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Neulich in England...

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  1. Neulich in England...

    Autor: flow77 01.08.19 - 22:04

    Ich bin grad zurück aus England und war sehr erstaunt wie gut der Nah- und Fernverkehr funktioniert.
    Es gibt eigentlich keine Verspätungen und wenn dann doch die Bahn 2 Minuten später ankommt wird sich entschuldigt und bei ab 15 Minuten bei den Zügen wird der komplette Kaufpreis erstattet.
    Und was die Türen anbelangt - die öffnen ziemlich schnell, so 1-2s und wer meint dass er sich beim Schließen noch unbedingt reinpreschen muss, nunja der bekommt die Tür zu spüren.

    Und dann noch die Sache mit der Oyster-Card in London - alle öffentlichen Verkehrsmittel funktionieren mit dieser nfc-Karte und wenn man zu viel fährt gibt es ein Cap/Limit was man nicht überschreiten kann.
    Zugegeben, gerade die Ubahnen sind ziemlich alt und teils ziemlich ranzig - aber sie funktionieren offensichtlich einwandfrei.
    Kurioserweise sind diese dann auch noch von deutschen Firmen wie Thyssenkrupp oder Siemens gefertigt.

    Und bei uns wird alles überteuert am Bürger vorbei overengineered. Ach und den Transrapid gibt es in Enlgand auch, Grüße an Stoiber ^^

  2. Re: Neulich in England...

    Autor: Nasenbaer 01.08.19 - 22:13

    Du sagst selbst, dass gerade die Tube dort alt und ranzig ist. Ich vermute mal, wenn die Bahnen mal durch neue ersetzt werden, dann gibt es dort auch allerdings Schnick-Schnack und der Fahrgastwechsel dauert länger.
    Andererseits bleibt so kein Rollstuhl oder Kinderwagen zwischen Zug und Bahnsteigkante hängen oder Omi und Kind stürzen nicht. Das ist es mir eigentlich wert. Man man könnte es vermutlich effiziente machen.
    - Ein Trittbret sollte doch schneller ausfahrbar sein bei sonst gleichen Eigenschaften?
    - Auch die Türen sollten sich doch schneller öffen lassen. Dass sie nicht wie eine Guillotine zuschnellen ist klar, aber öffnen könnte man doch beschleunigen. :)

  3. Re: Neulich in England...

    Autor: flow77 01.08.19 - 22:37

    Nasenbaer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du sagst selbst, dass gerade die Tube dort alt und ranzig ist. Ich vermute
    > mal, wenn die Bahnen mal durch neue ersetzt werden, dann gibt es dort auch
    > allerdings Schnick-Schnack und der Fahrgastwechsel dauert länger.
    So alt sind die Züge auch wieder nicht, bunte Knöpfe zum Öffnen und Displays gibt es auch. Die Türen öffnen aber in fast jeder Station automatisch, vor allem zu den Zeiten wo wirklich viel los ist.
    Und wenn nicht, ein Drücken auf den Knopf genügt und egal ob vor oder nach dem Halt - die Tür geht auf.

    > Andererseits bleibt so kein Rollstuhl oder Kinderwagen zwischen Zug und
    > Bahnsteigkante hängen oder Omi und Kind stürzen nicht. Das ist es mir
    > eigentlich wert. Man man könnte es vermutlich effiziente machen.
    Ich habe keine Kinderwägen bei meinen Fahrten (ca. 4 Tage in London) gesehen. Ggf. ist dies einfach nicht zu den Stoßzeiten erlaubt. In den Bussen dagegen gab es Kinderwägen.

