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Alles Unsinn.

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  1. Alles Unsinn.

    Autor: Herricht 14.08.19 - 14:21

    Ich habe keine persönlichen Ziele, scheiße auf Karriere und für "Verbindung von Arbeit und Freizeit" fehlt mir die nötige Sklaven-Mentalität.

    Es gibt einfach nichts mit Vorgesetzten zu bereden, was nicht ganz informell auch zwischendurch gemacht wird.

    Seit ein paar Jahren gibt es bei uns jährliche Mitarbeitergespräche. Könnte ich gut drauf verzichten. Mehrere Minuten Zeitverschwendung + Overhead, da man Dank festem Termin aus der aktuellen Aufgabe gerissen wird.

  2. Re: Alles Unsinn.

    Autor: kellemann 14.08.19 - 14:34

    Wenn arbeiten nur ein Mittel zum zweck ist Geld zu verdienen bin ich bei dir.

    Ich arbeite sehr gerne, manchmal sogar zu gerne. Ich finde die ganzen Prozesse im Unternehmen spannend und mag die Herausforderung diese dann passend abzubilden und freue mich wenn am Ende alle klappt wie geplant und ich den Leuten auch noch Arbeit angekommen habe.
    Ganz davon ab, das ich täglich neue Dinge kennenlerne und dazulerne. Gerade dann wenn man mal was daneben geht und man Raum hat es wieder gerade zu biegen.

    Dazu gehört für mich dann aber auch der Austausch mit dem Vorgesetzten, ich bin ja auch daran interessiert, dass das Unternehmen vorwärts kommt und daher müssen dementsprechend meine Interessen (wie ich arbeiten möchte) mit denen der Firma abgestimmt werden.

  3. Re: Alles Unsinn.

    Autor: sovereign 14.08.19 - 14:47

    Sehe ich als Chef genauso.... dieses künstliche rumgeeier von irgendwelchen Zielen ist doch Mumpitz. Genauso wie die "guten Vorsätze" an Neujahr. Die Ziele ergeben sich aus der Auftragslage bzw der zu bewältigenden Arbeit. Ich erwarte von meinen Mitarbeitern daß sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten gute Arbeit abliefern, und damit hat sichs. Das Privatleben soll auch privat bleiben...

  4. Re: Alles Unsinn.

    Autor: 4good 14.08.19 - 14:50

    kellemann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich arbeite sehr gerne, manchmal sogar zu gerne.

    Das klingt als wenn Du noch recht jung bist.

    > ich
    > bin ja auch daran interessiert, dass das Unternehmen vorwärts kommt und
    > daher müssen dementsprechend meine Interessen (wie ich arbeiten möchte) mit
    > denen der Firma abgestimmt werden.

    So dachte ich auch mal :-)
    Aber ist die Firma auch daran interessiert, dass Du voran kommst?

  5. Re: Alles Unsinn.

    Autor: kellemann 14.08.19 - 14:56

    4good schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kellemann schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ich arbeite sehr gerne, manchmal sogar zu gerne.
    >
    > Das klingt als wenn Du noch recht jung bist.
    >
    > > ich
    > > bin ja auch daran interessiert, dass das Unternehmen vorwärts kommt und
    > > daher müssen dementsprechend meine Interessen (wie ich arbeiten möchte)
    > mit
    > > denen der Firma abgestimmt werden.
    >
    > So dachte ich auch mal :-)
    > Aber ist die Firma auch daran interessiert, dass Du voran kommst?

    Kommt nun drauf an wie man das versteht. Also mein Chef kommt nicht zu mir und hilft mir beim Bau meines Hauses (obwohl wenn ich fragen würde würde er das vielleicht sogar). Aber wenn es um Weiterentwicklung und Schulung geht, ich habe hier einen Katalog liegen an Fortbildungen, davon habe ich auch schon welche wahrgenommen. 10 Wochen Intensivkurs englisch (2 mal die Woche 3 Stunden während der Arbeitszeit), einen nächsten habe ich auch schon ausgewählt.
    Zusätzlich haben wir auch recht viel Angebote bzgl Sport und co, wo hauptsächlich das finanzielle übernommen wird. Also wenn man will ist auch immer ein offenes Ohr da, ich fühle mich da aktuell schon gut aufgehoben.

    Fachspezifisch habe ich nun nichtmal mitgezählt, sprich Oracle, Microsoft, etc, Schulungen. Die können wir auch gerne wahrnehmen.

