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Klimawandel durch Windkraft?

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  1. Klimawandel durch Windkraft?

    Autor: Runaway-Fan 26.02.19 - 10:04

    Mich würde bei dem Thema mal interessieren, wo die kritische Masse an Windkraftanlagen ist, ab wann wir spürbare Auswirkungen auf unser Wetter bzw. langfristig unser Klima verursachen.

    Windenergie ist nicht unendlich. Und wenn genügend Windkraftanlagen auf dem Meer stehen, schwächt dies den Wind. Bei der bisherigen Anzahl vermutlich kaum oder nicht messbar. Aber wenn wir unsere Meere großflächig mit Windrädern zubauen, wird es messbar. Und irgendwann wird es auch Auswirkungen haben. Weniger Wind vom Meer zum Land kann zu Trockenheit auf dem Land führen oder andere Auswirkungen haben.

    Ich denke und hoffe, dass dieses Problem zumindest schon auf dem Radar einiger Forscher ist, auch wenn es in absehbarer Zeit noch keine Relevanz erlangen dürfte.

  2. Re: Klimawandel durch Windkraft?

    Autor: unbuntu 26.02.19 - 10:06

    Runaway-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Windenergie ist nicht unendlich. Und wenn genügend Windkraftanlagen auf dem
    > Meer stehen, schwächt dies den Wind.

    Du weißt schon warum Wind entsteht oder?

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  3. Re: Klimawandel durch Windkraft?

    Autor: LennStar 26.02.19 - 10:37

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Runaway-Fan schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Windenergie ist nicht unendlich. Und wenn genügend Windkraftanlagen auf
    > dem
    > > Meer stehen, schwächt dies den Wind.
    >
    > Du weißt schon warum Wind entsteht oder?

    Er hat trotzdem Recht.
    Nur heißt "genügend", dass wir uns um unsere Stromproduktion dann wirklich keine Gedanken mehr machen müssen :D

  4. Re: Klimawandel durch Windkraft?

    Autor: BudeII 26.02.19 - 10:43

    Ich antworte mal, auch auf die Gefahr hin das dies heute kaum noch jemand kennt, mal als Radio Eriwan "Im Prinzip ja, aber..."

    Wind ist ja nicht einfach so da, er entsteht durch verschiedene physikalische Gegebenheiten (z.B. Temperaturunterschiede/Erdrotation) immer wieder aufs neue. Andererseits wird er schon von Anfang an durch andere physikalische Gegebenheiten wie z.B. gegenströmige Winde, Bodenunebenheiten oder Turbulenzren in Wärme zurückverwandelt. Geh' mal bei Wind vor die Tür, dann vernichtet auch dein Körper ein bisschen Wind.

    Aktuell werden etwas 0,00000...00x% der von der Sonne auf die Erde einfallende Energie in Windstrom umgewandelt, es bleibt also noch etwas Zeit bevor man das merken könnte.

    Lade dich umgekehrt mal ein die A61 aus Richtung Venlo nach Süden zu fahren. Da siehst du dann recht klar das wenn der Braunkohleabbau einfach weitergehen würde irgendwann ganz Deutschland nur noch eine tote Grube wäre.

  5. Re: Klimawandel durch Windkraft?

    Autor: Vollstrecker 26.02.19 - 10:54

    Autobahnen erzeugen ja auch Wind, wenn wir jetzt anfangen E-Autos mit geringem cw Wert herzustellen, dann wird es noch weniger Wind bei mehr Energiebedarf geben. Das darf einfacht nicht passieren :D :D

  6. Re: Klimawandel durch Windkraft?

    Autor: norbertgriese 26.02.19 - 13:01

    Man hat mal für den Golf von Mexico versucht auszurechnen, wie viele Reihen Windräder man braucht, um nennenswert die Windgeschwindigkeit zu reduzieren. Aber umgesetzt wurde es nicht.

