-
Und was ist daran "Gefährlich"
Autor: derdiedas 29.08.12 - 13:07
- Ja man hat evtl. ein paar Euro verbrannt, das nenn ich Lehrgeld - gefährlich ist aber was komplett anderes.
Immer dieses Phrasendreschen von irgendwelchen Marketingdeppen und BWL *******... -
Re: Und was ist daran "Gefährlich"
Autor: boiii 29.08.12 - 13:09
Wenn jemand die Verpackung aufwendig fälscht, dann rate mal, was er noch fälschen könnte?
-
Re: Und was ist daran "Gefährlich"
Autor: SoniX 29.08.12 - 13:22
Soweit ich gehört habe können gefälschte CDs zum Leben erwachen und einen auffressen ;-)
-
Re: Und was ist daran "Gefährlich"
Autor: jpsh 29.08.12 - 13:24
Oder komprimierte Betriebssysteme enthalten.
-
Re: Und was ist daran "Gefährlich"
Autor: derdiedas 29.08.12 - 13:25
- hmm mein Ironiedetektor ist scheinbar defekt - ähm was denn...
Medikamente - passiert doch schon lange...
Pflanzenschutzmittel - ein Milliardengeschäft...
Regierung - sollte eher heissen Lobbyverband...
Scheinbar fälschen nur Anfänger noch Softwarepakete - denn Milliarden kann man damit nicht machen.
Gruss DDD -
Re: Und was ist daran "Gefährlich"
Autor: Ampel 29.08.12 - 13:25
derdiedas schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> - Ja man hat evtl. ein paar Euro verbrannt, das nenn ich Lehrgeld -
> gefährlich ist aber was komplett anderes.
>
Die Windows Nutzer zahlen tagtäglich Lehrgeld ,das merken sie schon gar nicht mehr.
:-)
> Immer dieses Phrasendreschen von irgendwelchen Marketingdeppen und BWL
> *******...
Jop Könnte mir das höchstens so vorstellen das Gefährlich in zusammenhang mit Gerichtlicher auseinandersetzung zu setzten ist.
In Anbetracht dieses kranken Spinners aus Seattle,Washington (USA) habe ich meinem Tux die Schrotflinte gegeben. -
Re: Und was ist daran "Gefährlich"
Autor: jurtsche 29.08.12 - 13:26
derdiedas schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> - Ja man hat evtl. ein paar Euro verbrannt, das nenn ich Lehrgeld -
> gefährlich ist aber was komplett anderes.
>
> Immer dieses Phrasendreschen von irgendwelchen Marketingdeppen und BWL
> *******...
Du weisst schon, dass Office Professional z.b. zwischen 350 und 500 Euro kostet.
Dein Gesicht möcht ich dann sehen, wenn du draufkommst, dass es eine Fälschung ist.
Was ist daran gefährlich? Was ist wohl an Betrügern gefährlich?
Selten so eine dumme Überschrift gelesen. -
Re: Und was ist daran "Gefährlich"
Autor: Clown 29.08.12 - 13:56
Schau mal in die Artikelüberschrift: Da ist von "Office Home and Business" die Rede. Das kostet bei Amazon 165 Euro. Klar ist das immer noch viel Geld, aber schon verkraftbarer als "Lehrgeld" als die knapp 300 Euro für die Professional (auch Amazon).
-
Re: Und was ist daran "Gefährlich"
Autor: __destruct() 29.08.12 - 14:58
SoniX schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Soweit ich gehört habe können gefälschte CDs zum Leben erwachen und einen
> auffressen ;-)
Ja, das wurde inzwischen von mehreren großen Softwareherstellern (darunter Microsoft, Electronic Arts und viele weitere) bestätigt. Noch schlimmer allerdings sind funktionierende Downloads von kommerziellen Software-Produkten, denn deren Auswirkungen kommen der Zerstörungskraft einer mittelgroßen Atombombe gleich. -
Doppelpost, bitte löschen
Autor: __destruct() 29.08.12 - 14:59
Die Seite hat ewig geladen, in anderen Tabs kam nur eine Fehlermeldung. Auf den Button habe ich aber nicht 2 Mal gedrückt und dennoch hats 2 Beiträge gegeben.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.08.12 15:03 durch __destruct(). -
Re: Und was ist daran "Gefährlich"
Autor: Sharra 30.08.12 - 10:03
Naja vielleicht sind die Verpackungen giftstoffbelastet. Oder man schneidet sich einen Finger ab beim öffnen. Wobei... Wenn man sich die Verpackung eines Durchschnittskabel aus einem großen Elektro"fach"markt anschaut, könnte man auch auf die Idee kommen, dass man dafür einen Waffenschein bräuchte.