  6. Re: Alles Unsinn.

    Autor: Hannes84 14.08.19 - 15:18

    Mir ist dieses dumme Gelaber auch echt scheiß egal. Meine Ziele? Pünktlich feierabend & Freitzeitmaximierung. Was juckt mich was das Unternehmen gerne möchte? Als ob ich davon was abbekomme, ich lach mich tot.
    Im jährlichem Gespräch nick ich einfach immer nur brav und denk jaja jetzt halt den Rand und lass mich wieder in mein Büro.

  7. Re: Alles Unsinn.

    Autor: kellemann 14.08.19 - 15:53

    Hannes84 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir ist dieses dumme Gelaber auch echt scheiß egal. Meine Ziele? Pünktlich
    > feierabend & Freitzeitmaximierung. Was juckt mich was das Unternehmen gerne
    > möchte? Als ob ich davon was abbekomme, ich lach mich tot.
    > Im jährlichem Gespräch nick ich einfach immer nur brav und denk jaja jetzt
    > halt den Rand und lass mich wieder in mein Büro.

    Da mal eine ganz sachliche Frage, gehst du denn gerne zur Arbeit wenn du nur daran denkst Feierabend zu machen?

    Ich hatte mal einen Job, zum Glück nur 6 Monate, da bin ich so ungerne hin, dass ich am Ende schon kurz davor war meine Ausbildung anzuzweifeln weil ich so wenig Spaß an der Arbeit hatte. Mittlerweile bin ich sehr gerne bei der Arbeit. Hab natürlich auch gerne Freizeit und davon auch genug, aber wenn ich morgens aufstehen müsste und zur Arbeit muss die ich nicht mag, würde es mir glaube ich deutlich schlechter gehen.

  8. Re: Alles Unsinn.

    Autor: Seelbreaker 14.08.19 - 16:00

    Herricht schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe keine persönlichen Ziele, scheiße auf Karriere und für "Verbindung
    > von Arbeit und Freizeit" fehlt mir die nötige Sklaven-Mentalität.
    >
    > Es gibt einfach nichts mit Vorgesetzten zu bereden, was nicht ganz
    > informell auch zwischendurch gemacht wird.
    >
    > Seit ein paar Jahren gibt es bei uns jährliche Mitarbeitergespräche. Könnte
    > ich gut drauf verzichten. Mehrere Minuten Zeitverschwendung + Overhead, da
    > man Dank festem Termin aus der aktuellen Aufgabe gerissen wird.

    Jo, das Arbeit + Freizeit verbinden geht mir auch derbe aufn Sack.
    Ich mach meinen Job, kassiere die Kohle dafür und fertig. Ich bin ja nur am arbeiten, weil ich das Dach auf dem Kopf sowie die Rechnungen bezahlen muss.

  9. Re: Alles Unsinn.

    Autor: marcel_j 14.08.19 - 16:09

    Seelbreaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jo, das Arbeit + Freizeit verbinden geht mir auch derbe aufn Sack.
    > Ich mach meinen Job, kassiere die Kohle dafür und fertig. Ich bin ja nur am
    > arbeiten, weil ich das Dach auf dem Kopf sowie die Rechnungen bezahlen
    > muss.

    Und du würdest es nicht besser finden, wenn die Arbeit auch noch Spaß macht und sogar deine Interessen bedienen bzw. unterstützen könnte?

  10. Re: Alles Unsinn.

    Autor: Floh 14.08.19 - 16:19

    Das ist aber gerade als Chef nicht weit gedacht.
    Es macht nämlich einen enormen Unterschied aus, ob dein Mitarbeiter privat sorgenfrei ist und auch den Kopf frei hat oder privat mit so vielen Problemen zu kämpfen hat, dass im Büro mehr über private Dinge nachdenkt, als über die Arbeit.

  11. Re: Alles Unsinn.

    Autor: miguele 14.08.19 - 16:25

    marcel_j schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seelbreaker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jo, das Arbeit + Freizeit verbinden geht mir auch derbe aufn Sack.
    > > Ich mach meinen Job, kassiere die Kohle dafür und fertig. Ich bin ja nur
    > am
    > > arbeiten, weil ich das Dach auf dem Kopf sowie die Rechnungen bezahlen
    > > muss.
    >
    > Und du würdest es nicht besser finden, wenn die Arbeit auch noch Spaß macht
    > und sogar deine Interessen bedienen bzw. unterstützen könnte?