    > - Ein Trittbret sollte doch schneller ausfahrbar sein bei sonst gleichen
    > Eigenschaften?
    In London, bzw. soweit ich gesehen habe in ganz England gibt es sehr unterschiedliche Züge, mit unterschiedlicher Breite. Daher gibt es auch bei jeder Einfahrt zum nächsten Bahnhof den Hinweis "mind the gap" - das funktioniert auch wohl ohne Probleme, insofern braucht man so etwas offensichtlich nicht. Die Leute passen auf - da hat auch beim Aussteigen keiner auf das Handy geschaut.
    Und es gibt unterschiedliche zu und Abgänge zum Bahnhof, also nicht so wie z.B. in München am Odeonsplatz wo sich beide Menschenmassen einfach mal in der Mitte treffen ^^

    > - Auch die Türen sollten sich doch schneller öffen lassen. Dass sie nicht
    > wie eine Guillotine zuschnellen ist klar, aber öffnen könnte man doch
    > beschleunigen. :)
    In DE sind halt pro Tür zig Sensoren verbaut, brauchts das wirklich? Wie gesagt, es funktioniert auch offensichtlich ohne.
    Da der Zugführer die Türen dann schließt wird er wohl niemanden absichtlich Schaden zufügen wollen. Aber das funktioniert auch nur insofern wenn sich die Leute an die Spielregeln halten:
    Dass man bei unserer S-Bahn selbst noch zusteigen kann wenn die Tür zu 90% geschlossen ist, verleitet halt dazu dies auch zu nutzen.
    In London habe ich bemerkt dass die Leute dann einfach den nächsten Zug nehmen und einfach die 5 Minuten warten.

    Aber wie gesagt, war nur kurz da, war nur allgemein sehr überrascht wie einfach und unkompliziert Nahverkehr funktionieren kann. Dafür haben die Engländer vor allem aktuell ganz andere Probleme.

  4. Re: Neulich in England...

    Autor: 486dx4-160 01.08.19 - 23:33

    Die Züge in England und die Tube sind weder für Rollstuhlfahrer noch Kinderwägen noch sonst wen geeignet der nicht normal gut zu Fuß ist. Allein schon wegen dem "Mind the gap". Ohne Hilfe - und die ist kaum vorhanden - geht da gar nichts.

    Die Türsysteme in den aktuellen deutschen Zügen sind schon in Ordnung. Nur halt nervig langsam. Man könnte z.B. das Trittbrett auch schon kurz vor dem Stillstand anfangen auszufahren. Und bei der Abfahrt könnte schon losgefahren werden bevor es wieder komplett eingefahren ist. Die Bahnsteige geben das durchaus her, und die Dinger sind nicht so lang dass sie am Bahnsteig Leuten die Beine kürzen.

