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Banken und Onlinesicherheit, nicht die besten Freunde.

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  1. Banken und Onlinesicherheit, nicht die besten Freunde.

    Autor: Plany 25.10.13 - 12:06

    Ich habe vor ein paar Wochen meine Bank angeschrieben ob sie bitte ihre RSA-SSL Verschlüsselung aktualisieren können, da deren key-austausch verfahren veraltet ist.

    als Antwort kam:
    "... Gesetzliche Mindestanforderung erfühlt ..."

    Banken geht es doch am Arsch vorbei wenn ihre Kunden beklaut werden. Den sind Privatkunden doch wieso ein Dorn in Auge.
    Mann muss immer eine Rücklage in den Filialen halten, man kann nicht mit den Geld der Giro-Konten nicht arbeiten weil die verdammten Kunden das immer abheben...

    Ich bin der Meinung man sollte den Banken ihre Rechte nehmen und es wieder Staatlich machen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.10.13 12:07 durch Plany.

  2. Re: Banken und Onlinesicherheit, nicht die besten Freunde.

    Autor: Anonymer Nutzer 25.10.13 - 12:40

    absoluter Unfug. Wenn du nicht fahrlässig gehandelt hast, dann ist die Bank in der Verantwortung dir dein Geld zurück zu erstatten. Der Bank ist es daher ganz sicher nicht egal.

  3. Re: Banken und Onlinesicherheit, nicht die besten Freunde.

    Autor: Flyns 25.10.13 - 12:48

    Es kommt sicherlich auch immer etwas auf den Ton an.

    Wenn du in die E-Mail an deine Bank auch irgendwas von RSA-SSL geschrieben hast und dann auch noch einen ähnlichen Ton an den Tag gelegt hast, wird die Service-Bearbeiterin da sicherlich wenig aus deiner E-Mail herausgelesen haben - woher soll sie auch wissen, was RSA-SSL-Bla ist?

  4. Re: Banken und Onlinesicherheit, nicht die besten Freunde.

    Autor: bofhl 25.10.13 - 12:54

    Aber den Beweis antreten darfst du - und bis dahin gilt immer, dass die Bank recht hat!
    Und selbst wenn du nicht fahrlässig gehandelt hat, muss die Bank nichts erstatten. Du musst der Bank nachweisen, dass sie erkennen konnte, dass der Transfer illegal gewesen ist! Und das muss auch vor Gericht stand halten können - und kostet damit richtig Geld.

    Das viele Banken nicht wirklich so agieren, liegt eher daran, dass Banken nichts so wichtig ist wie das öffentliche Ansehen!

  5. Re: Banken und Onlinesicherheit, nicht die besten Freunde.

    Autor: Plany 25.10.13 - 13:16

    erstmal "Unfug" schreiben ;)

    Wenn man es aus Betriebswirtschaftlicher Sicht sieht sind Privat Kunden wie die Pest am Arsch. Ist vergleichbar mit ein Großhändler wo normal keine Bestellung unter 4000 Stück rausgeht... nun kommt dort ein Privat Käufer der 1 stück haben will.

    der Händler würde dort auch sagen ... "Sry zu geringe Stückzahl" ... Bei Banken ist es genau so. Mit Privatkunden verdient man kein Geld.

    Darum Staatlich die Sache wieder machen. würde zwar nicht alle Probleme lösen aber dieses Kapitalistische Geschwür wäre dann schonmal weg!



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 25.10.13 13:21 durch Plany.

  6. Re: Banken und Onlinesicherheit, nicht die besten Freunde.

    Autor: Anyone 25.10.13 - 13:43

    Plany schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der Händler würde dort auch sagen ... "Sry zu geringe Stückzahl" ... Bei
    > Banken ist es genau so. Mit Privatkunden verdient man kein Geld.
    >
    > Darum Staatlich die Sache wieder machen. würde zwar nicht alle Probleme
    > lösen aber dieses Kapitalistische Geschwür wäre dann schonmal weg!

    Hilfe, was noch platteres und *wenig druckreife Worte* habe ich selten gelesen. O.o m(

    Mit Privatkunden verdient man kein Geld? So und was machen dann die ganzen Sparkassen, Genossen und sonstigen Privatbanken wie Diba und Co.? Für Kreditausreichungen und Depot-A-Geschäft sind nicht zwingend Kundeneinlagen erforderlich man könnte sich auch am Interbankenmarkt refinanzieren.

    Banken verstaatlichen?! Kurzes Gedächtnis oder wie? Schon vergessen, dass uns eine Landesbank nach der anderen um die Ohren geflogen ist und z.B. Sachsen eine Millionengarantie nach der anderen einlösen muss? Dass das bei den Sparkassen einigermaßen leidlich funktioniert, ist nur dem Umstand geschuldet, dass die sich dem Wettbewerb stellen müssen.

  7. Re: Banken und Onlinesicherheit, nicht die besten Freunde.

    Autor: bazoom 25.10.13 - 13:49

    Die Frage hier ist doch:
    Was passiert wenn ein dritter (in diesem Fall der Mobilfunkanbieter) fahrlässig gehandelt hat?
    Ich bin gespannt wer da letzten Endes der dumme sein wird...

  8. Re: Banken und Onlinesicherheit, nicht die besten Freunde.

    Autor: Anyone 25.10.13 - 13:54

    Aus meiner praktischen Erfahrung her wird das in der Regel von den Banken recht kulant geregelt. Da gibt's extra Rücklagen für (Haftungsfonds). Gerichtliche Auseinandersetzungen werden eigentlich von den meisten vermieden wegen schlechter Publicity und dem damit verbundenen Verlust an Vertrauen in das System.

  9. Re: Banken und Onlinesicherheit, nicht die besten Freunde.

    Autor: bazoom 25.10.13 - 13:57

    Hm ich wäre mich da nicht so sicher...ich meine des öfteren gelesen zu haben das sich die Banken in ähnlichen Fällem ziemlich gesträubt haben das zu Übernehmen.
    Aber mal sehen, vieleicht läuft es ja auf "Bank VS Mobilfunkanbieter" hinaus ;)

  10. Re: Banken und Onlinesicherheit, nicht die besten Freunde.

    Autor: Anyone 25.10.13 - 14:17

    Ich sagte ja i.d.R. = bei vielen - es gibt ohne Zweifel Ausnahmen.

    Der eigentliche Skandal an der Sache ist, dass genau diese Schwachstelle im Verfahren schon seit langem bekannt ist. Ich erinnere mich noch gut an den Vortrag eines BKA-Beamten auf einer Fachtagung (IT-Sicherheit) zu diesem Thema und zwar Anfang 2011. Schon damals wurde seitens der Beamten eine Handvoll derartiger "erfolgreicher" Vorgänge beobachtet, zu diesem Zeitpunkt aber noch im Ausland.

  11. Re: Banken und Onlinesicherheit, nicht die besten Freunde.

    Autor: Anonymer Nutzer 26.10.13 - 00:28

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber den Beweis antreten darfst du - und bis dahin gilt immer, dass die
    > Bank recht hat!

    Die Bank hat ja auch recht in diesem Falle! Aber die Bank trifft hier genauso wenig die Schuld wie den Kunden. Der Provider hat einfach an einen Dritten eine SIM geschickt ohne eine Sicherheitsabfrage zu haben UND ohne den Inhaber der Erst-SIM darüber zu informieren. Hier hat ganz klar der Provider die Schuld!

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