-
Re: Und was ist daran "Gefährlich"
Autor: Pukys 30.08.12 - 10:24
Klar kann sowas gefährlich werden. Für einen Kleinunternehmer, der diese Software entweder selber einsetzt (wie Freiberufler etc) oder Wiederverkäufer, die in gutem Glauben vom Großhändler die Ware übernommen haben, und sich nun Schadensersatzfoderungen und Betrugsvorwürfen ausgesetzt sehen; bzw. die Staatsanwaltschaft klopft mit einem Hehlereivorwurf an die Tür.
Wenn ein z.B. Freiberufler eine solche Software einsetzt, wird es auch kritisch. Das Finanzamt wertet sowas i.d.R. als Steuerhinterziehung, die Schuldfrage ist dabei unerheblich. Und kaum ein Freiberufler hat Zeit und Geld sich mit der Staatanwaltschaft und dem Finanzamt herumzuschlagen.
Im Extremfall kommt dir eine Steuerprüfung ins Haus, und das ist sehr unangehem und kann existenzgefährdend sein, wenn man ein paar Tage nicht arbeiten kann und Deadlines verpasst.
Außerdem droht nicht *Microsoft* den Händlern mit rechtlichen Schritten, die sind außen vor -- das tut die Staatsanwaltschaft von ganz allein. Die *müssen* diesen Vorwürfen nachgehen. Insofern ist die Überschrift irreführend. -
Re: Und was ist daran "Gefährlich"
Autor: Clown 30.08.12 - 10:36
Pukys schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Klar kann sowas gefährlich werden. Für einen Kleinunternehmer, der diese
> Software entweder selber einsetzt (wie Freiberufler etc) oder
> Wiederverkäufer, die in gutem Glauben vom Großhändler die Ware übernommen
> haben, und sich nun Schadensersatzfoderungen und Betrugsvorwürfen
> ausgesetzt sehen; bzw. die Staatsanwaltschaft klopft mit einem
> Hehlereivorwurf an die Tür.
Klar, aber das ist eben das Geschäftsrisiko, das ich als Händler zu tragen haben. Oder sollen das in Zukunft die Kunden wie bei den Offshore-Windenergieparks übernehmen?
Microsoft bietet ja nicht sinnlos eine Händlerpartnerschaft an, und wenn ich die nicht in Anspruch nehme, muss ich eben selbst genau hinschauen.
> Wenn ein z.B. Freiberufler eine solche Software einsetzt, wird es auch
> kritisch. Das Finanzamt wertet sowas i.d.R. als Steuerhinterziehung, die
> Schuldfrage ist dabei unerheblich. Und kaum ein Freiberufler hat Zeit und
> Geld sich mit der Staatanwaltschaft und dem Finanzamt herumzuschlagen.
> Im Extremfall kommt dir eine Steuerprüfung ins Haus, und das ist sehr
> unangehem und kann existenzgefährdend sein, wenn man ein paar Tage nicht
> arbeiten kann und Deadlines verpasst.
Wäre, hätte, könnte. Ein Freiberufler ist für dieses Produkt der Endkunde. Wenn der eine Fälschung kauft, dann kann er die Software erst mal nicht aktivieren/nutzen. Kaum jemand macht wohl seine Steuererklärung, bevor er das Produkt benutzt/installiert. Also fällt das praktisch immer vorher auf. Und selbst wenn nicht: Wie sollte das Finanzamt denn an die Information kommen, dass dieses Exemplar gefälscht ist? Müsstest Du ja mitteilen. Und wenn Du das selbst machst, wirst Du aber ganz sicherlich nicht als Steuerhinterzieher behandelt (Stichwort Selbstanzeige)..
> Außerdem droht nicht *Microsoft* den Händlern mit rechtlichen Schritten,
> die sind außen vor -- das tut die Staatsanwaltschaft von ganz allein. Die
> *müssen* diesen Vorwürfen nachgehen. Insofern ist die Überschrift
> irreführend.
Ich bezog mich in der Überschrift darauf, dass es hier nicht nur um ein Produkt, sondern sogar um eine spezielle Version geht. Office Gibt es in einer "Home and Student" Fassung, einer "Home and Busines" Fassung und in der "Professional" Fassung. Dem Artikel nach ist "nur" die Mittlere von den Fälschungen betroffen. -
Re: Und was ist daran "Gefährlich"
Autor: Sharra 30.08.12 - 17:20
Wenn eine Firma so etwas einsetzt, aber nachweisen kann, dass die Software regulär gekauft wurde, wird es mitnichten gefährlich.
Dann geht das Ganze vollkommen normal seinen Weg, wie mit phyisischer Hehlerware z.B. auch. Wenn kein Vorsatz nachgewiesen werden kann, wird das illegale Produkt beschlagnahmt (und ggf. Vernichtet). Der Schaden der dabei entsteht, liegt also beim Preis der illegalen Software. Den rechlichen Ärger bekommt dann der Händler, dessen Name auf der Rechnung steht.
Die Firma hat Office (in diesem Fall hier) ja schließlich regulär gekauft, und wollte erstmal nicht offensichtlich eine Fälschung nutzen.