  5. Re: Neulich in England...

    Autor: Anonymer Nutzer 01.08.19 - 23:39

    flow77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nasenbaer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du sagst selbst, dass gerade die Tube dort alt und ranzig ist. Ich
    > vermute
    > > mal, wenn die Bahnen mal durch neue ersetzt werden, dann gibt es dort
    > auch
    > > allerdings Schnick-Schnack und der Fahrgastwechsel dauert länger.
    > So alt sind die Züge auch wieder nicht, bunte Knöpfe zum Öffnen und
    > Displays gibt es auch. Die Türen öffnen aber in fast jeder Station
    > automatisch, vor allem zu den Zeiten wo wirklich viel los ist.
    > Und wenn nicht, ein Drücken auf den Knopf genügt und egal ob vor oder nach
    > dem Halt - die Tür geht auf.
    10-15 Jahre alt reicht bereits um als "alt" zu gelten, was die "Sicherheit" angeht. Fahren können die Dinger auchmal 50 Jahre und länger. Bunte Knöpfe und Display sind oft nachträglich eingebaut.
    Das Problem ist in Deutschland aber nicht, dass die Türen nicht automatisch aufgehen sondern, dass eben erst das Trittbrett ausgefahren werden muss. Ohne das wären die Türen auch schon 2-3 Sekunden schneller offen.
    > > Andererseits bleibt so kein Rollstuhl oder Kinderwagen zwischen Zug und
    > > Bahnsteigkante hängen oder Omi und Kind stürzen nicht. Das ist es mir
    > > eigentlich wert. Man man könnte es vermutlich effiziente machen.
    > Ich habe keine Kinderwägen bei meinen Fahrten (ca. 4 Tage in London)
    > gesehen. Ggf. ist dies einfach nicht zu den Stoßzeiten erlaubt. In den
    > Bussen dagegen gab es Kinderwägen.
    Kinderwagen bekommt man auch ohne das Trittbrett in den Zug. Aber für Rollstuhlfahrer oder alte Menschen sind die Trittbretter eine großartige Sache. Früher gabs bei Zügen oft ganz vorne eine Ausfahrbare Rampe. Dafür musste der Fahrer/Schaffner aber erstmal zu dieser Tür hin, die Rampe ausfahren, der Rollstuhlfahrer einsteigen und dann die Rampe wieder einfahren. Da aber auch oft variiert, ob der Zug in Doppel oder Einfachtracktion fährt, variirt auch der Punkt, wo diese Tür ist und ggf. muss der Rollifahrer dann erstmal dahin rollen. Das alles verzögert die Abfahrt dann gerne mal wegen einem Rollifahrer um 3-5 Minuten. Mit dem Trittbrett können ältere Menschen zudem komplett selbstständig ein und aussteigen. Früher mussten sie dafür oft wildfremde Leute fragen, ob sie ihnen kurz helfen aber viele machen das inzwischen nichtmehr. Teilweise sicher nicht wegen unhöflichkeit sondern weil sie Angst haben, dass der alte Mensch stürzt und es dann zu Forderungen kommt.
    > > - Auch die Türen sollten sich doch schneller öffen lassen. Dass sie
    > nicht
    > > wie eine Guillotine zuschnellen ist klar, aber öffnen könnte man doch
    > > beschleunigen. :)
    > In DE sind halt pro Tür zig Sensoren verbaut, brauchts das wirklich? Wie
    > gesagt, es funktioniert auch offensichtlich ohne.
    Ja, es geht ohne, schließt dann aber einige Menschen aus oder macht es für diese ungleich komplizierter. Das Problem ist aber auch, wenn es Sensoren/Features die die Sicherheit erhöhen gibt und diese nicht verbaut werden, sofern sie ein erträgliches Kostenmaß haben, kann das Haftungsrisiken zur Folge haben.
    > Da der Zugführer die Türen dann schließt wird er wohl niemanden absichtlich
    > Schaden zufügen wollen. Aber das funktioniert auch nur insofern wenn sich
    > die Leute an die Spielregeln halten:
    > Dass man bei unserer S-Bahn selbst noch zusteigen kann wenn die Tür zu 90%
    > geschlossen ist, verleitet halt dazu dies auch zu nutzen.
    > In London habe ich bemerkt dass die Leute dann einfach den nächsten Zug
    > nehmen und einfach die 5 Minuten warten.
    Das ist aber kein Problem der Züge oder der Möglichkeiten sondern das sind die Menschen schuld. Du kannst die Türen nicht einfach zumachen wenn da noch ne Hand dazwischen ist. Nun könnte man diskutieren, ob die Türen sich dann komplett öffnen müssen oder ob es reicht, die Türen 10% zu öffnen, damit man die Hand entfernen kann. Aber was ist, wenn das Kind an der Hand der Mutter schon in der Bahn ist und die Türen dann zugehen?
    Zudem beobachte ich auch öfters, dass die Türen tatsächlich nur nicht weiter zugehen und die Leute die Türen dann mit voller Gewalt aufreißen, nur um noch einzusteigen.
    > Aber wie gesagt, war nur kurz da, war nur allgemein sehr überrascht wie
    > einfach und unkompliziert Nahverkehr funktionieren kann. Dafür haben die
    > Engländer vor allem aktuell ganz andere Probleme.
    Ich finde den Nahverkehr hier auch sehr unkompliziert.