    Bevorzugt sicher jeder. Aber je nachdem welche Verpflichtungen und Rechnungen man bereits zu zahlen hat, gibt man einen sicheren Job, den man zwar hasst aber der das nötige Geld bringt, meist nicht einfach auf um zu hoffen, im nächsten Job glücklicher zu sein.
    Auch wenn man das Risiko sicher eingehen sollte.
    Ich stehe aktuell vor diesem Problem.

  12. Re: Alles Unsinn.

    Autor: kellemann 14.08.19 - 16:56

    miguele schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bevorzugt sicher jeder. Aber je nachdem welche Verpflichtungen und
    > Rechnungen man bereits zu zahlen hat, gibt man einen sicheren Job, den man
    > zwar hasst aber der das nötige Geld bringt, meist nicht einfach auf um zu
    > hoffen, im nächsten Job glücklicher zu sein.
    > Auch wenn man das Risiko sicher eingehen sollte.
    > Ich stehe aktuell vor diesem Problem.

    Man muss es sich tatsächlich erlauben können, da bin ich vollkommen bei dir.

    Wie ich oben schonmal geschrieben hatte, war ich auch mal in der Situation das ich sehr unzufrieden war und ich (auch weil ich es mir erlauben konnte) bin damals bewusst in die Arbeitslosigkeit gegangen ohne etwas Neues gehabt zu haben. Nun 3 Jahre später kann ich sagen, dass war die beste Entscheidung meines jungen (32 Jahre) Lebens.
    Ich habe einen Job gefunden, den ich wenn ich weiter in alten Job geblieben wäre nie gefunden hätte, halt über Umwege und Initiativ usw.

    Also ja es gehört etwas mit dazu, vertrauen in sich selbst und natürlich muss man es sich erlauben können. Aber ich glaube die Unzufriedenheit ewig vor sich hinschieben ist auch keine dauerhafte Lösung.

  13. Re: Alles Unsinn.

    Autor: NuTSkuL 14.08.19 - 17:04

    Ich bin echt angeekelt, wie weit man sowas treiben kann... Bisher hab ich zu meinem Chef gesagt, er solls fertig machen, dann kann er mir zwei Minuten was zu erzählen und dann wird die Sache abgehakt.
    Das is so wiederlich, wie künstlich versucht wird, alles bis ins unendliche zu steigern. Soll das jetzt irgendwie den grind drang der neuen Generation besänftigen oder wem genau soll damit was bewiesen werden? Meine Ziele stecke ich mir höchstens Situationsabhängig für mich selbst und evtl erfährt der Chef was von, wenn ich gut mit ihm kann. Das wars aber auch. Demnächst kommt noch ne Therapeuten liege ins Büro, damit ich mein innerstes der Firma Preis gebe.
    Ich kapiers nicht. Der immer größer werdende drang nach mehr Ausgeglichenheit und besseren Arbeitsbedingungen ist ja top, aber anscheinend will vielen nicht auffallen, dass es genau das Gegenteil bewirkt.

  14. Re: Alles Unsinn.

    Autor: PhelphePhirpht 14.08.19 - 17:26

    Super Einstellung. Nur blöd, dass Unternehmen, die genau mit so einer Einstellung "ergibt sich aus der Auftragslage" eben irgendwann vom Markt verschwinden. (Wenn der Dinosaurier noch nicht zu alt/groß ist. Aber to-big-to-fail geht eben nur bis zu einem gewissen Punkt gut)

    Denn an Innovationen, kaputten Prozesse oder einfach etwas was aktuell nervt und verbessert werden kann, arbeitet man garantiert nicht wenn es notwendig wird (wenn der Workload auf über 100% steigt). Wenn man das nicht im Vorfeld über _irgendeine_ Steuermöglichkeit behoben hat, bekommt man in der heißen Phase voll auf die Fresse. Und OKR ist eben da eine schöne Möglichkeit. Die Geschäftsführung muss nur vorgeben: "Wir machen XXX" und die Fachbereiche stecken sich selbst die Rahmen.

