: Spielplätze früher hatten wir 5 gut ausgestattete, jetzt noch 2 die ehr Freifläche sind weil die Spielgeräte mittlerweile alle Weg sind. Ist zu gefährlich so ein Klettergerüst.

    Internet lässt die Menschen zu viel mitbekommen. Eine Sache irgendwo passiert, wandert durch die Sozialen Netzwerke und wird dadurch dann zur großen Gefahr. Früher hätte man in Hamburg nicht mitbekommen das in München ein Kind einen Schädelbruch erlitten hat als es vom Klettergerüst gestürzt ist.

  16. Re: Muss eigentlich alles immer idiotensicher sein?

    Autor: McWiesel 03.08.19 - 10:31

    Sphinx2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es keine echten Gefahren mehr gibt muss man alle Pseudogefahren
    > versuchen auszumerzen.
    >
    > Jemand wird vor den Zug geschubst -> Bahnsteige müssen sicherer werden! Es
    > wird über ausfahrende Sicherheitszäune diskutiert,....
    > Ach und an jeder Ampel fahren Busse mit 50kmh vorbei und Menschen stehen
    > direkt an der Straße. Sollen wir da auch ausfahrende Sicherheitszäune
    > anbringen?

    Ich sag mal so, ein Bus hat immer noch ein kürzeren Bremsweg als ein Schienenfahrzeug. Die Zäune am Bahnsteig wären aber aus einem anderen Grund gut, nämlich in dem sie das Zusteigen etwas koordinieren. Ähnlich wie bei einem Fahrgeschäft im Freizeitpark sieht man dann schon, für welchen Wagen viele Leute oder wenig Leute zusteigen und wählt die entsprechende Schlange, statt beim Zughalt panisch zwischen den Türen hin- und herzuspringen.
    Was in Deutschland fehlt ist die Absperrung der Bahnsteige für Leute ohne Fahrkarte. Dann wären die ganzen Bahnsteiggammler mal weg, man hätte das Schwarzfahrerproblem deutlich abgemildert und Drehkreuze würden verhindern, dass Leute ihren halben Hausstand mit ihn die (meist chronisch volle) S-Bahn reindrücken. In fast allen anderen Ländern funktioniert das so, selbst in Mega-Metropolen wie New York oder Moskau hält das tausenden von Fahrgästen an den Stationen stand, aber nur das tolle Deutschland weiß es mal wieder besser, warum das keinesfalls funktionieren kann.

    > Oder anderes Thema: Spielplätze früher hatten wir 5 gut ausgestattete,
    > jetzt noch 2 die ehr Freifläche sind weil die Spielgeräte mittlerweile alle
    > Weg sind. Ist zu gefährlich so ein Klettergerüst.

    > Internet lässt die Menschen zu viel mitbekommen. Eine Sache irgendwo
    > passiert, wandert durch die Sozialen Netzwerke und wird dadurch dann zur
    > großen Gefahr. Früher hätte man in Hamburg nicht mitbekommen das in München
    > ein Kind einen Schädelbruch erlitten hat als es vom Klettergerüst gestürzt
    > ist.

    Nicht nur das Internet, auch das Fernsehen .. hier werden täglich irgendwelche Extremfälle als die Normalität dargestellt. Weil täglich irgendwo auf der Welt nunmal ein Kind vom Balkon fällt, unter unglücklichsten Umständen ein Auto von der Fahrbahn abkommt oder jemand ein Stromschlag kriegt, ist das jedes mal eine Meldung wert und man denkt, das würde nun immer schlimmer werden.
    Und dann werden wieder panisch irgendwelche halbgaren Konsequenzen gezogen, während die wahren "Killer" der Gesellschaft (Drogen, Alkohol), die für ein Großteil der allgemeinen Unfälle tatsächlich verantwortlich sind, geflissentlich ignoriert werden. Denn beim absoluten Großteil von irgendwelchen Personenunfällen (gerade im Bahnbereich), war derjenige wieder in irgendeiner Form zugedröhnt, denn mit klarem Verstand geht man (kaum) übers Gleis und lässt sich vom Zug anfahren. Und da müsste man ansetzen, statt jeden Zentimeter Schiene mit Stacheldrahtzaun zu sichern.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.08.19 10:33 durch McWiesel.