  6. Re: Neulich in England...

    Autor: flow77 02.08.19 - 00:50

    Agina schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > flow77 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nasenbaer schrieb:
    > >
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    >
    > > -----
    > > > Du sagst selbst, dass gerade die Tube dort alt und ranzig ist. Ich
    > > vermute
    > > > mal, wenn die Bahnen mal durch neue ersetzt werden, dann gibt es dort
    > > auch
    > > > allerdings Schnick-Schnack und der Fahrgastwechsel dauert länger.
    > > So alt sind die Züge auch wieder nicht, bunte Knöpfe zum Öffnen und
    > > Displays gibt es auch. Die Türen öffnen aber in fast jeder Station
    > > automatisch, vor allem zu den Zeiten wo wirklich viel los ist.
    > > Und wenn nicht, ein Drücken auf den Knopf genügt und egal ob vor oder
    > nach
    > > dem Halt - die Tür geht auf.
    > 10-15 Jahre alt reicht bereits um als "alt" zu gelten, was die "Sicherheit"
    > angeht.
    Wenn es nach dem ginge wären wohl die meisten Flugzeuge die im Einsatz sind ziemlich gefährlich. Was für Sicherheit ist denn notwendig? Und warum meinst du das die Engländer hier etwas "falsch" machen? In München sind mittlerweile ja auch 2 Linien wieder mit alten Trams aus den 80ern bestückt.

    > Fahren können die Dinger auchmal 50 Jahre und länger. Bunte Knöpfe
    > und Display sind oft nachträglich eingebaut.
    > Das Problem ist in Deutschland aber nicht, dass die Türen nicht automatisch
    > aufgehen sondern, dass eben erst das Trittbrett ausgefahren werden muss.
    > Ohne das wären die Türen auch schon 2-3 Sekunden schneller offen.
    > > > Andererseits bleibt so kein Rollstuhl oder Kinderwagen zwischen Zug
    > und
    > > > Bahnsteigkante hängen oder Omi und Kind stürzen nicht. Das ist es mir
    > > > eigentlich wert. Man man könnte es vermutlich effiziente machen.


    > > Ich habe keine Kinderwägen bei meinen Fahrten (ca. 4 Tage in London)
    > > gesehen. Ggf. ist dies einfach nicht zu den Stoßzeiten erlaubt. In den
    > > Bussen dagegen gab es Kinderwägen.
    > Kinderwagen bekommt man auch ohne das Trittbrett in den Zug. Aber für
    > Rollstuhlfahrer oder alte Menschen sind die Trittbretter eine großartige
    > Sache. Früher gabs bei Zügen oft ganz vorne eine Ausfahrbare Rampe. Dafür
    > musste der Fahrer/Schaffner aber erstmal zu dieser Tür hin, die Rampe
    > ausfahren, der Rollstuhlfahrer einsteigen und dann die Rampe wieder
    > einfahren. Da aber auch oft variiert, ob der Zug in Doppel oder
    > Einfachtracktion fährt, variirt auch der Punkt, wo diese Tür ist und ggf.
    > muss der Rollifahrer dann erstmal dahin rollen. Das alles verzögert die
    > Abfahrt dann gerne mal wegen einem Rollifahrer um 3-5 Minuten. Mit dem
    > Trittbrett können ältere Menschen zudem komplett selbstständig ein und
    > aussteigen. Früher mussten sie dafür oft wildfremde Leute fragen, ob sie
    > ihnen kurz helfen aber viele machen das inzwischen nichtmehr. Teilweise
    > sicher nicht wegen unhöflichkeit sondern weil sie Angst haben, dass der
    > alte Mensch stürzt und es dann zu Forderungen kommt.

    Also ich fahre seit ca. 20 Jahren zu Rush-Hour U-/S-Bahn in München. Da steigt maximal eine beeinträchtigte Person pro Woche ein. Ein Arbeitskollege im Rollstuhl von mir lässt sich täglich mit einem Shuttle zur Arbeit fahren, da es zur Rush-Hour einfach nicht funktioniert. Bzw. er würde täglich den Zeitplan den S/U-Bahn durcheinander bringen. Aber er findet es gut dass er es prinzipiell könnte.