    OKRs müssen nichts damit zu tun haben, dass man im privaten die Probleme der Firma löst. Nein, man macht dadurch dass man seine Key Results selbst definiert, die Probleme zu einem persönlichen Problem (privat <> persönlich).
    Damit vermeidet man aufgeblähte Projektteams und Schuldzuweisungen. Wenn man Hilfe aus einem anderen Fachbereich braucht, wird das in einem OKR-Meeting angesagt und der andere Fachbereich hilft.
    Wichtig ist aber hierbei: für OKR muss dem Mitarbeiter Zeit gegeben werden. Das vergessen viele Unternehmen und fallen dabei auf die Schnauze.

    Das Ganze kann ich relativ gut beurteilen, denn ich komme von einem Dinosaurier, der jegliche Innovation verloren hat und bin zu einem Unternehmen gekommen, bei dem wir tatsächlich OKR genutzt haben um innerhalb von 6 Monaten wirkliche Kernprobleme des Unternehmens behoben haben.

  15. Re: Alles Unsinn.

    Autor: sovereign 14.08.19 - 19:41

    PhelphePhirpht schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Super Einstellung. Nur blöd, dass Unternehmen, die genau mit so einer
    > Einstellung "ergibt sich aus der Auftragslage" eben irgendwann vom Markt
    > verschwinden. (Wenn der Dinosaurier noch nicht zu alt/groß ist. Aber
    > to-big-to-fail geht eben nur bis zu einem gewissen Punkt gut)
    >
    > Denn an Innovationen, kaputten Prozesse oder einfach etwas was aktuell
    > nervt und verbessert werden kann, arbeitet man garantiert nicht wenn es
    > notwendig wird (wenn der Workload auf über 100% steigt). Wenn man das nicht
    > im Vorfeld über _irgendeine_ Steuermöglichkeit behoben hat, bekommt man in
    > der heißen Phase voll auf die Fresse. Und OKR ist eben da eine schöne
    > Möglichkeit. Die Geschäftsführung muss nur vorgeben: "Wir machen XXX" und
    > die Fachbereiche stecken sich selbst die Rahmen.
    >
    > OKRs müssen nichts damit zu tun haben, dass man im privaten die Probleme
    > der Firma löst. Nein, man macht dadurch dass man seine Key Results selbst
    > definiert, die Probleme zu einem persönlichen Problem (privat <>
    > persönlich).
    > Damit vermeidet man aufgeblähte Projektteams und Schuldzuweisungen. Wenn
    > man Hilfe aus einem anderen Fachbereich braucht, wird das in einem
    > OKR-Meeting angesagt und der andere Fachbereich hilft.
    > Wichtig ist aber hierbei: für OKR muss dem Mitarbeiter Zeit gegeben werden.
    > Das vergessen viele Unternehmen und fallen dabei auf die Schnauze.
    >
    > Das Ganze kann ich relativ gut beurteilen, denn ich komme von einem
    > Dinosaurier, der jegliche Innovation verloren hat und bin zu einem
    > Unternehmen gekommen, bei dem wir tatsächlich OKR genutzt haben um
    > innerhalb von 6 Monaten wirkliche Kernprobleme des Unternehmens behoben
    > haben.

    Soo riesig ist die Firma nicht. Wenn jemand irgendwas hat, kann er sich immer melden. Es ist für mich selbstverständlich daß jeder Angestellte immer ein offenes Ohr vorfindet. Das ist im Rahmen des KVP sowieso vorgesehen. Daher brauche ich kein in Zement gegossenes obligatorisches OKR. Ich bin da viel dynamischer.

  16. Re: Alles Unsinn.

    Autor: Trockenobst 14.08.19 - 20:25

    miguele schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch wenn man das Risiko sicher eingehen sollte.
    > Ich stehe aktuell vor diesem Problem.

    Mein Bruder war 10 Jahre in einer Firma, war irgendwann Abteilungsleiter. Alles Top dort.
    Dann wurde die Mutterfirma gekauft.

    Neue Chefs sind unangenehme, gehirngewaschene US BWL "Ich habe mit 40 mein erstes Haus abbezahlt" pushende Charakterarschlöcher mit denen du nicht mal beruflich zu tun haben willst. Alles läuft nach Vorschrift, und Fingerpointing ist dort eine Kunst. Eine Karikatur einer Firma.

    Bruder hat dann am Ende eine satte Abfindung rausgeholt. Dem Unternehmen wars nur Recht, denn es wurde Preis/Leistungssieger bei gieriger Zielgruppe, bei radikalem Abwehren von jedem Support durch schmierige Tricks. Aber der Umsatz stimmt jetzt.