  17. Re: Muss eigentlich alles immer idiotensicher sein?

    Autor: plutoniumsulfat 03.08.19 - 10:56

    Sieht man zum Beispiel bei Fahrgeschäften gut :D

    Ein Großteil aller Unfälle von Fahrgeschäften passiert schlicht, weil die Regeln nicht befolgt wurden oder jemand außerordentlich bescheuert war.

    Trotzdem wird erst mal alles stillgelegt und über Einzäunung etc. nachgedacht. Ein Wunder, dass so was wie ein Break Dance noch erlaubt ist.

  18. Re: Muss eigentlich alles immer idiotensicher sein?

    Autor: JouMxyzptlk 03.08.19 - 11:25

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Früher ging bei einer Straßenbahn ohne Sensor-Firlefanz die Tür zu, dank
    > Gummilippe hat sich dabei auch niemand was verstaucht und ein
    > feststeckenden Schirm konnte man auch noch rausziehen.

    Ich stimme die voll zu, aber den Punkt muss ich korrigieren:
    Diese Gummilippen haben einen Drucksensor drin, oder die Türen haben einen Sensor wie viel Druck im Moment aufgebaut ist. Auch bei den älteren S-Bahnen. Somit wurde eine blockierte Türe recht schnell wieder aufgemacht.
    Damit war es auch Rollstuhlgerecht, und es hat gut funktioniert. Selbst oft gesehen.
    Aber beim Thema "Behindertengerecht" gibt es ein weit verbreitetes anderes Problem dass Rollstuhlfahrer gar nicht bis zu ihrem Bahnsteig kommen. Und selbst wenn Aufzüge vorhanden sind funktionieren diese Monatelang oder Jahrelang nicht. Oder sie werden "gewartet" und die Betroffenen stehen ohne Ersatz da.

  19. Re: Muss eigentlich alles immer idiotensicher sein?

    Autor: NeoChronos 05.08.19 - 15:21

    Ich hatte es so verstanden, dass die Wartezeiten der Bahn durch die langsamen Türen generell wesentlich höher sind und der OT sich darauf bezieht.

    Gegen spezielle Rampen, die ausgeklappt werden WENN jemand mit Rollstuhl einsteigen möchte und die niemanden belästigen, wenn sie eben nicht benötigt werden, habe ich gar nichts einzuwenden.

    Nichtsdestotrotz wird es ja wohl in Zukunft nochmal eine bessere Lösung geben, z.B. spezielle Wartemarkierung für Rollstuhlfahrer mit Sensor, Rampe klappt automatisch aus

  20. Re: Muss eigentlich alles immer idiotensicher sein?

    Autor: specialsymbol 05.08.19 - 22:54

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McWiesel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Früher ging bei einer Straßenbahn ohne Sensor-Firlefanz die Tür zu, dank
    > > Gummilippe hat sich dabei auch niemand was verstaucht und ein
    > > feststeckenden Schirm konnte man auch noch rausziehen.
    >
    > Ich stimme die voll zu, aber den Punkt muss ich korrigieren:
    > Diese Gummilippen haben einen Drucksensor drin, oder die Türen haben einen
    > Sensor wie viel Druck im Moment aufgebaut ist. Auch bei den älteren
    > S-Bahnen. Somit wurde eine blockierte Türe recht schnell wieder
    > aufgemacht.
    > Damit war es auch Rollstuhlgerecht, und es hat gut funktioniert. Selbst oft
    > gesehen.
    > Aber beim Thema "Behindertengerecht" gibt es ein weit verbreitetes anderes
    > Problem dass Rollstuhlfahrer gar nicht bis zu ihrem Bahnsteig kommen. Und
    > selbst wenn Aufzüge vorhanden sind funktionieren diese Monatelang oder
    > Jahrelang nicht. Oder sie werden "gewartet" und die Betroffenen stehen ohne
    > Ersatz da.

    Ich bin nicht sicher ob das stimmt. Ich habe bei der 420 noch in Erinnerung, dass da nix aufging. Die Tür drückte zu bis der Arm drin war. Irgendwann haben die Türen immerhin gestoppt, aber auf ging auch da nichts - außer mit roher Gewalt, mit viel Kraft. Bis der Fahrer noch mal auf Tür Schließen drückte - was der auch gnadenlos tat wenn es zu lange dauerte.

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