    > > > - Auch die Türen sollten sich doch schneller öffen lassen. Dass sie
    > > nicht
    > > > wie eine Guillotine zuschnellen ist klar, aber öffnen könnte man doch
    > > > beschleunigen. :)
    > > In DE sind halt pro Tür zig Sensoren verbaut, brauchts das wirklich? Wie
    > > gesagt, es funktioniert auch offensichtlich ohne.
    > Ja, es geht ohne, schließt dann aber einige Menschen aus oder macht es für
    > diese ungleich komplizierter. Das Problem ist aber auch, wenn es
    > Sensoren/Features die die Sicherheit erhöhen gibt und diese nicht verbaut
    > werden, sofern sie ein erträgliches Kostenmaß haben, kann das
    > Haftungsrisiken zur Folge haben.
    > > Da der Zugführer die Türen dann schließt wird er wohl niemanden
    > absichtlich
    > > Schaden zufügen wollen. Aber das funktioniert auch nur insofern wenn
    > sich
    > > die Leute an die Spielregeln halten:
    > > Dass man bei unserer S-Bahn selbst noch zusteigen kann wenn die Tür zu
    > 90%
    > > geschlossen ist, verleitet halt dazu dies auch zu nutzen.
    > > In London habe ich bemerkt dass die Leute dann einfach den nächsten Zug
    > > nehmen und einfach die 5 Minuten warten.
    > Das ist aber kein Problem der Züge oder der Möglichkeiten sondern das sind
    > die Menschen schuld. Du kannst die Türen nicht einfach zumachen wenn da
    > noch ne Hand dazwischen ist. Nun könnte man diskutieren, ob die Türen sich
    > dann komplett öffnen müssen oder ob es reicht, die Türen 10% zu öffnen,
    > damit man die Hand entfernen kann. Aber was ist, wenn das Kind an der Hand
    > der Mutter schon in der Bahn ist und die Türen dann zugehen?
    Ja richtig, die Menschen sind Schuld. Mit dem Kind an der Hand sollte man halt keine Experimente wagen. Aktuell ist es aber so das es funktioniert, weil die Tür eben immer wieder aufgeht wenn man durch die Lichtschranke geht.
    Ist das wirklich notwendig dass man so etwas unterstützen sollte?

    > Zudem beobachte ich auch öfters, dass die Türen tatsächlich nur nicht
    > weiter zugehen und die Leute die Türen dann mit voller Gewalt aufreißen,
    > nur um noch einzusteigen.
    Richtig, vor allem zur Rush-Hour ist das eigentlich ziemlich Asso.

    > > Aber wie gesagt, war nur kurz da, war nur allgemein sehr überrascht wie
    > > einfach und unkompliziert Nahverkehr funktionieren kann. Dafür haben die
    > > Engländer vor allem aktuell ganz andere Probleme.
    > Ich finde den Nahverkehr hier auch sehr unkompliziert.
    Auf mein Ego bezogen finde ich es auch ziemlich unkompliziert.