    Nun ist er bei einem anderen Unternehmen, 10% weniger Geld, die Projekte werden aber mit dem Kunden gemeinsam entwickelt und sind alle Erfolgreich. Da gibts auch kein gemeinsames Emotionieren in der Trommelrunde, aber die 50% Arschlöchigkeit existiert dort nicht.

  17. Re: Alles Unsinn.

    Autor: Xstream 14.08.19 - 22:34

    Das würde für mich zur einen entscheidenden Frage führen: Wie werde ich dich los?

  18. Re: Alles Unsinn.

    Autor: gaym0r 15.08.19 - 10:13

    Hannes84 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir ist dieses dumme Gelaber auch echt scheiß egal. Meine Ziele? Pünktlich
    > feierabend & Freitzeitmaximierung. Was juckt mich was das Unternehmen gerne
    > möchte? Als ob ich davon was abbekomme, ich lach mich tot.
    > Im jährlichem Gespräch nick ich einfach immer nur brav und denk jaja jetzt
    > halt den Rand und lass mich wieder in mein Büro.

    So kollegen hatte ich bei meinem alten AG auch. Dadurch war dann mein Arbeitsalltag entsprechend frustrierend bis ich dann gekündigt habe. Mein neuer Chef macht mit leuten wie dir zum Glück kurzen Prozess. Zur Freude meinerseits und anderen vernünftigen Arbeitnehmern.

  19. Re: Alles Unsinn.

    Autor: RustCohle 15.08.19 - 19:18

    gaym0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hannes84 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mir ist dieses dumme Gelaber auch echt scheiß egal. Meine Ziele?
    > Pünktlich
    > > feierabend & Freitzeitmaximierung. Was juckt mich was das Unternehmen
    > gerne
    > > möchte? Als ob ich davon was abbekomme, ich lach mich tot.
    > > Im jährlichem Gespräch nick ich einfach immer nur brav und denk jaja
    > jetzt
    > > halt den Rand und lass mich wieder in mein Büro.
    >
    > So kollegen hatte ich bei meinem alten AG auch. Dadurch war dann mein
    > Arbeitsalltag entsprechend frustrierend bis ich dann gekündigt habe. Mein
    > neuer Chef macht mit leuten wie dir zum Glück kurzen Prozess. Zur Freude
    > meinerseits und anderen vernünftigen Arbeitnehmern.

    Was ist an pünktlich Feierabend weil man maixmale Freizeit möchte auszusetzen? Überstunden gibt es halt nicht überall bezahlt und selbst wenn, man hat nen Vertrag unterschrieben, da steht die Arbeitszeit drauf.
    Bei meinem Arbeitgeber macht so gut wie niemand irgendwelche Überstunden, gibt auch keine bezahlt.
    "You get what you pay for" ist hier die Devise. Für das was ich im Jahr bekomme würden hier einige wahrscheinlich nichtmal aufstehen (und ja ich hab nen MINT-Hochschulabschluss und schon einige Jahre Berufserfahrung auf dem Buckel). Dafür noch Überstunden machen? Ja ne is klar...

    Und zum Mitarbeitergespräch. Toll das bei dir das Gespräch anscheind wirklich konstruktiv abläuft. Bei uns ist es einfach nur Pflicht, die dem Chef lästig ist. Der erzählt dir dann 30min was über die Pläne der Firma (also seine Pläne).
    Dann irgendwann fragt er, ob man selber auch noch was hat was man ansprechen möchte. Persönliche Entwicklung oder ähnliches brauchst du gar nicht erst erwähnen, interessiert dem Chef Null. Ist deine Privatsache, genauso wie Weiterbildung etc.
    Du hast nen Vertrag unterschrieben und die Arbeit machst du halt. Wenn du was anderes machen möchtest, geht das nicht weil irgendjemand ja deine Arbeit machen muss.
    Und zum Thema Geld/Urlaub. Jedes Jahr ne neue Ausrede oder er sagt einfach nur "mmmh ja ich überleg nochmal", was dann soviel heißt wie "du kriegst nicht mehr" nur halt netter verpackt. Jegliche Argumentation wird im Keim mit "ist doch alles Bestandteil deiner Arbeit, warum sollst du dafür nun mehr bekommen" erstickt. Firma macht jedes Jahr 30% Umsatzplus und prozentuale Gewinne von denen andere Unternehmen nur träumen.