    Norbert

  7. Re: Klimawandel durch Windkraft?

    Autor: Anonymer Nutzer 26.02.19 - 15:43

    Runaway-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mich würde bei dem Thema mal interessieren, wo die kritische Masse an
    > Windkraftanlagen ist, ab wann wir spürbare Auswirkungen auf unser Wetter
    > bzw. langfristig unser Klima verursachen.
    Kannst ja als erstes mal schauen ob du raus bekommst wieviel Energie im wind weltweit steckt.

    Aber ich vermute auf jeden fall das wir da noch so eine petawatt/h ziehen können ohne das sich das nennenswert bemerkbar macht.

    >
    > Windenergie ist nicht unendlich. Und wenn genügend Windkraftanlagen auf dem
    > Meer stehen, schwächt dies den Wind. Bei der bisherigen Anzahl vermutlich
    > kaum oder nicht messbar. Aber wenn wir unsere Meere großflächig mit
    > Windrädern zubauen, wird es messbar.
    Ich glaube nicht das wir es schaffen das meer so zu zu pflastern um da was messen zu können.

    > Und irgendwann wird es auch
    > Auswirkungen haben. Weniger Wind vom Meer zum Land kann zu Trockenheit auf
    > dem Land führen oder andere Auswirkungen haben.
    Theoretisch ja aber praktisch eher nö.

    >
    > Ich denke und hoffe, dass dieses Problem zumindest schon auf dem Radar
    > einiger Forscher ist, auch wenn es in absehbarer Zeit noch keine Relevanz
    > erlangen dürfte.
    Es wird nach heutigem technischen stand auch nicht in 1000 jahren für probleme sorgen. Und wie wir alle wissen gibt es eh in 25 jahren kernfusionsresktoren. ;)

  8. Re: Klimawandel durch Windkraft?

    Autor: Usernäme 26.02.19 - 17:30

    Tja, Atomkraft wäre die umweltfreundliche, zuverlässige Option .
    Aber auf mich hört ja keiner

  9. Re: Klimawandel durch Windkraft?

    Autor: Anonymer Nutzer 27.02.19 - 00:32

    Usernäme schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja, Atomkraft wäre die umweltfreundliche, zuverlässige Option .
    Nö.

    > Aber auf mich hört ja keiner
    Da haben wir ja nochmal Glück gehabt.

  10. Re: Klimawandel durch Windkraft?

    Autor: gomos 27.02.19 - 18:41

    "Weltweit bietet die bodennahe Windenergie nach einer 2013 im Fachjournal Nature Climate Change erschienenen Arbeit theoretisch Potential für über 400 Terawatt Leistung. Würde zusätzlich die Energie der Höhenwinde genutzt, wären sogar 1.800 Terawatt möglich, etwa das 100-Fache des derzeitigen weltweiten Energiebedarfs.

    Bei der Nutzung des gesamten Potentials der Windenergie hätte dies ausgeprägte Veränderungen des Klimas zur Folge; bei der Nutzung von nur 18 Terawatt, was dem aktuellen Weltprimärenergiebedarf entspricht, wären keine wesentlichen Einflüsse auf das Klima zu erwarten. Es gilt daher als unwahrscheinlich, dass das geophysikalische Windenergiepotential dem Ausbau der Windstromerzeugung Grenzen setzt.[16]
    2009 ermittelten Forscher der Harvard-Universität unter konservativen Annahmen das globale Windenergiepotential und kamen zu dem Ergebnis, dass es den Weltenergiebedarf weit übersteigt: den damaligen Bedarf an elektrischer Energie um das 40-Fache, den Gesamtenergiebedarf um das 5-Fache.[17] Laut einer ebenfalls 2009 veröffentlichten Strömungs-Modellrechnung der Stanford University würden Windkraftanlagen, sollten sie den gesamten heutigen Weltenergiebedarf decken, den Energiegehalt der unteren Luftschicht um circa 0,007 % verringern. Dies sei jedoch mindestens eine Größenordnung kleiner als der Einfluss durch Besiedlung und durch Aerosole aus Abgasen. Die Aufheizeffekte durch Stromerzeugung mit Windkraftanlagen seien viel niedriger als die Abwärme thermischer Kraftwerke.[18]"

    https://de.wikipedia.org/wiki/Windenergie

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