  7. Re: Neulich in England...

    Autor: Anonymer Nutzer 02.08.19 - 01:12

    flow77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Agina schrieb:
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    > -----
    > > 10-15 Jahre alt reicht bereits um als "alt" zu gelten, was die
    > "Sicherheit"
    > > angeht.
    > Wenn es nach dem ginge wären wohl die meisten Flugzeuge die im Einsatz sind
    > ziemlich gefährlich. Was für Sicherheit ist denn notwendig? Und warum
    > meinst du das die Engländer hier etwas "falsch" machen? In München sind
    > mittlerweile ja auch 2 Linien wieder mit alten Trams aus den 80ern
    > bestückt.
    1. Werden Flugzeuge regelmäßig überholt weshalb die Technik selbst oft deutlich jünger ist als der Body selbst.
    2. Ich habe schon öfters Leute zwischen Bahnsteig und U-Bahn fallen sehen, oft ältere Leute aber auch betrunkene, Kinder oder beispielsweise Gehbehinderte. Da der Zug stand und sie nur halb runterhingen, konnten sie alle wieder hochgezogen werden. Manchmal musste aber trotzdem ein Krankenwagen kommen wegen verletzungen. Eine ältere Frau ist ihren Verletzungen aber noch am Bahnsteig erlegen. Sowas kann mit den Trittbrettern kaum noch passieren. Natürlich kann man nicht wegen jedem neuen Sicherheitsfeature alle 2 Jahre neue Bahnen kaufen aber wenn man neue Bahnen kauft, sollten sie dem aktuellen Sicherheitsstandard entsprechen.
    Ich schreibe ja auch nirgendwo, dass alte Bahnen vorzeitig ersetzt werden sollen. Ich finde nur, dass man bei neuen Bahnen nicht auf Sicherheit verzichten darf nur weil man dadurch 3 Sekunden pro Halt spart.
    > Also ich fahre seit ca. 20 Jahren zu Rush-Hour U-/S-Bahn in München. Da
    > steigt maximal eine beeinträchtigte Person pro Woche ein. Ein
    > Arbeitskollege im Rollstuhl von mir lässt sich täglich mit einem Shuttle
    > zur Arbeit fahren, da es zur Rush-Hour einfach nicht funktioniert. Bzw. er
    > würde täglich den Zeitplan den S/U-Bahn durcheinander bringen. Aber er
    > findet es gut dass er es prinzipiell könnte.
    Ich fahre täglich Bahn und U-Bahn zu verschiedenen Zeiten und ich sehe fast täglich Rollifahrer und ältere Menschen mit Rolatoren am Bahnsteig stehen und natürlich auch ein und aussteigen.
    > Ja richtig, die Menschen sind Schuld. Mit dem Kind an der Hand sollte man
    > halt keine Experimente wagen. Aktuell ist es aber so das es funktioniert,
    > weil die Tür eben immer wieder aufgeht wenn man durch die Lichtschranke
    > geht.
    > Ist das wirklich notwendig dass man so etwas unterstützen sollte?
    Ich hätte auch kein Problem damit, wenn die Türen nicht mehr aufgehen aber wenn sie wieder aufgehen, hab ich auch kein viel größeres Problem damit. Ich habe dadurch schon die ein oder andere Bahn noch bekommen aber durch andere Leute auch die ein oder andere Bahn verpasst. Gleicht sich alles aus.

  8. Re: Neulich in England...

    Autor: anonym 02.08.19 - 01:12

    sooo viele Stationen, bei denen das klassische Gap ne Rolle spielt gibts doch aber garnicht mehr. Als ich vor paar Jahren in London gearbeitet hab, ist mir das glaube nur beim Picadilly Circus aufgefallen.

    Ok, Komplett rollstuhlgerecht war damals noch nicht alles (es fehlten vor allem Fahrstühle), aber im Rahmen von Crossrail und üblichen Sanierungsmaßnahmen hat sich da in den letzten Jahren etliches getan.

  9. Re: Neulich in England...

    Autor: anonym 02.08.19 - 01:15

    flow77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin grad zurück aus England und war sehr erstaunt wie gut der Nah- und
    > Fernverkehr funktioniert.

    Fragt man die Engländer, bekommt man dann die Antwort: bei 15-20° ohne zu viel Regen funktionierts.

    wirds zu warm, machen die Züge die Biege (z.b. https://www.theguardian.com/business/2019/jul/25/uk-railways-in-chaos-as-searing-heat-sparks-fear-of-derailed-trains )

    ists kalt und es schneit, läuft auf den Straßen nichts mehr.... auch wenn das seit meinem ersten größeren Aufenthalt 2006 deutlich besser geworden ist.

    und Regnet es mal zu viel, dann steht die Tube unter Wasser. Mal von den Saunafahrten bei länger anhaltendem warmen Wetter ganz zu schweigen ;)

  10. Re: Neulich in England...

    Autor: Palerider 02.08.19 - 11:45

    >
    > Und bei uns wird alles überteuert am Bürger vorbei overengineered. Ach und
    > den Transrapid gibt es in Enlgand auch, Grüße an Stoiber ^^

    Ach guck an, wo denn? Hatte zwar vor bummelig 10 Jahren von Plänen gelesen aber wo ist die denn in Betrieb gegangen?

  11. Re: Neulich in England...

    Autor: Gaius Baltar 02.08.19 - 13:41

    Wo, bitte, gibt es denn in England den Transrapid? Den möchte ich sehen. (Als Hochgeschwindigkeitszug, nicht als schwebende Straßenbahn.)

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