    So und jetzt erzähl mir nochmal warum die Jahresendgespräche irgendwie nützlich sein sollen, wenn da eh nur "Friede-Freude-Eierkuchen" gespielt wird.

    Und ja ich hab mich schon mit Kollegen darüber unterhalten, und es läuft nicht nur bei mir so. Auch andere empfinden diese Gespräche in der Form als absolut überflüssig.

  20. Re: Alles Unsinn.

    Autor: Prue 16.08.19 - 08:48

    RustCohle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gaym0r schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hannes84 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Mir ist dieses dumme Gelaber auch echt scheiß egal. Meine Ziele?
    > > Pünktlich
    > > > feierabend & Freitzeitmaximierung. Was juckt mich was das Unternehmen
    > > gerne
    > > > möchte? Als ob ich davon was abbekomme, ich lach mich tot.
    > > > Im jährlichem Gespräch nick ich einfach immer nur brav und denk jaja
    > > jetzt
    > > > halt den Rand und lass mich wieder in mein Büro.
    > >
    > > So kollegen hatte ich bei meinem alten AG auch. Dadurch war dann mein
    > > Arbeitsalltag entsprechend frustrierend bis ich dann gekündigt habe.
    > Mein
    > > neuer Chef macht mit leuten wie dir zum Glück kurzen Prozess. Zur Freude
    > > meinerseits und anderen vernünftigen Arbeitnehmern.
    >
    > Was ist an pünktlich Feierabend weil man maixmale Freizeit möchte
    > auszusetzen? Überstunden gibt es halt nicht überall bezahlt und selbst
    > wenn, man hat nen Vertrag unterschrieben, da steht die Arbeitszeit drauf.
    > Bei meinem Arbeitgeber macht so gut wie niemand irgendwelche Überstunden,
    > gibt auch keine bezahlt.
    > "You get what you pay for" ist hier die Devise. Für das was ich im Jahr
    > bekomme würden hier einige wahrscheinlich nichtmal aufstehen (und ja ich
    > hab nen MINT-Hochschulabschluss und schon einige Jahre Berufserfahrung auf
    > dem Buckel). Dafür noch Überstunden machen? Ja ne is klar...
    >
    > Und zum Mitarbeitergespräch. Toll das bei dir das Gespräch anscheind
    > wirklich konstruktiv abläuft. Bei uns ist es einfach nur Pflicht, die dem
    > Chef lästig ist. Der erzählt dir dann 30min was über die Pläne der Firma
    > (also seine Pläne).
    > Dann irgendwann fragt er, ob man selber auch noch was hat was man
    > ansprechen möchte. Persönliche Entwicklung oder ähnliches brauchst du gar
    > nicht erst erwähnen, interessiert dem Chef Null. Ist deine Privatsache,
    > genauso wie Weiterbildung etc.
    > Du hast nen Vertrag unterschrieben und die Arbeit machst du halt. Wenn du
    > was anderes machen möchtest, geht das nicht weil irgendjemand ja deine
    > Arbeit machen muss.
    > Und zum Thema Geld/Urlaub. Jedes Jahr ne neue Ausrede oder er sagt einfach
    > nur "mmmh ja ich überleg nochmal", was dann soviel heißt wie "du kriegst
    > nicht mehr" nur halt netter verpackt. Jegliche Argumentation wird im Keim
    > mit "ist doch alles Bestandteil deiner Arbeit, warum sollst du dafür nun
    > mehr bekommen" erstickt. Firma macht jedes Jahr 30% Umsatzplus und
    > prozentuale Gewinne von denen andere Unternehmen nur träumen.
    >
    > So und jetzt erzähl mir nochmal warum die Jahresendgespräche irgendwie
    > nützlich sein sollen, wenn da eh nur "Friede-Freude-Eierkuchen" gespielt
    > wird.
    >
    > Und ja ich hab mich schon mit Kollegen darüber unterhalten, und es läuft
    > nicht nur bei mir so. Auch andere empfinden diese Gespräche in der Form als
    > absolut überflüssig.

    Kann ich so unterschreiben meiner Erfahrung nach läuft das in so ziemlich jedem Unternehmen so ab das größer ist als der durchschnittliche Freundeskreis des Chefs. Dann werden die Mitarbeiter einfach zu unbekannten Arbeitsdrohnen die nur ihre Arbeit machen sollen.

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